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 Folge 017 - Torture chamber serenade [PiaatricX' Zimmer + Waffenkammer]

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BeaniXs
Die stille Heldin
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BeitragThema: Folge 017 - Torture chamber serenade [PiaatricX' Zimmer + Waffenkammer]   28.01.12 13:54

PiaatricX

Thema: Piaatricx Zimmer + Waffenkammer Mo Apr 26, 2010 8:30 pm

Ziemlich hell, von zwei Seiten verglast und beinahe der höchstgelegene Raum im Schloss so erscheint Piaatricx Zimmer als optimaler Aussichtspunkt für ihren Nebenverdienst als Hobbystalkerin.
Man möchte meinen es sei das Zimmer eines etwa 40 jährigen Nerds mit dem Interessenschwerpunkt "Waffen aller Art", denn die Wände des Zimmers sind vollbehängt mit zum Teil imposanten, auch antiken und eher klobig aber dennoch exqusit wirkenden solchartigen Folterwerkzeugen.
Trainingsgeräte, ein gigantischer Wandschrank, ein großes Bett und alles fein säuberlich aufgeräumt, denn wenn es etwas gibt das sie nicht leiden kann, dann ist es Unordnung.

Waffenkammer: Natürlich erklärte sich die Suche nach neuem Stauraum für ihre Schätze aufgrund von zwei Punkten:
1. Alle Wände ihres Zimmers voller Vitrinen beengten die platzbedürftige No. 12
2. Sie wollte ihre Sammlung an einem guten und vorallem sicheren Ort in ihrer Nähe wissen.
Ohne
den erforderlichen Antrag auf den Antrag zum unter Beschlag nehmen
eines weiteren Zimmers, 2 Wochen vorher bei Ahcxsas einzureichen
verdonnerte die Nymphe zwei der allseits handwerklich begabten Mogrys
unter inbrünstigen Drohungen dazu das nebenangelegene Zimmer
vorzubereiten. Was im genauen hieß:
man entfernte die zum Gang
gelegene Tür und schlug einen neuen Zugang zu jenem Raum direkt in die
Wand neben Piaatricx Bett. Zum nächsten wurden die Wände mit Stahl
verstärkt und schließlich brachten die geschickten kleinen Tierchen auch
noch moderne, voll automatisch öffnende und mit Codes gesicherte
Panzerglasvitrinen überall im Raum an. Wie wäre doch die Nymphe
zufrieden, wenn sie von ihrer Mission zurückkäme und alles ihren
Wünschen entsprach.


PiaatricX

Thema: Re: Piaatricx Zimmer + Waffenkammer Do Mai 13, 2010 12:59 pm

Im Regelfall und das war nicht der Regelfall, doch nichts desto trotz wurde es so gehandhabt hätte Piaatricx ihre Zimmertür laut nachhallend zugeschmissen. Einen Moment lang starrte sie noch unglaublich wütend drein, dann wich der harte Grundton aus ihrem Gesicht. Sie hängte die schwarz lederne Kutte über einen Bügel und verbandte sie in den überdimensionalen Kleiderschrank.
Dann schritt sie zum Fenster und nahm mit Wohlwollen die Existenz des großen Herzförmigen Mondes, dem eizigen materialisierten Körper der heller als ihre Blitze leuchtete, wahr. Jede Nacht so schien es ihr wurde sein Strahlen heller. Natürlich kam das von den vielen Herzen, die sie und alle anderen Mitglieder der Organisation ihm zur Vervollständigung schickten und so war es doch nur Recht un billig das es ihnen so lange Licht gab bis es seine von Ahcxsas angestrebte Aufgabe erfüllen würde. Wer wusste schon was sein würde. Wer wusste was geschehen würde. Nur die Nummero uno allein und er hütete dieses Wissen wie seinen Augapfel.
Doch warum über nicht greifbare Dinge das hübsche Köpfchen zerbrechen ermahnte sich Piaatricx in Gedanken und wandte sich vom Kingdom Hearts ab.
Sie trabte schnurstracks zu ihrem vollgestopften Bücherregal hinüber und erwählte "Macbeth" zu ihrer Unterhaltung. Der blutrünstig und mit der Zeit dem Wahn verfallende Schottenkönig hatte ihr schon sein Anbeginn imponiert und so war sie immer wieder aufs neue fasziniert von seinem von William Shakespeare zwar nicht ganz authenisch geschildert, aber dennoch wunderbar ausgeführt erzähltem Lebensweg.
Jedesmal, wenn sie dieses Buch las fühlte sie sich in ihrem Verhallten nur noch bestärkt.


PiaatricX

Thema: Re: Piaatricx Zimmer + Waffenkammer Mi Jun 02, 2010 10:51 pm

Nun da Blondchen noch viel später auch Dr. Jekyll & Mr. Hyde ein weiteres Mal besucht hatte entschied sie das es Zeit sei sich wieder mit ihren Mitniemanden zu beschäftigen. Allenfalls wohl um diesen eine absonderlich miese Laune zu verpassen. Aber wer konnte es ihr denn verdenken, schließlich würde es ja niemand aushalten, wenn alle ständig freudestahlend durchs Schloss hüpften. So kümmerte sie sich zunächst um das fein säuberliche einsortieren der beiden Bücher auf dem Regal, schüttelte ihre Bettdecke.
Und schon kam ihr ein neuer Plan in den Sinn, vielleicht war Achxsas ja schon durch kleine Änderungen seiner vorgeschriebenen Kleiderordnung aus der Ruhe zu bringen. Vor einiger Zeit schon hatte sie sich von den Mogry's eine knielange Kutte aus herrlich dunkelblauem Leder, silbernen Schnallen und dazu passende Stiefel anfertigen lassen. So wenig Respekt sie den kleinen Wesen auch entgegenbrachte, mit der angemessenen Stelle vorm Komma an Todesangst im Nacken konnten sie doch fast alles von handwerklichen Tätigkeiten, über Zimmerservice spielen bis hin zu Kleidung anfertigen und ihre zeitweilig in gigantischem Maße vollführten Einkäufe sicher ins Schloss transportieren. Piaatricx schüttelte den Kopf. Ohne ihre kleinen pelzigen Sklaven wäre das Leben soviel weniger komfortabel und der Chef musste ja nicht alles wissen, was sie mit den Fellknäueln anstellte. Weiter über geradezu erschreckend unwichtige Dinge nachsinnierend zog sie die neue Kutte samt den Stiefeln an, beäugte sich noch einmal wohlwollend im Spiegel und schritt dann geradewegs durch ein Portal, welches sie zum grauen Ort führte.


PiaatricX

Thema: Re: Piaatricx Zimmer + Waffenkammer Sa Jul 10, 2010 8:58 pm

Die blonden Haare wie ein Fächer um ihren Kopf gebreitet lag Piaatricx in dem großen Bett mit der angenehm harten Matratze, dessen Decken und Kissen allesamt herrlich frisch und zitronig dufteten. Doch ihr Körper war das einzige, was sich gegenwärtig im Schloss befand. Es war als drückten sie stählerne Fäden in eine andere, in eine Welt die allein in ihrem Kopf existierte.

1. Tag
Schwer atmend und hinkend schob sich die Nymphe einen schier endlosen Flur entlang. Dieser löste sich bald auf und nun waren es nur noch parallel zueinander aufgestellte Steinsäulen, die sie davon abhielten den falschen Pfad zu wählen. Die Sonne schien in traut wärmenden Schein, dennoch flach, wie an einem Wintermorgen auf die Erde.
2. Tag
Je weiter sie lief, desto leichter ging es voran trotz, das die Luft um sie herum immer kälter wurde und bald reine Schneeflocken herabrieselten. Nur einmal blieb sie stehen und griff mit den Händen probehalber in die Luft um zu testen das deren Belastungsfähigkeit wieder gegeben war.
3. Tag
Nichts außer eine weite weiße Landschaft und immer noch die Säulenreihen zu ihrer rechten und linken. Die einzige Veränderung lag in dem Unheil verheißenden Hauch des eisigen Windes, der ihren Körper umspielte und ihre Haare in Strähnen um den Kopf herum blies. Zudem schlich sich die Kälte in ihre Knochen.
4. Tag
Außer dem ständigen immer reißender werdenden Zug des Windes konnte man nun deutlich ab und an ein Zischen und eine weibliche Stimme vernehmen. Sie schien von weit weg zu kommen, dennoch war ihre Präsenz erschreckend nah zu spüren.
5. Tag Die Nymphe nahm nun den Schatten dessen wahr, was sie verfolgte. Ein zweifelsfrei menschliches Wesen, von erstaunlicher Anmut und scheinbar unendlicher Geduld, sollte es hier darum gehen Piaatricx den Weg zu ihrer Hinrichtung zu weisen. Zudem kicherte das Ding mit der hohen weiblichen Stimme auch noch gehässig, doch Blondchen nahm das alles nur am Rande wahr. Ihre gesammelte Aufmerksamkeit galt dem Weg.
6. Tag
Auch wenn die Enttarnung ihres Verfolgers Piaatricx überraschte ließ sie sich zumindest rein äußerlich nichts anmerken.
„Da bist du ja kleine Patricia. So lange warte ich schon, allein auf dich!“, säuselte die Stimme ihrer Schwester Chloé, durch den unnachgiebigen Flockenwirbel, während ihre geisterhaft durchscheinende Hand sanft über die Wange der Nymphe strich.
Dann, urplötzlich schwieg alles, nur die Flocken segelten noch stumm zu Boden.
7. Tag
Der Weg und auch der Schnee endeten an einer schwarzen Treppe, die spiralförmig in den Himmel ragte und an dessen höchstem Punkt ein kreisrundes Plateau zu erkennen war. Der Boden, scheinbar aus bunten Mosaiksteinen ließ Lichtstrahlen zusammengesetzt aus allen Farben des Regenbogens auf Piaatricx herabfallen. Als sie beide Füße auf die erste Treppenstufe gesetzt hatte verschwand die Landschaft, der sie gerade entstiegen und umso weiter sie die Treppe emporstieg desto mehr verlor sich alles um sie herum in finster wabernder Dunkelheit. Als sie das Plateau erreichte hatte sich bereits die gesamte Treppe aufgelöst. Nun erkannte sie das Bildnis, das die funkelnden Steine zeigten. Zwei junge Frauen, augenscheinlich Zwillinge, die Beine angehockt sich gegenüber. Das Gesicht von einem der Mädchen war entstellt, ein Auge zugenäht und züngelnde Flammen wucherten um ihr Gesicht und die Hände. Und während Piaatricx dies noch eindringlich musterte begann die Oberfläche des Plateaus zu Eis zu kristallisieren. Ein großer quaderförmiger Klotz ragte über das Meer aus spitzen Eiskristallen, darin aufrecht eingefroren war der andere Zwilling. Sofort wich die Nymphe ein paar Schritte zurück.
In einem feinen Klirren barst das Eis und nadelförmige Spitzen schossen in alle Richtungen. Chloés tödliche Aura erhob sich aus dem Scherbenmeer, während sich ihr Körper noch langsam erhob saugte sich die Kampfeslust schon in Piaatricx Glidern fest. Hier und heute würde es enden. „Guten Tag Chloé!“, Pi-chan verneigte sich. „Ich wünschte du wüsstest, wie sehr ich dich geliebt habe, doch nun ist in meiner Welt kein Platz mehr für dich, deswegen darfst du nun verschwinden!“ Von ihrer, oder besser von Chloés impulsiver Ader die solange in ihr gehaust hatte war nichts mehr zu spüren.
Eine Stimme, wie eine schrecklich verzerrte Fusion aus vielen schlug ihr wieder eisigen Wind entgegen. „Du bist hier um zu Grunde zu gehen dummes Ding. In Wirklichkeit existierst du schon gar nicht mehr. Nur mein guter Wille erhält dich am Leben und wenn ich gehe bist du auf ewig Geschichte.“ Ohne noch länger zu zögern griff sie Piaatricx an.
Es schien als gleite die blasse Frau über die marmornen Fließen, ebenfalls ein Stück auf ihre Schwester zu doch einen Wimpernniederschlag später war sie bereits nicht mehr zu sehen. In Gedanken formulierte die Nymphe immerwieder den Reigen: "Du bist nicht wie sie! Ergötze dich nicht an ihrem Schmerz, töte sie schnell und präzise!"
Doch gerade als sie nur noch einen Atemzug von Chloés Brust entfernt war und gerade die mit einem Kunai bestückte Hand in Richtung ihres Herzens schob, erfasste sie etwas. Piaatricx Gliedmaßen gehorchten plötzlich nicht mehr, stumm harrte sie in der Schwebe. "Die Marionette tanzt wieder was für eine Enthüllung!"
Unsichtbare Fäden wickelten sich enger und enger um die Hand- und Fußgelenke und um den Hals der No. 12. Hier trat wieder Chloés dämonische Seite auf dem Plan das konnte man deutlich an den flackernden Luftfetzen erkennen, die über den Boden wallten und die Szenerie erheblich erhitzten. Der Zwilling trat nun näher heran, er wirkte äußerst belustigt beim Anblick ihrer sich windenden Schwester. Unter dem forschen Ruckeln blieb Piaatricx kaum Zeit zum Denken und sie konnte es im Moment auch gar nicht. Was wenn sie Recht hatte und sie tatsächlich bereits beide nicht mehr existierten und diese kleine zerbrechliche Plattform nichts weiter als ihr Sprungbrett hinab in die Hölle war?
Jetzt da sie und ihre Schwester nur nich wenige Millimeter trennten war sie sich sicher das dies ihr wie auch immer geartetes Ende sein würde, denn Gnade kannte diese Kreatur nicht. Chloé ließ sich von der hektischen Angst ihrer süßen kleinen Patricia nicht einschüchtern. Sie strich ihren Hals entlang, während sie wie der Löwe seine Beute sie umkreiste. Schließlich stand sie vollends hinter der Nymphe und legte ihr beide Hände auf die Schulterblätter. Aus der linken Schulter trat rote Tinte aus, unter der Haut waberte etwas und schließlich traten gut ein Dutzend Augen aus Patricia's Schulter heraus. Ohrenbetäubend zeriss der Schmerzensschrei der Blondine die Prozedur. "Unsere ganze Familie kann sehen wie du dich den Regeln zuwieder benimmst. Also sei schön brav und still!"
Der Druck in ihrem Rücken wurde immer heftiger je mehr Augen zum Vorschein kamen. Und unter dem hysterischen Lachen Chloés konnte die etwas benebelte Nymphe spüren wie der Druck um ihre Glieder nachließ.
Wie ein Blitz traf sie der letzte Gedanke, der ihr Schicksal vielleicht noch verändert konnte. Dahmals in der ersten Nacht im Schneeengel war Chloé direkt nach ihren unheilverheißenden Ankündigungen in ihr linkes Auge verschwunden. Die vor Ekstase tanzende Frau ließ nun entgültig alle Vorsicht fahren. Kraftlos sank Piaatricx zu Boden, doch so auf der Seite liegend ihre sadistische Schwester sich in Siegesgewissheit wiegend konnte sie nicht einfach aufgeben und krepieren. Mit aller Kraft die sie noch besaß berschwor sie sich ein Kunai direkt in die Hand und stach es sich ins linke Auge.
Die blutigen schwarzen Spären, die nun wie eine unendliche Flut aus dem Auge der jungen Frau strömten brachten sie für einen Moment in die unvorteilhafte Lage der Angreifbarkeit und ihr Gegenüber wollte dies auch gerade ausnutzen als ihre Mimik vollends steif wurde. Es war als hielten nun Chloé ihre eigenen Fäden und die Patricia, nein nun war es Piaatricx die lächelnd der blutig schwarzen Masse entstieg würde ganz sicher safür sorgen das ihrer Schwester ihr wohlverdientes Ende recht bald zu Teil werden würde. Chloés Angst lag in der Luft, trotz das sie sich nicht rührte. Die Nymphe umkreiste wie eine Tigerin bei der Jagd ganz langsam in immer enger werdenden Kreisen ihre Beute. Während sie noch lief veränderten sich die Kunais in ihren Händen, sie glühten silbern und es war als würden sie sich wie Klauen in ihre Fingerknöchel graben. Lang und scharf blitzten sie in dem gedämpften Licht, was von unbekannter Quelle her aus dem buntgläsernen Fußboden herschimmerte und immerwieder von kleineren Blitzentladungen beleuchtet wurde.Sie griff das erste Mal präzise an, durchschnitt Gelenke, trennte Füße und Hände ab. Ihr zweiter Angriff brachte noch weit mehr Blut zutage, sie durchschnitt die ihre Kehle und bohrte die 5 Krallenklingen ihrer rechten Hand durch ihren Brustkorb und die Rippen hindurch, schloss diese um das Herz und zog es in einem einzigen kräftigen Ruck heraus. Nun erhob PiaatricX die Stimme und wie ein Abgesang einzig für ihre Schwester gedacht schallte die kalte Melodie in den undefinierbar weiten Raum. "Chloé, Schwester, du Schöne wie sie dich früher nannten. Was hat dich so verdorben? Hast du überhaupt noch einen Funken Menschlichkeit in dir? Ich erinnere mich genau an den Tag, andem wir uns trafen. Ich war so fasziniert, es war als sähe ich in einen Spiegel und dieser Spiegel, das warst du." Chloé's Beine konnten sie nicht länger tragen und auch die Fäden hielten ihrem Gewicht nicht länger stand und als sie rissen sackte ihr blutiger Körper in sich zusammen. Schnell kniete die No. 12 an ihrer Seite und hielt sie wie eine Puppe in ihren letzten Sekunden in den Armen. Wieder rieselten sanft Schneeflocken auf die Zwillinge herunter. Sie brachte keinen Ton mehr heraus nur stumm bohrte ihr immer glasiger werdender Blick sich ins Gehirn der Nymphe. Er würde wohl eine Ewigkeit anhaften. Dieser stille Blick von der gesammelten Traurigkeit ihrer Schwester. Doch in dieser Sekunde war nur Chloé gestorben, der Dämon Hass, der sich in ihr genährt hatte schwebte abgesondert von ihrem Herz empor auf der Suche nach einem neuen Wirt. Piaatricx bannte das reine Herz in ein goldenes Armband mit, oh welch Ironie einem Herzanhänger. Nun war Patricia ebenfalls frei, einen etwas peinlich berührten Gesichtsausdruck im Gesicht wandt sie sich noch einmal zu Piaatricx um. "Gib gut auf sie Acht.", flüsterte sie und dematerialisierte sich ins Nichts.
Das Gesicht der No. 12 zierte währenddessen schonwieder der übliche schlechte Laune Vorhang. "Was mit diesem Herz geschieht entscheidet allein Ahcxsas." Und nun trug es auch sie gen Himmel und ihrem Niemandskörper entgegen.

Beide Hände um den kleinen goldenen Anhänger geschlungen erwachte Piaatricx. Ohne sich die Mühe zu machen ihren Traum noch einmal zu revidieren erhob sie sich, zog frische Kleidung und dann die lederne Kutte über und machte sich mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze auf zum grauen Ort.


PiaatricX

Thema: Re: Piaatricx Zimmer + Waffenkammer Mo Jan 24, 2011 7:02 pm

Als hätte PiaatricX die Ankunft eines wirklich genervten Meisters
gewittert oder ihn gar ganz im Unterbewusstsein ihres nur sehr langsam
vorranschreitenden Heilungsprozessschlummers gerochen erwachte sie,
entstieg ihres Bettes und betrachtete sich abschätzig in dem
Wandspiegel, der nach einem Fingerschnipsen von einem ächzenden Mogry
herangetragen wurde.
Nunja was gab es mehr zu ihr zu sagen außer das sie gräßlich aussah. Die
beiden Dornenranken in ihren Händen hatten sich vollständig mit ihnen
verwachsen und sahen nun wie zwei groteske Peitschen aus, ihr Auge hatte
auch schon bessere Tage gesehen und außerdem war ihr wundervolles Haar
ganz platt vom vielen Liegen. Die folgende heiße Dusche erwies sich als
Tortur . Und als sich PiaatricX endlich einigermaßen salonfertig aus
ihrem Zimmer auf den Weg zum grauen Ort machte stand ihre Laune , wohl
auch ob der Tatsache das sie ihre Lieblingshaarbürste eben höchstselbst
zerbrochen hatte auf halb acht.
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