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 Das Orga-Onsen

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AmndoXza
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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   18.11.16 10:01

Das war es also.. Ihre Magie war zu stark, oder Er momentant schlicht und ergreifend zu schwach. Was aber eigentlich zu erwarten war schoss es Ihm in den Kopf, egal keine Zeit darüber nachzudenken immerhin musste etwas getan werden und probieren geht ja bekanntlicherweise über studieren.. Wobei wenn man Studieren als Trainig übersetzten würde, das hatte der Au'Ra wohl bitter nötig.
Dennoch war Er zufrieden zu sehen das die Waffe tat was Ihr "gesagt" wurde, damit kann man in Zukunft arbeiten.. fals es denn eine Zukunft geben mag.
Die Zwillinge wichten den Angriffen aus und Ihre Magie blockten den erofften Effekt des Echsenmenschen, sichtlich genervt bereiteten sie anscheinend ihren Konter vor und AmndoXza machte sich für das Schlimmste bereit.
Wie aus dem Nichts erschien Sie, übertrieben gesagt die Retterin in "Strahlender Rüstung" sich für Ihn in die Bresche werfend, den Zauber zerschmetternd als wäre er nichts- das Lichterspektakel war nett anzusehen doch aufeinmal wurde es für den Bruchteil einer Sekunde schwarz.
Plötzlich stand der Neuling neben FeliX, für einen weiteren Moment war der gehörnte recht perplex Er fühlte Kälte.. Refelxartig sah AmndoXza zu dieser Stelle, das Hand seiner Retterin umgriff den Arm von dem die Kälte ausging.
Den Kopf zur seite legend Ihr zuhörend war er leicht verunsichert ob so etwas hier öfter passieren mag, musste dann jedoch anfangen zu grinsen "Also.. wenn du das schon Klein findest, stehst du ja auf richtige Monster wie mir scheint.. aber.. erstmal Danke für die Rettung." kurz innehaltend beobachtete der Metallbändiger, die Vollgerüstete Kriegerin und fügte dann hinzu "..du bist ziemlich Cool.. " dabei deutete der kleine* Drache auf die Hand auf seinem Arm, die Stelle schien langsam zu gefrieren, nicht das es Ihm sonderlich viel ausmachen würde, Kälte zu spüren war nur recht neu für Ihn. " Und wenn ich das sage soll das schon was heißen.." grinste er weiter.
So Schön wie dieser Moment der Rettung auch war, lange konnte man ihn nicht auskosten diese degenerierten Kreaturen schienen Angst vor Ihr zu haben und das machte Sie augenscheinlich rasend,der Blasse warf FeliX noch einen Blick zu ehe AmndoXza wie gebannt Ihrem Ritual zu sah, jetzt gerade konnte nichts anderes tun als abzuwarten.

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Felix
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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   29.11.16 18:37

Der plötzliche Wetterumschwung, als wenn der Wind sich auf einmal gedreht und ein zauberhaftes Wesen mit sich gebracht hätte, ließ Felix aufblicken. Konnte es denn wahrhaft sein, dass die Kavellerie gerade mit aller schlechten Kampfeslaune der Welt angerückt war? War dem so, dann hatten sie grad wirklich einen Punkt ergattert, der unbezahlbar war.
"Xantja?", fragte er ungläubig und näherte sich pervers schnell den anderen beiden, die er auf seiner Seite waren und starrte die Eisfee an, deren Look sich seit ihrer letzten Begegnung ziemlich verändert hatte, "Warst du beim Friseur?"
So nahe wie Felix ihr in dem einen Moment noch stand, so schnell wich er wieder ein Stück von ihr weg, denn in ihrer Nähe bekam er eine Gänsehaut. Es war wirklich äußerst frisch und er wusste nicht, ob seiner lieben kleinen Fiel die Kälte wohlbekam. Aber auch etwas anderes bremste die Wiederseehnsfreude enorm und das war ausgerechnet das, was schon die ganze Zeit an der Stimmung nagte und zwar diese Pestbeulen, die einfach nicht damit aufhörten, gemeine Dinge zu tun!
Und was taten sie nun? Sie rappten wieder ungehörig notdürfig schliecht und beschworen die Gestalt hervor, die fernab jeglicher Vernunft durch die Wälder schlich: Den Slenderman! Felix erkannte ihn gleich, an seinem Anzug, der schlaksigen Bewegung und dem blassesten Gesicht, das man jenseits von Ätzkalk jemals gesehen hatte!
"Ähm Leute, wir brauchen einen Plan!", sagte er, "Der Slenderman wird sicherlich was drauf haben, wenn die ihn schon daherrappen!"

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Xantja
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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   14.12.16 21:33

Xantja grinste erheitert. So sehr wurde sich das letzte mal über ihr Erscheinen gefreut, als es diese schreckliche Hitzeperiode gab. Aber das war eine andere Geschichte und sollte zu einem anderen Zeitpunkt erzählt werden. Sie musterte die beiden noch einmal und sah auch den Herzlosen, welcher dort zitternd bei FeliX schwebte. Etwas in ihr pochte auf und sie düsterroten Pupillen verengten sich für einen Augenblick. Ihr Innerstes gab ihr zu verstehen, was hier wohl vorgefallen sein muss. "Wir haben später sicher noch genug Zeit für Kennenlerngespräche und Wiederkehr Partys. Meine Berichte sagen mir, dass hier ziemlich mieser Scheiß abgeht. Überall sind Herzlose und das nicht zu knapp." Sie rückte sich die Brille zurecht, welche nicht ganz in das andere Outfit passen wollte, doch hatte diesen eher praktischen, statt stilorientierten Nutzen. Man konnte schon von außen sehen, das über die Gläserverschiedenste Daten und Lichter huschten, welche die hiesige Wissenschaftlerin mit allerlei Informationen versorgte.
Das Getanze und Geplänkel der Zwillingsbeschwörer erlebte sie just selbst mit und was sie da aus dem Reich des Vergessens riefen, war für das Eisprinzesschen überaus interessant. "Ihr seid beide im Moment noch keine großen Kämpfer nicht wahr ?" Sie summte überlegend und überschaute das Gebiet, welches noch völlig in Eis gehüllt war. "Ich schätze das schlauste wäre sie zu trennen und einzeln anzugreifen. Zumindest denkt ihr das doch... Aber diese Rotznasen arbeiten als ein Mann und ich finde, wir sollten sie auch gebührend behandeln." Sie sah auf den weißen König hinab, dergestalt verwirrt und zitternd versuchte die Geschehnisse zu verstehen. "Ausserdem ist das nicht Slenderman, lieber FeliX. Das ist ein Teil einer ehemaligen Herzlosen. AhcXsas hatte sie seinerzeit vernichtet, doch ich wusste bis dato nicht, dass dieser 'weiße König' wie sie ihn nannte, noch existiert." überlegend legte sie einen ihrer schmalen, kalten Finger an ihre Lippe. "Seltsam... Aber wie dem auch sei. Ich bin an dieser Stelle für Teamwork... Und ja...ich selbst bin nicht gerade für gutes Teamplay bekannt. Doch wir haben beste Voraussetzungen. FeliX, wenn du nur halb so gut bist in deinem Element, wie deine Herzlose übernimm doch bitte den Support und die Heilerfähigkeiten. Drachilein, du bist offenbar unser Krieger und Ich bin die Magierin. Gemeinsam können wir das sicher gebacken bekommen..." Und da lag die Schwierigkeit. Es stande höchstwahrscheinlich Drei gegen Drei, insofern der König wirklich gegen sie war. Aber das Konzept glich einer Marionette, also gab es auch keinen Grund, warum die Zwillinge ihn nicht als solche benutzen konnten.

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Heartless
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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   24.12.16 9:46

"Was hat er gesagt ?" "Ich glaub er redet wirres Zeug." "Zeug ? Du meinst sowas wie ein Feuerzeug ?" "Nein du Idiot, er ist Plemplem." "Ja er sieht auch nicht gut aus. So blass und glänzend. Wie eine fette Frau, die einen Geist gesehen hat." "Aaahahahaha...warte...das ist irgendwie gemein." "Aber wir sind gemein." "Oh...wirklich ? Ich dachte immer wir sind speziell." Der eine starrte seinen Bruder an und blinzelte ungläubig. "Im ernst ?" scheinbar war selbst ihm dieser Wortwitz zu flach. "Äääh wie dem auch sei, lass uns endlich mal ernst machen. Diese Frau dort ist gefährlich. Wir müssen sie irgendwie los werden." "Allerdings...sie ist auf einem ganz anderen Niveau." "Nichts was wir nicht schon erlebt hätten." Sie gaben sich die Hände und zogen aneinander näher. "Die Spielereien sind also jetzt vorbei ?" "Ja Bruderherz. Jetzt holen wir die dicke Berta raus." "Da haben wir ja wieder die fette Frau." "Ja aber es ist erst vorbei, wenn sie singt." "Eninaj ?" "Nein Berta." "Na schön. Dann mal los!"
Ihre grün-gelben Äuglein starrten auf das Gespann aus drei Niemanden und einer mickrigen Herzlosen hinab und sie kamen nicht umher zu grinsen. Es war eindeutig, dass sie Teamwork um jeden Preis verhindern mussten und so griffen sie zu einem weiteren Taschenspielertrick. Ihre Arme glitten aneinander vorbei, sie drehten sich in der Luft und verhakten ihre Beine ineinander, der eine jing an dem anderen und breitete die Arme aus, alsgleich der andere sie zu seiner Brust heran zog. Der Tanz war dieses Mal langsamer, präziser und wesentlich mehr auf den Punkt gebracht, als das herum Gehampel, welches sie vorher zum Besten gaben. Uhouhout warf seinen Bruder dann von den Beinen nach Oben und fing ihn, wie nach einem Tango auf, der andere dehnte sein Rückrat durch und breitete die Arme aus, als er in den Himmel starrte und sich dort ein düsterer Impuls auftat. Eine Stimme ertönte, welche einer ganz bestimmten Hexe gehörte. Eine, die hier wirklich fehl am Platz gewesen war und noch heute, diversen Prinzessinnen Alpträume beschert. "Ja...das ist es! Dunkelheit! Die eeeeewige Dunkelheit!"
Und schon zischelten ngrüne Flammen über den Himmel, zischten und kreischten und explodierten, Sterne schienen ihre Bahnen zu verlassen und mit einem lauten, ohrenbetäubenden Surren wurde alles Licht ausgelöscht, welches man noch sah. Das Kampffeld, der Onsen wurde in eine einzige Düsternis getaucht. Und in Erinnerung an die Chechire Cat war das letzte was man sah, die vor Wahnsinn strotzenden Augen der Zwillinge und das blanke Grinsen ihrer Zähne. 
Unten auf dem Boden, in der Nähe des Eises sah sich der weiße König um. Sein Spiegelgesicht in Sorgenfalten gezogen, hätte er dies tun können, betrachtete er wie es sich verfinsterte. "Ailerim..." wimmerte er kläglich und hielt sich die Brust. Er fühlte nichts, keinen Schmerz, keinen Herzschlag, keinen Zorn. Nichts. Dort war Nichts mehr. Ailerim war tot. Ailerim wurde vernichtet. Seine gliebte Meisterin, seine geliebte Herrin, seine Geliebte. Ausgelöscht. Er sah auf und lauschte durch die Finsternis. Sah durch die Dunkelheit. Erkannte die Spiegelsilhouetten, allen, was sich hier befand. Er sah drei Niemande. Die Niemande, welche ihm Ailerim genommen hatten, welche diese Leere in seiner Brust hinterlassen haben. Und er beschloss, dass es Zeit war auch ihre Herzen erneut mit dieser schreienden Leere zu füllen. Innerlich dankte er den Zwillingen, dass sie ihn zurück holten. Ein letztes Mal. Unsichtbar und mit einem fast unhörbarem, undeutlichen Geräusch stand er dann inmitten der Niemande. Er streckte die Hand wahllos aus, nur leider traf der Zufall ausgerechnet das neuste Mitglied der Truppe. Die glänzenden Finger strecken sich in der Dunkelheit, zielten auf den Hals des Niemandes und sendeten so eine immense Bedrohung aus, das selbst ein Schattenlurch mit Downsyndrom gewusst hätte, dass er ganz schnell wegrennen sollte.
Finsternis und ein lautloser Assassine darin erfüllt von Rachelust. Mal sehen, wie die Drei pardon Vier damit zurecht kämen.

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AmndoXza
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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   15.01.17 20:40

Diese ganze Situation war ganz und gar nicht gut.. Klar das erscheinen, von Xantja, war eine willkommende Abwechslung, auch wenn es lediglich zur Folge hatte das die Zwillinge der Meinung waren sofort vollgas zugeben.
Klar die wunderbare Aufteilung in Magier,Krieger und Support war sicher eine grandiose Idee, nur gab es da ein kleines Problem, alle außer der Magierin waren schlecht bis gar nicht ausgebildet.. naja egal wird schon klappen dachte sich AmndoXza.
Das diese Bastarde von Herzlosen dann noch eine weitere Marionette auf den Plan riefen war schlicht und ergreifend, aus einem schlechten RPG oder Horrorfilm geklaut, vorallem wenn man sich die Visagen der drei mal ansehen würde..

Ehe der Au'Ra auf die Anwesiungen von Xantja reagieren konnte passierte es auch schon, das unvermeidbare, ein weiterer Zauber der wahrscheinlich hässlichsten Zwillinge dieser Welt.. und damit meinte Er in Gedanken auch wirklich nur diese Welt, Völlige Finsternis.. was für eine Abwechslung dachte sich der nackte Halbdrache. Erst werden wir im Licht gebadet und geblendet und nun wird uns wieder das Augenlicht genommen.

Die Arme hinter dem Kopf verschränkend, verdrehte Er die Augen und wollte gerade beginnen sich über das ganze Drama zu beschweren, doch dann blitze etwas auf dem Boden vor dem neugierigen Eichhörnchen.. oder eher der diebischen Alster.
Ohne wirklich darüber nachzudenken beugte sich AmndoXza nach vorne um das blitzende etwas aufzuheben und entging dadruch, wie in einer Filmparodie, einer ziemlich unschönen Situation die kalte Hand des Todes, nennen wir sie mal Ailerim's Hand.

Einen Augenblick später richtete sich der nackte wieder auf und sagte dann leicht beunruhigt "Leute.. Ich will ja nicht drängeln oder so.. aber irgendwas steht hier zwischen uns.." - das blitzdingends auf dem Boden war verschwunden .. nicht weil AmndoXza es aufgehoben hatte.. nein viel eher weil es verwischt wurde, Schnee und Eis sind eine tolle Sache vorallem wenn sie die Position von Feinden zu veraten zu vermögen.

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Felix
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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   19.01.17 0:05

"Sicher? Der sieht dem Slenderman aber verdammt ähnlich, wie eine billige Chinakopie.", meinte der Lichtnutzer kritisch und war nicht wenig verwundert, als dieser Kamerad auch noch zu sprechen in der Lage war. Was man nicht alles heutzutage in einem Onsen geboten bekam, es schlug einem quasi die Brillengläser aus der Nase!
Aber sich lange über seinen Anblick erfreuen, konnte er nicht, als alles Licht im Onsen einer ungeachteten tiefen Dunkelheit wich. So etwas hatte er wirklich noch nie erlebt. Nicht eine Kontur war vor seinen Augen sichtbar, es gab nur schwarz und das Schwarz war endlos wie der Weltraum.
"Teamwork klingt klasse.", meinte er zu Xantjas Bemerkung, "Ich krieg das mit Fiels Hilfe bestimmt gebacken." Er klang nicht mal im Ansatz so überzeugt, wie er es gern gehabt hätte, allerdings seine Unsicherheit kam auch von daher, dass nicht genau sagen konnte, ob seine Leute noch neben ihm waren oder sich bereits schleichend davon gemacht hatte. Nur Fiel, die er noch an seine Brust drückte, konnte er wirklich lokalisieren.
Lokalisieren war an sich ein gutes Stichwort. Wenn es so dunkel war, dann konnte man doch unmöglich die Kontrahenten ausmachen, geschweige denn aktiv gegen sie agieren, es sei denn, man war daran gewöhnt maulwurfsblind durch die Gegend zu laufen.
"Ich sorg mal für ein bisschen Erleuchtung und ihr treibt einen Keil zwischen die grüne Doppelpest mit Slenderhaube.", meinte er und wusste zunächst nicht, wie er das anstellen sollte. Er trat ein paar Schritte zurück und rempelte gegen etwas eisiges. Eine dieser Säulen?
Also wenn nicht gerade der Titan des ewigen Eises hier aufgetaucht war, dann könnte er damit recht haben, aber er tastete es zunächst mit der Hand ab, um wirklich sicher zu sein. Japp, eine Eissäule. Eine von der Sorte, die vorhin so trefflich das Licht weitergeleitet hatte, was allerdings kaum einen gejuckt hatte. Aber vielleicht ließen sich diese Teile auch anders benutzen.
Er legte seine Hand auf die Säule, welche verflucht kalt war und von sich aus nicht den Anschein erweckte, irgendwann schmelzen zu wollen. Felix sandte dann das Licht aus und ließ es in den Kern der Säule strömen und sie sich damit aufladen. Das Licht flouriszierte im Inneren der Säule und gab einen schwachen, aber doch recht farbigen Abglanz von Licht wider. Laut Moggle-pedia hielt ein solcher Zustand nur begrenzt lange an, er würde also nach einer Weile den Prozess erneuern müssen, aber ein bisschen Licht in der Dunkelheit bracht schon was. Er für seinen Teil konnte beispielsweise bis zur nächsten Säule kucken und mit dieser dasselbe Spiel abziehen. Und das tat er auch. Mit jeder Säule, die er sah.

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Xantja
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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   21.01.17 22:58

Xantja war sich wohl als Einzige bewusst, welche beschissene Bedrohung hier auf sie lauerte. Das Schlachtfeld wurde dunkel und man konnte die hand vor Augen nicht mehr sehen, das machte es etwas schwieriger mit der bedrohlichen Situation fertig zu werden. Aber sie wäre nicht die Schneekönigin, wenn sie hier nicht königlich aufräumen könnte. Ein schnelles Tippen auf ihre Brille aktivierte die Nachtsicht, welche allerdings in absoluter Finsternis auch ziemlich unnütz wirkte. Es schien, dass diese Finsternis sämtliches Licht einfach binnen von Minuten verschlang. Ein düsterer Nebel aus Schwärze.
Dann sah sie nur im Augenwinkel, wie der 'Slenderman' neben ihnen erschien und nach AmdoXza griff, der sich wohl mehr unbewusst, als instinktiv ausser Reichweite brachte, indem er nach irgendetwas griff. Naja besser so, dass einem seine eigenen wahnvorstellungen manchmal vor einem ordentlichen Genickzwirbler beschützten. Dennoch hatte sie keine Zeit um hier herumzustehen und nichts zu tun. Sie fuhr herum, packte sich den Drachenmann, der offengestanden ein ganzes Stück größer war als sie, an der Hand und zerrte ihn mit sich. Zerrte ihn hinab in den Abgrund aus Eis, welchen sie nur schwach wahrnehmen konnte. Wegrennen war zwar eine nette Idee, aber würde nur für den Moment etwas bringen. Sie schwenkte die Klinge nach unten und schoss eine enorme menge Schnee herab, damit die beiden weich landen konnten. Hach wäre fliegen oder schweben können schön,aber Pustekuchen. Sowas konnten immer nur die Anderen. Als sie dann im Schnee aufkamen, ließ sie seine Hand immer noch nicht los, musste bei dem sanften Aufprall aber etwas ins Wanken geraten sein. Sie schaufelte sich aus dem ungesehenen, weißen Flocken frei und blieb erst mal auf Distanz. Verstecken und einen Plan ausklügeln war zwar gut, aber sie musste schnell denken. Ein Glück, dass der Assassine trotz seiner Schnelligkeit noch ziemlich wirr schien. Er könnte nur einen verfolgen und wenn sie Glück hatten, war das der Leuchtkäfer, welcher hier gerade mehr als nur einmal die vollste Aufmerksamkeit auf sich zog.
Und da realisierte sie es. Diese Dunkelheit war nicht nur für ihre Gegner positiv. Auch die Niemande konnten diesen Umstand durchaus für Taktische Zwecke benutzen. "Fauchi wir müssen vorsichtig sein." flüsterte sie dem Au'Ra zu. "In meiner Nähe wird es immer ziemlich kalt, vielleicht willst du dir erstmal was anziehen." Da glitt ihre linke Hand schon in ihre Tasche, welche sie an der Hüfte trug und zerrte dort einen langen, schwarzen Fetzen heraus. Einer der typischen Mäntel dieser Organisation. "Müsste ungefähr deine Größe sein. Und jetzt hör zu." Sie kam ihm näher, um ihn durch die geringe Reichweite der Nachtsicht zu sehen. Sie drückte ihm ersteinmal den Mantel gegen die Brust und sah dann zu ihm auf. "FeliX scheint nicht ganz zu realisieren, dass das Licht uns eher verrät, statt uns zu helfen. Aber für den Moment ist das nicht schlimm. Wenn du auch nur einen Instinkt deiner reptilischen Vorfahren geerbt hast, dann wäre es jetzt nützlich zu erfahren, welche das sind. Kannst du vielleicht Nachts gut sehen, oder die Intentionen deiner Feinde spüren, Feuer spucken, Flügel aus deinem Rücken schießen lassen ? Bitte sag mit, dass du auch nur irgendwas kannst. Je nach dem brauchen wir einen guten Plan..." Xantja musste immerhin mit dem arbeiten was sie hatte. FeliX Stärke war seine Schnelligkeit, er könnte dem weißen König vielleicht ein paar Minuten entkommen, aber über ihren neuen Freund wusste sie noch rein gar nichts. Eins war allerdings klar, die zwei Flachpfeifen durften nicht verrecken, sonst hätte sie wieder den ganzen Papierkram.

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Heartless
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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   24.01.17 0:48

"Huh ?" "Er hat gerufen..." "Habs gehört." "Is also Zeit ja ?" "Heißt das wir dürfen nicht mehr spielen ?" "Ich schätze nicht..." "Unfair." "Bruderherz, sei nicht so." "Ich bin aber so." "Nicht schmollen. Wenn alles vorbei ist, dann können wir wieder spielen." "Versprochen ?" "Versprochen." "Na gut. Aber wehe wenn nicht." "Lass uns...das Licht verschlingen." Ein schrilles Kichern war aus der vollkommenen Finsternis zu hören, nahm an Intensität zu und verzerrte sich zu feiksenden düsterem Gelächter. Die Tonart wurde schlagartig anders und irgendwann stoppte das Gerede der Zwillinge gänzlich. Die Dunkelheit hier schien sie ganz plötzlich verschluckt zu haben. Kein Ton. Beunruhigende Stille in der Finsternis.

An einer anderen Stelle wunderte sich der weiße König warum er auf einmal niemanden zu greifen bekam. Er sah auf seine Hände. Öffnete und schloss sie ein paar Mal, aber konnte absolut Jemanden darin vor finden. Offensichtlich hatte er nicht mal gemerkt, dass Xantja gerade mit ihrem Schützling geflohen ist. Sein weißes Spiegelgesicht verriet keine Emotionen, aber die rage in ihm, die Flammende Rose der Rache brannte immer noch unauslöschlich. Er würde sie schon finden. Aber was war das ? Dort gingen plötzlich Lichter an. Sie flackerten auf und glimmten ein paar Sekunden auf. Einige hielten nicht mal eine Minute, da verschwanden sie schon wieder in der ewigen Dunkelheit. "MireXlia...?" zischte er fragend unter dem gläsernen Gesicht hervor. "Ailerim..." seufzte er und ballte die Hand vor seiner Brust, den Anzug zerknitternd. Er lief los und sprang auf eines der Lichter zu. Doch als er in das Leuchten hinein starrte, sah er nur sein Spiegelbild im Spiegelbild seines Gesichtes, dass nach und nach wieder in der Düsternis verschwand. Seine nicht existenten Augen verfolgten die Lichter, als wäre er eine Motte auf Entzugserscheinungen. Deine Hand schmetterte dann plötzlich gegen die Eissäule und zerschmetterte sie in gewaltige Brocken, welche alle mit einer wahnsinnigen Kraft umherflogen und weitere Säulen - vorzugsweise jene, die leuchteten - mit sich reißen sollten. Das Glühwürmchen war schnell, doch der Assassine hatte nun seine Fährte gerochen. Auch wenn es ein verdammt verwirrter Assassine war.

An einer anderen Stelle im Raum gruben sich Krallen in das Eis und kratzten daran wie auf einer Schiefertafel. Glucksendes Kichern kam aus verschiedensten Ecken der Finsternis und immer wieder hörte man das Scharren und Kratzen. Dumpfe Laute, als ob etwas springen würde. Durch die Stille dieses Ortes und der Unsichtbarkeit der Gefahr, glich die Szenerie schon fast einem Horrorfilm. Was war nur plötzlich los ?
Und dann landeten sie und ließen die Krallen an den Wänden des Eises schleifen. Ein schriller, markerschütternder Ton, der auf die beiden Niemande zu steuerte, welche sich nahe der Schneewehe versteckten. Sollten sie nahe genug geraten, dann würde man sie sehen können. Sie waren nicht besonders groß, aber im Vergleich zu Menschen vielleicht einen Kopf größer. Ihr Fell tropfte vor Finsternis und ihre Zähne lefzten nach Blut und Herzen, welche sie verschlingen konnten. Die Gestalt glich auf bizarrer Weise der von Hasen, doch hatten sie jegliche Menschlichkeit verloren und wurden zu Geschöpfen der Schatten. Ihnen im Weg zu stehen bedeutete den Tod.

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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   06.03.17 7:23

AmndoXa war mehr als verwirrt als etwas nach der Hand des Au'Ras griff, Xantja's Umrisse waren schleierhaft zu erkennen, also beschloss der Jüngling, der Königen von Eis und Schnee wortlos zu folgen.h
Ihre bloße Berührung war recht kühl, nicht auszudenken welch Höllenqualen und Kälte FeliX hätte ertragen müssen.
Von einen auf den anderen moment ging es abwärts, Xantja wird sicher wissen was sie tut dachte sich der Nackte während des Blindflugs und  landete einige momente später weich in einem Haufen Schnee, den Xantja so beiläufig hat erscheinen lassen.
Perplex nahm er den Umhang entgegen und betrachtete ihn für einen kurzen Moment und dachte angestrengt darüber nach ob dies wohl nur ein ordinärer Umhang war oder ob noch besondere Eigenschaften in ihm schlummern.. immerhin scheint es das Markenzeichen seiner neuen Gefährten zu sein.. seinerzeit hingen im Onsen einige von ihnen, natürlich bevor diese Missgeburten von Herzlosen hier meinten undekorieren zu müssen, schließlich legte der Welpe den Umhang an.. viel Bequemer als er dachte und der erste Eindruck des Mantels vermuten ließ.
"Danke.. Öhm.. Eigenschaften von meinen Vorfahren?" AmndoXa legte den Kopf zur Seite und blinzelte die wahrhaftige Verkörperung Shiva's perplex an "Also.. hmn.. Ich kann recht gut hören und sehen, als Au'Ra würde ich meinen. Aber dieser Nebel oder was auch immer das hier ist schränkt mich ziemlich ein jetzt, wo sich meine Augen langsam aber sicher daran gewöhnen, kann ich vielleicht 3 .. oder 5 Meter weit sehen, aber nichts scharfes.. es ist alles wie durch einen Schleier." Er musterte dabei Xantja's Brille "Aber.. du siehst mich ja auch wenn ich das richtig beurteile.. sonst kann ich theoretisch noch solche Dinge wie Flügel und Feuer speien.. nur weiß ich gerade nicht wie.." bedauern war in seinen Augen zu sehen "..Ich bin froh das ich überhaupt weißt wie man spricht und all diese Dinge.. ich bin kurz vor dem Angriff angekommen..." Sich neben Xantja hockend blickte er sich für einen moment wortlos um, es war so als würde in ihrer Nähe jemand gefallen daran gefunden zu haben seine Fingernägel über deine Tafel zu ziehen, nur war das Geräusch momentan nur leise zu hören.
Der Lärm kam näher er hob einen seiner Finger und legte ihn langsam vor seinen Mund "hörst du das? Wir sind hier nicht sicher, wie sieht der Plan aus.. 'Chef'" sagte der Au'Ra und er meinte das letzte Wort Todernst, immerhin ging von Xantja eine recht, nun sagen wir mal erhabenere Aura aus wie sie von FeliX ausging.
Für einen kurzen Augenblick wurde der Gesichtsausdruck des Jungen ausdruckslos, gedankenverloren.. als wäre er gar nicht da, in diesem Moment führte er einen schier endlosen Dialog mit sich selbst.
Im Hintergrund läuft beruhigende Fahrstuhl Musik.. und AmndoXza steht im Geiste einer anderen Au'Ra gegenüber, Sie ist einen Kopf kleiner als er, hat aber ebenfalls Rot-Violette Haare, Weiße Augen die ebenfalls wie seine eigenen einen Roten Ring um die Iris haben, Ihre Haare fallen zu einem Bob die eins der Augen bedeckten, zwei leicht nach hinten geschwungene Hörner, das Gesicht zierten links und rechts in Höhe des Wangenknochen ein Schuppenmuster.
AmndoXza schüttelte den Kopf und um ihn herum war wieder diese monotone Finsternis, was um alles in der Welt war da eben passiert?
Blick gen Xantja gerichtet flüsterte er "Tschuldige.. hast du was gesagt? - Ich glaube in der Finsternis ist etwas.. und das wird uns sicher nicht gefallen."

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Felix
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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   13.03.17 22:17

Ein bisschen erinnerte das Ganze wohl an Flippern. Felix hatte früher in Storybrooke unglaublich gern geflippert, wenn er die Vogelhausbaustunde von Miss Blanchard schwänzte, zumindest solange bis ihn irgendeiner dieser Kleinstadtpenner verpfiff und er mit dem Polizei-Auto zur Schule befördert wurde. Obwohl es doch eigentlich recht cool war mit der Polizei im Auto zu fahren, war es doch kein besonders toller Moment und er wusste auch, dass das sehr viele Leute mit gleicher Erfahrung gewiss bestätigen würden.
Das Aufleuchten der Lämpchen, wenn die Kugel einen bestimmten Punkt schnitt und dagegen klatschte, um davon abzuprallen und dann  .... na ja, man kannte das Spiel ja.
Im Moment fühlte er sich als Kugel und die Kugel hatte eine kleine Fiel an die Brust gedrückt und eilte mit ihr durch die schiere und unendliche Dunkelheit, die er zu erhellen suchte, aber die Laute von hinter ihm, wiesen darauf hin, dass es dahingehend wohl eine kleine Schwachstelle gab. Fluoriszieren war zwar eine verteufelt geniale Sache, da es ohne Strom funktionierte und selbst in den tiefsten Grotten des Meeres ein wenig Licht verbreitete, allerdings hatte er nicht bedacht, dass jemand die Eissäulen zerstören würde. Sie waren immerhin nützliche Hindernisse im Kampffeld und konnten für Unfälle sowie Begrenzungen der Fluchtwege benutzt werden. sie zu zerstören machte das Feld doch wieder wegbarer und damit schwerer einen Gegner in die Enge zu drängen, oder nicht?
Felix erreichte die nächste und übernächste Säule und erhellte sie, der Slenderman war hinter ihm her. Wie war das noch? Man durfte sich nicht umdrehen! Aber wenn der Weg im Kreis verlief? Urbane Mythen und ihre Schlupflöcher! Es war so typisch, dass sie ihn genau in einem solch entscheidenden Moment im Stich ließen.
"Wer oder was sind Ailerim und Mirexlia?", fragte er Fiel und diese äußerte sich, wie sich kleine Herzlose eben äußerten, mit komischen Lauten, die durch die Geschwindigkeit noch weniger verständlich waren, als Chinesisch rückwärts. Als das kleine Geschöpf dann anfing heftiger zu gestikulieren, hielt Felix im Laufen inne und blickte sie an und versuchte die Gesten zu entschlüsseln; das konnte er sich erlauben, denn zur Not konnte er weglaufen, sein einziger wirklicher Vorteil. Aber Anhalten beinhaltete nicht unbedingt Verstehen und da das selbst Fiel einsehen musste, langte sie an sein Kinn und drehte seinen Kopf zum Slender-King.
Scheiße, ich hab hingesehen!, dachte er und wusste nun, wie sich Ray Stantz in dem Moment gefühlt hatte, als er direkt in den Laser geblickt hatte ... na ja, zumindest ungefähr. Doch irgendwie schien die Theorie nicht der Praxis zu entsprechen, denn der Slenderman stand nicht plötzlich vor ihm, sondern blickte in die Säule, die er zuvor erleuchtet hatte, die Reflexion in seinem Schädel war unheimlich, wenngleich sind nur aus seiner Perspektive wirres Licht darin spiegelte.
Der Lichtnutzer stutzte deutlich und zuckte dann zusammen, als die Säule zerfiel, was auch der Moment war, in welchem er wieder den Spurt aufnahm.
"Ich versteh es nicht!", gab er zu und spürte, wie Fiel sich in sein Haar klammerte, "Hat der einen Wellensittichkomplex?"
Das Händchen klatschte härter als erwartet gegen seine Stirn.
"Dann sag es mir doch einfach!", verlangte er und Fiel hatte darplötzlich sein Mobiltelefon in der Hand und tippte etwas ein. Ein Moggle-Pedia-Artikel tat sich auf: Eilerim und der weiße König. Langsam dämmerte Felix etwas, aber mehr kam zutage, als er per Audio-Read hörte, was genau es mit Slenderman und dieser schrecklich winzigen Person - Scheiße, wie groß war die? Fünfzig Zentimeter, wenn's gut kam???? - zu tun hatte.

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Xantja
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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   14.03.17 13:40

Zugegeben, die Ausführungen dieses seltsamen Jungen klangen wirklich interessant. Flügel aus dem Rücken heraus brechen zu lassen musste, selbst für einen Drachen, entsetzliche Schmerzen verursachen. Und dann auch noch Feuer speien... Xantja speite zwar auch gern Feuer aber das nur im metaphorischen Sinne oder wenn AhcXsas sein Chilli Surprise zubereitete. Grauenvoll.
Nichtsdestotrotz würde dieser schnucklige, kleine Neuling ein wirklich faszinierendes Forschungsobjekt sein. Wie oft kam man schließlich schon dazu fremde Rassen zu sezier...äähm zu untersuchen, ohne als Rassistin Schrägstrich Hexe mit Heugabeln aus dem Dorf gejagt zu werden ? Aber Nein. Sie unterdrückte den Forscherdrang, welcher in ihr aufkam und konzentrierte sich lieber mal auf das Wesentliche.
Der Junge hatte Gedächtnislücken und das war für die aktuelle Situation äußerst prekär. "Das klingt ja alles schon mal recht nützlich. Nur wenn du es nicht einsetzen kannst, müssen wir umplanen." Und das tat sie auch direkt. Die Brille gab ihr alle möglichen Informationen über die Zwillingsherzlosen, derer sie habhaft geworden war. 
Rutsah und Uohuot waren Trickster. Sie kombinierten ihre Kräfte um gestohlene Magie zu erwecken. Hinzu kam, dass sie als Herzlose eine nicht ungefährliche Schnelligkeit an den Tag legen konnten. Perfekt für Raubzüge aller Art. Laut Norat benutzten sie ihre Schlagringe und ihre Tänze für die Kombinationen von Magie und Elementarkräften. Doch jemanden zu Entwaffnen war zwar eine gute Idee, blieb aber meist dabei, da derjenige seine Waffe binnen Sekunden ohnehin wieder zu sich rufen konnte. 
Vermutlich boten sie sich auch gegenseitig genug Schutz, damit man ihnen allein wenig entgegen zu setzen hatte. Na schön. Sie musste das einsetzen, was sie in Jazzphalen mit BeaniXs gelernt hatte. Die Vereinigung mit Ajnat, welche ihr das Leben rettete, bot ihr eine neue Kraft, die hier vielleicht gar nicht mal so fehl am Platz war. Doch dafür brauchte sie etwas Zeit.
Leider aber kamen dort zwei Terror Kaninchen auf sie zu, die es etwas schwierig machten ihren Plan in die Tat umzusetzen. Sie musste etwas improvisieren, aber war sich sicher, dass es unter den richtigen Umständen klappen würde. Und diese hatte sie offensichtlich. Das Gekicher der beiden Hasen machte sie nicht sonderlich nervös, da sie von ihrem Bruder schlimmeres gewohnt war...oder zumindest von den Mädels aus der Psychatrie.
"Frischling..." äußerte sie grinsend. "Egal was passiert, weich mir nicht von der Seite." Die natürliche Kälteresistenz des Burschen ist ihr natürlich sofort aufgefallen. Dementsprechend handelte sie jetzt. 
Ein Schlitzer in den Boden mit ihrem Schwert ließ eine dicke Kuppel aus Eis um sie herum entstehen. Ein weiterer Piekser und das Eis wurde mit einem Wall Zauber verstärkt. Das würde die Viecher erstmal aufhalten, bis Xantja fertig war.
Sie neigte sich zu dem Drachen und lächelte ihn verführerisch an. "Schätzchen..." wisperte sie fröhlich. "Dein Talent Metall zu verformen kann uns an dieser Stelle sehr nützlich sein. Zwar bist du noch auf der untersten Stufe unserer Nahrungskette, aber was diese Bälger können, können wir zusammen doch viel besser, schöner, eleganter und origineller. Nicht wahr ?" Sie fuhr mit einem Finger seine Brust entlang. "Also...könntest du bitte eine Waffe herstellen, mit der du dich am sichersten fühlst. Die du wirklich beherrschst ?" Ihre Augen funkelten über die Brille und ein schmückendes Grinsen ließ ihre Zähne durch die Dunkelheit blitzen.

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Heartless
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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   14.03.17 20:03

Ostern war zwar noch nicht, aber die Chaos Karnickel, welche durch die Finsternis streiften suchten akribisch ihre Beute. Und diese zu finden, war nicht besonders schwer. Sie zischten hin und her, kratzen und wetzten an den Eissäulen entlang und leckten sich die Lippen, nach dem Geruch der Niemande. Dann als sie Xantja und AmndoXza erspähten wagte es diese Eishexe doch tatsächlich ihnen den Weg zu versperren, dabei hatten sie sich doch so sehr auf frisches Drachenfleisch gefreut. Eine Delikatesse, die man sonst nicht so einfach bekommt.
Sie schnupperten an dem Gefängnis aus Eis und dem Zauber, berührten ihn kurz und fühlten nur die Magie, welche er ausströmte. Dann aber grinsten sie sich gegenseitig an und grunzten düster.
Sie waren Diebe durch und durch. Und als solche war es ein leichtes den Zauber zu stehlen. Manch Andere bemühten sich mit Formeln, Tränken und Siegeln diese zu brechen oder zu umgehen. Die Herzlosen allerdings hatten ihr einzigartiges Talent darin magische Dinge zu Recyclen. Zumindest nannten sie das so.
Beide fassten sich an den Pranken und donnerten in einem Lauten Knall die Fäuste mit den Schlagringen dagegen. Der Wall Zauber vibrierte und dröhnte. Er machte Geräusche wie ein berstendes, altes Schiff. Sinister schrien die Biester dem Ding entgegen. Laute, ähnlich denen von kichernden Hyänen waren dumpf zu hören. Die Augen glühten weiß auf und die Krallen bohrten sich tiefer und tiefer hinein. Dann mit einem gigantischen Rums verzerrte sich das ganze Gebilde und floss wie Mana in die beiden Schlagringe der Horror Hasen.
Nicht lange danach bildete sich an ihren Armen ein glänzender Schutz aus leuchtendem Facetten-Eis. Grinsend standen sie wieder ihren Gegnern gegenüber und machten einen Satz auf sie zu. Sie wollten die beiden zerfleischen, koste es was es wolle. Zähne fletschten und Krallen surrten wild durch die Gegend.

Der weiße König wurde von Minute zu Minute rasender. In ihm brüllte ein Schmerz, der ihn aufzehrte und völlig verschlang. Ruckartig und mit einem lauten knackenden Geräusch neigte sich der Kopf, das Gesicht des Herzlosen, in Richtung des Lichtbringers und seiner kleinen Freundin. "Fiel..." grummelte er energisch. "Verräter...Verräter...VERRÄTER!!!"
Seine Sicht war blockiert, doch die Aura einer Herzlosen konnte er über weite Distanzen feststellen.
Wieso lebte sie noch ? Wieso lebte er noch ? Was war nur geschehen, damit alles so ins Verderben gerissen wurde? Der Spiegelgesichtige machte eine ungesunde Bewegung, drehte seinen Körper zur nächsten Eissäule und trat wie durch Wasser in seine düstere Reflektion hinein. Sofort nahm die Säule eine düsterviolette Farbe an und mit ihr diverse Andere. Auch jene, welche in der Nähe des Lichtbringers stand. 
Über Fluoreszenz mussten sie sich keine Gedanken mehr machen. Denn der stille Assassine übernahm die Säulen, welche alle in diesem dunklen Lila leicht strahlten, aber dennoch kaum etwas erhellten. Und dann sprang der König wie von Geisterhand aus der nahegelegendsten Säule hervor und ließ eine lange Klinge auf den Lichtbringer und Fiel hinab brausen.

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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   18.03.17 9:06

Für einen kurzen Augenblick dachte der Drache, etwas entsetzliches in Xantja's Augen blitzen zu sehen.. was natürlich vollkommen unmöglich war, immerhin trug Sie eine Brille die, den Blick auf Ihre Augen fast unmöglich machte, richtig? Sie würde nie auf die Idee kommen Ihren Verbündeten hier, während der Schlacht zu töten um sein Innen Leben, zu untersuchen, wobei das sicherlich einen Haufen neue Erkenntnisse über die Rassenvielfalt der Welten hätte aufdecken können.
Der nun in schwarz gekleidete nickte und versuchte die Lage einzuschätzen "Gut, ich werde dir nicht nicht von der Seite weichen, verstanden.." alsbald Er sich zu dem just entstandenen Eiswall umdrehte, ihn betrachtend stellte er sich an die Seite der Kälte Prinzessin und beobachte wie diese mit einem einfachen abtippen der Wand einen mächtigen Wall Zauber wirkte um Ihren Schutzwall zu verstärken.
Als diese mit dem Finger über seine Brust fuhr, dachte sich AmndoXza das Ihre Berührung dieses mal nicht annähernd so Kalt war wir das hastige greifen nach seinem Arm vor einigen Minuten, war das gewollt? Als die personifizierte Shiva dann noch 'könntest du bitte' sagte, erinnerte Ihn dieser Satz unweigerlich an Bioshock.. warte, moment das konnte doch gar nicht sein.
Der junge Niemand hatte Bioshock nie gespielt, geschweige denn von einer Spielekonsole gehört.. was auch immer das sein sollte.
AmndoXza legte den Kopf zur Seite und betrachte Xantja während Sie weiter sprach, lächelnd nickte Er und drehte sich dann wieder in Richtung der von Xantja eben geschaffen Eiswand die obendrein durch Wall verstärkt wurde.
Da hörte man auch schon dieses entsetzliche Geräusch, als würde jemand auf einer Tafel kratzen, mit seinen bloßen Fingernägeln, die dazu noch lang und scharf zu sein schienen, plötzlich verschwand das Geräusch und veränderte sich, zunächst zu einem Sinkendem Schiff dann wie als würde jemand den, wirklich den letzten Rest aus seinem Getränk mit einem Strohhalm saugen, was zur Hölle taten diese Kreaturen da draußen?
Welche Waffe sollte der Niemand erschaffen, diese Frage hätte ihm sicherlich Kopfschmerzen bereiten können wenn man den die Zeit gehabt hätte, darüber nachzudenken.
Intuitiv änderte AmndoXa seine Haltung, strecke dabei für den Bruchteil einer Sekunde beide Arme zur Seite und schwang sie einmal als würde man ein paar Doppelschwerter schwingen.
Während dieser Geste formten sich zwei augenscheinlich schlichte, jedoch unmerklich schimmernde Kurzschwerter in den Händen des Gehörnten.
Er warf einen kurzen Blick über seine Schulter zu Xantja und nickte Ihr zu "Meine Intuition sagt, diese Waffen sollen es wohl sein" mit diesen Worten richtete der Au'Ra seinen Blick wieder auf den Wall der begann sich in sich zu falten und zusammenzudrücken schien, wie oben beschriebenes Getränk.
Sicherlich ein recht skurriler Anblick der sich da bot, Immerhin sah man nicht jeden Tag wie, etwas ähnliches passierte.
Einmal tief durchgeatmet, sich in eine Kampfhaltung stellend, wartete man quasi nur darauf das diese Killer Kaninchen angriffen und als der Wall komplett verschwunden war, setzten sie wie unschwer zu erkennen war auch schon zu einem Klauen Angriff an, auch wenn Ihre größe und Gestalt nichts mit wirklichen kleinen, niedlichen Kaninchen gemein hatte, die Xalea, der Au'Ra Stamm von dem AmndoXza war, so gerne Jagden und lebendig aßen gemeinsam hatten, so war doch sein Interesse geweckt es wäre eine Blamage gegen so etwas zu verlieren und wer weiß vielleicht könnte man die beiden ja auch verspeisen wenn Xantja und der Drache, die beiden endlich erledigt hatten.
Der Junge versuchte sich ihnen entgegen zu stellen, weichte dabei jedoch nur unmerklich von Xantja's Seite - Sie stand quasi genau schräg hinter Ihm - und schlug im entgegengesetzten Winkel zu, wie die Klauen Paare  auf die zu kamen.
Die so schlicht wirkenden Schwerer leuchteten unmerklich als die Klauen auf sie trafen, sie schienen robuster zu sein, als es den Anschein hatte.

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Felix
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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   02.04.17 23:26

Als Felix den Namen seiner kleinen herzlosen Persönlichkeitspartikeline ausgesprochen von dieser furchtbaren sonoren Stimme, worauf auch noch ein schlimmes Wort folgte, mitr welchem er zu Beginn sehr gern bezeichnet worden war, dachte er sich: Weiterlaufen, unter har keinen Umständen stehenbleiben!
Aber dann wiederum, als die Säulen, die er so fürsorglich angeschaltet hatte, in diesem fremden Licht erstrahlten, änderte sich flugs seine Gedankenwelt zu: Stehenbleiben, bloß nicht weiterrennen!
Man mochte nun von einem unglaublichen Gedankensprung sprechen, aber es war für Felix kaum ein unterschied, denn vor der nächsten Säule, hätte er so oder so anhalten müssen und kam zudem nun in den Genuss, eine klassische Cartoonbremsung mit ganz besonders viel Schmerz unter den Fußsohlen sowie einer gewaltigen Staubwolke hinter sich zu produzieren, die wirklich ansehnlich war. Er drehte sich auf den schmerzenden Füßen zu dem wackelwabbelarmigen Windhosenkamerad mit Spiegelfresse um und drückte die kleine Fiel fest gegen seine Brust.
"Wage es, ihr auch nur ein Haar zu krümmen, dann hast du mehr als nur einen Sprung in der Visage! Das kannst du mir glauben!", rief er ihm entgegen, aber sein Blick blieb nicht starr auf den Gegner gerichtet. Er glitt immer wieder auf das Display, um den Artikel weiter zu überfliegen, denn zum richtigen Lesen blieb keine Zeit.
Ailerim war also die Partnerin dieses Monsters, besonders winzig und mutete anwie einekleine Puppe, also fast gleichauf mit ihrem Pendant Mirexlia - soweit so gut und wenn man sie sich genau ansah und sich einprägte, dann ...
Felix drehte den Kopf nach rechts und seine Augen leuchtete auf. Und dann schälten sich aus den Schatten kleine, puppenhgroße gestalten ab. Jede stand neben einer Säule und machte nur einen Schritt nach vorn.
"Ich bin hier", ertönte es von vielen Seiten und immer in einer hohen kindlichen Stimmlage

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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   05.05.17 0:31

Die eisige Gelehrte tat, wie sie es für sinnvoll erachtete und verriet ihre Karten bis dato nicht. Aber da sie, wie einst erwähnt, die Schnauze langsam von den Herzlosen voll hatte, ging sie just in ihren 'Hochverachtungsmodus' über. AmndoXza berührte sie nur kurz, als sie Rücken an Rücken standen, doch dieser schlichte Kontakt reichte vollkommen aus. Die roten Pupillen leuchtetn für einen Moment auf und vor ihr erschien eine immens schnelle Zahlenfolge in der Optrix ihrer Brille. Alsdann verband ein unsichtbares Band aus Mana die beiden miteinander und insbesondere die Waffe.
Eine Sekunde später und die Situation ging fließend über. Als der Hase angriff wich das Schwert in einem eisigen Wirbel aus ihrer Hand und wurde durch Mirage, ihrem treuen Schild, ersetzt. Wummernd prasselten die Hiebe dagegen,aber ein Narr wer unterschätzte wie viele Skillpunkte die werte Hexe auf Verteidigung gesetzt hatte. Und wahrlich sie wusste wie man mit einem derartigen Werkzeug umzugehen hatte, sie wirbelte es herum, schützte sich vor den Hieben, rutschte unter einem schwebenden Schild hindurch und blockierte somit ebenfalls einige Attacken, ohne sich merklich von der Stelle zu bewegen. Es war wie ein Tanz hinter einer schützenden Säule.
Gedanklich und Praktisch hatte sie diese Technik schon tausend Mal geübt und war sich sicher, dass auch die Schnelligkeit der beiden Herzlosen nichts gegen ihre Schildtechnik war. Gott sie sürfte auf dem Ding sogar schon auf einer Lawine. Sie musste die Größe und Reichweite nicht mal berechnen, so sehr hatte sie ihre Waffe unter Kontrolle, um abzuschätzen wo sie noch einen Schritt zur Seite machen musste und wo sie stehen bleiben konnte, wo sie stand.
Aber das war relativ. Denn ihre wahre Konzentration begab sich auf eine ganz andere Reise. Und ihre Finger tippten ab und an auch völlig unkonntrolliert in der Luft herum. Zahlen huschten über ihre Sicht. Formeln. Bannkreise. Siegel. Okkulte Symbole und noch mehr Zahlen und Variablen.
Indessen wurde es um die beiden herum zunehmend kälter. Erst ein oder zwei Grad. Doch je mehr Zeit verstrich. Desto mehr Angriffe ins Leere verliefen und ihr die wertvollen Minuten gaben, in denen sie ihren Plan ausführen konnte, desto kälter und kälter wurde es. Zumindest für jene, die nicht mit dem eiskalten Engel auf magische Weise verbunden waren. Und der Drachenjunge war es für den Augenblick. Sicher merkten die Herzlosen es auch nicht so schnell, da sie in Rage verfallen schienen. Umso besser!
Ein letztes Schlagen gegen den Schild der Schneekönigin und ein Frostpulsar kündigte den Ablauf der Frist ab. Doch das war nur ein Vorgeschmack, um die Herzlosen noch einmal auf Abstand zu bringen. Als dies getan war, machte sie einen Satz auf den Drachen zu, brachte ihn und sich auch noch einmalauf Distanz ehe die richtige Schlacht los ging.
Frost klebte mittlerweile überall. Der Boden war davon überzogen. Die Säulen um sie herum knarzten vor Kälte und ein eisiger Wind flüsterte über den Onsen. Langsam legte sie dann die Hand auf die Waffe, welche AmndoXza hoffentlich sorgfältig ausgewählt hatte. Doppelschwerter waren zwar nicht unbedingt ihre Lieblingswaffenart, doch man konnte es sich ja nicht aussuchen.
Mit eiem Finger schob sie die Brille nach oben und grinste psychopathisch bis über beide Wangen. Süffisant lachte sie kurz und eine immense Aura manifestierte sich bei einem letzten Klicken auf der unsichtbaren Tastatur vor ihr. Weißblau strahlte die Hexe durch die Dunkelheit und diese Energie legte sich mit einem klirrenden Ruck auf die Schwerter. "Mana Tech.: мороз дракона !" All der Frost, all die Kälte vereinte sich in den Klingen und brachte eine unendlich starke neueartige Massenvernichtungswaffe hervor. Eins war klar, egal wen oder was diese Schneide jetzt berühren würde, es würde auf der Stelle dem kalten Griff des Eises zum Opfer fallen, erstarren und zerspringen.

Noch merkte es der junge Drachenkrieger nicht, aber Xantja opferte herfür einen immensen Teil ihres und seines Manas. Nun musste dieser Lurch sich nur noch nützlich machen und diese wirklich epische Waffe, den 'Drachenfrost', wie sie ihn auf ihrer seltsamen Zwillingssprache nannte, zu nutzen wissen.

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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   06.05.17 10:54

Rasch flogen die Krallen hin und her und das Gekeifer der Herzlosen säuselte durch die Gegend. Sie lachten hysterisch, knurrten wild und überall wo sie ihre Klauen abwetzten entstanden tiefe Kerben. Die Schärfe dieser Rasiermesser war nicht von dieser Welt. Dennoch war die Defensive der Eiskönigin beachtlich. Nicht nur ihr Schild, aber auch ihre Präzisen Bewegungen machten es Rutsah nicht leicht ihr beizukommen. Das kleine bisschen Verstand was er aber noch hatte, reichte kaum ihm zu befehlen eine andere Strategie zu nutzen. Er fühlte sich trunken von der Dunkelheit. Und wie im Rausch konnte er sich nicht beherrschen, mit den Fäusten seine Gegnerin in Stücke fetzen zu wollen. 
Ähnlich erging es auch Uhohout, allerdings musste er aufpassen, wie sein Gegner parierte, da jener Klingenwaffen benutzte. Schnaufend bäumte er immer wieder seine ganze Hasengestalt auf und wetzte durch die Blockaden seines Gegners. Die Krallen an seinen Fingern waren den Schwertern in keinem Punkt unterlegen. Zusätzlich schnappte er nach dem Drachen, der so viel mehr Angriffsfläche gab, erwischte ihn sogar fast. Doch vergebens. Er knurrte blutrünstig, machte dann aber einen Salto nach hinten, als diese Hexe sich wieder einmischte. Brummend befahl er seinem Bruder es ihm gleich zu tun, welcher sodann von dem Schild ab lies und zu ihm trottete.
Sie bemerkten die Kälte in ihrem Rausch nicht einmal und erst als dieses Weib ihre Magie spielen lies erschraken sie, zu was diese Hexe fähig war. Die Augen wurden immer Größer, der Pelz stellte sich auf und sie sahen das weiße Leuchten des reinen Mana, welches Xantja dort nutzte. Es war faszinierend und wie die Motten zum Licht, wollten sie erst ihre Arme ausstrecken um dieses Licht zu besitzen. Diese Kälte und Kraft an sich zu reißen, zu stehlen. Sie fanden keine Beschreibung dafür. Diese Schönheit glich einem Schatz. Dem Schatz den sie als Diebe nie erlangt hatten. Es war das Gold, was ihnen in ihren machtgierigen Herzen immer gefehlt hatte. Und mit dieser Kraft...Was konnten sie da alles anstellen!? 
Rutsah erwachte aber aus dieser Trance und griff nach dem Arm seines Zwillings ehe es zu spät war. Diese Waffe dort war gegen sie gerichtet. Wenn man sie berührte würde sie sicherlich todbringenden Schaden anrichten. In gewisser Weise nutzte die Hexe eine ähnliche Technik. Sie kombinierte zwei reine Manaströhme zu einem. Doch ohne etwas zu stehlen. Ohne einfach zu imitieren und zu beschwören. Konnten die teuflischen Zwillinge vielleicht auch so etwas verheerendes, ohne es jemals realisiert zu haben? Doch wenn ja...dann war es ein Fehler die Bestie heraus zu lassen. Aber noch waren sie nicht geschlagen. Der Tanz würde noch weiter gehen. Sie knurrten, kicherten dann in schrillen Tönen und gierten nach dieser Macht. Der Sabber lief ihnen von den Zähnen und sie begaben sich in eine etwas defensivere Position. Sollen sie nur kommen. Sollen sie doch das Licht, das Eis und das Metall gegen sie wenden. Sie waren Bereit es an sich zu reißen!

Der König starrte den Lichtbringer an, welcher skribisch versuchte die Verräterin zu beschützen. Es lag keinerlei Macht mehr in ihr. Kein Schimmer Dunkelheit, der gefährlich sein könnte. "Warum?" fragte er flüsternd. Warum beschützte er sie ? Warum durfte sie weiterleben ? Warum beschützte ein Niemand einen Herzlosen!? Er schälte sich aus der Säule und blitzschnell war er auch erneut in Angriffsposition. Und bei Gob er hätte dem Niemand just den Schädel von den Schultern trennen können, der so sehr darauf bedacht war sie, statt sich selbst zu retten. Die Klinge zischte, zerschnitt fast die Luft doch dann blieb sie an dem Hals des Niemands stehen und im Gesicht des Königs regte sich etwas. Etwas Unsichtbares. Ein Gefühl. Er hörte sie. Er konnte sie hören!
Die Klinge senkend griff er sich an das Haupt und taumelte. Konnte das sein ? Konnte er sie hören ? Konnte er sie sehen ? Und dann sah er sie. Er sah sie oftmals und immer mit anderem Ausdruck. Er projizierte auf die Gestalten ihr Lächeln, ihre finsterste Miene. Alles. Er bildete es sich ein. wünschte es sich. Wollte, dass diese Gestalten sie waren. Sein Herz zersprang fast. Er stöhnte und wimmerte. "Ailerim....Ailerim....Ailerim!" 
Er war eine Puppe. Doch die Liebe die ihn so sehr Schmerzte war echt. Die Grausamkeit, die ihm den Verstand raubte, war echt. Und ob es nun eine Illusion war oder nicht. Er wollte sie wiedersehen.

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AmndoXza
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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   24.05.17 8:02

Der anmutige Kampftanz der Königen von Schnee und Eis den der Drache, aus dem Augenwinkel beobachten konnte war schon echt beeindruckend.
Die Präzision, die Kraft und die Magie die um Sie herum wirbelte, eine Symphonie von Eis und Stahl, das brachte den Niemanden auf eine waghalsige Idee, die Herzlosen wichen in einer klobigen, schreckhaften Bewegung zurück.
Xantja's unscheinbare Berührung verband das Mana der beiden und die gewallte Kraft des Eises ging auf AmndoXza's Schwerter über.
Eine Moment betrachtete dieser, diese ungläubig.
Die Schwerter durch die Luft schwingend, um zu sehen wie sie in der Hand lagen warf der Niemand eines der beiden in die Luft, in diesen Kurzen Moment Griff der Junge an seinen Mantel und zog die Kapuze, die ja schon als ein Markenzeichen dieses Umhanges galt, über sein Gesicht, fing das Schwert in einer flüssigen Bewegung wieder auf und machte einen Satz auf die Herzlosen zu, die ersten Schritte im Schritttempo, dann schneller werdend.
Just in diesem Moment konnte Xantja und zwar NUR Xantja ein knacken vernehmen, das von den Schwertern auszugehen schien.
Mit jedem Schritt verschwand das Leuchten der Klingen und auch die Klingen selbst, schienen sich aufzulösen, jedoch nur unscheinbar, die Dunkelheit die alle Parteien umgab war sehr vorteilhaft und verschleierte die Absichten des Niemanden noch weiter, die Herzlosen Zwillinge würden erst wissen was der Drache plante wenn es zu spät sein wird.
Plötzlich gab es ein Ohrenbetäubendes krachen,klacken und schon war die Finsternis verschwunden, eine riesige Lichtsäule stieg in den Kosmos empor und gab den Blick auf das Winterwonderland frei das Xantja erschaffen hatte, der Junge Niemand konnte sich jetzt nicht davon ablenken lassen! Die Tatsache das hoch oben auf dem Schloss noch härter gekämpft wird als hier und der Herr der Niemande selbst eine Symphonie der Elemente verwendete, was von weitem aussehen musste wie eine Über große Discokugel, die im Vergleich zu den tausenden Schlüssellöchern im Himmel, doch eher kümmerlich wirkte, würde den Armen AmndoXza wohl in diesem Moment viel zu sehr ablenken, deswegen konzentrierte er sich voll auf seine Intentionen.
Das war die Chance auf die, die beiden gewartet hatten, mit ein wenig Glück würden die Herzlosen sich ablenken lassen und nicht merken wie ihnen geschah, AmndoXza war nur einige wenige Meter von ihnen entfernt.
Um ihn herum sammelte sich ein leichtes blaues schimmern.
Tausenden und Abertausende Splitter der Klingen sammelten sich um den Körper des Jungen Drachens.
Jeder Splitter war mit Xantja's Mana durchdrungen, ein einzelner Splitter, mag zwar nur so Stark wie ein einfacher Eis Zauber Xantja's zu sein aber das allein war schon mächtig genug, immerhin ist die Eis-Magie von Xantja unübertroffen, und dann das Mal unendlich dürfte erhebliche Schäden verursachen.
AmndoXza hatte nur noch die Griffe der Klingen in der Hand, der Wall an Splittern war in einer Art Aura oder Sturm einige Meter dick um seinen Körper gelegt und mit jedem weiteren Schritt auf die Missgeburten der Dunkelheit zu, schwang er diese Griffe als würde der vollkommen normal mit Schwertern kämpfen und bei jedem Schwung flogen hunderte der Splitter auf die Herzlosen zu, doch die Splitter waren damit nicht verloren, nachdem sie Ihr Ziel erreichen fliegen sie immer wieder zurück zu dem Panzer AmndoXza's. Das Ziel war es zwischen die Herzlosen zu gelangen, beide anzugreifen und ihnen soviele Splitter wie möglich in den Körper zu Rammen und wieder aus dem Körper zu ziehen und dabei zu verhindern das sie sich gegenseitig Abschirmen könnten, Sie wollten Xantja's Mana?! Es sollte ihnen gehören aber anders als diese Tölpel es ahnen sollten.
Mit einem letzten Sprung auf die Kreaturen der Dunkelheit, schwang der Drache weiter seine Schwertgriffe, Körper und Augen der Killer Hasen waren die primären Ziele der Splitter.
Als der flinke Drache auf dem Boden aufkommt hebt dieser einen der Schwertgriffe in die Luft und einige der Eissplitter sollten eine Mauer zwischen die Zwillinge bringen, sodass AmndoXza sie separat erledigen, oder Xantja im Notfall noch zuschlagen könnte.

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Felix
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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   02.06.17 22:23

Felix spürte deutlich, dass er auf ein Risiko hinspielte, dessen Verlauf mehr als heikel war. Mit dem Angriff des Königs hatte er nicht gerechnet und starrte wie ein Idiot auf die Klinge, die seinen Hals ansteuerte. Zu geschockt, um sich zu rühren, aber geistesgegenwärtig genug, um Fiel noch eng an sich zu drücken, damit wenigstens ihr, solange er lebte, kein Leid geschah.
Sein Kinn hob sich und er schluckte nervös. Vor sich war das Gesicht seines Gegners, in welchem er nur sich selbst sah, mit diesem fast befürchtenden Ausdruck in den Augen und der sehr nahe an Angst herankam, betrachtete er es recht, denn es schien beinahe, dass seine List ihre Wirkung verfehlte. Wehrte er sich nicht im rechten Moment, dann war es aus. Aber die Zeit war seltsam spröde und wollte ihm keine Gelegenheit einräumen, eine logische Handlung zu vollziehen. Er war starr für eine geraume Zeit, in der es in der Schwebe stand, ob er seinen Kopf verlieren würde oder nicht, wobei er zweiteres präferierte.
"Ich bin hier...", säuselten die Schatten, die eine Vergangenheit heuchelten und tatsächlich zeichnete sich endlich ein Erfolg ab. Der König wurde unaufmerksam und Felix nahm dies wahr, um sich etwas aus der Affäre zu ziehen, sich also von der drohenden Klinge wegzubewegen, die drohte, ihm den Garaus zu machen.
Er wich einige Schritte zur Seite und atmete einmal kurz durch.
"Ich bin hier" - "Bin hier" - "Komm her" - "Hier!" - "Ich bin hier"
"Geh hin, worauf wartest du?", trieb er den schlaksigen Kerl an, dem er nicht in die Augen sehen konnte, ohne die fast unsichtbaren Anzeichen einer felsenfesten Lüge in den eigenen tümpelgrünen Augen sehen zu müssen.

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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   08.06.17 10:36

Die frostige Gelehrte hielt sich bei der ganzen Action erst einmal im Hintergrund. Sie wusste selbst am Besten, wie verheerend ihre Magie war. Nie hatte sie ein anderes Element auch nur angefasst, was ihre Kompetenz im Element Eis auf ein übermeisterliches Niveau brachte. Doch fragte sie sich im Nachhinein, ob diese Kombinationen nicht doch irgendwie nützlich seien. Betrachtete sie es auf einer Wissenschaftlichen Basis, so vertrugen sich Metall und Eis eigentlich überhaupt nicht, da Kälte jedes Metall spröde werden ließ. Andersherum konnte sie durch die Berechnungen ihrer Mana-Tech die positiven Eigenschaften des Metall auf das Eis übertragen. Robustheit, Härte, Schärfe.
Sie konnte es selbst kaum glauben, aber sie schaffte es tatsächlich Magie zu hacken. Man klopft sich ja sonst nicht selbst auf die Schulter, aber Xantja war keines dieser Mauerblümchen, welches bescheiden den Nobelpreis entgegen nahm. Klar verdiente sie ihn und zum Teufel, Ja sie war genial. Dennoch gab es gleichzeitig das Risiko des gewaltigen Manaverbrauchs. Denn da wo AmndoXza gerade physisch kämpfte, musste sie konzentriert bleiben, um die Verbindung nicht abreißen zu lassen. Es kostete Kraft, versprach gleichzeitig aber auch immense Macht. Das war es also, was AhcXsas meinte mit den Superior Kräften. Es war für sie, wie wenn er davon sprach Xeinalems Element, die Zeit, zu kontrollieren. Er konnte es zwar, aber Gott war es anstrengend. Und ihr ging es nicht anders. Dennoch…
Und dann mit einem lauten Knall endeten ihre Gedanken. Sie riss den Kopf zur Seite und beobachtete dort, was am Altar vor sich ging. Die Gefahr, welche von den Herzlosen ausging, war nichts im Vergleich zu der Macht, welche sie dort spürte. Nichts zu dem, was dort ihrem Chef wiederfuhr. Sie sah ihn stürzen. Sie sah ihn sterben. Sie spürte regelrecht die Anspannung, den Stich in der Brust, welchen auch ihr Retter von damals just spürte. Schnell glitt ihre Hand zu ihrem Oberkörper und sie merkte wie laut ihr Herz plötzlich schlug. Dieses Gefühl hatte sie noch nie. Nicht einmal zu ihren Lebzeiten. Das war Angst. Angst um jemand anderen.
Doch halt. Etwas anderes löste dieses Gefühl auch aus. Etwas unsichtbares, was hier herum schlich. Xantja sah durch ihre Brille herum und ganz plötzlich sah sie nur noch weißes Rauschen und hörte einen Schrillen Ton, sodass sie sie absetzen musste. Was zur Hölle war das ? Doch ihre Frage wurde schnell beantwortet, denn etwas Unheilvolles kündigte sich an und ließ nicht lange auf sich warten. Noch sah sie, wie die Reste ihres guten Freundes dahin zogen, doch etwas stimmte ganz und gar nicht in der Fluktuation der Magie, des Mana. Es war, als schleiche sich etwas in die Überreste des Meisters. Etwas, was für die dahinscheidende Existenz zu viel war.
Und dann passierte es. Sie kannte den Trick schon, denn benutzte AhcXsas etwas Ähnliches schon einst bei der guten PiaatricX, welche im Begriff war sich aufzulösen. Dieser gerissene Hund. Sie grinste sorgenvoll aber verschmitzt. Nie hätte sie gedacht, dass das Kingdom Hearts dafür drauf gehen würde, aber sei es drum. Hauptsache er lebt. Und was geschah ? Das Herz wurde leer gesaugt und zersprang in tausende von Kristallsplittern. Wer oder was aber daraus hervor trat, ahnte die Schneekönigin noch nicht. Lediglich ihre zweiten Gedanken säuselten leicht eine Warnung, dass es jemand oder etwas Fremdes sein könnte.
Egal. Xantja musste am Ball bleiben. Jetzt wo das große, helle Ding am Himmel weg war, gab es keine Rettung mehr für verlorene Niemande. Sie durfte also auch hier keinen der beiden sterben lassen. Wofür war sie schließlich ranghöchste unter den Regenten?
Sie konzentrierte sich und schoss dem Jungen noch einen weiteren Manastrom zu. Das Eis würde stärker werden. Normale Treffer würden alles um sich herum gefrieren lassen. Wo auch immer ein Eisschwert oder ein Splitter einschlagen sollte, würde es eine eisige Explosion geben. Sie durfte nicht Hadern. Denn jetzt im Moment war sie vollkommen und absolut Xantja.

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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   14.06.17 19:04

"Ja..." flüsterte der König durch seine Gläserne Maske. "Ja..." Es klang so seufzend und so sehnsüchtig, dass es jedem, der nur ein bisschen Herz hat, eine Gänsehaut bereitet hätte. Das Messer senkte sich und die Hand des Königs legte sich auf die Schulter des Lichtbringers. Er zitterte. Ihm brach das Herz, selbst bei der Einbildung seine geliebte Ailerim zu hören. Sie zu sehen oder gar berühren zu können, war unvorstellbar. Und auch wenn es nur eine Illusion, ein Farbenspiel des Lichts war, so berührte es ihn doch. Seine Wut war nicht das Problem. Sein Zorn auf die Niemande nicht ausschlaggebend. Es war in diesem Moment nicht wichtig wer sie umbrachte. Es schmerzte einfach nur, dass sie weg war. Und dass er noch hier war, zerriss ihn so sehr, dass er selbst diese Rage für einen Moment lang vergaß.
FeliX konnte ihn mit einem simplen Satz ins Wanken bringen. Und doch... Der König blickte ihn an und hätte das Spiegelgesicht weinen können, würde man jetzt einen Sturzbach an Tränen vorfinden. Aber etwas anderes war zu sehen. Verwischt und unklar. Doch spiegelte sich das Gesicht des jungen Mannes in dem des Königs. Und diese Spiegelung reflektierte doch tatsächlich eine solche Emotion. Spiegelte FeliX, weinend, hoffnungslos und verzweifelnd. Die Gestalt in dem Anzug nahm schlaff die Hand von der Schulter des Jungen.
Er war nicht dumm. Er wusste, dass es ein Trick war. Er wusste, dass es nicht echt war. Aber er wusste, dass er zu ihr wollte. Ein letztes Mal beugte er sich zu dem Mann herab, der ihm dies eiskalt offenbarte. "Wenn du sie retten willst...finde ihr Herz." Und dann stach das Messer zu. Stach in die Brust des weißen Königs. Grub sich tief hinein und erlöste ihn mit einem befreiten Seufzen, einem abschließendem Atemzug. In dunklen Schwaden löste er sich dann auf. Und nur für einen Augenblick, wirkte die Lichtspiegelung, als würden zwei Menschen - Ein ganz Kleiner und ein großer - davon schreiten. Der König aber war tot.

Man kannte das. Man passte einmal nicht auf und Schwupp, war man in einem Labyrinth aus Eissplittern getrennt und fand den Weg nicht zurück. So erging es den Zwillingen zum Glück nicht. Die Hasen der Finsternis rochen den Braten schon von weitem und so versuchten sie gemeinsam und Geschickt wie ein Spatz den Splittern zu entkommen. Sie schlugen Haken, was man als ordentlicher Hase ja konnte und rollten hin und her. Stießen sich gegenseitig ab und warfen sich über den Platz. Bei jedem Hieb, bei jedem Splitter manövrierten sie sich neu und schafften es großflächig zu entkommen. Sie brachten eine große Distanz zwischen sich und das magische Paar.
Und dann dieses Chaos über und neben ihnen. Rutsah schüttelte wirr den Kopf, als die Präsenz zwischen die Kontrahenten schlich. Doch Uohuot packte mit einem mal die schiere Angst. Seine Ohren senkten sich. Seine Nase rümpfte sich auf und ab und in seinen Augen schrie der Fluchtimpuls. Er konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen und das, obwohl sie immer noch bombardiert wurden. Sein Bruder musste doch auf ihn aufpassen und so geschah das Unvermeidliche. Die Explosionen der Eissplitter waren schlimm genug, doch der Gefriereffekt war das Kriterium, welches hier ausschlaggebend war. Der Werhase, sah einen weiteren Splitter auf seinen Kameraden zu rasen, welcher keinen Gedanken ans Ausweichen verschwenden konnte aus purer Angst. Rutsah nahm alle Kraft in die Beine und machte einen gewaltigen Satz zu ihm hin. Er stieß ihn aus der Schussbahn.
Und dann durchbohrte der Splitter den jungen Herzlosen, der mit einem schrecklich knarzenden und schmatzenden Geräusch, welches wie berstende Knochen in aufgewühltem Morast klang, zu Eis erstarrte. Es war nicht so, wie man es sich gerne in Cartoons vorstellte, wo man plötzlich in einem Eisblock gefangen war. Nein. Der Splitter, welcher ihn erwischte fraß sich in seine Haut, durch sein Blut, sein Fleisch, seine Eingeweide. Raubte ihm jegliche Wärme und ließ jedes Molekül seines Körpers zu Eis erstarren. Er konnte nicht einmal mehr Fauchen, da war der Hase schon tot.
Sein Bruder, der Wirr den Kopf schüttelte, nachdem er umgestoßen wurde blickte auf. Vor ihm stand eine Eisskulptur, die genau wie Rutsah aussah. Er stellte die Ohren auf. Er hörte noch einen letzten Herzschlag aus der Figur und dann war alles still. Man sagt, Zwillinge würden es spüren, wenn mit ihren Geschwistern etwas schreckliches passierte. Und ungläubig besah der Hase erst die Figur. Dann breitete sich kalter Schrecken in seinem Gesicht aus. Er rüttelte an dem Eis, welches sich nicht bewegte und ihm die Pfoten verbrannte. Er jaulte und knurrte. Seine Augen wurden feucht und TRänen rannen über das Fell. Er rüttelte und rüttelte, doch sein Bruder wollte nicht wieder aufwachen. Er stubste die Statue noch eine Weile an. Dann gab er auf und realisierte, was passiert war. Sie hatten ihn umgebracht. Wieder hatten die Niemande einen von ihnen umgebracht. Und dieses Mal war es sein Fleisch und Blut.
Er ließ die Arme und den Kopf schlaff sinken. "Rrrrr..." knurrte es aus dem Maul des Hasen. "Rrrruuu....tzzzzaaaahhh...." wimmerte der Herzlose. Seine Brust stach. Was war das ? Sein Körper brannte. Sein Verstand schien an Schärfe zu gewinnen.In ihm brodelte es. Die Trauer war Überwältigend. Eines der Augen wanderte in den Winkel und ein karmesinrotes Glühen suchte nach den Niemanden. Es war Schluss mit Lustig. Für immer. Sie hatten ihm zu viel genommen.Zu viele Kameraden. Zu viele Brüder! Er kochte innerlich. Er fletschte die Zähne und ganz plötzlich brach die Wolkendecke zwischen den Weltenschatten am Himmel auf und einer der strahlendsten Monde, die man je sah, leuchtete direkt auf das Onsen hernieder. Sein Licht badete den Herzlosen und seinen gefrorenen Bruder. "Iiiihrrrrrr...." knurrte er. Sein Körper bebte und das Mondlicht wallte in ihm auf. Ein schrilles Rauschen und eine Berührung der Statue später, explodierte das Licht in dem Hasen und tauchte alles in eine unendliche Helligkeit.
Als das Mondlicht sich dann legte, stand dort ein wesentlich dunkleres Wesen, als zuvor. Es knackte mit den Nackenwirbeln. Seine Kleider waren Blutverschmiert. An seinen Händen trug es die beiden Schlagringe der einstigen Herzlosen. Und als Kopf...nunja, sagen wir es ähnelte einem Hasenschädel mit tiefen pechschwarzen Augenhöhlen, in der der Hass einer Unendlichkeit steckte. "Niemande..." murrte es. "Ihr werden jetzt sterben!" verkündete es in Uohouts Stimmlage. Nur klang diese Älter und reifer und was das schlimmste war...bei Sinnen. Er schlug die Ringe aneinander und erneut brach das Feuer des Hades auf die Niemande hernieder, als sei es für ihn ein Kinderspiel gewesen, diese Flammen erneut herauf zu beschwören.
Doch so war es. Die Niemande vernichteten einen Herzlosen, einen Obscuridad...doch sie erschufen an dieser Stelle etwas schlimmeres. Einen Herzlosen, der sein Herz zurück gewonnen hatte. Einen Usurpator.

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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   04.07.17 7:14

Die elenden Kreaturen wichten munter aus, was vorhersehbar war aber unser Drache wäre nicht AmndoXza wenn das nicht schon mit einkalkuliert wäre, nur das Wirrwarr welches vom Altar des Nichts her, die komplette Welt ins Chaos zu stürzen schien.
Weil seinen wir mal ehrlich, das komplette Firmament steht quasi in Flammen- Schlüssellöcher die mit getöse geöffnet werden, Bilder aller Welten die existieren zischen über die Welt und auch die des Jünglings wird sicher unter all diesen Welten sein, nur würde Er sie momentan sowieso nicht erkennen.
Jedoch zurück zum wesentlichen, all diese Ablenkungen und die damit plötzlich erschienende Gottgleiche Präsenz, boten dem Niemand das Opening das er brauchte .
Der eine Herzlose für nur einen Moment unachtsam, wie betäubt durch das was um Ihm herum geschah, bot das perfekte Ziel und dennoch traf das unvermeindliche den anderen, Rutsah der alles unternahm um seinen Bruder zu schützen, fiel den Eissplittern zum Opfer - die Bestie erstarrte in null komma nichts zu einer Statue, ein wahrlich grausiger Tod, jedenfalls die 0,2 sek die man davon noch mitbekam.
Dieses ganze Szenario könnte einem ganz warm ums Herz werden lassen, wenn man denn noch in der Lage wäre Emotionen zu spüren.

Der Grenzdebile der Herzlosen, der all seinen Verstand verlor in dieser groteksen Hasengestalt, konnte nicht begreifen was dort geschehen war.
gut für den Drachen, dieser machte sich zurück auf den Weg zur Prinzessin von Schnee und Eis.
AmndoXza drückte sich vom Boden ab und katapultierte sich mit einem wink der Hand, mit einem der unter dem Schnee bedeckten Rohre hoch in die Luft.
Filigran vollführte er dabei einen Rückwärts Salto in richtung Xantja's, seinen rechten Schwertarm schwingend, begannen viele der Splitter wieder zuruck zum Niemand zu fliegen und bildeten erneut eine seiner momentan mehr als Tödlichen Doppelklingen.
Neben der Regentin wieder zu Boden kommend schwang der Junge Mann seinen anderen Arm und die übrigen Splitter, wovon noch mehr als genügen übrige waren sammelten sich in einem großzügigen Radius um die Techonlogin und Ihm.

Das Kreischen von Uohout gipfelte in einer Explosion der Hässlichen Statue neben Ihm und nach einigen Sekunden stand etwas anderes dort.. es schien bedrohlicher zu sein .. und gewillt sie auszulöschen!
AmndoXza warf Xantja einen kurzen Blick zu, die schien sich noch immer auf die Waffen verzauberung zu konzentrieren.
Als plötzlich das Feuer des Hades wieder drohten den Onsen in einer Flut von Pech, Schwefel und Flammen zu begraben schmunzelte der Drache und wies einige Splitter mit einem Wink der linken Hand an den Boden zu gefrieren, die Flammenden Säulen die bereits aus dem Boden gebrochen waren gefroren augenblicklich und damit war das Spektakel Uohouts auch erstmal gebannt, sofern die Reinkarnation Shiva's weiter ihren Zauber wirkte, würden solche trivialen Feuer Angriffe nicht Wirken, bzw sie würden ohne Mühe abgewehrt.
Eigentlich könnte man sich über so eine Leistung freuen und triumphierend lächeln oder so.. aber dafür war noch nicht die Zeit gekommen.
AmndoXza manövrierte mit einem weiteren Wink seiner Hand die Splitter und ließ immer ein paar von ihnen auf den Usurpator zu schnellen immer beobachtend in welche Richtungen er wie auswich und dann flogen immer wieder Splitter auf die Horror Gestalt aus Bioshock, die Splitter jedoch lies AmndoXza mit jeder Salve schneller werden und da die Splitter die nicht trafen sich einfach wieder in den Strom der Splitter um Ihn und Xantja reihten könnte er diese Spiel den ganzen Tag spielen bis dem Usurpator der Platz zum ausweichen ausging, da die Eis Explosionen der Splitter an sich immer mehr Platz stahlen oder der Niemand die für ihn höchst mögliche Geschwindigkeit erreichte was die Projektil Geschwindigkeit anging.

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Felix
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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   14.07.17 21:48

Töten war Teil des Plans gewesen, das war klar.
Es stand völlig außer Frage, dass er das vorgehabt hatte. Aber dass es auf diese Weise geschah, war eine Möglichkeit, die er nicht hatte voraussehen können. Vielleicht hing es mit der Erkenntnis zusammen, dass er seine eigene Eitelkeit in diesem Moment erkannte, dass er sich für schlauer und weiter entwickelter gehalten hatte, für menschlicher wahrscheinlich und dass es keinerlei menschlicheres auf der Welt gab als ihn selbst, weil er denken konnte, weil er sich anmaßte, Gefühle besessen zu haben. Ein törichter Gedanke.
Felix sah zu, wie der Weiße König sich selbst richtete und wohl auch von einer halben Existenz befreite, die alle Rache der Welt nicht mehr ganz gemacht hätte. Es lag auf der Hand, dass nur Ailerim dies vermocht hätte und die war nicht mehr da.
Mitleid, Empathie ... das hätte er nun empfinden müssen, aber da war gar nichts. Der weiße König war in dieser Beziehung viel weiter entwickelt als er und hatte damit verbunden auch einen driftigen Grund, um zu sterben, um es selbst zu machen. Felix hatte das nicht. Er hatte nur Fiel und einen Ratschlag von einem eben verstorbenen Feind.
Finde ihr Herz ... Was hieß das? Wo suchen? Was suchen? Was war das Herz eigentlich?
Er schluckte und konnte erst dann das wahrnehmen, was die andern längst gesehen hatten. Das Chaos im  Hintergrund und das Chaos, das hier abspielte. Was hatte er eben verpasst? Nachdenken war wirklich hinderlich, man verpasste ständig Dinge.
war es zu spät, um zu fliehen?

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Xantja
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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   15.07.17 11:53

Der Schneesturm tobte mehr und mehr. Es war faszinierend, wie schnell das Kind vor ihr lernte, mit der Kraft umzugehen, welche sie ihm bot. Es war ja fast so, als sei sie der Teufel und bot ihm halb-phänomenal fast kosmische Kräfte für den Tausch seiner unsterblichen seele an. Aber naja...dem war nicht so. Auch wenn sie gern mal wieder eine Seele erforschen würde. Vielleicht ließe sich dahingehend ja noch irgend ein Abkommen begehen. Sie lachte innerlich schon, mit der Intensität eines verrückten Wissenschaftlers aus dem Herzen von Sanfrantokyo. Aber Spaß beiseite.
Es passierte dort nämlich etwas ziemlich Gefährliches. Sie dachte ja manchmal sie sei geisteskrank, aber was die Zwillinge anging, hatte sie noch einiges nach zu holen. Dennoch verstand sie, warum einer der beiden in eine Art Panikentwicklung geriet, als der andere starb. Oder war es vielleicht noch mehr ? Das erste was ihre Äuglein erspähten waren die beiden Schlagringe, die der Horror-Hase benutzte. Dem Leihen wäre der veränderte Manastrom natürlich entgangen und auch ihrer Brille entrannen die Werte, welche ihr Gespür wahr nahm. Sie neigte zu dem Gedanken der Faszination. Denn war es nicht nur Macht, welche sie in dem Usurpator sah, es war Angst. Er wollte nicht sterben. Er wollte Rache. er wollte zur Not alles und sich selbst vernichten. 
Wenn sie eines am eigenen Leib in der Psychiatrie gelernt hatte, dann, dass Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben, die gefährlichsten Geschöpfe sind, die auf diesem Erdenrund wandelten. Zudem der enorme Anstieg des Mana, welches sich in ihm bündelte. Ihre Analyse lief. Die Brille bot ihr verschiedene Daten und konnte sich nicht recht entscheiden, ob sie Rutsah oder Uohuot vor sich hatte. Es war, als würden beide eins sein. "Diese kleinen Bastarde..." murmelte sie, als es Klick machte in ihrem hübschen Köpfchen.
Natürlich. Sie waren Diebe. Sie waren Schurken, die die Kräfte anderer stahlen und bedingungslos einsetzen konnten. Warum also aufhören, wenn es am kritischsten ist ? Ihre Theorie war, dass der Überlebende das Leben, den Körper, das Mana, die ganze Existenz des anderen gestohlen und mit sich selbst vereint hat. Und sie selbst bot ihnen doch gerade die Grundlage. Sie waren nicht dumm. Sie konnten die Übertragungsart ihrer Mana Tech sicherlich schnell durchschauen, wenn auch nicht imitieren. Doch hinderte das Ganze sie nicht, es zu versuchen und Viola...offenbar klappte es.
Sie erhob sich aus ihrer hockenden Position und schob ihre Brille zurecht. "Wie ich es hasse, wenn jemand meine Arbeit stiehlt und für seine ausgibt." Sie stemmte die Hände in die Hüfte und knirschte mit den Zähnen. Das was der vermeintliche Usurpator da tat, war gegen jeden Wissenschaftlichen Kodex. Und im herzen war sie nun mal Wissenschaftlerin und erst dann die Hexe der Niemande! AmndoXzas Angriffe waren nicht schlecht. Aber alles in allem, war er doch noch recht frisch auf dem Kampffeld der Niemande. Und wenn jetzt auch noch ein doppelt-gemoppelter Obscuridad auf sie zu kam, welcher beide Kräfte besaß. Die des Windes und des Mondes und dann auch noch die gestohlenen Kräfte...da konnte sie doch nicht mehr einfach zusehen und Ätherlieferant spielen.
Es war Zeit den unerwünschten Besuch rauszuwerfen. "Großer....dieser Hase ist extrem gefährlich. Ich bin mir sicher, dass er noch das ein oder andere Ass im Ärmel hat. Halt mir also den Rücken frei, wärst du so lieb?" Brachte sie mit dem bedrohlichsten Lächeln dem Drachen näher, als ihm lieb gewesen sein würde. Sie hielt den Ätherfluss aufrecht, aber musste für ihren finalen schlag sorgen. "Ritus...." flüsterte sie. Ihr Schild löste sich in Wohlgefallen auf und auch das Beschwören ihres Schwertes wurde unmöglich, als ihre Magie ins unermessliche stieg. Sie schloss die Augen und die Temperatur im gesamten Gebiet nahm schlagartig und stetig ab. Alle Grade und alle Kelvin dieses Gebietes machte sie sich Untertan. Das Eis schlüpfte unter ihre Haut, in ihre Adern, zwischen ihre Finger und Haare. Das Eis manifestierte, bündelte sich in ihr. Sie zitterte, verschränkte die Arme und hielt all die Kälte in sich zusammen, als würde sie ein Kind ans Herz drücken, dass sie nach einer langen Reise an die Brust drückt. 
Als sie die Augen wieder öffnete flüsterte sie in einem verzerrten, hauchenden Tot. "Sammeln..." Die Fähigkeit der Hexer setzte sofort ein und die Augen der Schneekönigin begannen Cyanfarben zu leuchten. Ihr gesamter Körper wurde zu einem Avatar des Eises und der Kälte. Der Nächste Angriff würde diesen Kampf beenden müssen! Xantja musste bis dahin allerdings beschützt werden. Die beiden Jungs sollten ihr bestes dahingehend geben. Sie vertraute ihnen. Musste es zumindest.

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BeitragThema: Re: Das Orga-Onsen   31.07.17 9:49

Kälte kannte der Herzlose bereits. Unnachgiebige Kälte in denen zwei junge Burschen froren und halb verhungerten. Lange war es her. Zu lange, als sie gefunden wurden in der Gosse. In den Straßen wo sie geschlagen wurden, wo auf sie gespuckt wurde und wo man sie beide Missbrauchte, als wäre sie Vieh. Lange ist es her, als sie ihre Kräfte entdeckt hatten und mit ihnen schwach am Leben hingen, wie ein Milchzahn, der nur noch an einem Faden Fleisch hing und darauf wartete ausgerissen zu werden. Und will man überleben, musste man lernen sich den gefahren zu stellen, die einen umgaben. Man musste lernen zu stehlen, zu opfern und zu betrügen, damit man selbst einen weiteren tag erleben konnte.
Doch sie gaben nie auf. Blaue Flecken und all die Körperlichen und seelischen Wunden, all die Qual, derer sie entkommen sind, konnten nicht umsonst gewesen sein. Sicher. Die beiden Jungs wurden von Tag zu Tag verrückter und brutaler. Unter der Führung ihres neuen Vaters, Veritas, sogar noch ein Stück mehr, als sie es alleine geworden wären. Aber das Leben schont einen nun mal nicht. Nie! Und mit dieser Erinnerung eingebrannt. Mit den Worten seines Bruders im Herzen loderte die Flamme des Hasses in einer Intensität, wie es kein Stern, keine Sonne vorher hätte tun können. Sie nahmen ihm das Einzige, für was er leben wollte, leben konnte. Und dafür würden sie bluten.
Der Usurpator war sich bewusst, dass es im Krieg nur Verlierer gab. Er war sich auch bewusst, dass dieser hier vermutlich nicht gerecht war oder zum Wohl der Mehrheit, des Volkes oder der Heimat. Es war eine alte Fede. Dunkelheit wehrte sich gegen das Licht, gegen das Vergessen. Es übermannte seine Feinde und verschlang sie gnadenlos mit allen möglichen Tricks. Man nannte die Dunkelheit Böse und Schlecht, doch war sie einfach nur natürlich. Sie war stärker, als ihre Feinde und übermannte sie. Das war der Lauf der Welt. Das war der Lauf eines jeden Herzens. Dunkelheit ist der Kern. Und alles was sich im Licht bewegt, lieferte ihm Zunder.
Und auch die Kraft des Jungen fokusierte sich auf diesen uralten Aspekt. Je heller die Nacht strahlte, desto weiter und stärker flossen die Schatten, die der Mond warf. Licht um Licht, Splitter um Splitter flogen auf das Karnickel zu. Doch alle Kraft und alles Mana, welches sie beherbergten wurde zersetzt, als sie den Körper des Feindes zu berühren drohten. Alle Macht wurde in die Schlagringe gezogen. Kälte, Magie, Eisen, das ganze Sein der Angriffe wurde von den Schatten verschlungen. Sie kehrten zurück in die Dunkelheit, aus der sie geschaffen wurden und diese Dunkelheit schwoll größer und größer in dem Herzlosen an. Je mehr Mana, je mehr Magie ihm zu kam, desto größer wurde die Bedrohung für die Niemande.
Doch der Clou war, dass er diese ganze Macht nicht einfach absorbierte. Er stahl sie. Und sein Diebesgut wuchs und wuchs immer weiter an bis es sich zu einem gigantischen Schatz zusammengepfercht hatte. Und ganz offensichtlich hatte er nicht nur die Eisserenade der Niemande im Repertoire. Die Flammen des Hades. Die Meteore der dunklen Fee. Die farbige Säure fremdartiger Wesen. Die Blitze der Nymphe. Es war erschreckend, was alleine dieser Junge für Fähigkeiten gestohlen hatte und frei über sie verfügte. Wahrscheinlich gab es zu jeder einzelnen Kraft auch eine überaus interessante Geschichte, die wohl niemals erzählt werden würde. Aber alles in allem war die Kraft die er da besaß eine äußerst bedrohliche. 
Doch das hier war der kritische Punkt. Das Finale seines Lebens. Und ja - diese Frau, welche all die Kälte in sich aufnahm war ebenso bedrohlich wie er selbst. Doch er schwor sich, dass selbst wenn er sterben würde, er zumindest diese Niemande mitnehmen würde. Und so beschloss er die Tore seiner Schatzkammer zu sprengen und jeden einzelnen Schatz, jede Kraft herausbrechen zu lassen. Er stahl eine letzte Scherbe und verschwand dann von der Stelle.
In dem Himmel tauchte er dann wieder auf. Um ihn herum erstrahlte der Schimmer des Mondes und die Sterne hinter ihm schienen verrückt zu spielen. Er hatte so viele Kräfte absorbiert. So viel erlebt und so viel überlebt. Nun war alles vorbei. Das Leben seines Bruders war genommen. Mit den Welten ging es zu ende. Und sollte ihn einer dieser Gegner auch nur einmal falsch erwischen, würden sie auch ihn gnadenlos niedermetzeln. Sie hatten verloren. Schon wieder verloren. Und wurden zusammengeschlagen und niedergetrampelt. Und auch jetzt würden sie nicht einfach so aufgeben, obwohl die Sehnsucht nach Frieden und Stille immens war. Ein letztes Mal schlug er die Schlagringe der beiden Brüder aneinander und ein ohrenbetäubendes Dröhnen, hallte wie ein Glockenschlag über den Platz. Es folgte kein Tanz, keine Drehung, keine Pirouette oder ein Herumwirbeln zweier Diebe. Er breitete die Arme aus und legte den Hasenschädel in den Nacken. Ein trübes, verzweifeltes Grinsen, konnte man auf seinem Gesicht erkennen, als seine Stimme rief: "Fjársjóður!" Das Wort hallte noch in den Köpfen Anwesender nach, welches nicht viel mehr als 'Schatz' bedeutete. Doch für ihn war es mehr. Viel mehr.
Die Schlagringe glühten auf, leuchteten und zersprangen mit dem Geräusch reißender Metallketten. Die Schatten die sie entließen wirbelten kurz herum und dann drangen sie in den Körper des Usurpators ein. Er spürte wie es immer kälter wurde. Mit jeder Sekunde, die der Hexe freie Hand gelassen wurde. Doch auch das war nun vorbei. Wenn sein Schatz frei gelassen wurde, gab es kein Entkommen. Nicht für ihn. Nicht für seine Feinde. 
Plötzlich riss sein Brustkorb auf und er schrie so laut und gequält, wie er nur konnte. Und aus ihm heraus brachen tausende Lichter, tausende Mächte und Kräfte. Und nicht nur das. Verfolgt wurden sie von Schatten und Schmerzen. Erinnerungen und Qualen. Jede in Form einer anders geprägten Goldmünze, welche aus seinem Körper heraus stürzte und in einer Explosion zersprang. Und jede Einzelne entfesselte die Kraft, die darin verborgen war. Es waren unendlich viele Stimmen, die in der Luft säuselten. Die von ihren Mächten erzählten, die einen Satz, ein Wort, einen Ausdruck zu ihrer Attacke von sich gaben. Und sie waren so laut und verzerrt, dass man sie kaum noch verstehen konnte.
Blitze, Flammen, Flutwellen, Tornados, Speere, Schwerter, Schatten, Blut, Eisen, Explosionen, Beben, Impulse, Schmerzen und Gefühle und sogar vielerlei, der Eissplitter, die gegen ihn eingesetzt wurden. All das stürzte nun auf die Niemande in einem reinen Chaos hernieder. Ein Angriff stärker als der nächste. All das Potential und Repertoire der Zwillinge wurde nun entzündet und zweifellos würde hier kein Stein mehr auf dem anderen stehen. Das Onsen war erledigt, aber waren es die Niemande auch ? Er betete unter betäubenden Schmerzen. Betete, dass er seine verhassten Feinde mit diesem letzten Akt auslöschen könne.

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