It's time to tip the scales
 
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 Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald

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BeaniXs
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   01.03.12 14:48

"Teddy?", bröckelte es aus BeaniXsens Mund, als sie das stampfende Ding näherkommen sah, was so gequält aussah, dass jeder Puppenchirurg seine reinste Freude daran gehabt hätte. Allem Anschein nach, hatte wohl ein vielseitig verwöhntes Kind seine unartigen Triebe an einem Teddy ausgelassen, der nun wirklich aussah wie die Manifestation des Schreckens in einem John Ajvide Lindqvist- Roman, allerdings ohne den zutiefst anrührenden Part einer formidablen Geschichte, sondern eher nur eine Ausfilterung von einem Monster, das eben in einem Meisterwerk verborgen gewesen war. BeaniXs trat unwillkürlich einen Schritt nach hinten, als es sich unter bebendem Boden näherte und immer wieder seinen Inhalt aus dem Mund kullern ließ. Konnte dies wohl die Kotze eines Teddys sein? BeaniXs wusste es nicht und auch wusste sie nicht, wer diese Person war, die mit dem Bären angeschlendert kam, wie die Verrottung des Winters in Personifikation selbst.
Man konnte schließlich nicht alles wissen, aber ihr Aussehen erinnere sie stark an jemanden, den die nur zu gut kannte, der ihr allerdings nicht einfallen wollte, aus unerfindlichen Gründen.
"Verstecken? Da muss ich dir aber erst die Augen ausdrücken, denn du scheinst zu schmulen!", rief ihr BeaniXs entgegen und spürte das kalte, glatte Metall Sylphims in der Hand. Diese Person gehörte garantiert nicht hierher, wie auch sie und NejaniX hier nicht hingehörten. Und auch wenn das Karnickel, welches unentwegt bis eben weiter geschimpft hatte und nun wohl hoffte, den Herd angelassen zu haben, um sich aus dem Staub machen zu können, die Hauptbeachtung ruhte insgesamt nur auf der schwarzen Person und ihrem Schoßtierchen.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   01.03.12 15:38

"Hehehe..." ihr Lachen klang diesmal weniger gequält und ihre Schritte wurden schneller, so auch das Kuscheltier hinter der Person. Plötzlich verschwand die Herzlose und über BeaniXs Kopf rieselte es ganz langsam vertrocknete Blätter. "Spielverderber...ich hatte gehofft mit euch wäre in diesem Schundroman mehr los." Sie saß auf dem Ast über den beiden Niemanden und pendelte mit den beinen hin und her während langsam die Lebensenergie aus dem Holz entglitt.
Der Teddy baute sich vor den Beiden auf doch verharrte im Angesicht seiner Meisterin bis jene den befehl geben sollte an zu greifen. "Die eine kenne ich von euch, die vor-laute stille Heldin. Doch wer bist du mein Kind ?" Ihre monotone Art zu Sprechen lies einen teilweise müde werden wenn sie etwas zu tage gab aber man sollte bei einer Herzlosen dieses Ranges wirklich nicht die kleinste Schwäche zeigen. Und der Flachwitz mit BeaniXs Titel schien auch nicht an zu kommen. Trotz ihres sehr gelangweilt wirkenden Äußeren war die sinistre Person in einem schon fast euphorischen Zustand.
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NejaniXs
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   01.03.12 20:14

NejaniXs war überrascht, warum wollte Sie ihren Namen erfahren. Sie lächelte. "Meine Liebe, Namen sind doch Schall und Rauch, deswegen würde es nichts bringen meinen Namen zu wissen... Da wir uns sicher nicht noch einmal wiedersehen werden." NejaniXs Augen glühten vor Entschlossenheit. Entschlossen diese Frau und ihr überdimensionales Haustier zu bezwingen.
"Eine Frage interessiert mich doch, was bringt es dir, in diesem Buch hier so herumzuwüten, das zeugt nicht wirklich von Höflichkeit." sagte sie grinsend. Vielleicht ließ sich diese Dame ja etwas provozieren. NejaniXs war gespannt darauf, wie stark sie wohl sein mag.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   01.03.12 21:39

Hatte sich BeaniXs gerade verhört oder hatte diese Schnepfe sie grad wirklich massiv beleidigt aufgrund ihres Titels? So durfte man nicht mit der Nummer Fünf reden, so hatte man noch nicht einmal mit ihrem Vorgänger geredet, wenn man überhaupt mal mit diesem ins Gespräch gekommen ist, denn immerhin hatte er seinen Titel nicht zu Unrecht bekommen. BeaniXs Augen verengten sich zusehends.
"Wie kannst du es wagen?!", fuhr BeaniXs die Fremde an und schmetterte ihre Axt gegen den Baum. Sie ließ Sylphim, der diese Ehre nur selten zu Teil wurde, ihrer eigentlichen Aufgabe zukommen und verpasste dem Baum, auf welchem das Weib hockte, einen so heftigen Schlag, dass dieser nicht widerstehen konnte und sich fällen ließ.
"Baum fallt!", rief BeaniXs noch, als die Krone sich dem Boden näherte.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   03.03.12 14:38

In schon fast graziöser Geschwindigkeit glitt die junge Herzlose vom Baumm als dieser umfiehl, und schon annährend zeitlupenartig für alle aussenstehenden, lief sie an BeaniXs vorbei, ignorierte sie schon fast komplett und stand ohne jeflichen Zeitverlust vor NejaniXs. Sie strich ihr über die Wange und die smaragdfarbenen Augen funkelten wild der Flammentänzerin entgegen. Es war eine Aktion die einem einen Schauer über den Rücken liefen lies selbst wenn man keine Gefühle mehr besaß.
Im Hintergrund rauschte der Baum endgültig zu Boden und das Beben welches entstand schien sich von dem baum her auf die Fremde zu zu bewegen ihre vibrationen die sich hätten im ganzen Buch verteilen müssen wurden regelrecht absorbiert von diesem Wesen. Urplötzlich herrschte wieder absolute Stille. "Ich bin eine Herzlose meine Liebe, ich bin die Dunkelheit und all ihre Schatten. Höflichkeit gehört nicht zu meinen Waffen." ein eisiges kichern war zu vernehmen bis sie im wahrsten Sinne des Wortes vom Erdboden verschluckt wurde und sich neben ihrem Spielzeug aus selbigem wieder herausmanifestierte. Abwesend wirkend streichelte sie dessen Arme mit denen es sich auf den Boden stützte und starrte die beiden Damen an. "Nummer Fünf der Otganisation...möchtest du deine Freundin nicht ieber in Sicherheit bringen ? AhcXsas sollte euch informiert haben das wir Ranghohen Herzlosen nicht gerade für unsere Gastfreundlichkeit bekannt sind." Der Charakter und die Sprechweise dieser person müsste unglaublich paradox auf alle die diese Szene beobachten konnten wirken.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   03.03.12 16:05

NejaniXs stand wie angewurzelt da. Die Stelle auf der Wange, die die Herzlose berührt hatte, war eisig. Als hätten sich frische Schneeflocken auf NejaniXs Haut niedergelassen, nur dieses Gefühl der Eiseskälte ließ nicht nach, es jagte ihr einen Schauen über den Rücken, der so stark war, das sie unwillentlich und unwissentlich begann zu zittern.
//W...Wie hat sie das gemacht? Sie war so schnell... Wie hat sie sich so schnell vom Baum fortbewegen können?...// NejaniXs stand da, ihre Augen geweitet vor Furcht und Überraschung, ihre Kampfhaltung hatte sie schon längst aufgehoben. Wie in Trance stand sie da, die Augen gerichtet auf ihre Gegner, jedoch schienen sie, als würden sie nichts fixieren. //... Sie ist zu stark...// schoss es ihr durch den Kopf, ohne nachzudenken, was ihr passives Verhalten überhaupt für Folgen hatte.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   03.03.12 16:33

Dieses Biest war wirklich nicht zu unterschätzen! Ihre Geschwindigkeit sowie ihre Präsenz waren einfach seltsam, noch viel seltsamer als jeder Niemand, dem sie bisher begegnet war und noch ein ganzes Stück seltsamer als die Herzlosen, die mittlerweile zahlreich ihren Weg gekreuzt hatten. Bea wandte ihr Gesicht dem Feind zu und ließ, soweit es möglich war, den Teddy außer Acht. Es war wohl ganz unschwer erkennbar, dass das Weib ihn kongtrollierte und dass er allein zu keiner Handlung fähig sein würde. Das arme Ding.
Ihre Worte waren wie langweilige Seifensuppe, die man durch ein Steinflies tropfen ließ. Und doch lag im Kern ihrer Aussage wohl eine gewisse Warnung, die zu simpel war, als dass sie hätte geäußert werden müssen. Bea sann über die Worte nach. Hatte AhcXsas etwas in solcher Hinsicht angedeutet? Es mochte sein, dass schon Stunden vergangen waren, aber doch, ja, sie erinnerte sich an den zerrupften Anblick des Niemands und seine Atemlosigkeit, seine Entsetzen und seinen Schrecken, wobei sie sich die beiden letzten Punkte wohl eher hinzudichtete, um die Szenerie in ihren Gedanken aufzuhübschen. Aber der Kern war entcheidend,
"Und du willst solch ein Herzloser sein?", meinte sie und versuchte ernst zu wirken, prustete aber bereits nach fünf Sekunden und lachte daraufhin aut los, "Mit so einem dussligen Aufzug?"
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   03.03.12 17:37

Enibas blickte bea monon an und eine kurze peinliche Stille war zu vernehmen den ein windzug unterstrich. Danach äußerte sie sich zu der Bemerkung der stillen Heldin. "Wenigstens tragen wir nicht alle das selbe chwarze Kleid wie ihr, das wäre ja echt peinlich." Sie winkte ab und tätschelte den Herzlosen Heffalumpbärzombie neben sich. Er heulte auf und fixierte die Flammentänzerin sofort mit keifendem Maul brach zur Linken seiner meisterin weg und preschte auf die leicht geschockte Frau zu.
Die Herzlose schien sich ganz und gar der Nummer Fünf widmen zu wollen. "Eur lieber AhcXsas wurde letztens ziemlich lediert nicht wahr ? Es war ein solcher Spaß das zu sehen. In dieser Situation brannte ich wie eine Fackel. Es war der größterste Spaß den mein Herzblatt je hatte." Sie schien von dem meister der Herzlosen zu sprechen mit dem sich AhcXsas angelegt hatte.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   03.03.12 22:33

NejaniXs wurde unsanft aus ihrer Trance gerissen, als sie die Vibrationen der Erde spürte, sie blickte auf und sah diesen riesigen Teddybär auf sich zu rennen. Der Schleim tropfte ihm dabei, auf übelste Art und Weise, aus dem riesigen, mit scharfzähnen bestückten Maul, was NejaniXs etwas, vor Ekel, erschaudern ließ.
Sie rollte sich zur Seite und wich dem Bären aus. Diese Aktion war ziemlich knapp, auch wenn dieser Bär riesig ist, scheint seine Körpermasse nichts an seiner Schnelligkeit zu ändern. Gerade so konnte sie ihm ausweichen.
NejaniXs blickte dem Bären und seiner Herrin entgegen. //Wer ist sie... Und woher kennt sie unseren Superior?... Und wer ist ihr "Herzblatt"?// Sehr viele Fragen gingen ihr durch den Kopf, doch sie hatte das Gefühl, ihre Antworten würden, während ihres Kampfes, beantwortet werden.
Sie nahm wieder ihre Kampfhaltung ein und erwartete den Angriff. Ihr Körper zitterte noch immer, durch die eisige Berührung Enibas.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   04.03.12 13:42

BeaniXs rühmte sich einer kleinen Anteilnahme für ihre eben angegriffene Partnerin. Aber die Rede der Herzlosen war leider Gottes ein wenig fesselnder, sodass BeaniXs NejaniX zurief:
"Es ist immer noch ein Stofftier, Neja. Erinner dich dran, was wir bei den andern Viechern gelernt haben."
Dann wandte sie sich wieder der Schnepfe zu und fixierte sie mit steigender Erregung. Gegen einen solchen Gegner zu kämpfen, musste wohl eine Anstrengung sein, die mit einem Kampf gegen den Superior zu vergeichen wäre und sie, BeaniXs, hatte einen solchen Kampf immerhin schon bestritten und daraus eine neue Quelle der Energie geschöpft, welche sie einzusetzen noch nciht die Gelegenheit gehabt hatte.
"Dein Herzblatt?", fragte Bea mit hochgezogener Augenbraue nach, "Aber du hast doch gar kein Herz. Willst du hier jemanden verarschen, Püppi?!"
BeaniXs kam sich in diesem Moment unglaublich scharfsinnig vor.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   04.03.12 20:15

Der Teddy kehrte postwendend um und preschte erneut scharfkrallig auf die Azubiniemandsfrau zu um sie auf die Hörner zu nehmen. Das Biest war scheinbar nicht gerade schlau und schien auf rabiate Kraft zu bauen.
Enibas lieferte sich noch ein kleines Wortgefecht mit der Nummer Fünf und ergetzte sich an derer Reaktion. Ihre Augen drehten sich überlegend nach Oben und wieder stützte sie die Faus demonstrativ gegen die Wange. Es stimmte. Ein Herz hatte sie theoretisch nicht. Sie war ein Pureblood-Herzloser also bestand sie eigentlich nur aus Dunkelheit welche sich in eine Form zwang und von einer Quelle ziemlich großer negativer Energie stammte. Sie legte de Kopf schief und die Smaragte in ihren Augen starrten der Pinkhaarigen entgegen. "SELBER !" kam peinlich berührt aus ihren Lippen. Es war an der Zeit dieser aggressiven Unexistenz zu zeigen wer hier am längeren Hebel sitzt.
Ihre Hand glitt nach unten zum Boden welcher aufbrach und wie aus der Hölle selbst eine Schwertaxt beschwor, sie war schwarz mit roten grünlichen Zeichnungen und Smaragten verziert. Sie hatte gewisse ähnlichkeit mit Sylpgim wirkte aber auf den zweiten Blick gänzlich anders. Ihre Aura war Bodenständig und sehr mächtig. Sanft umfassten die eleganten Finger der herzlosen die Waffe und zogen sie aus der Erde hervor. Sie umarmte ihre Waffe kurz und sprach zu ihr. "Oh liebe Gnomin, wir müssen dieser bösen Person dort zeigen das sie sich nicht über uns lustig machen darf, oh ja das müssen wir" wieder lächelte sie missglückt und richtete das Schwert mit einer sinistren Energiewelle BeaniXs entgegen.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   08.03.12 23:50

NejaniXs nickte BeaniXs zu und dachte nach, wie sie das am besten anfangen sollte. Sie sah, wie der Teddy auf sie zustürmte und wich ihm aus. Der Teddy sah sich erst nach links und rechts um, bevor er merkte, wo NejaniXs stand. Als der Teddy einen erneuten Angriff versuchte, sprang NejaniXs auf besagten Teddy und stach mit ihren Katanas in den Kopf des Teddys, um sich besser festhalten zu können. Wie ein wilder Bulle wand und schrie der riesige Teddy, wobei er versehentlich einige Bäume aus der Erde zog und um sich warf.
NejaniXs konzentrierte sich und krallte ihre rechte Hand in den Stoff des Teddys. "Feuer!" sprach sie entschlossen und in ihrer Hand bündelte sich eine leuchtend helle Kugel, die bewirkte, dass der Kopf des Teddys sofort Feuer fing. NejaniXs hielt sich den linken Arm vor ihr Gesicht, fast hätte sie sich selbst, mit dieser risikoreichen Aktion, verbrannt. Sie packte ihre Katanas und sprang von dem Bären herunter, nahm ihre Kampfposition ein und beobachtete was nun geschah.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   09.03.12 19:44

BeaniXs kniff die Augen eng zusammen. Da hatte es diese Person doch tatsächlich gewagt, sie zu kopieren und dies nun schon so peinlichst, dass sie sich erdreistete, ebenfalls eine Schwertaxt zu besitzen. Und dann auch noch deren Name, Gnomin, so etwas Lächerliches hatte BeaniXs ja noch nie gehört und sie war immerhin mal in einer Fabrik gewesen, in der abgekupferte Markenprodukte hergestellt werden, weswegen ihr Namen wie Soney, SqueerAnniX und Flintendoo bekannt waren.
"Ich glaub, es geht los!", sagte sie mit bebenden Lippen, "Das wirst du büßen, wie-auch-immer-dein-Name-ist! Mach dich bereit und stirb durch meine Höllenspirale - ich meine, stirb - nein, verpiss dich einfach!"
BeaniXs wirbelte Sylphim, die einzig ware Schwertaxt der New Organisation XIII, über ihrem Kopf und weit ausholend näherte sie sich ihrer Kontrahentin mit anmutiger Eleganz, zugleich jedoch erfüllt von Härte, wie ein Stein, der mit einem wirbelnden Wurf beim Stein-Softball geworfen wurde, um den Gegner zu verwirren. Und kaum, dass sie fünf Schritte von der Dubluzöse entfernt war, hiebte sie auf sie ein, dass es nur so klatschen würde, wenn die Klinge gegen ein Hindernis prallen würde. Es war ein trefflicher Schlag, voll Eleganz und Kraft!
"BEANIXS-BANG!", rief das pinkhaarige Wunder dabei und machte sie keinerlei Gedanken um den Riesenteddy, mit dem sich NejaniXs abquälte.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   09.03.12 23:50

Der Herzlosenteddy richtete sich wieder auf, schüttelte den Kopf und das Feuer wurde durch die Böhen die entstanden ausgefacht. Ein Knopfauge hing ihm hinaus welches sich an einem verbranntem Faden wieder hineinzog. Seine Krallen blitzten auf und nach einem Ohrenbetäubenden, fast schon ächzenden Gebrüll stürzte sich das Ding wieder auf NejaniXs und versuchte sie mit jedem weiteren Hieb aufzuschitzen. Die Anfängerin müsse sich schon etwas mehr einfallen lassen als mit Funken zu werfen.

Die falsche BeaniXs lies die Schwertaxt gegen Sylphim knallen und wich keinen Centimeter zurück. Es entstand ein brachialer Sount, eine Vibration die durch den Boden krachte und diverse Erdplatten verschob, wenn es denn welche gab. Die Herzlose kicherte diesmal anders als sonst. Es klang diesmal wirklich so als würde sie sich freuen. "Du bist ganz schön stürmisch meine Liebe. Du solltest lernen wann du nicht anzugreifen hast." Enibas Schuhe knallten auf den Boden und von links und Rechts raasten Steinspeerspitzen auf die junge Niemandsdame zu.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   13.03.12 23:20

NejaniXs fing die Wucht der Kralle mit ihren Schwertern ab... //Dieses Biest ist unglaublich stark...// dachte sie und drückte die riesige Hand mit aller Kraft weg. Sie bemerkte die Bewegung der anderen Hand des Teddys, der sie von der Seite angreifen wollte. Mit aller Kraft drückte sie die Hand des Bären von sich und wich der angreifenden Klaue geradeso aus. Ein großer Riss in der Haut der Niemandin zierte ihre rechte Flanke. Kurz hielt sie inne und hielt sich die blutende Wunde. //Verdammt...// Sie riss von ihrer Kleidung, die sie unter ihrem Mantel trug einen großen Streifen ab und band ihn sich um den Bauch. Sie nahm ihre Kmapfposition ein und schnellte auf den Teddy zu. Wie im Flug erwischte sie die Nähte des linken Beines des Teddys, wodurch das Bein lose abfiel und der Teddy zusammenbrach. Sie bündelte einen Feuerball in ihrer Hand und verbrannte das linke, abgefallene Bein. Schwer keuchend wartete sie die weiteren Reaktionen des Ungetüms ab.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   13.03.12 23:38

BeaniXs sah die Steinspeere auf sich zurasen und sie musste gestehen, dass ihr die Attacke reichlich bekannt vorkam. Ja, normalerweise war sie diejenige, die die Gegener auf diese Art angreifen würde und so machte sie das, was die meisten in dieser Lage getan hätten, soch auf den Boden werfen und zur Seite und aus dem Angriffsfeld rollen, diese Taktik war auch praktisch, wenn man in Flammen stand, wobei es sehr praktisch wäre, wenn der Teddy dies nicht wissen würde.
Als die Speere vorüber gezogen war, rappelte sich die Nummer Fünf wieder auf und blickte vertimmt zu ihrer Kontrahentin.
"Du kopierendes Miststück! Was fällt dir ein?!", rief sie ihr entgegen und fasste Sylphim beidhändig, "Kopier das, wenn du es schaffst! Freude, Freude, kommt zu mir!"
Ein Grinsen bildete sich auf dem Gesicht von BeaniXs, als sich ein weißer Nebel bildete, aus welchem nach wenigen Augenblicken das metallene Klappern von Zeitmessern herdrang. Man erwartete wohl etwas, das einem klapprigen Auto gleichkam oder zumindest eine billige, steinbetriebene Dampfmaschine darstellen sollte. Aber nichts von diesen Gedanken kam dem wahren Bild des sich anbahnenden Schreckens gleich, der erst silhouettenhaft, aber immer mehr an KLarheit gewinnend aus dem Nebel, der sich mittlerweile wieder auflöste und damit noch schneller die Sicht auf die kaum fünfzig Zentimeter großen, lustig anwackelnden Dinger freigab, die aussahen, wie kleine hübsche Metallhäschen, die eine Uhr an, eine tickende Uhr, an ihren Bauch pressten und auf Enibas zuwackelten. Dies waren die Untergebenen der Steinmetzin. Eine kleine Armee, die zwar nicht besonders schnell war, jedoch eine ungeahnte Überraschung bereithielten, wenn die Zeit des Gegners "abgelaufen" war.
"Letzte Worte? Dein letztes Stündlein hat geschlagen."
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   23.03.12 22:23

Der Teddy polterte plump zu Boden und der Stoff quoll nach draußen, es glich keiner normalen Stofftierfüllung sondern eher einem Gerümpel aus Stofftüchern und ölbefleckten Tüchern. Brummend stützte der Teddy sich auf und brüllte erbost nach Oben. Schwarze Krallen schossen aus ihm heraus, seine Krallen zu einer sinistren Masse an Schattenwurzeln verknoten. Aus dem abgeschlagenen Bein schoss ein schwarzer Fuß mit türkisen unheiligen Verzierungen. Dann erhob sich das Ding wieder das jetzt eher aussah wie ein schauerlicher Albtraum einer einst süßen Kinderphantasie, es trug sich selber als Kostüm und starrte mit rotglühenden Augen jetzt durch das weißaufgerissene Plüschmaul Richtung Niemandskadettin. Krallen hämmerten zu Boden und es kam wieder auf die Flammenfee zugestürzt, diesmal allerdings eher auf vier statt zwei Beinen.

Enibas belächelte die kleinen Wesen herzlich und hob eines auf um es sich näher zu betrachten. Sie erachtete das kleine Ding als unglaublich putzig und wog es mit ihrer unbewaffneten Klaue. "Oh das ist sehr niedlich, es erinnert mich an eine Freundin die ich mal hatte, ich glaub sie hieß...mmmh...Anis ?...Claris ? Aris ? Na egal..." Sie warf es nach hinten. Es klingelte laut und eine kleine aber nicht zu unterschätzende Explosion schmetterte ihre Haare nach vorn. Mit weit aufgerissenem Blick stand sie da und schüttelte sich. "Ey...sag jetzt nicht das is hinter mir explodiert ?" Sie Schulterte die Schwertaxt und knallte sie auf den Boden welcher genau das was man erwartete nicht tat. Er schlug sogleich wellen wie das Meer selbst, Die tickenden zeitbomben wurden von kleinen schwarzen Händen gegriffen welche aus dem Erdboden schossen. Schnwll und effektiv wurden die kleinen Biester nacheinander allesamt in den Boden gezerrt wo sie darauf warteten zu detonieren. lediglich das leise surren der Uhrenzeiger war noch zu hören die sich nun üüüüüüberall im Kampffeld befanden. "In dem Fall pfeife ich auf die Niedlichkeit. Willkommen in deiner eigenst kreierten Hölle, Enibas Mienen Massaker, Ich bin Enibas !" Man konnte sagen was man wollte aber der Plan schien gut zu sein den die Herzlose sich ausdachte. Sie schloss die Steinmetzin in ihrer eigenen Falle ein, früher oder später würde sie einen falschen Schritt machen und in die Luft gehen. Problematisch war nur der Punkt an dem sie vergessen hatte zu berechnen wie SIE dem ganzen nur entkommen will.
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NejaniXs
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   30.03.12 9:14

NejaniXs war schockiert, wie konnte eine solche Kreatur, eine solche Ausdauer aufweisen. Sie war am Ende ihres Wissens, sie kam nicht darauf, einen Weg herauszufinden, dieses Ungetüm zu stoppen...
Kurz bevor sie das Ungetüm mit ihren Krallen wegstieß, sprang sie zur Seite. Es musste doch einen Schwachpunkt geben. Sie schloss die Augen und blieb vorerst stehen. Sie hörte die Krallen des Ungetüms, die den Boden zerbersteten und ihr näher kam. Als sie die Augen öffnete, loderten ihre Katanas auf, sie brannten lichterloh. Mit ernstem Blick rannte sie auf das UNgetüm zu und schlug mit ihren Katanas in das vermeintliche Fleisch des Plüschteddys. Auf der Brust des Plüschteddys befand sich nun eine dampfende, klaffende Wunde, es fing an aufzuschreien und schlug aus Wut in Richtung der jungen Niemandin, diese sprang hoch und landete auf der Schulter des Ungetüms, nur um ihm ihre zwei brennenden Katanas in den Rücken zu jagen. "Stirb endlich zu verdammtes Vieh !" schrie sie vor Wut und bemerkte nicht, wie das Ungetüm sie mit ihrer Klaue erwischte und die in eine Gruppe von Bäumen schleuderte.
Stöhnend stand NejaniXs auf, trat hervor. Man konnte ihre Wut sehen, förmlich spüren. "Das.... war zu viel.... DAS BEKOMMST DU MISTVIEH ZURÜCK !" schrie sie wütend auf und ihr ganzer Körper ging in Flammen auf, sie sprintete auf den Teddy zu, gab ihm einen solchen Stoß, dass er diesmal derjenige war, der in eine andere Gruppe von Bäumen hineinflog.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   03.04.12 10:36

BeaniXs verdrehte entnervt die Augen. Langsam wusste sie, dass diese Witzfigur vor ihr, Enibas hieß. Wirklich sehr egozentrisch von dieser Person, andauernd ihren Namen zu wiederholen, als seie man dämlich oder zumindest gestig bescheuert. Aber dennoch hatte diese Person einen Schachzug gemacht, den sie nicht erwartet hatte. All ihre süßen Helfer waren nun ganz schmutzig und unter der Erdoberfläche, obzwar ihr Aussehen schon Grund genug war, dass sie gesehen werden mussten. So waren sie einfach nur dämlich Tretminen, die nun wirklich im Weg waren.
Was konnte man da tun?
BeaniXs sah ihre Gegenüber an, so neutral wie eine Statue. Dann zuckte sie die Achseln.
"Tja, das ist nun wirklich unverschämt und nicht gut. Aber ...", sie pausierte gekonnt, "wer hat denn behauptet, dass ich nicht mehr rufen kann?"
BeaniXs Miene verfinstere sich und erneut beschwor sie eine kleine klackernde Armee, die freudig angewackelt kam. Die Truppe war das Kamikaze-Team und erfreute sich daran, für BeaniXs jedes Gebiet zu säubern, also bildeten sie eine Truppe von drei Mann in einer Reihe und marschierten auf Enibas zu, wobei sie die Körper ihrer Vorgänger auslösten und einen Weg sicherten, auf welchem BeaniXs fröhlich hüpfend hinterher kam, ohne sich Sorgen machen zu müssen, bis sie schließlich kurz vor der Konkurrenz stand - es war als stünden sich Pepsi und CocaCola gegenüber.
"BeaniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiXs ------", rief BeaniXs und holte mir ihrer Faust weit aus. Es bündelte sich sogleich eine solch unbändige Kraft, dass alles, was sich dieser näherte, einfach nur pulverisiert wurde - Gott bewahre, wer dem zu nahe kam!! "--KICK!", führte BeaniXs ihren Satz zu Ende und trat der blöden Kuh in ihren viel zu fetten Bauch hinein.
"HA-HA!"
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   11.04.12 17:20

Flammen knisterten vom Pelz des Monsters als es sich erhob um unmenschlich die Gliedmaßen zu verdrehen bis es sich wieder aufrichten konnte. Seine Bewegungen wurden eingeschränkter und das Knurren und Knacken lies nach als es sich schleppend auf die Feuerbändigerin zu bewegte, die immer noch in den Seilen hing nach der letzten Attacke. Es schnaubte und verdrehte den labberigen Kopf knacksend, doch als es kurz vor der wütenden Niemandsdame ankam schien es aufzuhorchen. Eine scheinbar unbändige Kraft manifestierte sich im Hintergrund. BeaniXs Kraft schien nicht unbemerkt zu bleiben. Es neigte den Blick wieder zur Flammenfee und riss sich an der Bruststelle den Stoff weg was ein unschönes schmatzendes Geräusch hinterlies. Hervor trat ein pulsierender Kern den der Herzlose ihr demonstrativ entgegenstreckte. „…ZZZZuurrrüüüück…“ Seine fast menschliche Seite schien sich über den Befehl Enibas zu stellen und seine Klaue zeigte auf den Kern, so als ob dieses Monster Neja bitten wollte es zu Ende zu bringen.

Für den weiblichen Herzlosen war es zu spät auszuweichen, oder vielleicht wollte sie dies auch garnicht. Als BeaniXs Tritt sie in den Magen traf brach dies eine Druckwelle auf die sich durch das ganze Buch zog. Stille kehrte kurz ein und Enibas stand gekrümmt da. Sie sah plötzlich mit zusammengezogenen Pupillen auf geradewegs in das blasse Gesicht der Steinmetzin. …Ist das Alles? Ihre schon fast klauenhaften Finger griffen BeaniXs Hals, ihr Gesicht kam näher zu dem ihren und ein diesmal wirklich dämonisches grinsen überstreifte ihre Lippen, eines das man nur von AhcXsas persönlich gewohnt war. Lächerlich… sagte sie süffisant, warf die Niemandsfrau zur Seite und schlug deren Kopf mit gigantischer Kraft mindestens einen halben Meter in die Erde. Reflexartig zuckte ihr ganzer Leib weg und sie schlich sich in Distanz. Magische zerbrochene Kristallstücke purzelten bei jedem Schritt von ihrem Bauch herab, was sie allerding nicht sonderlich zu stören schien. Wie der Meister schon sagte, ihr seit nichts als eine große Enttäuschung. sie seufzte auffallend laut und lies ihre Schwertaxt daraufhin wieder in einem sinistren Wirbelwind verschwinden. Und euer Nummer Eins Stehaufmännchen ist der schlimmste, hat nicht mal seine Angestellten Schoßhündchen im Griff… Diesmal lachte sie auffallend echt und gehässig für eine Schlafmütze, für die man sie vor wenigen sekunden noch gehalten haben mag.
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NejaniXs
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   14.04.12 21:11

NejaniXs blickte das Ungetüm erstaunt an. Sie wusste nicht worauf es hinauswollte. Als sie die Hand des Monsters sah, welches auf den pochenden Kern in seiner Brust zeigte, wusste sie, was es wollte. Mit aller, ihrer noch verbliebenen Kraft, sprang sie und stach ihre beiden Katanas in den Kern des Monsters. Der Kern fing an zu leuchten, blendete NejaniXs und gab einen gewissen Widerstand, wodurch sie ihre Katanas nur noch tiefer in die Brust des Monsters stach.
Das Monster schrie auf und viel hinten um, keine Bewegung kam mehr von dem Ungetüm aus. NejaniXs schnaufte. Dieser Kampf hatte ihr wirklich sehr viel Kraft gekostet, doch es war noch nicht vorbei. Sie sah zu BeaniXs und bemerkte, was los war. Mit ihrer letzten Kraft schnellte sie hinter Enibas und erhob eines ihrer Katanas, darauf vorbereitet, Enibas in ihr Genick zu stechen.
"L...Lass sie los..." schnaufte NejaniXs und blickte sie entschlossen an.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   14.04.12 21:26

BeaniXs zerrte unter stöhnen ihren Kopf aus dem Boden. Sie war selbst überrascht, dass dieser hier so weich war, dass man rein theorethisch den Boden mit den Händen hätte pflügen können, aber ihre Meinung war recht einseitig in dieser Hinsicht, konnte sie doch nur von sich selbst ausgehen und damitverbunden von ihrer Kraft.
Ihr Schädel trommelte und als sie den Schmutz aus ihrem Mund gehustet und geblasen hatte, meinte sie auf dem Boden liegend zu dieser Person:
"Du solltest AhcXsas wirklich nicht so beleidigen, Enibas. Denn sonst ..."
BeaniXs kam auf die Füße, ließ sich dabei recht viel Zeit.
"...werde ich ungemütlich und wenn ich ..."
Sie blickte zu ihrer Feindin und sah ganz genau hinter jener NejaniX, welcher sie eine Chance auf einen Angriff gewähren wollte, zumindest, wenn Beas Ablenkung funktionierte.
"...ungemütlich werde, haue ich gern mal zu und das nicht zu knapp!!"
Sylphim erschien erneut in ihrer Hand und BeaniXs erhob die schwere Schwertaxt über ihren Kopf. Es sammelte sich eine gehörige Spannung um die KLinge und der Staub in der Luft wurde zu kleinen, harten Steinen, die einem die Wange hätten aufreißen können, wenn sich in dem Moment etwas in einer bestimmten Geschwindigkeit bewegt hätte. Dann schmettere Sylphim hart zz Boden und ließ diesen erbeben und die Welle war so gewaltet, dass die Spannung, die sich kurz zurvor gesammelt hatte, nun auf Enibas zuraste, wie ein Planet, der auf dem Boden entlang schlitterte.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   17.04.12 18:27

Enibas lächelte als sie den heißen Stahl im Nacken spürte und den Planeten vor sich sah. Die Zeit schien in just diesem Moment hauchdünn stehen zu bleiben, denn dieses Lächeln, dieses strahlende, schon fast bizarr schmerzende lächeln war so scharf das es selbst den Wind hätte schneiden können. Der Boden unter der Herzlosen vibrierte, es summte, erst stumm, dann lauter, der Planet raaste auf sie zu. Der Baum im Hintergrund jedoch begann blitzschnell zu verdorren. Das Gras zu den Füßen der Niemande wurde bleich, wich zu staub. Alles wirkte so unreal und wie in zeitlupe in diesem Moment das man die Athmosspäre hätte zerbeißen können. Enis Augen leuchteten smaragdgrün auf als wäre sie die große Elphaba persönlich gewesen. Sie winkelte den Arm an rammte ihn urplötzlich nach hinten, mitten in die Magengrube der Feuerfee. Wieder Shemenhafte Bewegungen wie mit der reflexkamera eingefangen, packte sie sie am Hals. Ihre Haarspitzen verwelkten wie das Gras und wurden schwarz. Druck schoss durch die Erde, ein Sprung nach oben, ein Wurf mit einem unschuldigen geschoss welches sogleich den Planeten erleben würde den die Niemandsdame losgelassen hatte.
Hätte man Enibas genaustens betrachtet, hätte man ihre splitternde Wunde am Bauch nur analysiert, so hätte man feststellen müssen das dieser herzlose hier weit mehr drauf hat als gut aus zu sehen. Sie war in der Tat der zweitstärkste Herzlose in ihrem Bunde, jene die ihrem meister zur Seite stand. Eine Festung, ein Wall, ein Hinderniss welches mehr Probleme machen würde als die Niemande erwarten würden.
BeaniXs teure staubsplitter mochten die Herzlose vielleicht ankratzen, doch Erde war Erde, Mineralien waren immernoch irgendwie Erde und selbst die teuersten Gesteine waren nichts als Elemente die die Herzlose vollkommen ausschöpfen konnte. Sah man genau hin, so absorbierte sie die Energie die diese abgab, die Energie der Erde selbst, man mochte fast sagen, man stünde Gaia gegenüber.
Fakt war jedoch. Enibas war schnell, Enibas war taff, Enibas konnte Erde kaum etwas anhaben. Und Die Situation das NejaniXs gerade in hohem Bogen auf Den Angriff der Nummer Fünf zuflog, machte die Sache nicht gerade angenehmer.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   26.04.12 19:51

NejaniXs öffnete ihre Augen, diese Herzlose war wirklich stark, trotzdem wollte sie nicht aufgeben. Sie rammte ihre Klingen in den Boden, um die Geschwindigkeit zu bremsen, mit der sie auf BeaniXs' Attacke zuraste. Sie drückte sie mit aller Kraft in den Boden, wordurch sie staub und Geröll auschleuderte, die sie zwangen ihre Augen zu schließen. Ungefähr drei Meter vor BeaniXs kam sie endlich zum stehen und mit allerletzten Kräfte wollte sie sich zur Seite rollen, jedoch waren ihre Bewegungen trägergeworden, sodass die herumfliegenden Steinsplitter unbarmherzig NejaniXs linken Arm trafen. Sie schrie kurz auf, konnte aber außer Reichweite der Attacke zum Stillstand kommen. Langsam setzte sie sich auf und spürte einen schrecklichen Schmerz in ihrem Arm. Ihre Katanas lagen 2 Meter von ihr entfernt.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   26.04.12 20:04

"Scheiße!", zischte BeaniXs, die ihre Attacke nicht mehr bremsen konnte und so zusehen musste, wie sie auf NejaniX raste.
Sie dachte schon, dass sie ein neues Mitglied vernichten würde und war umso dankbarer, dass NejaniX zu der schnellen Sorte gehörte, die das Glück hatten, entsprechend eine Reaktion zu haben, die bei einer solchen Wucht von Attacke nur geringen Schaden hervorruft. Glück für das neue Mitglied. Bea atmete auf und richtete den Blick auf die Herzlose, während sich Staub und Gestein wieder beruhigten und ihre Attacke noch ein Stück weit in der Ferne entschwand.
Ein Knurren erscholl in ihrer Kehle und man sah, was man eigentlich nicht hätte sehen sollen, die Augen der Steinmetzin färbten sich von innen nach außen golden, wobei sie ihre Kutte abstreifte, dann das blaue KLeid und die Lederkluft, um nackt und mittlerweile weißhaarig vor Enibas zu stehen, die ihr zum Dorn geworden war. Der weibliche AhcXsas stand buchstäblich vor dem Feind verhieß keine Gnade.
"Ich glaube, jetzt ist es allmählich an der Zeit das Spiel ohne Tricks zu beenden, du verfluchtes Miststück.", sagte BeaniXs rauh und mit einer unheilschwangeren Aura umgeben.

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