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 Folge 004 - Die Stadt im Meer [Atlantis]

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BeaniXs
Die stille Heldin
Die stille Heldin
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BeitragThema: Folge 004 - Die Stadt im Meer [Atlantis]   26.12.11 18:40

Altantis Stadtzentrum


BeaniXs:

Thema: Stadtzentrum Di Nov 16, 2010 6:54 pm
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Eine Granitbrunnen von glitzerndem Gestein prunkte in der Mitte des Platzes, der sich einer gigantischen Sonne gleich, als Mittelpunkt der ganzen Stadt manifestierte. Die Strahlen dieser Sonne waren die Straßen und Gassen, die sich zwischen den zahlreichen Häusern erstreckten. Leicht überschaubar, raffiniert und dennoch nicht ganz angenehm, wenn man es auch dem falschen Winkel sah und die Disharmonie realisierte, die kaum dem Auge des Architekten zusprechen wollte.
Moos und Gräser quollen dir die Spalten zwischen den Steinen, die den Boden bedeckten. Und ein schaurig übler Gestank wehte über die Gegend.
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BeaniXs:

Thema: Re: Stadtzentrum Di Nov 16, 2010 7:15 pm
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BeaniXs erreichte das Zentrum und erschnüffelte den wohlbekannten Geruch, den stinkenden Mief von Atlantis. So kannte sie es, so hatte sie es verlassen. Und damals konnte sie dem nicht nachgehen. Aber jetzt hatte sie die Zeit und die Gelegenheit, dies nachzuholen.
Wieder fühlte sie nach der Welle, die ihren Füßen ein sanftes Kribbeln einhauchte. Es gab kein Zweifel, dass das Signal aus Richtung des Brunnens kam. Sie ging näher darauf zu und ein verwegenes Lächeln erfüllte ihr Gesicht.
"Da bin ich wieder, Drecksloch."
Drei Meter vor dem Brunnen ließ sie die Schwertaxt erscheinen und ehe sie noch über den Rand des unteririschen Schachts blicken konnte, war der Gestank so schlimm geworden, dass sie sich fast übergeben hätte. Hustend ging sie näher heran und blickte in eine undurchdringbare Tiefe, dir durch den schwarzen Stein noch finstrer erschien. Hier und dort glitzerte es ein wenig. Beas Interesse galt dem Inneren und sie war sich ziemlich sicher, dass dort etwas lauerte, was nicht besonders lebensbejahend war.
"AhcXsas kann warten, das hier ist wichtiger.", sagte sie zu sich und strich sich eine rosa Strähne hinters Ohr.
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AhcXsas:

Thema: Re: Stadtzentrum Di Nov 16, 2010 7:54 pm
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Der weißhaarige junge meister der Organisation schaute BeaniXs unbemerkt über die schulter und war schon fast geisterhaft hinter sie geschwebt wärend sie so beschäftigt das innere des Loches begaffte. "Es ist aber nicht besonders nett mich warten zu lassen." Gab er schon fast mit dem direkten Willen von sich sie zu erschrecken.
Seine Füße tapsten von schwebenden Modus auf den Boden und er verschrenkte wieder seufzend die Arme. "Weißt du ich habe das Schlüsselloch dieser welt verschlossen und sie somit wieder stabilisiert. Alle Dunkelheit die hier noch ist sollte sich irgendwo an einem ganz besonderen Ort versammeln wo viele erinnerungen angesiedelt sind." Er schnüffelte in die luft und entdeckte einen schimmligen widerlichen brodem an gerüchen der definitiv von diesem schacht kam den die rubinäugige steinbändigerin anstarrte. "Mein Gott die Atlantiner hätten die Kanalisation auch öfters mal ausräumen können."
Er tapste zur Seite und erwartete auch keine antwort von seiner partnerin. Sich hinhockend wartete er ab und lauschte der welt beim atmen zu. Das widerliche Geschwür der finsterniss sollte ganz in der nähe sein, denn der wind wisperte ein leises klagen durch die raunenden wellen.

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BeaniXs:

Thema: Re: Stadtzentrum Di Nov 16, 2010 9:03 pm
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Emotionslos blickte sie ihn an und wartete geduldig sein Gerede ab, dass er wie immer selbstsicher und mit dieser gewissen Spur von Arroganz äußerte. Kurz lächelte sie darüber, um dem Ausdruck zu verleihen, dass sie nicht mehr allein war, aber mit dem raschen Verschwinden dieses Lächelns und dem Erscheinen eines angewiderten Ausdrucks von Hass und Argwohn, drehte BeaniXs Sylphim galant in ihrer Hand und seufzte einmal laut auf.
"Ich geh da jetzt runter.", meinte sie mit einer ungewohnten Ernsthaftigkeit. Sie blickte den silberhaarugen Meister an und wandte sich dann dem dunklen Brunneninnern zu, welches lechzend danach zu schreien schien, jemanden zu verschlingen. Ein leichtes Gefühl von Schwindel ergriff sie,l bei dem Gedanken, sich kopflos runter zu stürzen wie ein billiger Selbstmörder auf Egotrip. Waslauerte dort unten und was würde geschehen, wenn der Fall kein Ende nahm? Es war ungewiss wie so vieles in dieser Welt und doch fühlte sie tief in ihrem Innern, den unwiderstehlichen Drang, es zu tun und nicht zu zögern, es nicht aufzuschieben. Welche Bedeutung hätte ihre Existenz denn noch, wenn sie dies nicht tun würde? Sie wusste es nicht, aber es konnte nicht mehr viel verbleiben.
Sie stellte einen Fuß auf den glatten Rand.
"Ob's da unten Licht gibt? Ich hab Angst im Dunkeln.", sagte sie und atmete noch einmal tief durch.
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AhcXsas:

Thema: Re: Stadtzentrum Sa Nov 20, 2010 1:58 pm
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AhcXsas überzog eine welle des interresses und er lächelte mit diesem gewissen wissenschaftlichen charme auf seinem Gesicht welches darstellte das ihm diese momentane situation gerade sehr gut zu gefallen schien. BeaniXs schien zum ersten mal ein richtiges Ziel vor augen zu haben seit dem sie dem dem weißhaarigen Niemand begegnet ist. AhcXsas Handschuhe machten leise fietschige Geräusche als seine Finger sich immer auf und ab bewegten in einer wartenden und gespannten Manier. Das Klagen der Welt wurde zunehmend lauter und der faulige stechende Geruch wurde durch einen sinistren Staub in der Luft deutlicher gemacht. Der junge mann erhob sich, putzte sich den Dreck von der Kutte und stand mit dem Rücken zu der pinkhaarigen Schönheit, die Arme ausbreitend. Schnell sammelten sich kleine weißliche punkte in dem Luftraum über seiner liken hand, wurden immer größer und platzten in regelmäßigen abständen um immer wieder kleinen Explosionen freien lauf zu machen. Das Mana was sich manifestierte erinnerte an eine weiße flamme, eingeschlossen in eine bläuliche Kugel, spektren und teile des Polarlichtes fanden ebenfalls platz in dem Feuer. "Um das Licht brauchst du dich nicht zu sorgen, Ich kann dir da behilflich sein..." Den Arm kurz nach hinten werfend schleuderte er das Gebilde aus Licht und Feuer in das tiefe loch, mitten an Beas gesicht vorbei. er drehte sich auf der rechten Fußsole um und verschränkte die Arme. Sein grinsen wurde noch nicht abgetan und er tat ein paar schritte auf das weib zu welches sonst so euphorisch wie eine ganze Horde Erdmännchen auf Kokain war.
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BeaniXs:

Thema: Re: Stadtzentrum Sa Nov 20, 2010 2:55 pm
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Leicht verwundert über die leuchtende Kugel, die in den Abgrund abwanderte, hätte BeaniXs um ein Haar das Gleichgewicht eingebüßt und wäre in den Grund gefallen. Aber dies freilich nur fast, sie schwankte nur etwas hin und her. Sie hatte nun die Gewissheit, nicht im Dunkeln tappen zu müssen, was schon viel war in einem Teil der Stadt, den sie ganz und gar nicht kannte. Und auch wenn sie wusste, dass AhcXsas wohl das höchstgütigste Geschöpf überhaupt war, so war seine Hilfe doch schon etwas befremdlich in einer solchen Hinsicht. Und es war schwer auszumachen, was er bei der ganzen Sache eigentlich machen wollte, sodass sich ihr eine brennende Frage aufdrängte:
"Soll das heißen, dass du mitkommen willst?"
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AhcXsas:

Thema: Re: Stadtzentrum Sa Nov 20, 2010 3:50 pm
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"Einige unserer Leute meinen das sie Alleine ach so toll sind und alles was ihnen begegnet mit einem Fingerschnips erledigen können." Er gestikulierte übertrieben um einige dieser Mitglieder bildlich darzustellen und auf diese weise zu verspotten. "Und ausserdem wäre es doch unhöflich dich allein gehen zu lassen, auch wenn ich auf deine schier unbegrenzte Kraft vertraue."
Er deutete eine leichte verbeugung an und winkte mit der hand zu dem Schacht. "Ladys first."
Seine Arrogante Wissenschaftler seele schien im moment auf dem Höhepunkt seiner Leistung zu sein. Verdächtig natürlich aber was sollte man machen ? Der Meister wandelte seine Persönlichkeit genauso oft oft wie ein Ditto mit schnupfen seine Gestalt. Vielleicht war das ein kleines Überbleibsel aus den verlorenen erinnerungen die das Siegel des Illusionisten verursachte. Vielleicht war es aber auch schiere Absicht. BeaniXs jedenfalls hatte garkeine andere wahl als sich auf das Spielchen einzulassen.
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BeaniXs:

Thema: Re: Stadtzentrum So Nov 21, 2010 3:32 pm
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BeaniXs verfolgte voll Erstaunen die Gesten ihres Meisters, schreckte jedoch kaum merklich ein paar Zentimeter zurück, da sie fast befürchtete, AhcXsas' Hand im nächsten Augenblick in ihrem Gesicht spüren zu müssen. Dieses kleine Befürchten ließ sie fast vergessen, ihm zuzuhören, was sie aber dennoch tat und über den Kern der wirklich weit ausgeholten Antwort sehr erfeut war. Sie hatte es sich schon fast denken können. Was sollte AhcXsas denn auch allein hier oben in dieser widerlichen Stadt? Ein dankbares Lächeln viel ihr auf die Lippen.
Dann folgte die Bemerkung von "Ladies First".
BeaniXs hatte augepasst, sogar sehr sehr doll aufgepasst. Und sie blickte sich auch gleich nach allen Richtungen um, um die Ladies, wo auch immer die sein sollten, vor zu lassen. Aber das waren keine. Nicht mal eine Spur von einer Lady; nicht mal die Lady aus "Devil may cry" und bei der ganzen Hin- und Herwenderei ihres Kopfes viel ihr Blick zwangsläufig irgendwann wieder auf AhcXsas, wobei Bea bemerken musste, dass sein Blick genau auf ihr ruhte. Zur Versicherung deutete sie ungläubig mit dem Finger auf sich selbst und daraufhin keine weitere Reaktion folgte, nahm sie es zwangsläufig als Ja auf. Kaum einen Wimpernschlag später sprang sie dann auch endlich in das tiefe schwarze Loch hinab.
"ICH BIN BEANIII----" konnte man noch oben bis ins Unhörbare verklingen lauschen.
Bea viel und viel und ließ den langezogenen Vokal ihres Namens nicht abreißen. Ihre Haare flogen im Gegenwind nach oben, wie ein pinkfarbener, zerrissener Schleier. Fest verschlossen waren hingegen die roten Augen, welche sich rühmten nicht besonders schwindelfrei zu sein. Die preschte gegen ihr Gesicht und das Echo der eigenen Stimme, erinnerte die Nummer 5 daran, dass sie noch nicht aus der eigenen Existenz geflogen war.
Die Sekunden verstrichen, wennglich sie ihr, die es ja am eigenen Leib erlebte und deren Blut irre flatterte, wie wüste, unzählbare Stunden vorkam, voller Ungewissheit, voller Schwärze, die sie hinter ihren eigenen Lidern geschaffen hatte.
Und dann kam das Unvermeidliche eines Sturzes: Der Aufprall.
Ein schweres Hinternis, das sich Boden nannte und das dem Fall ein jähes Ende bereitete, stürzte sich BeaniXs in den Weg und herber Schock von Schmerz zog sich durch ihren Körper bei den Füßen beginnend.
"---Xs!", endete nun der Ruf der Pinkhaarigen, die nun wieder ihre Augen aufschlug und vorsichtig die düster wirkende Umgebung, die nur durch AhcXsas' Licht und den kleinen Kegel vom Brunnen erhellt wurde.
"Nix passiert!", rief sie informierend nach oben.
Sie sah sich um und befand sich in einer stinkenden Katakombe, die nur so wimmelte von Algen, piepsenden Ratten und - was sie nun erst gewahrte - abgestandenem Wasser, welches wohl das Hauptverschulden an diesem widerwärtigen Gestank hatte. Und sie - Unglücksvogel vom Dienst - saß mitten drin in der Lauge, die eine undefinierbare Farbe zwischen Braun, Schwarz und eitrigem Grün zu haben schien. Hinzu kam noch, dass es eiskalt war.
Das eklige Gewässer bedeckte den ganzen Boden. Vielleicht hatte AhcXsas Recht gehabt und es handelte sich wirklich um die Kanalisation. Aber bedachte sie es recht, konnte sie sich nicht besinnen, je etwas von so einer Einrichtung in Atlantis gehört zu haben, nicht miteinbezogen, dass sie während ihres gesamten Aufenthalts hier kein Wort Atlantisch oder Altantlanesisch oder, wie immer man diese Sprache bezeichnen wollte, verstanden noch gesprochen hatte. Aber um der Sicherheit willen, stand sie ganz schnell aus der Bühe auf und roch reflexartig an ihren Händen. Sie stanken abartig und Bea verzog angewidert und einem dezenten Brechreiz nahe das Gesicht.
"EKLIG!", rief sie laut aus und nahm sich vor sofort nach der Rückkehr zu baden und zwar lang und ausgiebig mit Schaum, Musik, Quietscheentchen und vor allem in sehr sehr heißem Wasser, damit sie ja keinen altantischen Schnupfen bekam, denn sie wusste genau, dass es der einzige Sinn von Atlantis war, sie verrückt und krank zu machen.
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AhcXsas:

Thema: Re: Stadtzentrum So Nov 21, 2010 6:57 pm
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Der weißhaarige Niemand schüttelte ungläubig den Kopf und zuckte mit den Achseln, sein seufzen war schon fast ein ächzen als er feststellen musste das auch dieses seiner Mitglieder sich nicht einmal normal benehmen konnte. Er stampfte seicht auf und unter seinen Füßen stabilisierte sich ein Diskus aus violetter bis schwarzer materie, die durchsichtig schien und immermal wieder hin und herschwirrte sodass man sie schon fast für eine kleine Galaxie aus sternen halten konnte. Langsm hob sie sich an, presste sich dem Loch entsprechend zurecht und lies den Meister schnell aber sacht nach unten schweben. Seine goldenen Augen erhellten schon fast die tiefe finsternis auf dem Weg nach unten und seine Gedanken raasten wieder wild hin und her.
Ich sollte unsere Reihen besser beobachten...BeaniXs scheint in der Tat noch etwas anderes zu bieten als nur ihren kindlichen Charme. Xovriel ist jetzt mehr oder weniger ein Schlüsselträger und PiaatricX hat die Kraft ihrer Erinnerungen erlangen können. Selbst ich bin gewachsen am Kampf gegen mein altes Ego...... Er lächelte in der Dunkelheit und sein blick fiel ungesehen melancholisch aus. CraXm...YggXep...Ob wir diese Welt wirklich realisieren können ?
Als seine fahrt dort endete wo Bea herausgerutscht wahr gab die Lichterkugel zwar nicht alles dieses unterirdischen labyrinths preis doch zwang sie die schatten an eine gewisse grenze. Der schneeblonde Niemand hörte das wispern und das raunen des Gestanks und vernahm das blubbern des hiesigen Marsches. Ein schier unheiliger Ort den man hier entdecken musste.
Behende flog die Plattform mit dem Bernsteinägigen schräg über seine Partnerin doch lies seinen aufmerksamen Blick nicht beirren und flgte den Ratten und Kakerlaken die sich hier tummelten. "Nun...da wären wir..."
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BeaniXs:

Thema: Re: Stadtzentrum So Nov 21, 2010 8:55 pm
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"Es ist hier.", raunte das Mädchen, das versuchte ihr Stiefel aus dem Matsch zu ziehen, ohnen einen Treibsandeffekt hervor zu rufen. Sie konnte sich in diesem Moment, wo ihr Geist klar und präzise arbeitete, nichts schlimmeres vorstellen als einen Treibsandeffekt. Sie erinnerte sich ganz genau, wie eine ihr damals wohl bekannte Person vermittelt hatte, wie ein solcher Effekt vonstatten ging: In dem Moment, wo man einen Fuß aus einer solch sackenden Masse herausziehen wollte, verlangerte man automatisch das gesamte Körpergewicht auf den anderen Fuß, der dadurch so schwer wurde, dass er weiter einsank als der andere Fuß, den man rausziehen wollte. Steckte man in einer solchen Klemme, so konnte nur ein Wunder helfen, denn allein war es eigentlich unmöglich wieder rauszukommen.
Der Boden war derart aufgeweicht, dass kein wirklicher Untergrund entstehen konnte und so musste BeaniXs befürchten, dass sie diesen Boden, käme es zu einem Kampf, nicht als Waffe nutzen konnte, da das Wasser allzu reichlich im ihm war. Sie hätte es filtern müssen, was dann höchst wertvolle Zeit gekostet hätte. Alles in allem kam noch der verruchte Gestank hinzu, der einem schon arg an der Konznentration hinderte.
Aber warum rechnete sie eigentlich hier unten mit Widerstand?
Woher ahnte sie es; wusste sie es? Es war ihr entfallen, schon vor sehr langer Zeit und genau das, dieses Unwissen, sah sie stark als eine Gefahr an.
Watend ging sie voran und folgte dem Gang.
"Oh dieses schmierige Wesen! Es wird mir nicht entkommen!", murmelte sie unheilschwanger vor sich hin und erkannte fast die eigene Stimme nicht wieder. Hatte sie je so geklungen? So tief, raunend, bestienhaft?
Auch die roten Augen hatten einen Ausdruck inne, der nicht normal für sie war. Das glückliche Leuchten war nicht da, war anscheinend einem düsteren Blitzen gewichen, das sich, traf es das leuchten von AhcXsas' Kugel, seltsam dem Licht entgegenspiegelte, wie Hohn, wie Herausforderung, wie die Beleidigung, die einen Kampf heraufbeschwören konnte, wo zuvor nur leere Worte gefallen waren.
Wie aus einem schieren Reflex heraus ließ sie Sylphim in ihrer Hand kreisen, wie ein die angriffgefeihten Wölfe mit ihren Schwänzen auch zu tun pflegten. Es war eine eindeutige Bewegung, die den Beobachter zur Obacht zwingen sollte.
Dann erklang ein Grollen in der entlosen Finsternis und brach teilweise den Schatten des Ungewissen auf, den die Straße des stinkenden Schlammgewässers durchzog.
"Baby, komm zu deiner lieben Mami", meinte BeaniXs angrifflustig und grinste breit.
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AhcXsas:

Thema: Re: Stadtzentrum Mo Nov 22, 2010 6:23 pm
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Die Nase rümpfend beugte sich der meister ein paar zentimeter nach vorn um seinen Blick eine größere Reichweite zu verleihen doch auch wenn sich seine Pupillen noch so sehr anstrengten sie konnten nicht durch diese allesumfassende Dunkelheit sehen. Plötzlich flog ihm ein abartiger Gestank entgegen der an widerlichkeit schon fast die grenzen der Ketzerei sprengte. Es war ein fauliges stechendes Aroma, es roch nach frisch aufgeplatzten Eiterblasen und Furunkeln, nach faulen Eiern die man in schimmelkäse eingelegt hatte und dann noch drei wochen im backofen toastete bevor man ihn vergas und er sich zu einem monstrum aus pelz und Gestank erhob. Der Pesthauch flog umher und man konnte matschiege schlurfende Schritte hören die von einem gurgelnden und abscheulichen Vieh kamen. Selbst der sonst so gefasste Meister rümpfte stark die Nase, hielt sie sich sogar alsbald zu und versuchte durch den Mund zu atmen was den ätzenden Gestank von Schlachtgarn und ausgebrannten triefenden Wunden aber nichts abtat. Tränen krochen schon fast aus den Augen des schneeblonden Niemands als er weiter zu atmen versuchte. Und in einem nasalierten Ton fragte er was um alles in der Welt dieses DING doch sei.
Es trug verborgen das Emblem der Herzlosen, war übersät mit eitrigen geschwülzten und wirkte wie ein Zombieriese ohne Orientierung. Es hatte Vier Kiefer die nach unten offen hingen, aus dem zahnfleisch suppte gelbliche Flüssigkeit und aus den schwarzen scheinbar ausgegrabenen Augenhöhlen schmatzte schwarzes Blut an ihm hinab. In ihm versenkt waren diverse Metallteile, Rohre, schwerter, metallplatten. Es war ein grauenhafter anblick den man besser keinem anderen erzählte. Zu allem überfluss schien sich auch ab und an die haut abzuschaben und gab blick auf entzündetes schleimiges Fleisch welches daraufhin schon bald wieder diese schuppige ekelerregende haut bildete. Ein röhren und schnauben war zu hören das an eine erstickende Giraffe erinnerte. So watete es immer näher zur rotäugigen Schönheit hin.
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BeaniXs:

Thema: Re: Stadtzentrum Mo Nov 22, 2010 6:55 pm
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BeaniXs warf AhcXsas einen Blick zu und wunderte sich stark über das Unwohlsein seinerseits.
"AhcXsas, sei nicht so ein jämmerlicher Waschlappen.", meinte sie mit derselben Unschuldsmiene wie je.
Ihr machte der Gestank herzlich wenig aus und auch das Vieh an sich erregte mehr eine mitleidige, als eine verabscheuungswürdige Ader. Ihr ging es nur um den Zweck, dass diese Angelegenheit endlich erledigt werden musste und das ohne Umschweife. Beas Augen trafen die des Geschöpfes voller Entschlossenheit, ähnlich wie bei einem Freiheitskämpfer, der seine Chance auf den Sieg am Firmament funkeln sah. Das Vieh watende auf sie zu mit einer Geschwindigkeit, die kaum der Rede Wert gewesen wäre. Allerdings stimmte es wohl, dass der Geruch, der von ihm ausging, alles andere als verheißungsvoll war. Ja, er war sogar ein wenig demotivierend.
"Ähm AhcXsas, wie kämpft man gegen sowas eigentlich?", fiel ihr plötzlich ein. Denn es schien ihr unmöglich einen Hieb zu landen, der nicht in dem Gewirr aus Eiter und verpestetem Sekret stecken bleiben würde. Und würde man davon weiterhin ausgehen, dass die ganze obere Hautschicht aus gammligem Gewebe bestand, so war es auch noch wahrscheinlicher, wenn man eine dieser Eiterblasen auffetzte und über und über mit dem Glibber überzogen sein würde. Gut, BeaniXs würde es nichts weiter ausmachen, denn durch ihren Sturz strotzte sie momentan ebenfalls von dem ekligen Gewässer und stank wahrscheinlich fast genauso schlimm, wobei sie sich keine Gedanken darüber machen wollte, was da so alles gerade in ihren Haaren herumhing. Aber AhcXsas würde wahrscheinlich seine Problemchen haben und wenn ihm der Gestank jetzt schon so zusetzte, wie würde er dann erst regieren, wenn er wüsste, dass der Gestank sich noch verschlimmern würde, wenn man das Viech aufschnitt?
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AhcXsas:

Thema: Re: Stadtzentrum Mo Nov 22, 2010 7:11 pm
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Der meister schüttelte den Kopf, durchatmen wäre gerade keine sonderlich gute Idee gewesen bei dem gestank. Es mag sein das AhcXsas in dieser hinsicht vielleicht etwas eitel und snobistisch war, aber sowas kann man sich doch nicht bieten lassen. Hygiene hin und her, solche Wesen waren ihm zuwider. Und dennoch...seine Edelsteinaugen blitzen auf und der blick legte sich schon fast provozierend auf die Steinbändigerin. "Du hast nicht nur physische Stärke, du kannst das Viech auch mit Steinen bombadieren. Bedenkt man das wir gefallen sind besteht die gesamte Decke aus Steinen." Er lächelte kurz und schwebte dann in den Hintergrund. Wieder sammelte sich die silbrigen Flammen um seine hand und ein gleißender Stern prankte schon bald, von mana getränkt in seiner Hand. Er wiederholte dies noch zwei mal und warf die drei neuen Lichter nach hinten und zur seite. Der ganze raum schien nun erhellt zu sein bis auf ein paar Stellen an denen sich nun die ratten und das Geziefer tummelten.
Der Meister verschrenkte alsbald die Arme und hielt sich recht fern von dem Marschland welches unter ihm blubberte. Wer weiß was darin schon alles gestorben war. Sein Blick hallte wieder gen Monstrum als er bemerkte das es in einem Brüllen nach Bea prankte.
Es ist langsam... dachte der schneeblonde Niemand und beobachtete die beiden wie sie wohkl reagieren würden.
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BeaniXs:

Thema: Re: Stadtzentrum Mo Nov 22, 2010 10:54 pm
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"Das ist eine gute Idee, aber wenn ich die benutzen würde, dann würde das Teil hier einstürzen. Und wenn wir platt sind, können wir nicht mehr kämpfen.", meinte das pinkhaarige Mädchen weitsichtig denkend. Sie gedachte der Situation allerdings zu, dass es zumindest eine Möglichkeit war. Allerdings hatte sie dadurch schon mal eine Vorstellung von den Dingen, die sie nicht machen konnte. Sie hatte zwar damit verbunden ziemlich wenige Möglichkeiten, aber wo ein AhcXsas war, gab es sicherlich auch einen Weg. Zumindest hoffte sie ganz darauf.
Das Wesen war langsam, noch viel langsamer als sie selbst und wenn sie dies nutzen könnte, war eigentlich der ganze Kampf schon gewonnen. Sie hatte wirklich Glück, dass das Vieh so langsam war, so hatte sie massig Zeit, um darüber nachzudenken, wie sie angreifen sollte. Sylphim fühlte sich wie immer toll in ihren Händen an und der unwiderstehliche Genuss von einer Kraft, die wohl in ihr schlummerte. Nebenbei hatte sie aber große Lust auf Pudding, mit dem sie sich hinterher belohnen wollte.
"Eckstein, Eckstein, du wirst gleich verreckt sein!", rief sie und drehte die Schwertaxt noch einmal galant in ihrer Hand und dann preschte sie mit einem lauten Kampfschrei auf das Biest, das sich in den letzten Sekunden kaum genähert hatte.
"Ich bin BEANIXS!!"
Sie schwang die Axt auf das Biest, das sich nicht wirklich zur Wehr setzen konnte. Sie hieb auf das Biest ein, wilder, schneller, unumsichtiger als sonst. Die Bestie erhielt innerhalb von wenigen Sekunden etliche Schnitte, aus denen weitere Schwelle eines stinkenden Sekrets austrat. Weiterer schlimmer Gestank in einer bereits scheinbar ausweglosen Situation. Es stank bestialisch, vergleichbar mit einer vaginalen Pilzinfektion, die von Medizinern der Einfachheit halber als fischig beschrieben wurde, was BeaniXs allerdings nicht bestätigen konnte, da es an sich noch etwas von einer entzündeten Fleischwunde hatte. Jedenfalls floss ziemlich viel von dem Zeug auf die im Vergleich zu dem Biest flinke Nummer Fünf und ihre dereinst so strahlend schwarze Kutte war nun bedeckt von Schleimen der unterschiedlichsten Farbe und Geruchsmarke. Sie roch unfassbar fürchterlich. Zum Glück nahm sie es selbst nicht so wahr wie andere, ihre Nase war mittlerweile ohnehin tiersich geruchstaub geworden. Es machte ihr nichts mehr wirklich aus.
Aber trotz der ganzen verheißungsvollen Treffer musste sie feststellen, dass es nichts brachte. Das Monster brüllte auf, stank vor sich hin, und blutete wohl, aber dennoch versuchte es noch immer sich nach wie vor zur Wehr zu setzen, indem es nach ihr packen wollte. Und während des Hiebens konnte sie sich nicht auch noch auf die Teile des Monsters konzentrieren, die ihr eventuell richtig gefährlich werden konnten und so war es nicht verwunderlich, dass BeaniXs sich plötzlich in der stinkenden Gewalt des Monsters befand, genau in der Hand des Monsters.
"AHCXSAS!", schrie sie auf und fühlte, wie sie stinkend gequetscht wurde.
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AhcXsas:

Thema: Re: Stadtzentrum Di Nov 23, 2010 4:41 pm
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Wir hätten auch die dunklen Korridore Nutzen können um auszuweichen... Ein Schweißtropfen rann an AhcXsas Schläfe entlang, seine Augen tanzten in seinem Gesichtsfeld hin und her und beobachteten die Umgebung als auch das Untier. Da es derart langsam agierte hatte der Pöäne schmiedende Meister genug zeit um einen eventuellen Gegenschlag zu planen falls seine, erheblich an Ungerüschen gewachsenen, Partnerin versagen sollte. Was scheinbar nicht lange auf sich zu warten lies.
In dem Griff des Zombieriesen brodelte das fleisch auf und säureähnlicher schwarzer Schleim tropfte durch das Blut auf den mantel der stillen Heldin und zersetzte ihn an einigen stellen seicht.
AhcXsas linke Hand verkrampfte sich und rotblitzendes Mana zuckte um sie herum, man hörte kurz das surren einer Hochspannungsleitung und in der nächsten Sekunde schwang er seinen Arm von der rechten Schläfe nach vorn auf das Monster zu dessen Hand nun durch eine rotglühende Sternenmaterie abgeschnitten wurde und zu Boden raaste. "Pass besser auf !" gab er halbherzig zur kenntniss, legte dann die Hand wieder ans Kinn und beobachtete die Situation weiter.
Normalerweise wollte er der Steinwerferin nicht helfen um zu sehen was sie drauf hat, doch das sie sich so leicht gefangen nehmen lassen würde war nicht geplant.
Er grinste leicht verstohlen. "Bea wenn du so weitermachst enttäuschst du mich ganz schön, muss ich sagen..." vielleicht motivierte das die sonst so euphorisch ihren Meister begehrende Frau. Nunja, bei Pia wirkte Provokation, bei Xovriel genauso, bei YggXep wirkte schon allein das versprechen ihr nach dem kampf was zu Futtern zu spendieren und bei Xantja wirkte es wenn man ausversehen mal ihre Kreaturen frei lies. Nunja...AhcXsas musste schließlich wissen wie man seine Schützlinge motiviert. Und da bea sonst immer und überall motiviert ist...musste er sich eben was einfallen lassen.
Das Ungetüm grunste und hob zwei Kiefer an um einen ausdruck des Schmerzes zu symbolisieren. Es fauchte auf und lenkte eines seiner fast bis zur unendlichkeit entstellten Augen auf den Meister und das andere lies er weiterhin auf das pinkhaarige Weib herablinsen.
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BeaniXs:

Thema: Re: Stadtzentrum Di Nov 23, 2010 5:42 pm
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Verdutzt blickte Bea den Meister an.
"Dich enttäuschen?", wiederholte sie ungläubig und ihre Unterlippe begann unkontrolliert zu zittern, "Niemals, das würde ich niemals tun!"
Nichts schlimmeres gab es wohl auf der Welt für BeaniXs als den Meister zu enttäuschen und wahrlich schrecklich klang es in ihren Ohren, dass ihr Kampfstil daran Schuld trug.
"Dann bleibt mir wohl keine andere Wahl", meinte sie daraufhin und öffnete den Reißverschluss ihrer Organisationskutte. Sie hatte genügend Zeit dazu, da das Viech eh langsamer war als eine Schnecke. Die Kutte viel achtlos zu Boden oder eher in den schlammigen Boden, wo sie glücklicherweise nicht unterging. Wieder drehte sich Sylphim in der Hand der Steinbändigerin, die nun urplötzlich in einem etwas unpassendem Outfit - einem leuchtend blauen Prinzessinnenkleid mit riesigen Puffärmeln und dazu passenden Glasschuhen- dastand; auch ihr Haar wirkte nun eher kupfern als pink.
"Nun lernst du mich kennen, du verpestetes .... Dingsda!", krächzte sie dem Monster entgegen, da ihr kein besseres Wort einfiel. Das war an sich auch nicht wirklich von Bedeutung, da sie nun einen Angriff starten wollte, der um einiges gewiefter war als ihre vorherigen, die nichts als Schande gebracht hatten. Sie hüpfte - ja, sie hüpfte wirklich - mit einem kitschigen Gesummse auf den Lippen hinüber zur Wand und schlug fest mit der Axt gegen den Stein, im selben Augenblick schoss dadurch ein steinerner Pfahl aus der Wand heraus, der das Monster ziemlich arg traf und zwar direkt in seinen Bauch, wenngleich sich BeaniXs dahingehend nicht ganz sicher war, denn für sie hätte das ganze Viech aus Bauch bestehen können, ohne dass es einen Unterschied gemacht hätte.
Das Monster brüllte heiser grunzend auf und bewegte auf grotesk langsame Weise seine Kiefer. Doch erneut trat aus der Wunde das widerwärtige Sekret, das wenige Momente später bereits begann den steinernen Pfahl zu zersetzen. Der Pfahl hielt es zwar noch am FLeck, aber lange würde es sicherlich nicht mehr dauern, bis er seinen Dienst versagen würde, es galt nun die Gunst des Moments zu nutzen und zuzuschlagen, ehe es zu spät war.
Von draußen her erklang das Geräusch einer einsackenden Mauer und ein Rütteln ging durch den ausgebauten Untergrund. BeaniXs wusste ziemlich genau, um was es sich handelte: Dadurch, dass sie soeben ein Stückchen Wand hatte vorschnellen lassen, hatte sie zwangsläufig weiter hinten ein Loch bilden müssen und da ein Loch keine besonders gute Tragfläche für tonnenschwere Häuser war, sackte nun freilich das Haus, welches über dem Loch war, nach. Es gab dabei allerdings kein Risiko für die Leute, die gerade unterhalb waren, deswegen schenkte sie dem Rütteln, das noch etwas nachklang, kaum Beachtung.
Schnell wiederholte sie diesen ziemlich schlauen Schachzug auf der andern Seite und fixierte so das Monster in der ungefähren Mitte des Ganges. Ein weiteres Rütteln durchzog den Untergrund, doch BeaniXs trat ganz gemächlich vor das Monster, wobei sie Sylpphim so federleicht in ihre Hand tippen ließ, als sei es ein wunderlicher, etwas zu groß geratener Feenzauberstab.
Die Steinbändigerin in dem blauen Kleid mit den riesigen Puffärmeln grinste keck und legte den Kopfleicht schräg. In ihren Augen funkelte eine gewisse Spur von Sarkasmus und dem glühen, das Augen nur bekommen, wenn sie sich am Leid anderer ergötzen.
"Ich will ja nicht unhöflich sein, du mieses Stück,", meinte sie, "Aber ich bin sehr, sehr, sehr, sehr, SEHR unerfreut über ein solch beschissenes Verhalten und dafür wirst du nun gerichtet, unwiederrflich, entgültig! Aber lass mich dir noch einen letzten entscheidenden Satz mit auf den Weg geben ..."
Noch ehe dieser glorreiche und nun für alle Zeiten für immer verschollen bleibende Satz gesprochen werden konnte, hatte das MOnster den einen Pfahl erfolgreich wegätzen können und hatte genügend Gelegenheit während dieser eigentlich viel zu langen Rede ein Tentakel nach Bea auszustrecken, welches sie fast am Fuß erwischt hätte, wenn sie es nicht doch noch rechtzeitig bemerkt hätte und zur Seite geschnellt wäre. BeaniXs hatte denselben Fehler gemacht, den viele Superschurken in solchen Momenten zumeist machten, sie hatte viel zu viel geredet und nicht schnell genug gehandelt. Das Ergebnis dieses tollköhnen Unterfangens war nun, dass ihr wunderhübsches Kleid ungeheuer viele Spritzer Matsch abbekommen hatte und sie über dies hinweg auch noch ein wenig wütender geworden war als davor schon.
"Gut, wie du willst", sagte sie wütend, "ICH BIN BEANIIIIIIXS!"
Ihr Kampfruf hallte an den Wänden wider und erzeugte ein fürchterliches Echo im ganzes künstlich erstellten Raum, während BeaniXs in die Luft sprang und dem Monster mit einem ihrer Glasschuhe mitten ins Auge trat, wo selbiger leicht klirrte und dem armen Vieh das Auge freilich ausstach, währenddessen die stille Heldin einen Sprung zurücksetzte und wieder vor dem Ding landete, mit einem Fuß, der nun unbeschuht war. So muss sich wohl Cinderella gefühlt haben, dachte sie und fühlte den eklig kühlen Matsch zwischen ihren hübschen Zehen glibbern. Ohne jedoch dieses Mal einen scheinbar unwichtigen Moment zu vertrödeln oder mit dumpfen Reden aufzufüllen, begann sie nun dem Vieh den Rest zu geben.
Sie streckte die Arme nach vorn, wobei Sylphim auf ihren Handflächen lag. Ihr Blick wanderte nach oben und erneut begann sich die Axt zu drehen und zwar diesmal in einer so schnellen Rotation, dass man sie kaum noch mit dem Auge wahrnehmen konnte. BeaniXs sprang dann mit dem sich drehenden Ding nach oben und vollführte einen Schnitt in die Decke, weiter zur linken Wand, durch den Boden und auch durch die rechte Wand, sodass sie beim Ausgangspunkt wieder ankam und sie wieder auf ihren Füßen landete. Die Steine, die vom Schnitt getroffen wurden, waren sauber zersäbelt, als wäre ein Messer durch Butter geglitten. Daraufhin sprang sie mit beiden Füßen erneut vom Boden ab, allerdings nicht besonders hoch, denn sie wollte gar nicht nach oben. Ihre Füße knallten so gewaltig in den matschigen Grund, dass erstens ihr Kleid noch mehr versaut wurde, die Gewalt den Schlamm so stark zusammenmanschte, dass er fest wurde, auch wenn Bea dadurch wirklich buchstäblich knietief im Modder stand und ihr zweiter Glasschuh zu Bruch ging, was nicht ohne Schnittwunden und Blut vonstatten ging, und noch dazu pfefferte eine so gewaltige Kraftwelle auf den Schnitt, dass sich dieser vergößerte und eine Lücke zwischen dem Teil mit dem Monster und dem Teil der Niemande schuf, der einen guten Meter breit war.
Wieder grinste BeaniXs das Monster an, auch wenn sie ziemlich starke Schmerzen in den Füßen verspürte.
"Ich hoffe, du weißt, was jetzt kommt.", meinte sie und lächelte zuckersüß, während sie Sylphim verschwinden ließ. Dann klatschte sie ein einziges, festes Mal in die Hände und der ganze von den Niemanden abgetrennte Gang klatschte mit vollem Karacho auf das Vieh. Das Geräusch vom Ausdrücken eines Furunkels erklang, laut und unheimlich schleimig. aber der Schleim blieb unsichtbar unter einer Schicht aus den Tunnelsteinen, der Erde, der Straße darüber und einem Gebäude, das wirklich verdammt große Ähnlichkeit mit einer Suppenküche hatte.
Eine Staubwolke wirbelte herauf und hüllte alles in einem stickigen undurchsichtigen Nebel ein.
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AhcXsas:

Thema: Re: Stadtzentrum Di Nov 23, 2010 6:14 pm
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Nicht schlecht staunen beobachtete Numero Uno dieses ganze Geplänkel, wobei seine Augen oftmals einen unheilschwangeren Charme annahmen und behende auf die Fingerfertigkeiten der heldin achtete. Seine Motivationstaktik war aufgegangen, und trotz des schon fast peinlich wirkenden utfits von Bea lernte er ihre Kräfte zu respektieren. Sie schien weitaus geschickter zu sein als sie im allgemeinen war, es schien etwas dunkles in ihr zu lauern was nur wartete freigesetzt zu werden. Wer weiß was dies noch für Ausmaße annehmen könnte.
Der Staub flog ihm um die Ohren und das fahle neonlicht seiner Kugeln verschwand vor ihm und glühte nurnoch teilweise von rechts und von hinten durch den Untergrund. "Beeindruckend." gab er in der gewohnten Arroganz von sich die wirklich nur bei den Oberbossen der Oberbösewichte richtig rüberkam. Er applaudierte sogar kurz, strich mit dem rechten Arm über die Wolke aus staub und lis sie zu boden drücken sodass sie sich bald mit dem Brackwasser verband und ausstarb.
Vor ihm BeaniXs in dem besudelten kleid, weiter vorne die massive steinmauer die das Ungeheuer begruben hatte. Er schüttelte kurzerhand den Kopf und zeigte auf die Mauer. "Dein kampf war zwar ganz anständig, aber wie kommen wir an das herz welches der herzlose verschlungen hatte..." er seufzte. "...Ich denke nämlich mit ziemlicher sicherheit ist das auch im wahrsten sinne des wortes...Matsch." Er lächelte bei diesem kleinen Flachwitz.
Seine Plattform glitt weiter hinunter zu BeaniXs. Vor ihm sammelte sich schwarz violette energie die bald darauf beide Niemande verschlang und kurze zeit später den Blick auf das Zerstörte Stadtviertel preis gab. Die Sonne stach kurz in den Augen doch des Meisters alles gewöhnte pupillen verengten sich schnell und ließen ihn wieder klar sehen. Er tappste von der Plattform und war froh wieder materiellen festen Boden unter den Stiefelsohlen zu spüren. Er hielt sich etwas weiter weg von seiner partnerin auf damit der beißende geruch nicht auch noch ihn erfassen mag, dann machte er noch eine gratulierende Geste zu der Steinwerferin und ein Gesicht als wäre er wirklich beeindruckt.
"Gut gemacht...Aber wenn wir zurück sind...geh doch bitte unumgänglich und sofort duschen...für so...2 bis 6 Tage..." Er musste schon fast lachen. "Einen neuen Mantel kannst du dir dann auch abholen." Sein Blick verflüchtigte sich nach oben und erhielt einen naiven, kindlichen charme. "Und...noch eine frage...wozu das Kleid ?"
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BeaniXs:

Thema: Re: Stadtzentrum Di Nov 23, 2010 6:27 pm
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BeaniXs horchte zuerst gar nicht zu, sondern hatte sich vornübergebeugt, wobei sie wieder und wieder mit dem Fuß auf den Grund trat und kleinere Bebchen hervorrief. Ihre Hand wühlte derweil im Matsch und wartete darauf, dass etwas in sie hineingetrieben wurde. Dann endlich hatte sie es, es war genau der Teil, wo AhcXsas soeben fragte, wozu sie so ein wunderschönes Kleid anhatte. Genau zu diesem Zeitpunkt richtete sie sich auf und hielt das komplett verdreckte Herz in der Hand.
"Gefunden", meinte sie freudig und gind auf AhcXsas zu, woraufhin sie es ihm gab. Ihre Füße waren voll mit einer Mischung aus Dreck und Blut und machten matschige Geräusche bei jedem Schritt, den sie tat.
"Das ist meine zweite Beattle-Form!", verkündete sie frohlockend, "Ich mag mein blauen Prinzessinnenkleid, nur die Glasschuhe sind scheiße."
Sie wollte sich eigentlich eben nochmal ihr Werk ansehen, als sie plötzlich panisch aufschrie und dann in nächsten Moment erleichtert ausatmete und meinte, dass es ja Gott sei Dank nur ihr Ärmel war. Und wahrhaftig ihre Puffärmel waren riesig, gewaltig, monumental und bei weitem waren sie größer wohl kaum herstellbar, wenn man noch Rücksicht auf sowas belangloses nahm wie einen Kopf.
Die nun kupferhäuptige Steinmeisterin schaute AhcXsas glücklich lächelnd an und hielt die Hände hinterm Rücken verborgen, als könne sie kein Wässercehn trügen.
"Ich bin BeaniXs!", meinte sie dann auch noch, ganz aus dem Zusammenhang gerissen.
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AhcXsas:

Thema: Re: Stadtzentrum Di Nov 23, 2010 6:38 pm
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"Ich...weiß..." Das Drop war ihm förmlich ins gesicht geschrieben doch lies er sich dadurch nicht beirren und starrte das widerlich verkeimte Herz an welches wirklich jeden Glanz verloren hatte durch die sekrete die darüber flossen und es in einen schuppigen panzer hüllten der jeden moment zu platzen drohte. "Nun...du solltest es behalten bis wir zurück sind...ich werde es dann irgendwann dem Kingdom hearts zufügen." Meinte er verschmitzt.
Er dehnte sich einmal kräftig und sah in de Himmel der jetzt durch die vernichtung der Finsterniss viel klarer schien und auch der Gesang der Möwen war deutlicher und fröhlicher zu vernehmen.
"Lass uns gehen...dieser Ort stimmt einen irgendwie melancholisch...und besonders gut riechen tut er auch nicht." Dies sagte er mit einer Überzeugung mit der er hätte Steppdecken an Afrikaner hätte verkaufen können. Sicherlich zur erheiterung der stillen Heldin.
Sein linker Arm schwang eleganz zur Seite und der Mantel drehte sich in AhcXsas bewegung schwungvoll mit als vor ihm das sinistre Portal erschien in das er kurzerhand schon fast verschwand.
"Trotzdem ist es gut erinnerungen an seine Heimat zu bewahren, BeaniXs..." Die Augen schließend trat er in die Dunkelheit und durchquerte die blinden Ewigkeiten zum Schloss das niemals war.
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BeaniXs:

Thema: Re: Stadtzentrum Di Nov 23, 2010 6:58 pm
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"Warte AhcXsaaaaas!", riefsie ihm nach und sprang ihm hinterher ins Portal, in welchem sie mit einer stürmischen Umarmung, wobei der ganze Modder an ihn gedrückt wurde, vom Weitergehen abhielt.
Das Herz hatte sie noch sicher in der Hand und sie war sich sicher, dass AhcXsas es erst annehmen würde, wenn es mindestens 5000 Durchläufe in der Waschmaschine hinter sich hatte. Aber das machte BeaniXs nichts aus und sie drückte den Meister fest an sich, wobei ihre riesigen Puffärmel seine Ohren komplett einhüllten.
"Das war ein tolles Abenteuer. Das sollten wir wirklich mal wiederholen. Aber nächstes Mal bitte in eine Welt, die aus Pizza besteht, ja?", plapperte sie den Meister drückend fort.

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Folge 004 - Die Stadt im Meer [Atlantis]
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