It's time to tip the scales
 
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 Azurpfad

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CraXm
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BeitragThema: Azurpfad   14.09.12 21:21

Weit abseits von Radiant Garden liegt dieser Ort. Es ist ein weiter Platz im Abgrund einer kleinen Schlucht. Riesige, blaue Klippen umgrenzen diesen Ort. Viele Menschen erzählen sich, das in diesen Klippen viele Kämpfe geführt wurden.
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CraXm
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BeitragThema: Re: Azurpfad   14.09.12 22:13

Es war Abends in Radiant Garden. Der Azurpfad, wie auch die Kristallkluft und andere Gegenden wurden um diese Zeit von einem leuchtenden Blau der Kristalle erhellt. Ein dunkler Korridor erschien nicht weit von der Kristallkluft entfernt und eine Gestalt, welche mit einem langen, schwarzen Ledermantel gekleidet war, verließ diesen. Als sich der dunkle Korridor in einem hohlen Seufzen schloss, blickte die Gestalt kurz hinter sich und musterte die Umgebung. Irgendwas sagte ihm, das sein Ziel hier sein müsste. Dieses Wesen... dieser Herzlose, was auch immer es sein mag, entstand durch negative Emotionen. Aber...

Wie konnte das geschehen? In der Bibliothek hatte er es nach einiger Zeit der Nachforschung, Decodierung und anderen Dingen einfach nicht mehr ausgehalten. Aber wie konnte das sein? Niemande besaßen kein Herz, demzufolge auch keine Emotionen. Alles, was ihnen blieb, waren die Erinnerung an ihr früheres Selbst und an deren Emotionen. Aber wie konnten Niemande sonst erschöpft sein, traurig oder besorgt sein oder auch - wie manche Organisationsmitglieder - einen riesigen Dachschaden besitzen und Welten sprengen? Es machte einfach keinen Sinn.

Zugern würde die Gestalt die Geheimnisse des Herzens erforschen, zugern die ganzen Daten von Ansem dem Weisen durchforsten und versuchen, irgendwelche Thesen aufzustellen, zu verstärken oder in einem Wutanfall zu verneinen und alle Forschung zu vernichten. Doch dafür blieb keine Zeit. Ein Wesen manifestierte sich direkt in der Bibliothek - direkt vor seinen Augen! - aus tiefer Dunkelheit. Genährt durch die Dunkelheit, in der die Welt, die niemals war, sich befand. Es war eine Gefahr. Und ein wunderbares Versuchsobjekt. Würde es sich denn so einfach fangen lassen? Oder würde es sich mit Zähnen und Klauen wehren, nur um vernichtet zu werden...?

Für weitere Gedanken blieb keine Zeit. Die Gestalt spürte, wie sich die pulsierende Dunkelheit langsam aber sicher manifestierte. Eine Gestalt, einem Menschen nicht unähnlich, ragte aus den Schatten empor. Sein Gesicht - oder eher die verzerrte Fratze einer Kreatur ohne Verstand - blickte in die Richtung des Kapuzenträgers. Statt Händen besaß dieses Wesen lange, rasiermesserscharfe Klauen. Sein Körper nahm eine gebeugte Haltung ein, wie ein Raubtier, welches sich gleich auf seine Beute werfen würde - und aus dem Rücken ragten einige spitze Schattenschweife. Ohne Zweifel - es würde sich wehren. Ein Kampf ließ' sich nicht vermeiden.

Die vermummte Gestalt ging langsam auf dieses Wesen zu. Mit einem Fingerschnipps seiner rechten Hand erschienen 3 Folianten, welche anscheinend willkürlich um ihn herum schwebten. Sie dienten - wer hätte es gedacht? - als Waffe und als Katalysator für verherrende Angriffe mit mächtiger Magie. Seine purpurnen Augen musterten dieses Wesen eingehend, verinnerlichte sich jedes Detail der Gestalt.. Jede Faser im Körper des jungen Mannes war gespannt. Sollte dieses Wesen doch den ersten Angriff wagen - er war für diese Situation ausreichend gewappnet!


Zuletzt von CraXm am 14.09.12 22:38 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Heartless
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BeitragThema: Re: Azurpfad   14.09.12 22:37

Es labte sich. Unsicherheit, Neid, Hass, Eifersucht - jede Emotion sog' es auf wie ein Schwamm, gewann aus diesen Kraft und geriet' in einen Rausch ekstatischer Freude. Freude... Woher wusste es denn, was Freude war? Es absorbierte jede negative Energie, war sie auch noch so schwach.. und doch empfand es Freude. Freude über diesen Hass. Freude über all die negativen Emotionen, die Menschen zu diesen unvollkommenen Geschöpfen machte, die sie doch waren. Und doch gab es Wesen in den verschiedenen Welten, welche.. nicht so unvollkommen waren. Diese Wesen, so hatte es gelernt, hatten das wichtigste verloren, was es für diese Wesen gab - aber wieso sollten sie sich denn nicht davon trennen? Bisher hat es ohne solch' ein Ding gelebt... Konnte man dies wirklich Leben nennen? Es reiste immer durch die Korridore der Dunkelheit, verschlang' alles und doch.. war es nichts. Was war es? Wieso wurde es geboren? Aber.. es machte keinen Unterschied.

Eines Tages geriet es in eine Welt, welche kaum Emotionen besaß. Oder.. war dies keine Welt? Es war sich nicht sicher. Es bewegte sich durch die Schatten, lautloser als die Stille selbst. Es hatte keine Präsenz, es hatte nur... sich selbst. Seine Empfindungen. Sein Wissen. Seine Existenz. Seine Verzweiflung. Seinen Selbsthass. Und seine Liebe für sich selbst. Es spürte nur schwach Emotionen. Sie waren schwach, aber beständig. Und es labte sich an diesen. Und dann schmeckte es die Unsicherheit einer Person - eines Wesens in dieser Welt. Es waren nicht nur Unsicherheiten, es waren auch andere Emotionen. Was waren diese Wesen? Es fühlte sich wohl, während es all diese Dinge aufsog. Es fühlte sich wohl, als die Dunkelheit es erfüllte. Die Dunkelheit? Was war geschehen? Es fühlte, wie es immer schwerer wurde. Die Dunkelheit raubte ihm die Sicht. Es raubte ihm die Leichte, unentdeckt durch die Schatten zu wandern. Es spürte, das diese Welt es gelabt hatte mit einem Körper - ein Körper aus tiefster Dunkelheit. Ein Körper voller negativer Energien. Es verlor sein Bewusstsein. Aber es sah alles, was geschah. Die Sicht der Welt - es war mehr als Energie. Es waren Formen, Dinge. Es waren keine Gestalten mehr, welche nur Emotionen ausstrahlten.

Und dann geschah es. Ein widerwärtiger Schmerz durchfuhr das Wesen. Ein Schmerz, der ihm das Bewusstsein raubte. Welches Bewusstsein? Es spürte den kalten Boden unter sich, konnte den Geruch' der Person wahrnehmen, deren Emotionen es absorbierte.. Es wusste nicht, was es tat. Es warf Regale voller Bücher um mit diesem Körper, diesen Klauen, wurde sich seiner Präsenz nur allzu bewusst und doch wusste es gar nichts. Als die Person sich aufrichtete und voller Schrecken seinen Blick auf es warf, als es versuchte, es zu vernichten.. Was war geschehen? Es wusste nur, das es durch die Dunkelheit glitt und hierher geflohen war. Und der Mann war wie immer gleichauf. Wielange rannte es nun vor ihm weg? Wielange?

Es materialisierte sich in der Welt, in der es erschaffen wurde.. Oder wo es bemerkte, das es existierte. Was war es? Es verstand selbst nicht, was es wollte, was er konnte. Es spürte eine Kraft in ihm, eine Emotion... Es wollte existieren! Es wusste, was es kann! Es wird sich wehren! Seine Klauen bohrten sich tiefer in das eigene Fleisch - war es Fleisch? Es spürte nur den süßen Schmerz, welcher gleich wieder nachlies. Die Dunkelheit schloss die Wunde. Es wusste nicht, was es tun sollte. Es hob' die Klauen und sprang auf den Gegner zu.

Was geschah? Es wich' einem Feuerball aus, verschwand' blitzschnell in der Dunkelheit, als Blitze auf ihn niederregneten und tauchte so schnell hinter dem jungen Mann auf, wie dieser seinen nächsten Zauber vorbereitete und das Wesen mit dessen purpurnen Augen anstarrte. Es würde nicht sterben. Es würde nicht vergehen. Konnte es sterben? Es ist Zeit!

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CraXm
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BeitragThema: Re: Azurpfad   19.09.12 10:34

Mit einem gewaltigen Satz sprang der Herzlose auf ihn zu und hiebte mit seinen Klauen nach der Gestalt. Beinahe hätte das Wesen den Kapuzenträger getroffen... Nun, das Wesen hatte ihn getroffen.... Irgendwie. Die Kapuze wurde am am Nacken von den Klauen erfasst und gab nach wie ein durchnässtes Stück Papier bei einer Klinge. Was sollte das? Gut, er konnte dem Angriff des Wesens ausweichen und war unverletzt, aber.. Seine Kapuze! Was sollte er denn für ein Niemand sein, wenn seine Kapuze ein so großes Loch am Nacken hatte, das er den Kopf da durchstecken könnte und die Kapuze als Labberlätzchen benutzen könnte! UN-VER-ZEIH-LICH! Die Gestalt griff in das Loch und riss - mit aller Kraft, die er aufbringen konnte in solch' einer Situation! - die Kapuze vollständig ab. Seine Haare, sein Kopf kamen zum Vorschein - ein junger Mann, mit purpurnen Augen und einer Lila-blonden Frisur trat zum Vorschein.

"Weißt du, was du getan hast? Das war meine Kapuze! MEINE KAPUZE!" schrie das Wesen schon beinahe wutentbrannt. Er warf die Überreste der Kapuze auf den Boden und fuhr sich mich einer Hand durch die Haare "Du kommst in unsere Welt, zerstörst unser Eigentum, bringst Unheil in unser Schloß und dann beschädigst du meine Kapuze. Ich, CraXm, werde dir dafür die Höchststrafe der Organisation zur verhängen!". Er drehte den Kopf nach Links und Rechts, das es in seinem Nacken knackte und streckte sich kurz. Er war sich eigentlich gar nicht so sicher, ob das Wesen ihn überhaupt verstand, aber was sollte man sonst schon episches sagen, wenn ein Herzloser derart aggresiv war und es Kampf entbrannte? "Und diese Strafe.. ist die Auslöschung. Selbst wenn du zur Dunkelheit zurückkehren solltest... werde ich dir diese Löschung der Existenz zu schmerzhaft wie möglich machen!".

CraXm - wie sich die Gestalt vorgestellt hatte - nahm sich eines der Bücher aus der Luft, öffnete es blitzschnell auf eine bestimmte Seite und sah wieder unbeirrt zum Herzlosen, welcher einfach da stand und ihn musterte. Die anderen 2 Folianten blieben direkt in der Luft stehen.... und wurden ergriffen von anderen Personen, die genauso aussahen wie er selbst. Um sie herum waberte eine lilafarbene Energie - sie waren nur magische Illusionen. Jede zog aus dem Folianten eine Waffe, die erste Illusion ein Schwert, welches einem Fledermausflügel glich und die andere Kreatur zog eine simple Geige hervor. Dieser Schatten schwebte einige Meter fort und began sein Spiel - ein Lied, welches die Dunkelheit in diesem Ort katalysierte und eine Arena erschuf. Ein Spielbrett, vom Illusionisten für den Herzlosen geschaffen. Eine Arena, aus der kein Wesen flüchten konnte. Eine Arena, welche nicht mehr Teil dieser Welt war. Es war eine Illusion - man könnte es eine abartige Fantasie eines wahnsinnigen Wissenschaftlers nennen. Der Kampf konnte nun richtig beginnen!

Die Illusion von CraXm verschwand. Die Illusion der Arena wandelte sich in ein dichtes, nebliges Schlachtfeld. Überallher wehte der Gestank von Fäulnis, von Dunkelheit. Sollte sich dieses Wesen auf die Aura einer Person konzentrieren, wäre es hier verloren. Hier musste man seinen Instinkten folgen, oder man war... verloren. CraXm selbst visierte den Herzlosen an und fokusierte seine Energie für einen Feuga-Spruch. Das Wesen blickte CraXm noch immer an.
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Heartless
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BeitragThema: Re: Azurpfad   26.10.12 23:19

Was geschah? Die Welt verschwand, alle Emotionen verschwanden. Es spürte die Kälte. Die Emotionen des jungen Mannes. Mit einem Hechtsprung wich das Wesen der Attacke von CraXm aus und griff aus einer abgerollten Bewegung heraus den Illusionisten an - die rasiermesserscharfe Klauen durchschnitten den ledrigen Stoff des Ledermantels, ertasteten aber kein Fleisch. Der Illusionist konnte einem solchen Angriff ausweichen. Und schon traf das Wesen ein harter Schlag von hinten. Ein tiefgehender Schmerz durchfuhr das Wesen. Der Doppelgaenger mit dem Fledermausschwert durchstieß den Körper des Wesens. War das Schmerz? Es war sich nicht sicher. Wieso FÜHLTE es? War es sich sicher, das er existierte? Vielleicht war er nur einer von vielen. Ein Puzzleteil, welches sich genausoschnell verliert, wie man es findet. Es wusste nicht weiter, die Schmerzen raubten ihm den Verstand - welchen Verstand? Seinen Verstand? Der Verstand der vielen? Konnte es sich opfern, um dem Kollektiv die Überhand zu geben? Nein, es musste sich konzentrieren!

Die Musik spielte weiterhin eine abartige Sonate des Grauens. Es bestand aus einer Mischung von Beethoven's Mondscheinsonate und dem Addagio von Hayden. Es spürte keine Dunkelheit mehr, kein Licht. Nur Schmerz. Schmerz, Kälte... Der Doppelgaenger riss' ihm das Schwert unsaft aus der Brust und verschwand wieder in den Schatten der Illusionen. Ein Blitzregen wurde von CraXm auf das Wesen beschworen, welches es mit einer notdürftigen Rolle auswich. Es musste sich sammeln. Woher kamen all diese Gedanken? Es war ein Wesen der Finsternis, es MUSSTE kämpfen! Es konzentrierte sich, die Dunkelheit sammelte sich in der Mitte seines Körpers und heilte die kläffende Wunde, die der Doppelgaenger ihm zufügte. Sein Bewusstsein drohte, übermannt zu werden von seiner eigenen Dunkelheit.

Es schloss seinen Geist. Es bleib einen Moment stehen, konzentrierte sich. Seine Instinkte flammten auf wie ein Holzscheitel im Kamin, seine Sinne waren schärfer und seine Muskeln angespannt. Und schon geschah es. Es wich einem Angriff des Doppelgaengers aus, durchtrennte mit einem geraden Keilhieb den Arm der Illusion und zerstörte sie. Sie verwandelte sich in Dunkelheit, welche sofort absorbiert wurde. Es spürte einen Teil der Macht der Illusion. Es spürte die Emotionen, die mit dem Wesen geschaffen wurden. Töten. Besiegen. Vernichten. Ausradieren. Liquidieren. All solche Begrffe waren ihm fremd und doch wusste es, was sie bedeuteten. Abermals regnete es Blitze vom Himmel, doch diesmal wich' es ihnen aus - und fand' den Doppelgaenger, welche die Geige spielte. Es dauerte nicht lange, ein Klauenhieb und auch dieser Gegner war besiegt - doch die Illusion dieser Welt löste sich nicht. Es musste den Illusionisten selbst vernichten!

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