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 Wolkenkratzer der Erinnerung

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BeitragThema: Wolkenkratzer der Erinnerung   25.12.11 18:51

Ohne großen Protest lies sich Naikx mitziehen was Xeni sehr überraschte. Vielleicht ist er echt kein übeler Typ schoss es ihr durch den Kopf als sie sich etwas nachhinten drehte und sah das er die Augen zuhatte.
~Natoll schon ist er genervt von die Xen. Super~ Am liebsten hätte sie ihre Hand gegen die Stirn klatschen lassen nur Naikx Stimme hielt sie davon ab.Als er sich plötzlich bedankte blieb sie stehen. Mit sowas hatte sie nun überhaupt nicht gerechnet. Sie hatte nie damit gerechnet das Naikx jemand ist der sich bedankt. Sie fühlte wie wärme ihren Körper durchfuhr.
"Ähm-..Keine Ursache. Ich bin niemand der Leute einfach stehen lässt. Obwohl es manchmal sicher Praktischer wäre", gab sie etwas Flüsternd zurück.
Doch sie blieb nicht allzu lange so ruhig als ihr seine Frage wieder einfiel und wie er es gesagt hatte.
"Ja. Ich hab dieses Labyrinth ganz gut im Kopf. Und nein, ich knall nicht immer erst mit dem Kopf gegen die Wand", letzteres brummte sie förmlich.
"Aber, sag mir mal was ist das für ein Gefühl auf mich angewiesen zu sein. Oh Sorry. Was für ein Gedanke?", korrigierte sie sich als ihr die Sache mit den Herzen einfiel. Er wollte länger als 20 Minuten leben. Was für ein mieser Witz. Die Frage war ja auch ob man das hier überhaupt als Leben bezeichnen kann.

Rechts rum, gerade aus, wieder rechts, links. Schon bald standen sie vor dem Wolkenkratzer wo vor nicht allzu langer zeit noch Xari und sie gesessen hatten.

"Lass uns hier etwas sitzen", sagte sie und wartete nicht auf eine Antwort sondern zog Naikx mit zu den Stufen und lies ihn erst los als sie sich hinsetzte.
"Ich möchte noch nicht zurück. Ich weis nicht wie ich es richtig sagen soll aber da drinne hab ich das Gefühl erdrückt zu werden", erklärte sie sich und deutete auf das Schloss was sich groß über die Stadt stellte.
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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   18.03.12 18:33

Nun befanden sie sich vor dem riesigen Wolkenkratzer. Xeni saß und er selbst stand und blickte nach oben.
Zugegeben, der Wolkenkratzer war ein großes Gebäude aber von denen wimmelte es in dieser dunklen Stadt überall. Also zeugte es wohl doch von einem minimal ausgeprägten Orientierungssinn von Xeni wenn sie durch die verschiedenen Seitengassen wieder hierher zurückfand. Entweder dass, oder sie hatte Glück und ist nach dem Entdecken des Monuments einfach drauf zugegangen.
"Ich möchte noch nicht zurück. Ich weis nicht wie ich es richtig sagen soll aber da drinne hab ich das Gefühl erdrückt zu werden."
Der Niemand sah zu ihr hinüber und dann zu dem Schloss auf welches sie deutete. Es war riesig und schien allein mit seinem Aussehen einen imposanten und mächtigen Eindruck zu machen. Hinzukommend war das leichte Gefühl erschlagen zu werden. Letzteres war vermutlich ebenfalls dafür verantwortlich, dass das was seine Wegbegleiterin soeben gesagt zhatte, vermutlich das erste was aus ihrem Mund kam war, was er ihr doch glatt sofort abkaufen würde und nicht als dämliche Spinnerei oder Gefühlsdusselei abtun würde.
Er seufzte, setzte sich dann aber neben Xeni und richtete seinen Blick auf die dunklen Treppenstufen.
"Scheint kein besonders schöner Ort zu sein zu dem wir da hin müssen. Mal abgesehen davon dass das hier auch kein schöner Ort ist." versuchte er zu scherzen. Aus den Augenwinkeln sah er zu Xeni hinüber. Ihr Blick hatte etwas undefinierbares, war aber immer noch auf das Schloss gerichtet. So gefiel sie ihm gar nicht.
Da fiel eine rote Haarsträhne ins Gesicht und sofort kam ihm die Idee.
"Hey sag mal... erinnerst du dich genau an was vor dem ganzen mit dir war? Ich meine... ich weiß dass ich keine roten Haare habe. Aber jetzt schein ich welche zu haben. Aber warum?" fragte er und spielte mit eben jener Strähne rum. "Und ist das nur bei mir so? Dann hat das vielleicht gar keinen tieferen Sinn."
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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   20.03.12 17:05

Sie schüttelte leicht den Kopf um Naikx zu zeigen das dieser Ort wirklich nicht schön war, was aber wohl jeder selber wissen musste. Xeni liebt die Freiheit und da drin war alles andere als etwas Frei.
Als Naikx sich neben ihr niederließ dachte sie kurz einen Moment daran das er sie vielleicht anfongzu mögen, aber das war etwa so wahrscheinlich wie ein Goldregen.
"Hey sag mal... erinnerst du dich genau an was vor dem ganzen mit dir war? Ich meine... ich weiß dass ich keine roten Haare habe. Aber jetzt schein ich welche zu haben. Aber warum?" hörte sie seine Stimme jetzt die Stille brechen. Nach kurzem zögern fügte er noch : "Und ist das nur bei mir so? Dann hat das vielleicht gar keinen tieferen Sinn."
Nachdenklich legte sie einen Finger an den Mund und versuchte sich an etwas zu erinnern was vor dem Schwarzem war.
"Alsoo ich kann mich nicht entsinnen das ich je anders aussah, außer vielleicht meine Augen. Aber Xari oder einer der anderen hat nie etwas in der Richtung gesagt. Wir sollten später mal den Superior fragen der kann uns sicher weiterhelfen!"
Die pink-schwarzhaarige sah sich einmal um. Diese Trostlose Gegend machte sie krank.
"Aber ich weis nicht obs dir aufgefallen ist aber du hast nicht nur rote Haare", zögerlich strecke Xeni die Hand nach Naikx Kopf aus und nahm eine Strähne in die Hand; "Die ist zum Beispiel grün und die da", ihre Hand glitt zur nächsten Farbe " Die ist blau." Xeni lächelte Naikx an. Sie konnte sich gar nicht vorstellen das er seine Haare garnicht immer so hatte.
Als ihre Hand etwas kälter wurde lies sie die Strähne los und faltet ihre Hände im Schoß, eine leichte Wärme durchfuhr ihr Gesicht. Ohne diese Reaktion groß zu beachten sah sie Naikx an, setzte sich wie eine aufgedrehte drei Jährige vor ihn und grinste ihn an.
"Sag mal ist sonst noch etwas an dir was ich wissen sollte? Oder von dem du selber noch nichts wusstest?"
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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   20.03.12 17:25

Soso. Sie kann sich also nicht erinnern. Merkwürdig. Scheinbar war jeder ein klein wenig- nein. Jeder war natürlich unterschiedlich. Niemand war hier gleich. Vermutete er zumindest. Aber jeder schien unterschiedlich viel behalten oder mitbekommen zu haben.
Er lächelte. Das war interessant. Oder würde es noch werden.
"Aber ich weis nicht obs dir aufgefallen ist aber du hast nicht nur rote Haare. Die ist zum Beispiel grün und die da, die ist blau." Meinte Xeni da, griff nacheinander in seine Haare und zeigte ihr einzelne Strähne in den soeben genannten Farben. Da machte er selbst große Augen. Er musste ja aussehen wie ein Clown. Und das hatte er vorher noch nie, ganz sicherlich nicht.
"Das ist.... unüblich..." murmelte er sichtlich verwirrt und/oder geschockt über den Zustand seiner Haare. Vermutlich würde das so bleiben.
"Sag mal ist sonst noch etwas an dir was ich wissen sollte? Oder von dem du selber noch nichts wusstest?" hörte er seine Begleiterin fragen und bemerkte erst jetzt, dass sie genau vor ihm saß.
Er fasste sich ans Kinn und setzte einen gespielten Denkerblick auf. Er wusste etwas.
"Ja. Ja ich hab noch was. Aber ich zeigs dir nur wenn du mir zuerst noch was von dir zeigst was ich nicht gesehen hab." antwortete er und zwinkerte einmal.
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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   20.03.12 18:05

Mit großen Augen sah die verspielte Niemandsdame ihren gegenüber an. "Also lass dich trösten die Haare könnte ich mir niemals anders vorstellen. Und ich find sie toll!"
Super das würde ihn aufbauen wenn er sie nicht mochte. Super Xen!
"Ja. Ja ich hab noch was. Aber ich zeigs dir nur wenn du mir zuerst noch was von dir zeigst was ich nicht gesehen hab." Diese Aussage war schon mutig von ihm aber das Zwinkern fast Lebensmüde. Vermutlich machte ihn aber gerade diese Einstellung interessant.
Dennoch musste sie leicht grinsen, ja sie mochte Naikx immer mehr. In ihrem Kopf ging sie akriebisch alles durch was selbst ihr noch neu war. Und dann; DIE IDEE!!!
"Ich weis was" sagte sie grinsend. Sie stand auf und lies gekonnt elegant ihre Chakren erscheinen und hüllte sie in Eisblaues Feuer und warf beide nacheinander in die Dunkelheit. Einige Sekunden des wartens und dann erhellte sich der Dunkele schwarze Himmel und es vielen bunte Funken vom Himmel. Zufrieden mit ihrem Werk setzte sie sich wieder neben Naikx und zwinkerte ihm zu.
"Das musst du jetzt aber überbieten können!"
Egal was er dachte, sie mochte ihn.

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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   20.03.12 18:48

Still schweigen beobachtete der Niemand die Show die ihm Xeni da bot. Ein Feuerwerk und wenn man es nicht anders wüsste könnte man sogar denken, sie hätte noch nie etwas anderes gemacht. Nachdem die Vorstellung geendet hatte applaudierte er ein wenig aus Höflichkeit.
"Nicht schlecht. Dagegen ist das was ich dir zeige total langweilig. Wirklich... jetzt hast du mich so ausgestochen.... eigentlich will ich gar nicht mehr." meinte er und schmollte ein wenig. Dann seufzte er.
"Aber ich habe es versprochen und es wäre unhöflich ein Versprechen gegenüber einer Dame, und auch dir gegenüber, zu brechen."
Er drehte sich zu Xeni und sah ihr direkt in die Augen. Dann streckte er die Zunge raus und offenbarte so das weiße Zungenpiercing welches sich in eben jenem seiner Körperteile befand. Er mochte es. Er mochte es sogar sehr. Sah auch besonders lustig aus wenn man andere verspottete.
Dann holte er die Zunge zurück zuckte mit den Schultern und meinte nur: "Siehst du. Nichts besonderes."
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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   20.03.12 19:52

"Wow nicht so laut" , scherzte Xeni als Naikx anfing zu applaudieren. Sie sah ihn erstaunt an als er sich schmollend zurück zog.
"Uhh wie süüüß", höhnte die freche Xeni. Als Naikx ihr in die Augen sah fiel ihr erstmals auf das seine Augen weis sind. Das lies sie kurz stutzen aber die folgende Aktion von Naikx lies sie breit grinsen.
"Sag mal hast du das Ding schon immer? Ich fass es nicht und das nennst du langweilig? Weist du das du der erste bist der mir begegnet den ich richtig genial finde?!!" aufgeregt schnatterte der Niemand drauf los. Es gab ja in dem Jemands-Dasein schon nichts was sie toller gefunden hatte als bunte Haare und Piercings.
"Ouhm", murmelte Xeni und stand auf mit hinter dem Rücken verschränkten Armen stand sie vor Naikx.
"Ich ehm..war vorhin nicht ganz ehrlich zu dir. Ich erinnere mich schon an ein paar Gewisse Dinge. Zum Beispiel war ich bevor das hier", sie sah an sich herunter, " passiertewar ich unterwegs, ich weis allerdings nichtmehr was mein Ziel war, nur das ich in einem Wald von kleinen schwarzen Wesen angegriffen wurde. Und noch ein paar andere Sachen die irrelevant sind"
Verlegen sah sie hinunter auf ihre Füße.
"Naja und wenn es dir hilft, ich glaube du kommst aus einer wohl erzogenen Familie. Du bist nur nicht dieser Mustersohn gewesen sondern ein Rebell aber dennoch achtest du auf deine Ausdrucks weise. Ich weis weder ob es dir hilft noch ob es wahr ist. Vielleicht erinnerst du dich irgendwann mal."
Sie wusste nicht wie sie darauf kam doch er war nicht einmal offen beleidigend geworden redete immer von Damen und kam ihr nicht gerade so vor als ob es ihn interessierte vor anderen in gutes Bild zu machen.
Den Blick immer noch auf die Füße gerichtet malte sie sich aus was denn nun als nächstes kam.
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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   22.03.12 15:23

Der Niemand nickte schweigend. Xenis Überlegungen gaben auch im zu denken übrig.
Zu verkraften wäre die Vorstellung allemal und plausibel schien ihre Vermutung auch zu sehen. Und auch wenn sie zeitweilig etwas stur und dickköpfig erscheint, so schien Xeni gewiss keine Person zu sein die überhaupt nicht nachdachte. Manchmal war der Mund nur eben schneller.
Und wieder saßen sie da und schwiegen sich an. Was nun folgen würde, wüsste er nicht.
Sein Blick glitt wieder in Richtung Schloss. Ob sie besagten Ort nun aufsuchen sollten wusste er nicht. Ein wirkliches... Verlangen hatte er nicht. Aber wie dem auch sei. Früher oder später würden sie sowieso dort ankommen.
Da fiel dem Niemand auf, dass Xenis Freundin, Xari, noch nicht wieder hier war. Ob ihr wohl etwas zugestoßen war.
"Hey, wie viel Zeit benötigt man etwa von hier bis zu diesem Schloss und wieder zurück?" wandte er sich an seine Begleiterin, in der Hoffnung die Niemandsdame würde es wissen.
"Ich meine nur. Deine Rothaarige Freundin ist schon ziemlich lange weg. Nicht dass sie sich verlaufen hat oder ihr irgendetwas passiert ist. Vielleicht sollten wir sie suchen gehen."
Sie würden damit erstens einer produktiven Tätigkeit nachgehen und zweitens nicht nur schweigend in der Gegend herumstehen.
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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   22.03.12 18:50

Das Naikx sich nicht groß zu ihrer Aussage äusserte nahm ihr eine kleine Last vom...Herzen? Wie dem auch sei, der Vorschlag den er gerade vor gebracht hat schien sinnvoll.
"Sie heißt Xari", sagte Xeni etwas monoton. Mit Namen hatte Naikx wohl nicht viel am Hut.
"Also wir hatten ungefähr eine Stunde gebraucht bis wir bei dir waren, aber da wir das erste mal in dieser Stadt sind haben wir uns natürlich umgesehen. Aber ich würde sagen nicht länger als 20 Minuten. Aber du hast recht, so geheuer ist mir das auch nicht", nur die Frage war wo man sie suchen sollte.
Die Aussage von Naikx lies Xeni doch nochmal stutzen. Also so verloren schätze sie Xari nun nicht ein das sie die ganze Zeit verloren hier herumirrte.
"Na komm beweg dich. Wir müssen sie suchen, ich trau hier nämlich noch keinem und vorallem nicht den Bewohnern des Schlosses und der Stadt. Nicht als ob ich was gegen meine Verbündeten hätte...es ist nur...Sie sind komisch!"
Jetzt konnten sie es sich nur nicht so einfach machen und einfach gen Schloss laufen, sie mussten jetzt wieder in jeder Gasse und jedem Winkel suchen.
"Nhg das muss doch einfacher gehen!", murmelte Xeni zu sich und ging ein paar Schritte Richtung Schloss.
Nach einigen Metern blieb sie stehen und wartete auf Naikx, den durfte sie jetzt nicht auch noch verlieren. Sonst würde das hier wie im Kindergarten enden, obwohl sie sich um Xari weniger Sorgen machen würde als um Naikx, denn Xari wusste was im Falle eines Angriffs zutun wäre, Naikx nicht...
Ein tiefer Seufzer entfuhr Xeni als sie daran dachte das sie angegriffen werden könnten, würden das genauso viele sein wie beim letzten mal hätte sie ein Problem. Sie hoffte das Naikx schnell lernte.
"Kommst du?"
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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   15.04.12 0:54

Naikx folgte ihr.
Das waren da super Aussichten und Dinge die Xeni über die anderen sagte. MAchte einem richtig... Lust auf andere PErsonen.
Als er auf ihrer Höhe war sagte er: "Naja du bist auch nicht gerade das was man als normal bezeichnen würde oder?"
Dennoch wusste er was sie meinte. Man sollte seine Gegenüber immer mit einem bisschen Misstrauen betrachten. Letztenendes war es doch immernoch besser das Leben in den eigenen Händen zu halten, als sich auf andere verlassen zu müssen.
"Außerdem weiß ich... dass ihr Name. Allerdings sind Namen doch etwas sehr persönliches. Und da ich euch beide nicht wirklich kenne, sie noch viel weniger als dich, wollte ich es erst einmal bei 'deiner Freundin' belassen. Und bevor du fragst nein... sag einfach Naikx wenn du über mich sprichst... mich kennt hier nämlich Niemand." Im Nachhinein fiel ihm auf wie zweideutig witzig der Satz war.
"Aber wenn du von mir redest dann nur gut. Also wo genau sollen wir anfangen nach ihr zu suchen? Vielleicht sollten wir erst einmal den schnellsten Weg Richtung Schloss abklappern? Den wird sie vermutlich auch benutzen, sofern sie ihn kennt und die Chance dass wir ihr da begegnen ist höher als wenn wir einfach drauf los suchen. Und wenn wir ungefähr am Ende dieses Wegen angekommen sind könnten wir über unser weiteres Vorgehen nachdenken und evtl. markante Orientierungspunkte hier in der Nähe absuchen, die sie benutzt falls sie besagten ersten Weg nicht kennt. Was hältst du davon?"
Vorerst durchdacht und geplant. Viel besser als einfach rein in die Sache fand der Niemand.
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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   18.04.12 20:26

Kurz kichernd über Naikx aussage das ihn Niemand kenne erschien es ihr eben so witzig wie auch traurig.
Sichtlich erstaunt über Naikx Initiative nickte Xeni Naikx zu.
"Hab alles verstanden", murmelte sie noch in Gedanken und sah dann zu Naikx.
"Sag mal, hast du eine Gewisse Ahnung wie man kämpft oder was du für Kräfte hast, wie du sie einsetzt? Oder eine andere Frage hast du irgendwelche Fragen? Dann könnten wir die auf dem Weg klären"
Sie sah kurz zu den Gassen zurück, die sie stark an die erste Mission mit Xari erinnerten, in Raidiant Garden.
Die Bilder schlugen vor ihren Augen wieder auf, diese Monströsen Herzlose,die Angst um Xari, die Angst vor einem Ende so kurz nach dem neuen Leben und schließlich der starke Schmerz..und das nur durch ein wenig Torheit.
Gut das sie so etwas vermeiden würde, bis sie es ab kann...jeder fängt klein an.
Xeni schüttelte den Kopf um die Bilder zu vertreiben.
~Konzentration, meine Liebe!~

Wieder machte sie einige Schritte Richtung Stadtzentrum. Aber sie wusste was dort wartete, vielleicht war es wirklich klüger Naikx vorher aufzuklären! Über diesen Gedanken schmunzelte sie kurz. Wie sich das anhörte.
Aber im Ernstfall war es wirklich besser ihn vor zu bereiten oder das wenigstens sie noch ein wenig am Schwarzen Tunnel übte. Noch gelang er ihr nicht zu 100%.
"Ach neu sein ist doch Scheiße!", fluchte sie leise, kaum hörbar.
Sie beschloss Naikx´s Antwort abzuwarten, wer weis vielleicht war er ein Genie und wusste durch Wundersammeweise alles.
Man durfte ja wohl Hoffen..
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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   21.04.12 3:28

der junge Mann atmete einmal tief ein und schloss die Augen. Er wollte sich nun das erste Mal nach so langer Zeit das Privileg zu Nutze machen, die Gedanken einen Moment lang schweifen lassen zu können. Doch selbst dass gelang ihm nicht mal ansatzweise, es war einfach nicht sein Ding. So fasste er kurz zusammen.
Er befand sich in einer komischen Lage, mit einem, zugegeben, leicht komischen Fräulein, war selbst ein wenig durch den Wind und musste zudem noch ein weiteres 'verlorenes Gruppenmitglied' zusammensammeln.
Hinzu kamen Fragen der Schwarzhaarigen die er weder beantworten wollte, noch wirklich beantworten konnte.
Kampferfahrung?
Nun ja im Ernstfall wüsste sich der Niemand schon zu verteidigen. Allerdings hatte er keine Ahnung von was für Kräften Xeni sprach. Worüber auch immer sie sprach, er würde es später vermutlich herausfinden.

"Auch das 'neu sein' hat irgendwann ein Ende." meinte er nur. Er wusste nicht wo es lang ging, bemerkte aber wie der Blick seiner Gefährtin immer wieder zu einer bestimmten Gasse wanderte. Er deutete mit dem Finger auf eben jenen Weg und fragte: "Geht es da entlang?"
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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   21.04.12 9:51

War das nun die Antwort, Ja ich wusste wie man kämpft oder nicht?? Anscheinend bekam sie darauf keine direkte Antwort.
"Da magst du recht haben aber, nun wie soll ich sagen, Xari und ich wurden am Anfang mehr als nur ins Kalte Wasser geschmissen. Das läuft nicht nur so das dir nicht direkt einer Hilft wir wären fast drauf gegangen", erklärte sie ihr Sorge und musste sich an die erste Mission zurück erinnern"Trotz meines Ehrgeizes", murmelte die Niemandsdame unverständlich vor sich her.
Sie sah Gedankenverloren auf den Boden und lies nochmal alle Bilder erscheinen, die sich seit ihrer Ankunft, ihn ihr Gedächtnis gebrannt hatten.
Der Tag in der Bibliothek, als sie all das herausgefunden hatten was hier abging, der schwarze Tunnel, woher auch immer er kam. Das erste treffen mit ihrem Meister, wie überwältigend stark und schnell er gewesen war, die erste Mission die fast in die Hose gegangen wäre und an dieses "Gefühl" was sie verspürte als sie diesem Mistvieh gegenüber stand. Hatte sie es wirklich nur gemacht aus Ehrgeiz? Oder steckte da mehr dahinter?
Das galt es nun herauszufinden, im laufe ihres Daseins hier.
Es dauerte einige Minuten bis sie sich wieder fing.
"Ja, ja das da ist der Weg. Aber Naikx..", sie verstummte. Wie sollte sie denn jetzt bitte erklären das sie da von tausenden und aber tausenden Herzlosen oder Dämmerlingen erwartet werden könnten und sie sich deshalb einer Art Sorgen um ihn machte.
Ach was, er war ein großer Junge. Zur Not eine Schnell-Erklärung gibt es ja auch noch.


Zuletzt von Xenii am 24.04.12 21:10 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   23.04.12 22:55

Der Niemand musste unwillkürlich schmunzeln. Wenn er die Worte von Xeni jetzt so hörte kam ihm nur eine Idee was genau sie mit selbigen Bezwecken wollte. Und ihm fiel daraufhin nur eine Antwort ein, die seine Gegenüber ganz bestimmt erzürnen würde. Aber es war nun mal einfach viel offensichtlich. Nach seiner Sichtweise jedenfalls. Und auch auf die Gefahr hin, dass er sie allein lassen, den Weg kannte er ja nun, oder die ganze Zeit über angiften würde, ja selbst wenn sie versuchen sollte ihn umzubringen, und bei diesem Punkt war er sich nicht sicher ob sie es nicht versuchen würde, so gut konnte er Xeni dann doch nicht einschätzen, sprach er die folgenden Worte doch mit einer Coolness und Selbstsicherheit aus, dass man meinen könnte sein Ego hätte den Sturz in ein neues Leben als Chance genutzt, ganz groß rauskommen zu wollen.
"Ich finde es ja wirklich liebreizend dass du dir Sorgen um unser beider Sicherheit machst, und auch wenn du Angst hast, sei dir sicher, ich weiß wie man sich verteidigt. Selbst in der größten Not und auf dem blutigsten Schlachtfeld werde ich nicht meine guten Manieren vergessen und ein so von angsterfülltes und hilfloses aber gleichzeitig feminines und graziles Geschöpf wie dich beschützen. Dir wird nichts ernsthaftes Zustoßen, dass verspreche ich. Allerdings könnte es passieren, dass du danach dein Makeup neu auflegen musst, im Kampf geht es manchmal rüde zu."
Er wusste, was er damit wohl möglich wieder vom Zaun gebrochen hatte. Aber es war ihm egal. Anstacheln, insbesondere impulsive Leute wie Xeni, war nun mal ein unterhaltsamer Zeitvertreib.
Ohne ein weiteres Wort ging der Niemand seines Weges entlang nur darauf spekulierend dass seine Wegbegleiterin ihm folgen würde. Wenn nicht wäre es kein Zackenbruch in der Krone, man sah sich ja bekanntlich immer zweimal.

-> Der graue Ort
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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   24.04.12 21:23

Xeni hatte damit zu kämpfen nicht zu laut zu lachen. Ok, manchmal war Naikx anscheinen ein echter Ego-Arsch. Aber was wäre die Welt ohne diese Lebewesen?
Ihr lachen hörte sich leicht verrückt an doch sie war bei klarem Verstand.
"Ich..", sie prustete" muss dir ja nicht nochmal erklären das wir keine Gefühle haben. Desweiteren möchte ich drauf hinweisen das ich schon mehrere, mehr oder weniger, Kämpfe hinter mir hab. Und um meinem Ego auch mal Auslauf zu gönnen. Dein Pech aber Make-up brauch ich nicht. Hab schon immer so ausgesehen", erholt vom lachen folgte ihr Blick seinen Schritten. Sie schüttelte den Kopf.
Die Niemandsdame beschloss ihn machen zu lassen was er für nötig hielt. Was sie nun wirklich nicht verstand war sein Sinneswandel, aber gut. Sollte er gehen. Sie würde ihm ein bisschen folgen und sehen wie er sich anstellte.
Mit den Schultern zuckend trottete Xeni Naikx hinterher. Gespannt was sie noch erwartete.
Wie durch einen Schlag getroffen blieb sie stehen.

~"Ich finde es ja wirklich liebreizend dass du dir Sorgen um unser beider Sicherheit machst, und auch wenn du Angst hast, sei dir sicher, ich weiß wie man sich verteidigt. Selbst in der größten Not und auf dem blutigsten Schlachtfeld werde ich nicht meine guten Manieren vergessen und ein so von angsterfülltes und hilfloses aber gleichzeitig feminines und graziles Geschöpf wie dich beschützen. Dir wird nichts ernsthaftes Zustoßen, dass verspreche ich. Allerdings könnte es passieren, dass du danach dein Makeup neu auflegen musst, im Kampf geht es manchmal rüde zu."~

Wow. wie nett er doch war, sie beschützen. Aber wer wusste aus welchem Elternhaus er kam wenn er von Manieren sprach.

[-> Stadtzentrum]
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AhcXsas
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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   25.02.13 19:53

Nach dem Training mit seinen zwei neuen Schützlingen, wollte sich AhcXsas eigentlich in sein Badezimmer verkriechen und etwas Ruhe suchen, doch eine andere Angelegenheit zog ihm zu einen weitaus geschichtsträchtigeren Ort. Er lies die Beine von dem Gebäude hängen, hinter ihm die große Leuchtreklame, die ihn in ein unnatürliches, buntes Licht tauchte. Seine Haare fielen glatt nach unten sodass sie einen Teil seines Gesichts verbargen und er trug auch keinen Mantel, der ihn als Niemand gekennzeichnet hätte. Schon öfters hatte er solche Reisen allein vollzogen und meistens tauchte dann irgendwer auf um ihn an etwas zu erinnern oder ihm irgendwelche Ratschläge zu geben. Dieser Ort schien verflucht zu sein. Nie war man mal für sich, allein oder abgeschieden. Aber das war wohl das Los des Anführers der Niemande. Eine Welt voller Verstoßener, Außenseiter und Kuscheltiere, bedachte man die vielen Mogrys, die hier Fuß gefasst hatten. Auf den Straßen entdeckte er jetzt sogar ab und zu menschenähnliche Niemande, die eine gewisse Intelligenz aufwiesen und versuchten in dieser Stadt ein neues Leben zu führen. Bürger wenn man so wollte. Er gewann sich ein dezentes Lächeln ab als er realisierte das die Welt, die niemals war, langsam zu einem kleinen Flüchtlingsparadies wurde. Sie sah zwar nach einer Metropole aus. Doch Stille, Dunkelheit und Regen, schwemmten jegliches Leben aus dieser Welt.
Jetzt aber wurde es lauter, nicht mehr lange und auch dieser Ort hat den Titel einer echten Welt verdient. War er eigentlich nur aus Zufall hier gelandet, trieb ihn doch irgendwas an dieser unwirklichen, fast schon künstlichen Welt, Leben einzuhauchen.
Als er sich die Stadt so besah verschwand hinter ihm aber plötzlich das Licht, was er so schnell gar nicht bemerkte, es flackerte und wurde dann extrem Dunkel um ihn herum. Innerlich fauchte er auf, wahrscheinlich wieder einer der sogenannten Besucher, die ihm irgendwas zu erzählen hatten. Dann setzte sich jemand neben ihn. Eine hochgewachsene blonde Frau mit einem bezauberndem Lächeln, welches in der Dunkelheit verschwand und zierlich gemachten Fingernägeln. Sie sagte nichts und schlug die Beine übereinander, starrte ebenso wie der Meister tief in die Stadt hinab. AhcXsas wollte eigentlich nicht reagieren, da keine Gefahr von dem Ankömmling aus zu gehen schien. Entschied sich dann aber aus den Hemdtaschen Zigaretten und Feuerzeug zu holen, der Frau eine hin zu reichen und abzuwarten. Sie wedelte mit der Hand ab und schob ihm seine Hand elegant wieder zurück. Der junge Niemand steckte sich eine der Kippen an und inhalierte den Qualm. Als er ausprustete sah er die Frau nun an und schmunzelte. "Eine Herzlose Transe, das sieht man auch nicht alle Tage." Empört lächelte die Herzlose und schubste ihn freundschaftlich an. "Und dabei dachte ich meine Tarnung wäre perfekt. Herrje." Beide lachten gelassen und sahen auf die Stadt hinab. "Ich bin meinem Gegenstück schon begegnet." AhcXsas inhalierte wieder und mit dem auspusten fragte er: "Und ?" Norat kicherte. "Er hat gegen Tanjas Herzlose gekämpft...oh pardon, Xantja." "Deswegen der gigantische Todeslaser ?" Sie nickte und seufzte laut. "Es kann sich eben keiner benehmen." Schon seltsam sich einfach so mit einem der Obscuridad zu unterhalten dachte der Schneeblonde und schnippste nach ein paar Minuten den Zigarettenstummel weg, als er sie aufgeraucht hatte. "Und ? was willst du ? Mich warnen, einen Kampf auf Leben und Tod ? Diese Welt zerstören ?" Norat musste überlegen und sah ihm dann in die Augen. "Einen Kuss vielleicht ?" Mit solch einer Antwort hatte selbst die Nummer Eins nicht gerechnet und zögerte kurz. Dann lächelte er verschmitzt und gab zurück: "Klar, wenn du das bezahlen kannst." Beide kicherten wieder und schienen sich zu verstehen. "Oh da muss ich aber bestimmt tief in die Tasche greifen. Naja lassen wir das lieber. Eigentlich wollte ich dir nur sagen das ich hier in dieser Welt erst mal bleiben werde und ein Geschäft führe." Nun wurde der Vogel entgültig abgeschossen und AhcXsas konnte es sich nicht verkneifen ungläubig die Brauen zu heben. Er sah den Herzlosen an und lächelte schief. "Ich bin an eurem lächerlichen Krieg nicht interessiert." gab sie mit halb männlicher Stimme zu verstehen. "Allerdings muss ich dir etwas ausrichten." Der Tonfall wurde ernster und nun bemerkte der Niemand auch die Besorgnis in dem Gesicht der Herzlosen. Er zögerte nach zu fragen und sah zurück zu der Stadt wo sich Mogrys tummelten um ihren Geschäften nach zu gehen. "Und was ?"
Tief holte Norat Luft und seufzte bevor sie begann. "Er wartet auf dich an dem Ort wo alles angefangen hat und will dir verraten was es mit deinem Schlüssel auf sich hat. Mehr weiß ich auch nicht." Enragiert zog AhcXsas das Gesicht zu einer unverständnisvollen Visage. "Und das soll ich dir glauben ?" Doch als er wieder aufsah, war der Herzlose schon wieder mit den Schatten verschmolzen und fort. Das Licht ging wieder an und brannte dem Niemand kurz in den Augen.
Den Blick wieder zur Stadt gerichtet. "Nie hat man hier mal Ruhe..." Dann verschwand er in dunkle Schleiern und kehrte zum Schloss zurück. Eine neue Mission stand an.

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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   14.08.16 21:16




Das Schlachtfeld stand bereit und er wusste mit einer untrüglichen Sicherheit, dass er der Triumphator sein würde. Es war keine Überheblichkeit, die ihn zu dieser Erkenntnis brachte, sondern schlichtweg die Tatsache, dass er besser organisiert hatte und die wahnsinnigsten seiner Leute bis zum Schluss aufgespart hatte, um sie nun auf untrainierte und unerfahrene Niemande zu hetzen, die, seien wir mal ehrlich, kaum begreifen würden, was eine Welt bedeutete, in der die Herzlosen regierten und diese Fehler ausgelöscht waren.
Veriats hielt Umschau, die Hände in den Hosentaschen verborgen. Wirklich, dieser Wolkenkratzer war sehr ansehnlich und garantiert würde er in einem schönen Tarnfarbengrün ganz pasabel aussehen. Er machte einige Schritte auf dem Plateau. Es war so schön ruhig hier, so kurz vor der Schlacht! Wirklich sehr schön und gewiss schon so gut wie entschieden. Was konnte auch schiefgehen? Die Niemande hatten immerhin nichts weiter als eine Mannschaft aus kompletten Schwachköpfen, die sich für unbesiegbarer hielten, als sie wirklich waren. Wer sollte da denn noch gegen ihn antreten, wenn alle andern schon an den Unterbossen krepierten?
wie dem auch sei, Veriats sollte es egal sein. Wenn er nicht kämpfen musste, sparte er das eben aus und gönnte sich schon etwas vom Triumpf, der noch ausstand, keine gute Eigenschaft vielleicht, aber er war sich seinees Sieges bereits mehr als sicher. Den Korken wollte er dennoch erst später knallen lassen.

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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   27.08.16 13:27


Womit der Green Camouflage-Träger allerdings nicht rechnete, oder es eher für unwahrscheinlich hielt war, dass jene Herzlosen, welche gerade unterhalb des Wolkenkratzers ihr Schauriges Übel taten, von anderen Herzlosen ganz plötzlich angegriffen worden. Die menschlichen Niemande, welche dort gerade noch um ihr Leben bettelten - Und es waren nicht mehr viele - rettete ein Schwarm übermütiger, schwarzer Katzen. Sie bohrten ihre verformbaren Klauen in die Lurche und Schalke und zerfetzten diese, als wären sie aus dünnstem Reispapier. Ein oder zwei Schattenborn stürzten sogar hernieder und lösten sich in die Finsternis auf, aus welcher sie gekommen waren - hinter ihnen zwei gewaltige tiefschwarze Löwen mit eleganten Mähnen, die schon fast so aussahen, als würden sie erhaben Glitzern.
Inmitten des Chaos stolzierte jemand auf den Turm zu. Verhüllt von einem düsteren Mantel, so wie ihn die Niemande gepflogen haben zu tragen. Sie streckte die Arme zur Seite und die Katzen hinter ihr preschten unmittelbar an ihr vorbei, ließen aber einen Mittelweg frei, sodass Veritas von oben gut erkennen konnte, dass auch auf ihn ein Gegner gewartet hatte. So wie der allerdings lief, schien es sich um eine elegante Frau zu handeln, welche um die Geheimnisse der Schattenkreaturen wusste. Herzlose schließen sich immer dem Stärksten Wesen an, welches sie vermochte zu kontrollieren. Doch war dies überaus schwierig, wo die Welt, die niemals war doch ohnehin schon so nahe an der Finsternis erbaut war.
Vor den Stufen des Turmes blieb der Herzlose in Niemandspelz dann stehen und neigte den Kopf nach oben. Unter dem Schlag der Kapuze sah man ein herausforderndes und zuckersüßes Lächeln, welches allein dem Oberhaupt der Obscuridad galt. Und sicher würde er sich diese offensichtliche Provokation nicht einfach so gefallen lassen. 

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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   10.09.16 10:43



Wenn Veritas es nicht besser wusste und seinen immergrünen Augen trauen mochte, dann ging unterhalb des Wolkenkratzers, von dem er hinunterspähte, etwas vor, das nicht gerade seine Zufriedenheit erregte. Dass Katzen des öfteren zu aggressivem Verhalten neigten und zumal auch mal das ein oder andere Gesicht zerkratzten, war ja eine Sache, aber dass sie sich einer Armee von Herzlosen widersetzten, die vielmals größer als sie selbst waren, das war dann doch schon etwas, das ihn stutzend machte, zumal er keinen Zweifel daran hegte zu glauben, dass es sich hier um einen Boykott handeln musste.
So kleine Katzen, so große Kräfte - das konnte nicht mit rechten Dingen zugehen!
Mit Unmut und steigender, ja, es war irgendwie Besorgnis, beobachtete er das wüste Schauspiel und gewahrte der Gestalt, die sich auffällig unauffällig näherte. Der Gang war so aufrecht und so gekonnt, wie bei einem Modell auf dem Laufsteg, nicht plump, wie man es von verhüllten Gestalten zumeist wohl erwartete - wohl weil man sich mit dem Buckligen von Notre Dame in Verbindung bringt. Aber hier war es anders, die Person war hochgewachen und keineswegs im Besitze eines Buckels, das war offensichtlich und wohl war auch klar, allein schon von dem Umstand her, dass sie sich entgegen der Angriffswelle bewegte, dass die Katzen wohl von ihr stammten.
"Scheiße.", raunte Veritas vor sich hin und sah wohl, dass diese Gestalt wohl ein Kontrahent par excellence war und sicherlich nicht zufällig des Weges kam, wie diese Dumpfnuss Rotkäppchen, um ein unverhofftes Stelldichein mit dem großen bösen Wolf zu haben - obzwar er zugeben musste, dass ihm dieser Gedanke überaus zusagte, nur wäre er der Wolf und dieses Rotkäppchen trug offensichtlich kein Rot.
Als die Gestalt sich anschickte, zu ihm hochzugrinsen, wahrscheinlich eher aus der Gewissheit heruas - woher auch immer diese kam - dass er hier oben war, als dahingehend, dass sie ihn gesehen hatte, wusste er, dass er wohl gleich Besuchbekommen würde.
Klar, er hätte eine Arme weiterer Herzloser hinuntersenden können, um zu sehen, ob sich der Aufwand auch lohnte, er hätte sich auch verdrücken können, aber das sähe erbärmlich aus und Veritas wollte um keinen Preis einen falschen Eindruck erwecken. Er blieb einfach da und wartete, vielleicht war es ja gar kein Feind, sondern ein Söldner? Das wäre immerhin im Bereich des Möglichen. Man sollte ja nicht immer gleich vom schlimmsten ausgehen.

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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   14.09.16 23:44


Norat kannte dieses rüpelhafte Verhalten, ihres Ex...ähm...Kollegen sehr wohl. Niemals würde er sich anschicken einem Kontrahenten entgegen zu treten, der ihm ganz offensichtlich die Aufwartung machte. Eher würde dieser warten, dass man sich umdrehte - sollte man dies in Erwägung ziehen, weil man wieder mal zu viel Suizid-Werbung gesehen hatte- und ihm den Rücken kehrte, damit er ein bis sechs Messer in sie hinein rammen könnte. Doch die Ausrede, dass es Sterbehilfe, statt Mord war, zog nun wirklich nicht vor jedem Gericht. Es sei denn das Geld stimmte. Und Norat musste es wissen, immerhin verdiente sie mittlerweile fast so viel wie der Mogry König, hatte sie nicht wenige Etablissements in den verschiedensten Welten eröffnet.
Doch heute war der Tag gekommen, an dem sich dieser grüne Bastard die falsche Bitch zum spielen Ausgesucht hatte. Norat hatte keinen Traum, sie hatte einen Plan. Und das ist mehr, als die meisten von sich behaupten konnten in dieser Welt. Keck winkte sie dem Mann auf dem Dach, den sie in der Ferne erspähen konnte und noch im selben Augenblick hauchte ihm eine zarte Stimme erotisch ins Ohr - Nein wirklich, der Autor möchte darauf hinweisen, das es wirklich dieses 'Ich mach dich heiß'-Hauchen war- "Mmmmh ich hab dich ja so vermisst, mein strammer Söldner." und da glitt auch schon eine Hand an seinen Hintern und schubste ihn geradewegs vom Dach. Die verhüllte Gestalt grinste ihm hinterher und schien ganz plötzlich an zwei Orten gleichzeitig zu sein. Jene die auf dem Dach war aber stürzte sich ebenso in die Tiefe, fiel aber schneller und wesentlich schwerer gen Boden, als der Windschnitter. Und als diese aufschlug, versenkte sie sich sogleich in den Schatten der anderen Person, die ihren Kontrahenten bereits voll freudiger Entzückung erwartete und wie eine gute Fee, vor sich zwei noble, schwarze Stühle und einen Tisch zauberte, auf dem ihr Soldat mit Gewissheit landen würde. Immerhin konnte man Veritas eines nicht vorwerfen, er war nicht dumm. Und er wusste sicherlich mittlerweile genau,wer ihn da erwartete. Norat setzte sich, schlug die Beine übereinander und verschränkte elegant die Hände auf den Oberschenkeln.

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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   03.10.16 9:57





Es gibt viele eindeutige Symboliken in diesem Multiversum und die wenigsten Individuen wissen diese zu deuten. Für Veritas war das in diesem Moment, wo ihn jemand prä-unsittlich an seinem strammen, gut durchtrainierten Hintern berührte und ihn von dem was-weiß-ich-wie-hohen Wolkenkratzen schubste. Er dachte gleich an Aira, denn das war eindeutig ihre Spezialität und auch ihre effektivste Angriffsart, für sie sie nicht mal verklagt werden konnte, weil es durch ihr schnelles Verschwinden stets wie ein Unfall aussah. Aber selbst Aira wäre nicht so dumm gewesen, ihn am Hintern zuberühren. Das war das Markenzeichen einer anderen Person ... Unperson oder wie auch immer das Synomyn für Herzlose im allgemeinen Thesaurus lautete.
Die Luftbändiger glitt durch die Lüfte, hatte sogar einen kurzen Laut der Überraschung ausgestoßen, da er viel zu sehr von der Person am Fuße des Gebäudes abgelenkt gewesen war, als sich auch noch um seinen Prachtarsch zu kümmern.
Der Fall war nicht gerade kurz und durch seine natürliche Befähigung, die Luft zu beherrschen wie Poseidon das Meer, drehte er sich aufrecht, beschleunigte und drosselte den Flug je nach Belieben und landete elegant, aber mit Schmackes auf dem bereitgestellten Stuhl, auf welchem er auf männliche Weise einen Fuß auf das Knie seines anderen Beins legte, die Hände auf die Oberschenkel gestützt, seinen Gegenüber fest ins Auge gefasst.
"Ich wusste doch, dass es nach billigem Parfum riecht.", war sein erster Kommentar, bei dem er keine Miene verzog, wie fast immer, denn er war ja der Antagonist.

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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   03.10.16 16:32


Der elegante Herzlose nahm die Kapuze ab und die blonden Haare schwangen ebenso grazil nach hinten, wie das Leder selbst. Als Norat die Augen aufschlug, sah man in ihrem Gesicht ein verbundenes, aber eindeutiges Lächeln. Sie wusste wem sie sich hier stellte und was das Aufeinandertreffen dieser beiden Herzlosen zu bedeuten hatte. Dennoch lies sie sich die Contenance eine feinen Dame nicht rauben und entgegnete dem Befehlshaber der Herzlosen keck: "Ich weiß nicht, wie oft du in einem Geschäft unterwegs bist, aber Chanel Nummer Dreizehn ist wahrlich kein günstiges Parfum. Wenn du willst kann ich es dir zeigen, es gibt auch eine Version für Männer. Und wenn wir schon dabei sind können wir auch gleich dein Outfit erneuern. Dieses Grün Camouflage ist so Zweitausenddrei. Schon fast Skandalös möchte man meinen." Sie machte gute Miene zum bösen Spiel, wohl wissend, dass sie jeden Augenblick ein Messer im Rücken haben könnte. Deswegen wartete sie auch gar nicht auf eine Antwort, wenn es denn überhaupt eine gab, die keine Beleidigungen oder ein ironisches 'Klar lass uns gehen und danach backe ich uns noch einen schönen Heidelbeer-Kuchen' gab.
Sie zauberte eine Kanne auf den Tisch und zwei Tassen. Norat's war simpel schwarz mit goldenen Verzierungen. Veritas Behältnis aber war eine Keramik, welche selbstgemacht aussah und auf der zu lesen war 'Bester Vater Herzloser der Welt' darauf abgebildet war eine Zeichnung von Sued, welcher den Imperator wohl als mehr als nur Erziehungsberechtigten gesehen hatte. Sie goss dem General ein und verfeinerte seinen Tee mit einem kräftigen Schluck aus einem Flachmann. Immerhin kannte sie seine Angewohnheiten noch ziemlich gut. Selbst nahm sie sich auch eine Tasse des Tees und tat vier Stück Zucker hinein. "Also." sprach sie letztlich. "Wie geht es dir mein Schatz ?" Ihr freundlicher Blick musste Gift für den Offizier gewesen sein, als auch das falsche Spiel mit der Tasse. Zumindest machte die Herzlose äußerst deutlich auf was sie mit der Frage anspielte.

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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   06.10.16 21:33



"Verzichte.", entgegnete er dem Angebot gegebenüber. Weder war ihm unbekannt, dass Norats Parfums mehr kosteten als mancher Leute Waschmaschinen, noch wollte er, dass man sich an seiner Arbeitskleidung zu schaffen machte, es sei denn, diese zu waschen und ordnungsgemäß zu bügeln. Aber selbst dahingehend legte er bei Norat den Vorsichtigkeits-Gang ein, denn sie konnte immerhin mal "aus Versehen" etwas verfärben oder einlaufen lassen.
Von daher begrüßte er es sehr, dass der Tee auftauchte und das Thema Mode damit verbunden abgehakt war. Zudem verzig keine Miene, sondern behielt die tiefblauen Augen seines Gegenübers fest fixiert und ließ erst davon ab, als Norat des Tee mit Schuss eingegossen hatte. Veritas ergriff die ohn bestimmte Tasse und warf einen kurzen Blick darauf.
"Eine andere Tasse war wohl nicht mehr im Schrank.", meinte er und hielt mit einem Finger eine undichte Stelle am Tassenboden zu, aus welcher der Tee nur zu leicht entweichen konnte. Dennoch benutzte Veritas das trinkgefäß, ohne sich zu beschweren. "Gibt es noch etwas, was du aus meinem Haushalt hast mitgehen lassen, bis auf meine Tasse? Es ginge mir nämlich wesentlich besser, wenn ich wüsste, was bei deiner überstürzten Gütertrennung noch verschwunden ist."
Er nahm einen tiefen Schluck, sodass nicht mehr viel in der Tasse war, das auslaufen konnte. Und stellte sie dann vorsichtig, mit der Aufschrift zu sich, auf dem Tisch ab.

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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   22.10.16 23:08


"Au contraire ma cheri" wehrte sie sich gegen die Anschuldigung. "Sued hatte diese Tasse bei sich. Sie griff an die Hüfte und zog in einer extrem schnellen und anmutig bedrohlichen Bewegung ein Messer hervor, wirbelte es durch die Finger und rammte es mit Gewissheit in den schwarzen Tisch neben Veritas Tasse. Sie behielt den Glamour bei, welchen sie immerzu ausstrahlte und ließ auch den Gegenüber keine Millisekunde aus den Augen. "Ebenso hatte er das bei sich. Dabei dachte ich, er wäre Musiker und kein kleiner, irrer Soldat." Ihre Worte waren scharf wie rasierklingen und für normale Menschen wahrscheinlich ebenso verletzend, wenn man sie einfach hinunter schluckte. "Und verschwunden, lieber Veritas ist so einiges aus deinem 'Haushalt'" Sie nippte an dem Tee und streckte den kleinen Finger von der Tasse beim Trinken. Dann nahm sie sich die Zeit aufzählen. "Ajnat...Sued...Ailerim...Eihpos...Chloe...Cram...Einalem...Iasak." Sie blieb ruhig, doch in ihrer Stimme schwang nicht die gewohnte schrille Fröhlichkeit mit, sondern die Männlichkeit, welche sie tief im Inneren verborgen hielt. Währenddessen klatschte ein Schattenborn gegen die unsichtbare Mauer, welche die beiden umgab und wurde von einem Schattenlöwen auseinander gerissen. Norats kleine untergebene Herzlose waren alles andere, als zu unterschätzen. Der Löwe sah kurz zu beiden herain, knurrte aber nur still und stürzte sich dann auf weitere kleinere Herzlose. "Nunja mein süßer Spatz. Ich frage mich ja immer noch, warum so viel aus deinem Haushalt verloren gegangen ist. Für mich ist das ein sehr...herzergreifendes Thema. Besonders, was die Kinder angeht." Ihre Augen verengten sich nur ein Stück, aber es reichte um dem General eine klitzekleine Warnung zu geben, besser die Wahrheit zu sagen. Sicher war der Konflikt nicht vermeidbar, aber Norat wusste wie ungern er sich selbst die Hände schmutzig machte.

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BeitragThema: Re: Wolkenkratzer der Erinnerung   24.10.16 19:36



Veritas blickte eine Sekunde auf das Messer, eine Sekunde zu lang, wie er befand. Aber dennoch blieb seine Miene stählern und machte keine Anstalten, dass sich dies ändern würde. Seine Pupillen richteten sich wieder auf sein Gegenüber, lauernd, wartend, die Aussage verdauend.
"Du gönnst dem Jungen wohl nicht, dass er sich eine andere berufliche Laufbahn ausgesucht hat?", erwiderte er zynisch, "Tja, weder Musiker noch Soldat hat ihm den Arsch gerettet, das ist leider Pech. Und du hast auch nicht viel getan, um ihm das Ende zu ersparen."
Er lehnte sich auf dem Stuhl zurück und verschränkte die Arme vor der Brust. Dann kam das Grinsen, verführerisch und doch kalt wie Trockeneis. "Du wolltest ihn mir auch abspenstig machen wie Araik und Fiel, und als er nicht wollte, hast du ihn elendig verrecken lassen? War das nicht so? Selbst deine Zuneigung hat Grenzen, Norat, das ist keine Schande, nur Fehlbarkeit. Und das willst du dir nicht eingestehen."
Alles, was aus seinem Haushalt verschwunden war ... Er versuchte es als eine Auslese anzusehen, die Schwachen waren den Starken gewichen und das waren nicht die meisten, leider. Er bedauerte an sich die Minimierung seiner Kompanie, aber es ließ sich nicht ändern, dass diese Herzlosen zu schwach gewesen waren, um zu überdauern. Jeder hatte ein Verfallsdatum und man musste es einfach hinnehmen, wenn es einen denn traf.
"Ach, komm mir nicht mit deinen Krokodilstränen, altes Haus!", meinte er dann spöttisch, "Man möchte glatt meinen, dass es dir wirklich nahe ginge. Aber an sich, hast du bei den ersten Opfern nicht mal einen der manikürten Nägel gekrümmt. Seltsam, oder?"
Er hätte gern gelacht, aber ein Blick auf die krüppelige, undichte, und seien wir mal ehrlich, ziemlich hässliche Tasse, ließ ihn das übergehen und stattdessen die Miene ernst halten, aber nicht ohne das Funkeln eines Überlegenen in den Augen zu behalten.

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