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 Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald

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BeaniXs
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BeitragThema: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   17.01.12 20:02

Zitat :

BeaniXs:
Verborgen in einem Buch der Bibliothek, gibt es eine Welt, in der Frieden und Freundschaft ebenso beständig sind, wie die Tinte, mit der die Geschichte eines kleinen gelben Bären auf die Seiten gedruckt worden ist.

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BeaniXs
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   17.01.12 20:04

Erinnerungsposts:

Zitat :

NejaniX:

NejaniX versuchte dieses "Ding" zu fassen, doch kurz zuvor fiel sie hin und Tigger entkam. Sie stand langsam auf und rieb sich ihr Hinterteil. Sie bemerkte, wie schnaufend neben ihr BeaniXs ankam. "Mist ich hab es verloren... Er hat sicher gewusst, wie wir hier rauskommen. Aber wie sollen wir ihn wiederfinden?" sagte sie leise. Enttäuscht darüber den Tiger verloren zu haben blickte sie gen Boden. Sie bemerkte, dass sie auf einer Möhre stand und durch ihren Sturz das kleine Beet völlig zerstört hatte. Plötzlich bemerkte sie eine Stimme.
"Sowas gibts doch nicht, was soll das? Können Sie nicht aufpassen sehen Sie, was sie getan haben!" Ein grauer Hase kam aus einem Haus, welches in einem Baum eingearbeitet war. Er wirkte sehr grummelig und meckerte nur vor sich hin, bevor er vor den Beiden zu stehen kam und seine Hände in die Hüfte stemmte. "Das machen Sie aber wieder gut !"


BeaniXs:

Als BeaniXs anhastete, war das Kaninchen schon in seiner Rede versunken und palaverte mit wilden Gesten über das Unvermögen von Verstand, das ein solcher Geist, der sein Beet zu zertreten wagte, haben musste und so weiter und so weiter.
Die Steinmetzin musste jedoch erst einmal wieder zu Atem kommen, um dem Gespräch zumischen zu können und nach einigen gequälten Atemzügen und Geräuschen, die von einer sterbenden Giraffe stammen mochten, schaffte sie es, endlich zu reden:
"Sorry, aber meine Kollegin hatte ein Tier verfolgt, dass gewissermaßen den Verstand verloren haben musste. Es hüpfte hier vorbei und dann - - sind wir nicht so richtig hinterhergekommen - meine Lunge brennt so, kann kaum atmen -"
"Hüpfen? Ihr meint Tigger? Das hätte ich mir denken können!", rief das Kaninchen aufgebracht und griff nach einer Hacke, die es gegen die beiden Niemande schwang, "Macht, dass ihr wegkommt! Ich will nichts mit Freunden von diesen Nitznutz zu schaffen haben!"
BeaniXs griff geistesgegenwärtig NejaniX' Arm und zerrte sie weg. Mit ihrer letztverbleibenden Atembewegung zerrte sie sie einige Meter weg vom Haus des Kaninchens und verbarg sie und sich hinter einem Baum.
"Wir dürfen nicht - auffallen. Das könnte die Geschichte dieses Buches extrem verändern und dann - und dann - kann es passieren, dass wir niemals geboren werden!!!!", sagte BeaniXs und verwechselte in der Atemnot glatt Zeitgeschehnisse mit Buchgeschehnissen.
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NejaniXs
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   18.01.12 20:08

Verwundert, über die Reaktion, dass BeaniXs sie wegzog, erschrak sie kurz. Sie wand sich zu BeaniXs. "Die Geschichte verändern und niemals geboren werden?! Wie kann das sein? Und warum war das Kaninchen so sauer ?! Und wie kommen wir wieder hier raus?!" sagte NejaniXs verzweifelt, sank zu Boden und hielt sich den Kopf, in der Hoffnung ihr fiele eine Lösung ein.
Sie hob ihren Kopf an und schaute sich um. Plötzlich kam ihr ein Gedanke. "Was ist das, wenn es eine Prüfung ist und wir IN dem Tagebuch sind?" sagte sie forsch. "Aber wo sollen wir hingehen ?" Sie stand auf und sah sich um. Um sie herum war nur Wald. Wenn sie sich trennten, wäre die Gefahr groß. dass sie sich nie wiederfinden würden. Angetrengt grübelte NejaniXs über die Situation, so vertieft, dass sie ihre Umwelt kaum noch mitbekam.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   20.01.12 19:24

BeaniXs seufzte und rieb sich den Schweiß von der Stirn.
"Das hier ist nicht das Tagebuch.", meinte sie bestimmt, "Das ist ein anderes Buch und wir sind Teil der Handlung geworden."
Es war für sich offensichtlich, dass dies hier keineswegs ein Tagebuch war. Wäre es eines, dann hätte es wohl keine Bedeutung für die Organisation gehabt. Sah man sich allein schon um, erkannte man, dass hier die Welt noch so in Ordnung war, dass es keinerlei Anomalien oder Herzlose, außer ihnen beiden natürlich, gab, die den Bewohnern den Tag vermiesen konnten. Alles war friedlich.
Bea warf einen Blick zu NejaniX und sah diese schwer nachdenkend und noch ehe sie es slebst denken konnte, das Wort "Denken" konnte sie aus einiger Entfernung, jedoch immer näher kommend, hörte sie jemanden sagen:
"Denken, denk, denk, denk, denken, denken, denken, denk, denk, denk ..."
"Da kommt jemand.", sagte Bea zu ihrer nunigen Partnerin und sah zwischen den Bäumen einen gelben Bären mit rotem Shirt näherkommen, der mit seiner Pfote gegen seine Stirn stieß und seinen Kopf offensichtlich zum Denken zwingen wollte.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   28.01.12 21:08

NejaniXs erschrak, sie sah den Bären auf sie und BeaniXs zukommen. geistesgegenwärtig zerrte sie BeaniXs hinter einen nahegelegenen Busch. Beide Hockten nun dahinter.
NejaniXs seufzte auf und rieb sich den Angstschweiß von der Stirn. "Wenn es stimmt, dass wir hier nicht sein sollten, sollten wir lieber so wenig Kontakt wie möglich zu den Bewohnern des Buches haben, oder? Wir könnten ja die Geschichte vollkommen anders schreiben, durch unsere Handlungen..." Wand sie sich an BeaniXs. Sie zog die Beine an ihren Körper. Sie dachte weiter nach, wie sie wohl endlich aus diesem Buch rauskommen und ihrer eigentlichen Aufgabe, der Suche nach dem Tagebuch, nachkommen könnten.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   28.01.12 21:20

"Oh, äh, Entschuldigung. Ich suche grad Pilze und ich ... ach, schon gut, ich umgehe euch einfach, so ganz einfach. Beachtet mich gar nicht.", sagte ein kleines rosa Ferkel, welches sich in all seiner Winzigkeit an Beas Bein vorbeizwängte und einen Pilz, der ebenfalls sehr klein war, in sein Körbchen legte und gleich den nächsten ansteuerte, der sich einen Meter weiter befand.
BeaniXs riss die Augen weit auf und quietschte, einen Aufschrei unterdrückend, schrill mit zugekniffenen LIppen, hatte sie doch schon allerhand Übles über Schweine gehört, beispielsweise, dass sie Menschen die Finger einfach abfraßen oder schlimmeres, was sie sich gar nciht ausmalen konnte.
"Ich glaube, es ist schon total zu spät, dass wir die Handlung verändern. Die Handlung begegnet uns ja überall.", sagte BeaniXs mit Schnappatmung, wonach sich das kleine Ferkel irritiert und angesprochen zu ihnen wandte und mit aller eindringlichster Höflichkeit versicherte, dass es, sich selbst sogar als Handlung bezeichnend, nichts Böses oder Aufdringliches im Sinne hatte, schlichtweg die Pilze sammeln wollte und sonst keine weitere Störung vollziehen wollte. Es entschuldigte sich zu wiederholten Malen und ging rückwärts, die Hände beschwichtigend gehoben, von dannen.
Als es sich entfernt hatte, ging es BeaniXs automatisch wieder besser und nach einem eindringlichen Räuspern meinte sie:
"Vielleicht hilft es uns zu wissen, worum es in diesem Buch überhaupt geht. Erinnerst du dich vielleicht daran?"
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   28.01.12 21:34

NejaniXs starrte das ferkel enstetzt an. "Also ich für meinen Teil, habe genug von dieser Welt..." sagte sie leise und unsicher. Sie hatte keine Ahnung, zu was dieses Ferkel überhaupt in der Lage war. Langsam bewegte sie ihre Hand und fasste das Ferkel an. Sie vernahm ein leises, ängstliches Wimmer von BeaniXs. NejaniXs beobachtete die Reaktion des Ferkels, welches selber bei der Berührung anfing zu zittern, wodurch es seinen Korb fallen lies. NejaniXs war erstaunt über die Reaktion des Ferkels, welches langsam anfing zu stottern und etwas undeutlich zu reden. In der nächsten Sekunde fing es an zu schreien und lief panisch davon.
NejaniXs sah überrascht hinterher. "Ich glaube es hat mehr Angst vor uns, als wir vor Ihm..." sie wandte sich BeaniXs zu. "Ich weiß nicht genau, worum es sich handelt, aber es scheint mir es ist ein Kinderbuch." sie dachte nach. "Ich glaube ich habe es mal gelesen... Es handelt doch um einen Bären, der immer Honig essen will, oder?" sagte sie fröhlich zu BeaniXs.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   28.01.12 21:42

Bea sah zu, wie NejaniXs mit dem Ferkel scheinbar spielte und es dann in die Freiheit entließ. Sie schüttelte dezent das Haupt, um die Szene schnell wieder zu vergessen und meinte dann, gesetzt und ruhig, dass sie keine Ahnung hatte, denn immerhin hatte sie das Buch vorhin das erste Mal gesehen und auch so machte sie sich nicht viel aus Büchern, denn man musste sich immerhin über Seiten um Seiten Dinge merken, die einen irgendwann einfach nur noch schrecklich verwirrten.
"Aber wenn es um den Bären geht, ist er möglicherweise die Hauptfigur. Und wenn das nicht wechselt, können wir uns an die Hauptfigur hängen, um zum Ende des Buchs zu gelangen!", der Plan wurde entwickelt, während er gesprochen wurde und während er gesprochen wurde, änderte sich der Sprechton von fragend zu euphorisch, da es ein recht trefflicher Geistesblitz war.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   28.01.12 22:28

"ja du hast Recht !!!!" sagte NejaniXs fast schon schreiend, überwältigt von dieser genialen Idee. Sie hockte sich hin und spickte durch den Busch hindurch. "Wo ist nur dieser Bär..." sagte sie leise und sah sich um.
Sie entdeckte ihn an einem Baum. Man sah an einem höhergelegenen Ast ein Bienennest. Der Bär streckte und reckte sich, kam aber nicht an den süßen Honig heran, der aus dem Nest tropfte. Der Bär nahm einen Stock und piekte das Bienennest an, bis es herunterfiel und der Bär, durch die Bienen aufgeschreckt, im Kreis herumrannte.
NejaniXs wandte sich zu BeaniXs "Er ist aber kein recht schlauer Bär..." meinte NejaniXs beiläufig. "Sollen wir ihm helfen? Wenn wir schon auf viele Charaktere gestoßen sind, dürfte das ja wohl auch nichts schaden, was meinst du?" sagte sie und setzte sich wieder hin.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   29.01.12 13:06

"Ganz deiner Meinung.", stimmte die Steinmetzin zu. Und ließ flugs in einem Anfall von lauter dummen, undurchdachten Ideen ihre Schwertaxt Sylphim erscheinen, die sie im Begriff war auf äußerst gefährliche Weise in Richtung Bienenstock zu werfen. Sie holte aus, holte noch weiter aus, schwang das Mordinstrument nach vorn, wo sie es losließ und in Richtung des Bären fliegen ließ.
Eigentlich hätte es nun einen nicht wirklich glücklichen Ausgang für den Bären geben dürfen, aber die nicht von der Hand zu weisen Tatsache, dass es sich hier um ein Kinderbuch handelte, rettete ihm im wahrsten Sinne des Wortes des Plüschpelz, indem er, kurz bevor die Axt ihm in ihrem haarsträubenden Wurf den Kopf absäbeln konnte, auf seinen pummeligen Stoffpo fiel und so Sylphim von ihm gänzlich unbemerkt eine Bäume aus dem mit Aqualrellfarbe gemalten Hintergrund fällte.
"Ups. Hatte ganz vergessen, dass ich im Normalmodus nicht zielen kann.", sagte BeaniXs über sich selbst glucksend und sah NejaniXs erwartungsvoll an, damit diese ihren Plan zum besten geben konnte.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   01.02.12 17:46

"Gut gemacht!" lobte NejaniXs BeaniXs. Sie sah wieder zu den Bären. "Um weiterzukommen, müssen wir nur Freundschaft mit diesem Plüschteddy führen, und schon kommen wir sicher mir-nix-dir-nix aus diesem Kinderbuch heraus, was sagst du dazu?" NejaniXs sah BeaniXs erwartungsvoll mit großen Augen an.
Just in diesem Moment sprang ein Hase aus einem nahegelegenen Gebüsch.
"Hab ich euch nun endlich ! Ihr macht sofort die Unordnung auf dem Beet wieder gut, oder es setzt was !" schrie der Hase wütend und hob gefährlich wedelnd seine Schaufel, die er dabei hatte.
NejaniXs erschrak dabei so sehr, dass sie ein Quieken von sich gab, was, mit dem Geschrei des Hasen, den Stoffbären auf die Drei aufmerksam machte. Langsam erhob dieser sich und ging unsicher auf die Gruppe zu, wobei er seine Hand, nachdenkend über sein Kinn rieb.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   01.02.12 18:13

Als der kleine Bär das Kaninchen sah, sagte er frohgemut:
"Oh! Hallo Rabbit! Wer sind deine Freunde?"
"Freunde? FREUNDE?!", das Kaninchen schien jeden Moment vor Wut zu explodieren. Sein Gesicht färbte sich purpurrot und es ballte die Fäuste so fest zusammen, dass seine Arme wie steife Stöcke wirkten. Dem ungeachtet wandte sich der Bär an die beiden Niemande und schaute sie heiter an, wohl weil er nicht bemerkt hatte, dass vor ein paar Sekunden erst eine Schwertaxt den Kopf fast abgesäbelt hätte.
"Ich bin Winnie Puuh. Freut mich, euch kennen zu lernen.", sagte er und das Kaninchen begann anstandslos zu zetern.
"Das darf doch nicht wahr sein!? Hör auf dich vorzustellen, Puuh! Diese Rowdys haben meinen Garten verwüstet und das werden sie wieder ausbaden!"
BeaniXs war gänzlich hin und her gerissen und wusste nicht, worauf sie zuerst reagieren sollte, die Begrüßung des Bären oder die Beschuldigung des Kaninchens. Es war einfach viel zu schnell aufeinander gefolgt. So huschte ihr Kopf von dem einen Tier zum andern, was sie mehr und mehr verwirrte. Logischerweise wäre es wohl wichtiger gewesen, sich an den Bären zu richten und ihm zum Ende der Geschichte zu folgen, von dem er sicherlich nichts wusste, denn für Figuren aus Büchern hörte die Geschichte ja niemals auf und wiederholte sich stets und ständig nur. Allerdings gelobte es auf der anderen Seite der gesunde Menschenverstand, dem Kaninchen die Stirn zu bieten, damit es endlich Ruhe gab - auf die freundliche oder brutale Weise. Dem Buch entsprechend wäre es aber wohl oder übel eine schlechte Wahl, das Karnickel einfach so mundtot zu metzeln, aber auf der andern Seite war es ungeheuer zeitraubend mit ihm zu diskutieren oder in Anbetracht der Anschuldigung, nachzugeben und den Garten von dem Vieh aufzuräumen. Es war schlichtweg zum verzweifeln.
"Ääääääääääääääääähm ....", überlegte die überfragte BeaniXs laut.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   01.02.12 19:44

"N...Natürlich räumen wir deinen Garten auf !" sagte NejaniXs und unterbrach BeaniXs bei ihren Gedanken. Das Kaninchen war äußerst verwirrt, denn eigentlich sind sie ja vor ihm davongelaufen, und zeigten keine Anstalten sich um seinen Garten zu kümmern. "Ach und woher soll ich wissen, dass ihr es ernst meint?!" sagte er laut und stemmte seine Arme in die Hüfte.
NejaniXs blickte ihn etwas unsicher an, schenkte ihm aber dann ein Lächeln. "Nun ja, wir geben dir unser Wort drauf, ganz einfach. Wir kommen sofort mit und kümmern uns darum." sagte sie in einem ruhigen Ton, darauf ausgehend, es würde das Kaninchen beruhigen.
Rabbit überlegte lange, nickte nach einiger Zeit dann kurz und lief mit Puuh los. Er machte zuvor kurz eine Armbewegung, darauf auszielend, die beiden Niemande sollen ihm folgen.
NejaniXs stand auf und sah zu BeaniXs. "Dann müssen wir wohl nun einen Garten aufräumen..." sagte sie und lachte verunsichert. So hätte sie sich ihre erste Mission nie im Leben vorgestellt.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   01.02.12 19:50

Etwas unheimliches streifte durch die Bibliothek des Schlosses, etwas was nicht bemerkt wurden wollte. Katzengleich und mit der Schnittigkeit eines Wiesels. Die eleganten Finger glitten über die Einbände auf der Suche nach ein wenig Unterhaltung. Das scheinbar zu tode gelangweilte und blasse Gesicht wurde nur von dem fahlen weiß der Seiten unterschieden weil die Herzlose die gerade hier herumschlich schwarzen LIppenstift trug und einen Drang sich in halboffene Kleider zu zwängen die scheinbar fast garnichts von ihrem Körper verheimlichten, allerdings an den richtigen Stellen wussten das sie genau dort halten müssen.
"Es ist wirklich ein einengender Ort...so voll und doch so leer...ein perfekter Spielplatz für Bücherwürmer und Schulstreber." Sie schien mit sich selbst zu reden bis sie mit einem scheinbar schwaezem Horn welches ihr aus den Haaren wuchs einen Stapel Bücher auf dem Regal umwarf und sich reflexartig selbst schützte. Sie kicherte in den Buchseitenregen hinein und schien sich nicht die kleinsten Gedanken darüber zu machen etwas durcheinander zu bringen.
Lange grazile Schritte trugen sie weiter bis sie das leuchtende Buch sah in das zuvor die beiden Niemande verschwunden waren. Sie hebte es auf und tat es sorgfältig auf das Podest zurück. Ihre Miene sah es sich mit immer dem gleichen Ausdruck an Depression an. Es war so bunt und glitzerte und strahlte Fröhlichkeit in ungebremster Art aus. "Das hingegen," fuhr sie fort "ist ein viel besserer Spielplatz. Er entspricht genau Enibas geschmack." Sie streckte die lane Hand mit den fast ebenso langen schwarzen Nägeln aus und brachte ein dunkles Leuchten hervor, fast so als würde sie auf die Geschichte darin Einfluss nehmen wollen. Wieder kicherte sie mit dem ausdruckslosen Puppengesicht und sagte begeistert. "Ich bin Enibas !" <3
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   01.02.12 20:11

BeaniXs seufzte genervt auf. Wie es aussah, mussten sie sich auf die Softimethode einlassen und sich der unheimlichen, argumentiven Macht eines zu unterbeschäftigten Rentners in Form eines wandelnden Mittagessens unterwerfen. Es war wirklich erbärmlich, wirklich erbärmlich, wenn sich übermächtige Niemande, die eigentlich die Macht hätten, diese ganze Welt einfach so in Pulver zu verwandeln, einem Karnickel ergeben mussten und noch dazu seinen Garten aufzuräumen, zumal sie diesen nicht einmal verwüstet hatten, sondern so ein vermaledeiter springender Tiger; Bea wusste, wenn sie diesem Drecksvieh noch einmal begegnen würde, würde sie ihm das Fell abrasieren und ihn brutal peinigen und foltern. Oh ja, das würde dem Typen Recht geschehen!
Und während sie sich fügend mit NejaniXs auf den Weg machen wollte, durchdrang den Boden plötzlich eine Erschütterung.
"Ein Erdbeben?!", rief Bea ungläubig und verlor den Halt. In der Ferne fielen ein paar Bäumen um, komplett entwurzelt. "Was geht hier denn ab?! Haben wir die Handlung denn irgendwie entscheidend verändert oder so?!"
"AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH! Hefferlumps und Wusel! Sie kommen! Von überall!", erklang die quäkige Stimme des Ferkels, welches wie von der Tarantel gestochen an ihnen vorbei rannte, zwei-, dreimal hinfiel und seinen Weg fortsetzte, in die Richtung, wo sich der Wald lichtete.
"Heffer-was?", schnappte BeaniXs auf und blickte hinter sich und sogleich weiteten sich ihre Rubinaugen, "Oh-oh!"
Aus dem tiefen Teil des Waldes drangen mit schweren Schritten und grässliche Geräusche von sich gebend, wie Stöhnen wohl, Gestalten heraus, die an schlecht zusammengeflickte, lila Elefanten erinnerten, allerdings mit mehr Schimmel an den Mündern und auch die blutigen Stellen an ihren Gliedern waren durchaus ungewöhnlich. Beim Näherkommen wurden ihre Rufe deutlicher "Gehirne!!", riefen sie nuschelnd und sogleich erschien Sylphim in Beas Hand.
"NejaniXs, wir haben so eben Arbeit bekommen!", verkündete sie.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   01.02.12 21:32

NejaniXs nickte und beschwor ihre beiden Katanas. Sie hob sie schützend vor sich und machte sich auf einen, nicht durchaus minder blutigen, Kampf bereit. "Wir müssen uns eine gute Taktik ausdenken, wenn wir sie besiegen wollen." sagte sie laut zu beaniXs, doch sie befürchtete ihre Worte kamen durch das laute Stampfen der Monster nicht an. Sie überlegte kurz und schnellte vor, kurz bevor sie auf diese Monster traf, murmelte sie ein paar Worte in einer fremden Sprache, worauf plötzlich eine helle Kugen die nähere Umgebung in gleißendes Licht hüllte. Die Augen der Monster wurden geblendet, worauf sie sich aufbäumten und jaulten. NejaniXs nutze die Chance und nahm sich den ersten vor, schnell wie der Blitz zerteilte sie mit einem Hieb zwei der Beine des Monsters, woraufhin es zu Boden ging. Den anderen Monstern blieb es nicht unbemerkt, woraufhin sie, noch geblendet, versuchten NejaniXs niederzutrampeln. NejaniXs wich aus und bemerkte in der Nähe das kleine Ferkel, welches sich vor Zittern kaum retten, geschweige denn bewegen konnte. Sie schnellte hin und wehrte den herannahenden Stampfer mit ihrem Schwert ab, der Aufprall war jedoch so groß, dass ihre Schulter stark beansprucht wurde. Zähne knirschend packte sie das Ferkel und stieß mit aller Kraft das Bein des Monsters weg. Sie schnellte zu BeaniXs, immernoch mit dem Ferkel unterm Arm fragte sie: "Wir brauchen eine Taktik, irgendwelche Pläne? Wir müssen sie von den Anderen wegbringen..." sagte sie ernst, während sie das Ferkel absetzte.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   01.02.12 21:43

BeaniXs nickte und sah ihren Füßen. Das Poltern des Bodens und das vorherige Beben hatten sie auf eine Idee gebracht. Sie hob einen Fuß und stampfte ihn hart in den Boden, wonach sich eine Welle durch den Boden zog, die die vorherigen billig erscheinen ließ. Aufgrund dieser Handlung erhoben sich sogleich zehn Meter hohe Wände aus dem Boden, die sauber ein Gebiet absteckten und somit zu einem Kampfring werden ließ, wie der Battlebildschirm von allseits bekannten Rollenspielen.
BeaniXs grinste breit.
"So, damit wären nicht kampfbegabte abgeschirmt.", ihr Blick glitt zu NejaniXs, in deren Arm noch immer das Ferkel war und schluckte einmal fest, "Bis auf das Ferkel ...", fügte sie noch seufzend hinzu.
Ein Heffarlump oder ein Wusel - so genau konnte sie das nicht unterscheiden, welches Viech welchen Namen hatte, was an sich ja auch egal war, denn beides griff hier immerhin an - versuchte mit einer schwerfälligen Hiebbewegung seines Arm auf sie einzuschlagen; aber BeaniXs hatte ihn schon gesehen, denn er war noch langsamer als sie beim Marathon. Die Steinmetzin schwang Sylphim und rammte sie dem Biest in den mit Blut und Plüschwatte gefüllten Wanst und stieß es mit dem Fuß nach hinten, damit es ja nicht auf die drei Nicht-Zombies fallen konnte.
"Vorschlag, wir treiben sie zusammen und du fackelst sie ab. Sind doch gewiss nur Plüschtiere.", schlug BeaniXs vor.
"Oh je, oh je!", jammerte das arme kleine Ferkel, das gar nicht so nahe im Kreise des Geschehens sein wollte, auch hatte es niemals zuvor eine solch herbe Gewaltbereichtschaft erlebt - hierzulande war man eher friedfertig eingestellt, selbst die Monster, die sich seiner Auffassung nach nun wirklich seltsam benahmen.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   10.02.12 18:17

"Vielen Dank" sagte sie laut zu BeaniXs, nun hatten sie die Anderen abgeschirmt, nur das Ferkel unter ihrem Arm war übrig geblieben. Sofort kam ihr eine Idee, sie steckte das Ferkel in ihre Kapuze. "Oh...ohhh was soll das werden?" fragte das Ferkel sehr ängstlich. "Solange du dich festhältst und nicht rumhampelst oder ich nicht sterbe, dürftest du da oben sicher sein!" sagte sie lächelnd. "ooo...okay" Unsicher hielt sich das Ferkel an ihren Haaren fest und kroch weiter in die Kapuze. NejaniXs ging in Kampfposition. "Nun denn, dann treiben wir die Herde mal zusammen." sagte sie entschlossen zu BeaniXs.
Sie schnellte vor, wobei jedoch Ferkel fast, durch seine Unachtsamkeit, aus der Kapuze flog. Sie hatte ein Auge auf die anderen Wesen geworfen und stellte sich vor Sie. Sie machte recht viel Lärm, um so die Aufmerksamkeit der Wesen auf sich zu richten. Diese bemerkten jenes Geschreie und stürmten sogleich auf sie zu.
NejaniXs bewegte sich weiter fort und trieb sie auf eine Stelle.
"Sag BeaniXs, kannst du sie denn nicht einzäunen?" schrie sie ihr während des Kampfes zu.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   14.02.12 20:44

BeaniXs schwang derweil ihre Schwertaxt gegen einen Heffalump oder ein Wusel und schlitzte ihm einen Arm ab oder ein Bein - es war wirklich schwer bei diesen Zombiebiestern eine klare Aussage zu treffen. Wie dem auch sei verpasste sie dem jeweiligen Ungetüm noch einen Tritt, aufdass es nach hinten torkelte und drei weitere mit sich zu Boden riss. Erst dann hatte sie Zeit sich NejaniXsens Bemerkung zu widmen, bei welcher sie sich sehr bemühte, sie nicht während einer zu eilig vollzogenen Bewegung zu vergessen.
"Nun ja, theoretisch ist das möglich, ja.", bestätigte sie und schaute noch einmal hin, ob auch wirklich alle Heffalumops oder und Wusel allesamt einen größeren Abstand zu ihr und NejaniXs und freilich auch dem Ferkel hatten und dann stampfte sie wieder gezielt au den Boden und schuf eine weitere Wand, die die Zombiemonster von ihnen zu trennen imstanden war.
"Das hätten wir.", meinte BeaniXs mit sich zufrieden und wollte eben den Kopf zu NejaniXs wenden, als sie plötzlich hinter dieser ein Heffalump oder ein Wusel sah, welches sich anscheinend ihrer geschätzten Aufmerksamkeit entzogen hatte. "OBACHT!", rief die Steinmetzin geschwind ihrer Partnerin zu.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   15.02.12 20:27

NejaniXs drehte sich um, sammelte all ihre Konzentration und sagte entschlossen "Feuer !" sie hob die Hand und ein riesiger Feuerball schlug auf den Heffalump ein. Dieser fiel, etwas weiter weg, zu Boden und strampelte vor Zorn und Qualen, bis nur noch Asche übrig blieb,
NejaniXs sprang auf die Mauer des steinernen Zaunes, sammelte all ihre Energie und Konzentration. "Feura!" sagte sie und in ihrer Hand entlud sich ein noch größerer Feuerball, der die restlichen Heffalumps, oder Wusel, entgültig verbrannte.
Sie sprang zu ihrer Partnerin herunter und klopfte sich den Dreck des Kampfes von ihrem Umhang. Als sie damit fertig war, nahm sie das Ferkel aus ihrer Kapuze und setzte es auf den Boden. Zitternd drehte sich dieses zu den beiden Niemanden und war kurz vor dem Weinen.
"V...Vielen Dank!" stotterte es und kam auf die Beiden Niemanden zugerannt und krallte sich dankbar in NejaniXs' Bein.
"O...ohne euch wäre ich verloren gewesen..." sagte es mit zitternder Stürme und brach in Tränen aus.
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Heartless
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   16.02.12 20:01

Der Herzlosendame gefiehl was sie vor ihrem inneren auge sah und befand die süßen kleinen Zombiewesen für ausserordentlich adorabel. Sie frohlockte in ihrer eigenen emotionslosen Art und malte sich schon lebhaft aus wie es wäre so ein kleines süßes Knuddelwuddel an der Leine herumzuführen. Doch nunmehr lies sie ihre langen Fingernägel wieder über die Buchseiten gleiten und emminierte einen dunklen Strom an Energiewellen. Doch etwas unerwartetes passierte. Ein helles Licht erstrahlte und raubte ihr für einen kleinen Moment das Augenlicht. Nach einer unbekannten Weile befand sich das verblüffte Mädchen auf einer grünen Wiese und Bienen flogen an ihr vorbei, strebsam ihren Honig zu produzieren. Ein großer Baum stand weiter weh und von dort ging ein ungewööhnlicher Tumult aus. Was sagt man dazu ? Ich habe zwar von mitreißenden Büchern gehört aberdas lesen so gefährlich sein kann... sie stützte die arme vor die Brüste setzte eine Hand ans Kinn und machte dann eine verdutzte Handdrehung ...nicht zu glauben. Sie umspielte wieder sinistre Energien mit de hand. Sie kreisten und wirbelten um sie herum wie kleine looping drehende Drachen.
Hinter sich fand sie plötzlich noch einen dieser merkwürdig aussehenden Elefanten davon kriechen und tappste in ihrer ganz speziellen Fröhligkeit auf ihn zu. Ein Blick ergriff ihn der von einem Gefrierschrank hätte ausgehen können und in einem monotonen Ausdruck brach aus ihr heraus "Du bist das niedlichste Ding was ich jemals gesehen habe und ich werde dir nun ein wundervolles Wundergeschenk machen. Der Heffalunp starrte die ominöse freizügige Person an und seine Pupillen verengten sich auf Pinnadelgröße. Die Hand der Herzlosen Grub sich in seinen Rücken und eine tiefschwarze Rabenenergie enfaltete sich auf der immergrünen Wiese, lies den Himmel verdunkeln und einen trötenden Schmerzensschrei durch din gesamten Hain ziehen. Die Obscuridad versuchte zu lächeln, was ihr unweigerlich misslang, doch freute sie sich wie ein Schneebesen auf das Ergebnis der Transformation.
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BeaniXs
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   24.02.12 19:10

Die pinkhaarige Niemandin seufzte erleichtert auf und trat leicht mit dem Fuß auf dem Boden auf, sodass die aus dem Boden erstandenen Wände wieder in diesem entschwanden und die Sich auf den Wald wieder freigaben. Sie schulterte ihre Schwertaxt und blickte sich suchend um.
"Ob das alle gewesen sind?", fragte sie, mehr an sich selbst als an die anderen gerichtet und ging dann zu den verkohlten Überresten der Heffalumps. Ihre Fußspitze berührte die Masse, welche bröckelte, als sie dies tat. Sie fand es wirklich seh robskur, dass ausgerechnet in einem Buch wie diesem eine Zombieapokalypse ausbrach, wo doch scheinbar das Hauptthema um einen Bären kreiste, der sich den Bauch mit Honig vollstopfen wollte. Nein, Zombies passten nicht in diese schwachbewaffnete Welt, bedachte man nur mal das Karnickel, dass sie mit einer Harke bedroht hatte. Wie sollten sich denn solche Wesen gegen Zombies verteidigen können? Ernstlich schwer vorstellbar.
Plötzlich erklang ein Schrei aus einiger Emtfernung und zerbrach schlagartig die beschauliche Stille des Waldes. Die Vögel im Geäst flohen ängstlich davon und BeaniXs ließ ein tiefes Knurren erklingen.
"Ich muss dich leider enttäuschen, Schweinchen. Das war gewiss noch nicht das Ende.", meinte BeaniXs und richtete ihr Gesicht nach Südosten, von woher der Schrei hergerührt war.
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NejaniXs
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   29.02.12 18:45

NejaniXs drehte dich aprupt um und hörte ebenfalls den lauten Schmerzensschrei. "Was ist das? Das hört sich nicht gut an..." sagte sie und wich etwas zurück. Sie sah wie ein Strudel aus schwarzer Energie den Himmel langsam verdunkelte.
Sie drehte sich zu BeaniXs. "Was ist das?" fragte sie und machte es überraschestes Gesicht, sowas hatte sie noch nie im Leben gesehen und es bereitete ihr wahrlich keine Freude.
Das Schweinchen rannte zu den Anderen. Der Hase trat vor. "Ihr seid daran Schuld, nur IHR! Ihr seid hierher gekommen und habt das DA mitgebracht !" schrie er die beiden Niemande an und zeigte auf die Dunkelheit, die sich immer weiter ausbreitete.
NejaniXs war gespannt was passierte, jedoch war sie gleichzeitig auch beunruhigt... Diese Dunkelheit hatte sicher nichts Gutes zu bedeuten.
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   29.02.12 19:57

Nach nicht ganz so langem Geschrei und geächze blubberte das Wesen förmlich auseinander und wurde zu einem riesenhaften schwarzen Teddybär mit aufgeplatzten Näten und schwarzen Auswüchsen die Krallenartig angeordnet waren. Seine haltung war eher wie die eines Urang Utan der versuchte auf seinen viel zu langen Vorderarmen in Bewegung zu bleiben und seine bunten Plüsch verzierungen waren auch eher grotesk und erinnerten an Halloween als an ein fröhliches Kinderbuch. Die Herzlose klatschte dreimal in die Hände und schien zu staunen "Woooow...du bist ja echt voll entzückend..." gab sie monoton von sich und schlenderte danach gemütlich zu dem baum wo sich die anderen befanden, im Schlepptau das Frankenbärmonstrum. Sie schien sich einen Spaß daraus zu machen das das Gras unter ihren grazilen Schritten scheinbar zu verrotten begann oder sich einfach in Staub zu verwandeln schien. Ihre Gangart war zwar Leicht und fluffig wie Zuckerwatte aber etwas unglaublich Böses ging von diesem Mädchen aus. Etwas was sich hinter und unter ihr manifestierte und drohte diese süße kleine Regenbogenwelt in einen Stephen King Roman zu verwandeln.
Das Monster schnaubte und läftzte nach etwas was es auf Befehl zerreißen konnte, ihm war die Tollwut in Form von heraussabbernden Plüsch und wollebrocken förmlich in das groteske Gesicht gezeichnet. Als Enibas dann schließlich die niemande in ihrem Blick vernahm versuchte sie wieder missglückt zu lächeln und sagte einen Kinderreim auf. "Eckstein...Eckstein...alles muss versteckt sein...Eckstein...Eckstein...alles muss versteckt sein...Links und Rechts, Vorn und Hinten..." Sie kicherte ein wenig begeisterter aber ihr gesicht wirkte immernoch recht entgleißt.
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NejaniXs
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BeitragThema: Re: Schlossbibliothek > Der Hundertmorgenwald   29.02.12 21:19

NejaniXa Augen weiteten sich, als sie dieses riesigen, gruseligen Teddybären erblickte. Sie schaute herauf zu ihm, soetwas riesiges hatte sie noch nie im Leben gesehen. Ihre Augen wanderten von seinem Gesicht zu seinen Füßen, wo sie die dunkle Frauengestalt erblickte. Mit ihrer eingenommenen Körperhaltung schien sie sehr von sich überzeugt, sie lächelte leicht, was aber eher an ein misslungenes, sehr erschreckendes Lächeln erinnerte.
Sie nahm eine Kampfhaltung ein, bereit diesen Ort zu verteidigen. "Wirklich interessant, ich sehe keinen Grund mich zu verstecken... Wer sind Sie?" fragte NejaniXs ernst, ihr Blick haftete auf der Frau und ihrem großem Haustier, sich stark konzentrierend, beobachtete sie jeden ihrer Handlungen.
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