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 Kaiserliche Stadt

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BeitragThema: Re: Kaiserliche Stadt   12.04.12 11:29

Ven verbeugte sich tief vor dem Mann, dennoch behielt er seinen etwas skeptischen Gesichtsausdruck bei. Er sah nach links, rechts und hinter sich. Irgendetwas stimmte hier nicht. Oder missfiel Ven einfach nur die Tatsache eines derart einfachen Sieges? Seine Überlegung fand ein jähes Ende, als der Zauber der kleinen Karte zu wirken begann. „Nun verstehe ich die Wirkung dieser Magie...“ Dachte sich Ven. „Der Zauber gaukelt demjenigen, der das Medium des Zaubers erblickt vor zu lesen, was er dem Zaubernden nach lesen soll... Des Weiteren scheint es den Geist auch derart zu vernebeln, dass der Leser das Gelesene direkt erfährt und nicht in Frage stellt...... Sofern..... ich mich nicht täusche...“ Weiter nachdenkend fuhr er sich mit dem Daumen und dem Zeigefinger seiner linken Hand über das Kinn. Erneut vernahm er das Wort, das vorhin schon sein Interesse weckte. „Große Geister“ Was waren sie? Ahnen? Elementargeister? Götzen oder gar Götter? Waren sie positiv oder negativ? Oder konnte sie beide Seiten einnehmen Waren sie gebunden? So viele Fragen hatte Ven nun wieder gefunden, dass er innerlich unbändig bar nach der Bibliothek verlangte. Seine Euphorie wurde unterbrochen, während er dem Meister und dem General folgte. „General...“ Sprach er leise. „Nun denn alles was meinem Ziel förderlich ist soll sein.“ Der skeptische Blick der Kriegerin entging ihm nicht, nur war er sich nicht sicher, wie er die Situation klären sollte. Er überlegte.... „Was fördert ihre Skepsis?“ Dachte er sich. „Verzeiht werte Dame, aber es scheint mir, dass Ihr mir gegenüber eine gewisse... Nunja ich darf es Skepsis nennen... hegt.“ Ertappt blickte die Kriegerin Ven in seine hellgrünen Augen. „Verzeiht meine Direktheit, aber dürfte ich in Kenntnis bringen, womit ich diese errege?“ Die Kriegerin blcikte weiter wortlos in Ven's Augen. So als ob sie etwas erkennen wollte. Doch das einzige was sie in Ven's Augen sah, war neben der gewohnten Skepsis, dass er die Wahrheit spricht. Dies verwunderte sie. „Verzeiht aber ich kann Euch nicht sagen, was meine Skepsis erregt. Noch nicht....“ Antwortete sie unsicher und wendete ihren Blick von Ven ab. Still folgten die Beiden dem Meister und dem General, durch den dunklen Gang des Palastes. Der Gang war dunkel, da Ven sämtliches Öl das er in den Lampen fand eingesammelt hatte, um die Gefäße zu füllen. Den Gang bewundernd wendete sich Ven an den General. „Verzeiht bitte vielmals, das ich den Palast in solch ein unpassendes Licht getaucht habe, oder besser gesagt, dass ich es gestohlen habe, ohne mir die direkte Erlaubnis dazu eingeholt zu haben. Und verzieht die Frage, aber der Geist, der nunmehr etwas unförmiger ist, merkte an, dass es hier eine Bibliothek geben soll. Wo kann ich diese auffinden?“
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AhcXsas
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BeitragThema: Re: Kaiserliche Stadt   12.04.12 17:21

„Der Frage würde ich mich gern anschließen, ihr müsst wissen dass unser junger Freund, wie eure talentierte Kriegerin, eine Art Bindung zu solch Geisterwesen hat. Es wäre uns eine große Hilfe mehr darüber zu erfahren aufgrund der Tatsache das in unseren Ländern darüber kaum berichtet wurde.“ Shang drehte sich zu AhcXsas und stoppte in seiner Bewegung. Streng blickte er den lässigen Niemandsgeneral an und schüttelte den Kopf. „Wir haben so eine Bibliothek aber ihr müsst euch erst dem Kaiser vorstellen, wenn er von euren Taten hört gewährt er euch sicher den Eintritt.“ Er stockte in seiner Rede. „Allerdings…tauchen dort im Moment viele der schwarzen Monster auf die ihr schon auf dem Platz gesehen habt. Sie stellen innen zwar keine Bedrohung dar aber es ist empfehlenswert lieber nicht dort hinein zu gehen.“ AhcXsas nickte verständnisvoll und stützte die Hand an die Wange. Seine goldenen Augen rollten überlegend nach rechts und fixierten dann wieder den chinesischen Mann. „Eure Untergebene sagte mir, dass euch der Name Sora geläufig ist. Uns hat dieser Junge sehr geholfen und wir kennen uns ein wenig mit den Herzlosen aus, wie man eure schwarzen Monster nennt.“ Shang reagierte etwas erschüttert aber lächelte dann ungewohnt. Der seltsame Glanz in seinen Augen, der immer noch von der Karte stammte, wich allerdings nicht. „Wenn ihr diesen jungen Krieger kennt sollten wir uns um euch keine Sorgen machen, schätze ich“ AhcXsas nickte wieder lächelnd. „Ich danke euch für diese Einschätzung, seine ungewöhnliche Schwertkunst war wirklich eine Inspiration für meine Krieger.“
Sie liefen nach ein wenig Smalltalk über den anderen Schlüsselschwertträger weiter und kamen dann langsam zu einer großen Tür die zum Thronsaal des Kaisers führte. „Junger Mann, bitte wartet hier ich werde mit eurem General dem Kaiser Bescheid geben das wir Gäste haben. Und übrigens, macht euch keine Sorgen um die paar Lampen, es gibt immer mal Leute die welche kaputt machen.“ Shang nickte Mulan zu und trat dann durch das große Tor. Der Meister stützte kurz die Hände in die Hüfte und seufzte, schaute dann zu den beiden Soldaten und lächelte. „vertragt euch.“ Sagte er spielerisch und folgte dann dem General zum Thron des Kaisers. Shang verbeugte sich und so tat es der Herrscher der Niemande gleich. „Verzeiht kaiserliche Hoheit.“ Der alte Mann war in weite helle Gewänder gekleidet und um ihn herum standen seine eigenen Leibwachen. Seinen Bart elegant streichend sah er gemütlich auf die beiden Krieger hinab und machte dann eine Geste dass sie sich erheben dürfen. „Dieser Mann ist General aus Wei-nie-wa, er und sein Schüler sind hier um…“ Shang stockte wieder in seiner Rede und der schneeblonde Niemand wurde etwas blasser und sein Blick verfinsterte sich ein wenig. Doch der Glanz der Karte schien schnell über zu gehen, scheinbar war die Magie der Mogry nicht zu unterschätzen. „Ich weiß warum dieser Mann hier ist General Shang. Und mir wurde auch schon berichtet wie sehr ihr unseren Männern geholfen habt vor den Toren. Habt Dank.“ AhcXsas Gemüt lockerte sich wieder und er entspannte sich ein wenig. „Es war uns eine Ehre an der Seite der chinesischen Armee zu kämpfen, mein Lord.“ Höflich lächelte und verbeugte er sich wieder leicht. „Gut gesprochen junger Mann.“ Der alte Mann lächelte kauzig wobei seine Augenfalten ein noch drolligeres Gesicht zauberten. „General AhcXsas und sein Untergebener würden gerne Informationen aus der Bibliothek einsehen wenn es gestattet ist.“ Teilte der streng erzogene Chinese dem Kaiser mit. Der daraufhin verständnisvoll nickte und sich wieder den Bart strich. „Nun gut, aber passt auf euch auf. General Shang, ich fürchte ihr müsst noch einen Report schreiben. Bringt die beiden dort hin und dann folgt weiter eurer Arbeit.“ Numero Uno der Organisation verbeugte sich dankbar. „Ich stehe in eurer Schuld, solltet ihr jemals Hilfe ersuchen werde ich alles tun was in meiner Macht steht.“ Er verabschiedete sich mit diesen Worten und die beiden Generäle machten sich auf den Rückweg zur Tür.

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BeitragThema: Re: Kaiserliche Stadt   12.04.12 20:47

Nun standen Ven und die Kriegerin allein vor der Tür. „Genau versteht euch.“ wiederholte der kugelrunde Drache spöttisch. „Mushu lass das.“ Erwiderte die Kriegerin energisch. Ven, der die Szenerie amüsiert beobachtete, begann zu lachen. „Warum lacht Ihr?“ Fragte die Kriegerin leicht verunsichert und beschämt nach. „Es ist einfach nur überaus erheiternd zu sehen, dass nicht nur mein Geist dazu neigt, zu reden ohne vorher nachzudenken. Das bringt einen oft in missliche Situationen, das ist aber wenn man genauer darüber nachdenkt überaus interessant.“ „Wie meint Ihr das?“ Hakte die Kriegerin nach. „Kurz nachdem ich meinen Meister kennenlernte, Meinte einer meiner Geister, dass er ihm seine Meinung direkt ins Gesicht sagen müsse. Für die Situation war dies überaus unpassend. Aber zum Glück nahm mein Meister das nicht so ernst, sondern erkannte das Potential, dass in der Bindung zwischen mir und meinen Geistern bestand.“ Klärte Ven die Dame auf. „Geister? Ihr habt mehr als einen?“ Fragte sie ungläubig nach. „Ja. Ich verfüge über zwei Geister, aber bitte macht dies nicht allzu publik.“ Antwortete ihr Ven mit einem Lächeln. „Ich dachte nie dass Ihr so offen sein könnt. Verzeiht meine Direktheit aber ich dachte, dass Ihr ein Lügner seid, aber nun wo Ihr mir so ehrlich gegenüber seid.“ Offenbarte sich die Kriegerin Ven. Erneut begann er zu breit zu grinsen. „Wer versichert Euch, dass ich die Wahrheit spreche?“ Schockiert wich die Kriegerin zurück. Erneut begann Ven zu lachen. „Sorgt Euch nicht, ich bin vieles aber gewiss kein Lügner. Ich vergewissere Euch, dass ich nicht Lüge. Ihr habt mein Wort. Ich Lüge nie. Ich weis nur, wann es passt etwas anzumerken und wann nicht. Leider gilt das nicht für meine Geister.“ Ven betrachtete die Dame etwas. „Ihr scheint mir eine recht aufgeweckte junge Dame zu sein. Ihr missachtet Regeln und Traditionen.“ „Woher wisst Ihr das?“ Fragte die junge Kriegerin erschrocken nach. „Ihr seid die einzige Soldatin die ich hier gesehen habe. Des Weiteren ist es für Euer Land mehr als nur untypisch eine Frau in die Armee aufzunehmen.“ Ven hielt kurz inne. „Diese Unterhaltung findet ein jähes Ende verzeiht.“ „Warum?“ Kaum hatte die Kriegerin ihre Frage ausformuliert, öffnete sich die Tür und der General schritt hindurch. „Junger Mann bereitet Euch vor, Ihr werdet die Bibliothek betreten dürfen.“ Ven verneigte sich und bedankte sich beim wieder aufrichten.
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BeitragThema: Re: Kaiserliche Stadt   18.04.12 15:21

AhcXsas folgte Shen auffällig ruhig. Etwas an diesem Kaiser hat ihm nicht gefallen, war es vielleicht nur das der zauber zu schnell gewirkt hatte oder das er meinte zu wissen was sie hier wollten. Die vorher aufgekommene Beruhigtheit löste sich schnell in ihm auf und er versuchte darüber nachzudenken was er im Thronsaal alles sah. Wachen...Leibgarden, die allerdings anders gekleidet waren, in Vollmontur. Ihre Gesichter konnte man nicht erahnen. Zudem wirkte es auf AhcXsas schier unmöglich in einer solchen Lage seelenruhig zu bleiben als Herrscher über diese Männer. Gedanken zischten durch seinen Kopf und er überlegte sich verschiedene Szenarien. Die Gespräche zu Shen verstummten, und er folgte den Anwesenden durch die Gänge in einer aufmerksamen Art, wie ein Lux der selbst die kleinste Maus gehört hätte. Seine Miene dennoch in eine falsche Fröhligkeit getaucht um seine Geistesblitze zu verbergen.
Nach einiger zeit standen sie dann vor einer großen Tür die von vier Leibgarden beschützt wurde. Der General erklärte die Situation und nach kurzem Erklären traten sie zur Seite und ließen die beiden neuankömmlinge hereintreten. "Tut uns leid aber ich und Mulan müssen noch unsere Berichte schreiben und andere Dinge klären, wenn ihr Hilfe braucht sagt den Wachen hier bescheit sie werden euch mit bester manier unterstützen." Shen salutierte leicht vor AhcXsas der es ihm gleich tat um ihn zu verabschieden. Mulan rollte Mush zu Ventus und lächelte ihn verabschiedend an. "Ich hoffe wir sehen uns bald mal wieder. Ihr seid nicht uninteressant." Mushu rülpste laut was einen kurzen Flammenschwall aussonderte. "Wenn ihr nochmal solchen Radau mit mir abzieht setzts was !" kam sarkastisch aber freundlich hinterhergeschossen.
Der meister winkte den Dreien hinterher als sie von dannen trotteten. sah ventus kurz energisch an, dann zu den Wachen und betrat dann die Bibliothek, die große Tür schwer aufschiebend.
Als sie nicht viele Schritte gereintraten schlossen die Wachen jene Tür wieder mit einem schallenden donnern welches sich schallend durch den ganzen Saal zog. Stummheit trat auf und Numero Uno verlor mit einem Schlag seinen gefälschten Optimismus aus dem Gesicht. Golden stechende Augen zischten hin und her um sofort einen Überblick zu erhaschen. "Da wären wir..."

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BeitragThema: Re: Kaiserliche Stadt   19.04.12 23:51

„Fremden wird in dieser Welt wahrlich sehr misstraut.“ Begann Ven durch die Bibliothek schlendernd festzustellen. „Ihr habt auch diese Ahnung, dass wir nur benutzt werden oder irre ich mich?“ Analysierte er weiter. „Nun denn unser Schaden soll es nicht sein, sofern wir erlangen, wonach wir suchen. Morta. Du kannst wieder zurück.“ Trauer zerfiel erneut zu kleinen Schneeflocken, die in Vens Körper übergingen und verschwanden. „Endlich sind wir hier allein.“ Sacht zog Ven eines der Bücher aus dem Regal vor dem er stand, schlug es auf und blätterte ein wenig darin herum, während er fort fuhr. „Nur wir, diese Bücher und...“ Er spürte wie sich langsam erneut dunkle Kreaturen versammelten, dieses Mal schienen sie jedoch von etwas weitaus mächtigerem begleitet zu werden. „Und die, die nach unserem Leben trachten.“ Er stellte das Buch bedächtig zurück an den Ort an den es gehörte. „Irgendwo hier ist etwas von dem, was ich begehre. Morta, Raina, helft mir suchen. Hier irgendwo steht gewiss ein Buch über diese Geister, sowohl sogenannte gute als auch sogenannte böse.“ Zierliche Flammen und Schneeflocken entsprangen Vens Körper. Und erneut wurden die physischen Hüllen von Morta und Raina aus Schnee und Flammen geformt, bis sie sich manifestierten und Fell den Elementen wich. „Wir suchen also ein Buch, das Besessenheit thematisiert?“ Versicherte sich Morta. „Woher weist du das?“ Morta verdreht auf Rainas Frage hin seine Augen und begann in seiner bekannten genervt-gelangweilten Manier zu Raina aufzuklären. „Sind Füchse im allgemeinen nicht Geistig flexibel? Wir versuchen bereits seit langem zu ergründen, was wir sind, also ist es auch eines von Vens größten Anliegen dies zu kläre. Und in einer Welt, in der an Geister geglaubt wird, liegt der Gedanke, dass es auch Schriften über Fälle der Symbiose von Geistern und Menschen existieren.“ „Morta!“ Unterbrach Ven die beiden. „Wir sind nicht zum streiten hier. Morta, du suchst nach der von dir benannten Literatur, Raina du sucht Karten oder anderen Informationen über die Kartographische Umgebung. Wir sind hier nicht nur für uns hier, sondern stehen primär im Dienste der Organisation.“ Instruierte Ven seine beiden Geister. Nun wendete sich Ven wieder dem Meister zu. „Ihr spürt es sicherlich auch. Unsere Zielgerichtete Suche wird erneut auf Umwege geleitet.“ Ein neues Buch zog seine Aufmerksamkeit auf sich. „Das Herz“ Las er halblaut vor und begann das Buch zu überfliegen. Enttäuscht legte er das Buch zurück in das Regal. „Nichts was für die Organisation von Interesse wäre. Nichts zwischen den Zeilen, scheinbar nur ein Roman zur Erheiterung des Gemüts.“ Während Morta konzentriert jeden Buchtitel studierte und jedes Buch, dass die gewünschte Information hätte beinhalten können mit einfacher Eismagie aus dem Regal schob und durchzublättern, spazierte Raina elegant durch die Regal-reihen. „Bücher sind soooooooo langweilig.“ Beschwerte sie sich. „Huch was ist das denn feines....“ Ihr Aufsehen erweckte ein großes Buch, das aufgeschlagen auf einem kleinen Podest lag. Sie sprang auf das Buch und begann zu lesen. „Ven, Ven, Ven komm her das sollte dich Interessieren!“ Ven eielte zu dem Buch, und überflog die großen Seiten, während Raina wieder auf seine Schulter sprang. „Karten, Pläne, Architekturdaten, Religiöse Themen.... und Kochanleitungen? Was ist das für ein Buch? Egal.... Morta wie lange brauchst du um es dir zu merken?“ Nun Sprang Morta auf das Buch. „Zehn Minuten... Nein Fünfzehn....Eher zwanzig.“ Merkte Morta verblüfft an. „Beeile dich, wir sind nicht allein...“ Merkte Raina an, die auf Vens Schulter umher wuselte. „Hetze mich nicht!“ Erwiderte Morta genervt, und begann das Buch langsam einzufrieren. Erneut ging Ven zum Meister. „Hoffentlich beinhaltet dieses Buch alles, was wir suchen... Sehen wir uns lieber weiter um.“
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AhcXsas
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BeitragThema: Re: Kaiserliche Stadt   20.04.12 18:46

Der weißhaarige Niemand erforschte mit hin und her huschenden Augäpfeln die Bibliothek und hörte den drei anderen bei ihren Gesprächen aufmerksam zu. Seine Finger strichen elegant über die staubigen Buchrücken doch sein Blick verriet dass etwas Anderes seine Aufmerksamkeit auf sich zog. „…Etwas stimmt in dieser Welt nicht…“ Er murmelte das eher zu sich selbst als zu seinem Partner und sah dabei einige Herzlose hin und her huschen die allerdings weniger darauf aus schienen sie anzugreifen als sich gegenseitig aus ihren Verstecken zu treiben, wie kleine Mäuse die vor scharfkralligen Katzen fliehen. Der Meister hatte recht, etwas stimmte an dieser Welt ganz und gar nicht. Der Angriff passte perfekt auf ihr erscheinen. AhcXsas Schlüssel spürte bis zu diesem zeitpunkt kein sinistres Herz oder eine große finstere Energie. Doch hier drinnen, in dieser großräumigen, nachtumfangenen, kalten Bibliothek war es schon etwas schlagartig anderes.
„Ven…“ Doch schon brüllte dem Niemandslord eine verzerrte Bestie, ein Schattenbort entgegen der sich aus dem Boden manifestierte. Jeder der Wachen wäre wahrscheinlich sofort die Leibgarde alamieren gegangen doch ein weiteres Zeitverschwenden kam nicht in Frage.
Ein eisiger, strenger Blick hallte als Antwort zurück, solch einer den nur unglaublich wütende Sekretärinnen drauf hatten, deren Strumpfhose schon mindestens 3 Laufmaschen und ein großes aufgerissenes Loch besaßen und denen der Kaffee über die Akten gelaufen war. Was folgte war ein wirklich bemerkenswerter Angriff des Meisters. Sein Schwert zischte aus der Scheide und ein singen rann durch die Luft, ein wirklich markerschütternder Klang, als würde man mit Engelsknochen auf einer Schiefertafel kratzen. Doch nach dem Klang zerfloss das Schattenwesen auf der Stelle zu der sinistren Masse aus der es sich erhob, bedeckt mit kleinen, gleißenden, weißen Flammen, die sich wie eine Milchstraße über seinen Wanst zogen ehe es sich verabschiedete.
„Ich habe keine Zeit für euch…“ AhcXsas schien plötzlich wirklich kaltblütig zu sein, als hätte seine Persönlichkeit auf dem Freeway 180 Grad gewendet. „Ven, Ich möchte das du dich beeilst. Wir könnten sehr große Schwierigkeiten bekommen wenn wir weiter hier verweilen.“ Seine Augen starrten auf eines der hintersten Regale, die Pupillen zu Stecknadelspitzen verzogen, als hätte er eine wirklich schmackhafte Beute erspäht. Und tatsächlich saß auf dem hintersten Regal ein kleines Mädchen mit grünen Hörnern. Ihr schwarzes Kleid glitt hinab wie Wasser und schien mit ihrem Oberkörper verwoben zu sein, an der Stelle wo das Herz sitzen sollte war sie hohl, nur ein leeres klaffendes Loch starrte dem Meister entgegen. Sie lächelte paradoxerweise zu ihrer Erscheinung und drehte ihre Finger um ihre welligen Haare. Doch sie schien die Intentionen des Schneeblonden zu verstehen und blieb dort wo man sie beobachten konnte.
„Ich möchte dich später auf dem Trainingsgebiet sehen Ventus. Nicht das ich dich unterschätzen würde. Aber es gibt Dinge die du erleben musst…“ Seine Klinge vibrierte weiß und schien sich bereit zu halten den kleinen Niemandsschüler zu verteidigen wenn etwas Unerwartetes geschehen sollte.

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BeitragThema: Re: Kaiserliche Stadt   22.04.12 18:10

Raina sprang leichtfüßig von Vens Schulter und landete grazil und lautlos auf dem Boden. Sie huschte an dem Regal vorbei und sah vorsichtig um die Ecke. Erst erblickte sie den Meister, dann das Mädchen.
Ein eiskaltes durchbohrendes Lächeln erfasste die kleine Fuchs Dame. Blanke Furcht, lies einen Schauer durch ihren Körper ziehen. Ihr Fell stellte sich auf, sodass sie nun nicht mehr grazil aussah. Mit ihrem aufgebauschten Schweif erinnerte eher an einen Staubwedel. Ven drehte sich kurz zu Morta um. „Du hast den Meister gehört,
beeile dich bitte, wir werden dich brauchen.“ Sprach er, ging zu Raina, zeigte mit seiner offenen Handfläche auf sie und drehte seine Hand. Sofort zerfiel Raina in kleine Flammen, die in Vens Arm übertraten.
Den kleinen Feuerwirbel noch am Arm tragen, trat Ven hinter dem Regal vor.
Mit gebührender Vorsicht und Aufmerksamkeit trat er an die Seite des Meisters. Sein Fokus galt der Gestalt, die Raina so sehr in Angst versetzte. Ruhig wanderte sein Blick durch den Raum.
Jedes Detail war wichtig und konnte über Leben oder Tot entscheiden. Eines war Ven mehr als nur klar:
Dieser Gegner war mächtig. Mächtig genug, um dem Meister zu imponieren. Mächtig genug, um Vens Existenz auszulöschen wenn er nicht aufpasste. Doch was war sie? Ein Niemand? Nein. Ein Menschliches Wesen?
Definitiv nicht. Also konnte sie nur eine Herzlose sein, aber in einer Form, die Ven gänzlich unbekannt war.
„Hiernach treffen wie uns auf dem Trainingsgelände? Gut, dann muss ich die Einreichung, der relevanten Kopien aus meinem Notizbuch verschieben.“ Stellte er fest. „Der Feind scheint mir Kräfte-mäßig weit überlegen zu sein.
Ob ihrer Erscheinung, sollten wir sie nicht unterschätzen... Ich bin ihr noch nicht gewachsen, daher bitte ich Euch darum mir etwas Zeit zu verschaffen... Bis ich Euch keine Last mehr bin, werde ich mich etwas bedeckter halten und mein weiteres Vorgehen vorbereiten.“ Kaum hatte der Suchende seine Ausführung beendet, begab er sich auch wieder hinter eines der Regale, um dem Blick der Herzlosen, die mittlerweile auf ihm verweilten, zu entgehen. „Sie spürt uns sicherlich gut genug.“
Merkte er noch an und verschwand zwischen den staubigen Regalen. „Wieso verbirgst du unsere Aura nicht? Sie wird uns verfolgen oder?“ Hallte es mit Rainas zögerlich fragenden Stimme in Vens Kopf. „Das wird sie sicherlich und genau das ist der Plan.“ Sprach Ven überzeugt in seinen Gedanken zu ihr. „Wir sind der Köder, sie wird versuchen uns so schnell wie möglich zu beseitigen, damit sie sich dem Meister ohne Störung stellen kann.
Des Weiteren sorgen wir so dafür, dass Morta unbehelligt das Buch „kopieren“ kann. Vergiss nicht, wir haben alle drei die selbe Aura und wenn unsere derart stark zu spüren ist, wird sie Morta mit erhöhter Wahrscheinlichkeit
nicht bemerken.“ Er atmete tief durch, machte sich auf alles gefasst und harrte der Dinge die noch kamen.
„Soweit die Theorie.....“
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BeitragThema: Re: Kaiserliche Stadt   23.04.12 17:14

Die Herzlose bewegte sich nicht aber tippte mit einer ungeduldigen Manier ihrer Krallenhand an ihrer Wange entlang, lächelte grausam und schaute den jungen Niemand kalt mit ihren Waldfarbenen Augen an. AhcXsas wagte es nicht seine Augen von ihr zu nehmen, doch das Schauspiel durch dein Keyblade, einfach in einem sekundenbruchteil einen Schergen der Finsternis förmlich aus der Erinnerung dieser welt zu löschen schien dieses Mädchen zurückzuhalten. Die Herzlose wirkte nicht älter als zehn, dennoch ging von ihr bereits eine immense Kraft aus.
"Ventus du wirst nicht kämpfen, nicht gegen sie." Seine Stimmart klang bestimmend als auch bewusst wessen eigentlicher Gegner dies war. Was dieser Junge aber nicht ahnen konnte war das dieses Mädchen auch nicht gegner des meisters war, sie war der Feind dessen Person mit ihr die selbe Macht teilt. "Hör mir zu wenn du etwas lernen willst. Herzlose unterscheiden sich für uns in drei bekannte Kategorien. Reinblüter wie Schattenlurche oder Schalke, Embleme die Klappersoldaten oder Zipfler. Der Unterschied ist das Embleme künstliche Herzlose sind die ihre Kraft durch das aufsammeln von Herzen steigern können und meist von starken negativen Bewusstseinsströhmen angezogen werden. Beide sind Tierähnlich und orientieren sich an der stärksten Kraft der sie sich anschließen könnten." AhcXsas Schwert zeigte auf die Herzlose auf dem Regal die mitlerweile sichtlich gelangweilt mahnisch einen Schattenlurch streichelte. "Aber diese dort, Obscuridad, sind pure Finsternis, sie sind wie Pendants zu uns, entstanden als auch wir entstanden sind, in ihrer Dunkelheit gestiegen und zu einer ansammlung an negativer Macht geworden." AhcXsas erklärte ungern Dinge die rein informativ waren, deswegen war es ratsam ihm zu lauschen solange er in dieser Stimmung war. Er wirkte weder blutdürstig noch komplett ruhig, es herschte eher eine sehr beunruhigende Stilleaura zwischen ihm und dem Feind. Ein kurzer Blick zu Ventus der ihn wie ein Willhelm-Tell Pfeil in die Augen traf teilte ihm mit das das nächst gesagte schockierend wirken sollte. "Selbst ich bin durch einen dieser Herzlosen fast verreckt..." Das Mädchen bewegte sich nicht, schien sogar die anderen Wesen als Kuscheltiere zu missbrauchen. "Ihr seid voll langweilig ! Ich dachte wenn ich euch folge passiert wenigstens was Spannendes..."" Sie schrie das unelegant quer durch die Halle, seufzte und schaute die beiden verspielt an. AhcXsas wusste in diesem Moment nicht ob er diese Heldin der Dunkelheit niedlich oder gruselig finden soll, sie erinnerte ihn just an ein Mädchen welches sich in der Organisation herumtreibt.

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BeitragThema: Re: Kaiserliche Stadt   23.04.12 22:49

Die Worte des Meister stoppten den Strategen bei seinem Vorhaben. „Du wirst nicht kämpfen, nicht gegen sie.“ Was hatten sie zu bedeuten. Obscuridad, entstanden, als wir auch entstanden... Bedeutete dass, das irgendwo in der Unendlichkeit der Welten auch eine „Finstere Form“ von Ven selbst gab? Wie mächtig sollten diese Herzlosen sein, wenn der Meister selbst beinahe seine Existenz verloren hätte? Erneut schossen viele Fragen durch Vens Geist, zu viele. Die wichtigste stellte Ven halblaut sich selbst und dem Meister.
„Also hat jeder Niemand sein Obscuridad, dem er sich selbst stellen muss? Nein sogar, dem nur er selbst sich stellen konnte?“ Langsamen und nachdenklichen Schrittes näherte Ven sich wieder dem Meister.
Kaum stand er erneut neben ihm, fuhr ein gewaltiger Schock durch seinen Körper.
Der Schrei der Herzlosen war der Grund dafür. Der Schreck, war so groß, dass kleine Flammen aus Vens Körper fielen. Kaum hatten die Flammen Vens Körper komplett verlassen, formten sie erneut Rainas Körper. Unsanft landete sie auf dem staubigen Boden der Bibliothek. Schockiert sprang Raina, die auf dem Rücken gelandet war, auf und blickte entgeistert der Herzlosen in die Augen. Für Raina schien die Zeit still zu stehen. Blanke Panik war in Rainas Augen zu sehen. Noch nie musste sie einem Gegner gegenüberstehen, dem Ven nicht gewachsen war, in ihrer Sorglosigkeit verlies sie sich stets auf die Stärke von Ven und Morta, sie selbst versteckte sich und ihre Schwäche hinter ihren beiden Beschützern. Die Augen der Herzlosen begannen zu funkeln, als sie Raina erblickte. „Du siehst lustiger aus.“ Sprach sie mit beängstigender Freude.
„Gebt mir das flauschige Tier. Komm her, du bist das perfekte Kuscheltier.“
Befahl sie bedrohlich. Sofort stellte sich Ven zwischen Raina und die Herzlose. Der Gedanke, nein der unbändige Wunsch Raina zu beschützen, war in ihm Stärker, als jegliche Logik.
„Wage es nicht!“ Entwich Ven schon fast bedrohlich zischend.
Eine tödliche Anspannung lag in der Luft. Seinen Blick von der Herzlosen nicht abwendend verharrte Ven in der Anspannung der Situation
„Hör auf!“ Rief Raina ängstlich aber dennoch bestimmend. „Ven geh beiseite, heute werde ich euch Beschützen.“ Fuhr sie den Tränen nahe fort. Langsam und mit zitternden Beinen näherte sie sich der Herzlosen. „Mein Körper kann vernichtet werden, aber mein Geist wird stets zu dir zurückkehren, denk lieber nach.
Mein Körper entsteht aus deiner Kraft ich habe nichts zu befürchten.“ Sie versuchte ihre Angst zu unterdrücken, konnte ihr Schluchzen dennoch nicht ganz unterdrücken. Nach wenigen Momenten, stand sie vor der Herzlosen, die auf dem Regal thronte. Freudig blickte sie zu der kleinen Fuchsdame herab. Sie zerquetschte den kleinen Herzlosen, den sie noch in ihren Händen hielt und streckte Raina ihre Arme entgegen und deutete an, dass sie zu ihr hinauf springen sollte. Verunsichert blickte Raina zu Ven und dem Meister zurück, sprang dann aber in die Arme der Herzlosen. Sacht begannen die Krallen der Herzlosen über das Fell von Raina zu streichen.
Apathisch grinsend blickte die Herzlose erneut zu Ven und dem Meister. Dieser Triumph gehörte ihr, sie hatte was sie vorerst wollte. Wieder und wieder pflügten ihre Krallen durch das Fell der verängstigt zitternden Fuchsdame.
Mit jeder Berührung der Herzlosen fiel es Ven schwerer sich zurück zu halten. Wollte sie Ven dazu bringen dem Meister nicht mehr zu gehorchen, oder hatte sie einfach nur Freude an Rainas Angst? Plötzlich zuckte Raina zusammen.
„Du hattest da einen Knoten in deinem Fell.“ Bemerkte die Herzlose, während sie ein kleines Büschel von Rainas Fell in den Klauen hielt. „Ven bitte bleib zurück. Es tut gar nicht weh.“ Flehte Raina Ven an,
dem es sichtlich schwer fiel der Herzlosen nicht zu zeigen, was es bedeutete sich seinem Fächer Tod entgegen zu stellen. Auch wenn er wusste, dass er keine Chance hätte, würde er Raina um jeden Preis beschützen wollen.
Um selbst wieder zur Besinnung zu kommen, begann Ven leise zu sich selbst zu flüstern. „Ich bin ein Vernunft begabtes Wesen... Ich handle logisch und vernünftig.“ Er ballte seine Fäuste und wendete seinen Blick von der Herzlosen Dame ab, „Morta beeile dich....“
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AhcXsas
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BeitragThema: Re: Kaiserliche Stadt   29.04.12 17:57

AhcXsas, der das Geschehen strickt beobachtete, spuckte angewidert zu Boden und ein Strafender Blick kreuzte den des Suchenden. "Mir reichts mit dir !" Dieser Ausruf musste sowohl Ven als auch die Herzlose aufschrecken lassen die sich beide in ihrer Verzweiflung und ihrer Sicherheit scheinbar sehr versteckt gefühlt hatten. Er tat einen Schritt nach vorn und richtete der Fuchsdame ein machterfülltes lächeln entgegen. seine Rechte Hand schleuderte sich nach vorn und seine Finger drückten sich aneinander, preschten zusammen und ein erstaunliches Schnippsen hallte durch die Halle. Erschrocken lies die Herzlose die Krallen auf den Fuchs zuraasen um ihn zu erledigen, doch ihre Reaktion war vergebens. Alle Bewegung stoppte, alle macht zerfiehl zu kleinen Tropfen. Die Szenerie drehte sich förmlich auf den Kopf für den Meister und den weiblichen Fuchs. Der Fluss der Zeit selbst, blieb stehen. Nur AhcXsas und der Geist in den Händen der Herzlosen konnten sich schwer athmend in diesem Riss bewegen.
Der schneeblonde Niemand seufzte und schritt auf die Herzlose zu, wobei eine Shilouette von ihm selbst hinter ihm stehen blieb. "Dein Meister ist ein Vollidiot und du bist nicht besser Raina." Er sprang zu dem Regal hoch und zerrte den Fuchs aus der Zeit in seine Hände, wieder blieb die Shilouette des Originals zurück. Die Tierdame schien nicht zu wissen wie ihr geschah und bibbernd verweilte sie vorerst in den Händen des Meisters. "Die zehnte Kraft der rganisation befiehlt über die Zeit selbst, doch sie derart zu stoppen bringt selbst mich an die Grenzen meiner Kraft. Wenn ich dich wieder auf die Schulter deines Herrschers setze, dann bleib dort." Ein weiterer sehr strafender Blick traf diesmal die weibliche Hälfte Vens Geister. "Selbst wenn du wieder und wieder und wieder entstehen kannst. Ich dulde solche närrischen Opfer nicht." Er schritt wieder auf die Figuren zu die er selbst und sein Schützling waren und setzte wie versprochen das Tier zurück auf die Schulter VoXveres. Seine Athmung war schwer und man sah Schweiß an seiner Schläfe entlang zu ziehen. Bröckelt zischte die Realität auf. Zischend verschwamm alles um ihn herum. "Ein Team ist nur so stark wie das schwächste Glied. Gerade ihr drei solltet das wissen."
Mit diesem Satz verflüssigte dich der Zeitriss wieder und die Krallen der Herzlosen schossen durch die Illusion der Füchsin die sich zurück auf Vens Schulter befand. Sie schreckte wieder auf und sah die beiden mit einem erzürrnten Ausdruck an, entgegnet mit einem erhabenen Grinsen des Niemandsmeisters. Der jetzt zur verblüffung des Anderen woanders stand als vorher.

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BeitragThema: Re: Kaiserliche Stadt   04.05.12 18:53

Erstaunt bemerkte VoXvere, dass Raina sich wieder auf seiner Schulter befand.
Sollte der Meister derart schnell sein? Raina konnte ihm dies nicht beantworten, da sie vor Angst noch wie gelähmt war. Sacht und aufmerksam nachdenkend erhob Ven seinen Arm und legte seine Handfläche auf Rainas Kopf. „Mein kleines Dummerchen.“
Sprach er erleichtert und lies Raina erneut in kleine Flammen zerfallen, die in seine Handfläche übergingen. Währenddessen hatte er seinen Blick jedoch nicht von der Herzlosen abgewendet. Endlich erfasste sein Blick etwas, dass ihn über das Geschehene aufklären sollte.
Das Schnipsen des Meisters war keine bloße Geste, sondern das Wirken eines Zaubers,
der die Zeit verlangsamte oder gar anhielt. Erkennen konnte er dies einerseits daran,
dass ein paar Fuseln von Rainas Fell noch bei der Herzlosen waren, die bei einer normalen Bewegung nicht hätten verbleiben dürfen, andererseits verspürte er aber auch keinen Luftzug,
wie es für eine solch schnelle Bewegung hätte üblich sein müssen. „Faszinierend,
das ist also das Potenzial der Existenz als Niemand... Das schwächste Glied hm?“
Ven ballte seine Fäuste. „Das schwächste Glied in unserem Team bin ich.
Gewiss ist Raina etwas Naiv und Morta strotzt nicht grade vor Elan...
Aber ich als ihr Wirt leihe ihnen meinen Körper und meine Kraft und ich vermag es für wahr noch nicht ihre Kräfte vollends zu nutzen. Des Weiteren.“ Ven seufzte leicht.
„Bin ich derart töricht. Versuche alles zu ergründen ohne genau zu wissen wer und was ich bin.
Ich wäge mich stets in der Sicherheit zu verstehen oder verstanden zu haben und übersehe so das offensichtlichste, was sich doch direkt vor mir befindet. Und jetzt muss ich mich erneut dabei ertappen.“ Erleichtert begann Ven närrisch zu lachen. „Worauf wartet ihr,
machen wir endlich einen Abgang!“ Rief Morte, der seiner sonstigen Art zu wieder um die Ecke geschossen kam, den Tor erspähte, sich mit seinen Kräftigen Beinen vom Boden abstieß und schwungvoll auf den Niemand zusprang. Ohne das Ven Morta eines Blickes würdigte,
wendete er sich mit nun mehr erneut entschlossenen Augen dem Meister zu, während Morta zu kleinen Schneeflocken zerfiel und durch Ven's Rücken in dessen Körper eindrang.
„Was nun Meister? Taktisch kluger Rückzug? Wenn ja, erst zu den anderen zurück oder direkt in die trügerische Sicherheit der Welt, die wir Heimat nennen könnten?
Und wie genau verfahren wir mit der Herzlosen Dame?“
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AhcXsas
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BeitragThema: Re: Kaiserliche Stadt   05.05.12 2:36

Der Falkenblick des Überlegenen wich nicht von der Bedrohung auf dem Bücherregal, doch stimmte er leicht nickend dem Jungen zu. "Potential zu so etwas besaßen wir auch schon vorher, doch aren wir damals noch an Grenzen gebunden. Aber dazu lieber später mehr. Ich dachte ich sagte bereits das du Fragen stellen kannst wenn du welche hast. Unterschätze mein Wissen nicht...VoXvere..." Die Herzlose kochte vor Wut und knackte mit einem nervösen zucken ihre Finger hinab. Die Krallen gruben sich in das Holz des Regals und ihr entbrannter Blick galt nun unabgelenkt dem Weißhaarigen. "Dafür wirst du..." "Halt die Luft an !" Der Meister wirkte mitunter recht erzürrnt. Dieses Flittchen wagte es sich im Umgang mit ihm zu vergehen. Sein neuer Schützling war sich noch nicht mal der Gefahr bewusst. Und zu allem überfluss wollen sich seine Haustiere auch noch opfern. Zudem zehrte die Zeitkrümmung an seinen magischen Kräften. "Deine Gegnerin kommt schon noch ! Aber wenn dus nicht abwarten kannst kann ich dich auch hier und jetzt aus der Welt radieren !" Er streckte ihr das Katana entgegen welches unheilvoll aufblitzte und sich imposant leuchtend zurück in seine Schlüsselform presste. "selbst du solltest wissen das diese Waffe mehr kann als hübsch auszusehen." Die Herzlose machte nervös zwei Schritte zurück. Sie hatte ein Keyblade scheinbar noch nie wirklich gesehen und immer nur Gerüchte darüber gehört. Das ein Herzloser sich ohne Vorbereitungen einem Schlüsselträger stellt wäre Selbstmord. Ganz besonders wenn er der Anführer einer ominösen Sekte ist die sich Organisation XIII nennt. Sie spuckte verächtlich zu Boden.
"Ven...erschaff ein Portal zum Grauen Ort, sie wird uns dorthin nicht verfolgen."
AhcXsas Bitte klang mehr als eindringlich. er würde soetwas selbst machen aber der Zeitsprung schien wirklich einiges an Mana gekostet zu haben. Er selbst war schlieslich nicht der Hazadeur des Schicksals und konnte frei oder eher leichter durch den Fluss der Zeit rudern.

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BeitragThema: Re: Kaiserliche Stadt   06.05.12 23:00

„Ich habe mich freventlich vermessen, verzeiht. Fragen zu suchen ist meine Obsession,
aber mir die Blöße zu geben, jemanden mit meinem Unwissen zu behelligen...“
Mit gesenkten Haupt schüttelte der Tor seinen Kopf. „Wenn man andere beschützen möchte,
darf man keine Schwäche zeigen und doch ist dies unausweichlich.“ Beendete er seine Ausführung,
erhob sein Haupt und stampfte mit dem rechten Fuß auf den Boden.
In einer fließenden Bewegung nahm er den Ruck, der durch seinen Körper fuhr auf und erhob seine Arme,
kreuzte sie vor seinem Körper, um sie dann schnippend wieder herab sausen zu lassen.
Abrupt tat sich ein dunkles Portal vor ihm auf. Unheimlich flackernd quoll die Dunkelheit aus dem Boden,
strömte etwa 2 Meter hoch in die Luft und sank dann schwerfällig wieder zu Boden.
„Portale sind leider nicht gerade meine Spezialität...“ Er ging einen Schritt auf das Portal zu und fuhr fort.
„Ich sehe mit innigster, mir unmöglichen Freude den Erkenntnissen entgegen, die mich bei der Organisation erwarten.“
Die Herzlose Bedrohung im Auge behaltend, schritt er durch das Portal.

-> Die Welt die Niemals war -> Der Graue Ort
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BeitragThema: Re: Kaiserliche Stadt   07.05.12 21:48

Die Herzlose tobte und schien ihre Krallen schon fast zu wetzen. Jedoch wusste sie von der schlüsselnen Bedrohung in der Hand des Niemandes. Sie zischte verächtlich zu Boden und machte sich dann in einer verdrehten Bewegung auf und davon. Sie wüsste das auch wenn diese Leute der diesweltlichen Bevölkerung geholfen hatten ihnen dennoch das ganze hier nicht wirklich am Herzen liegt.
AhcXsas seufzte erleichtert und betrat dann nach Ventus das Portal. Diese Welt schien nicht uninteressant zu sein. Es gab ziemlich viele Informationen, solche die es in Radiant Garden nicht gab. Sicher wird ein weiterer Besuch hier nicht ganz ausbleiben.

[-> Grauer Ort]

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