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 Nervenheilanstalt Asgard

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Xovriel
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BeitragThema: Re: Nervenheilanstalt Asgard   24.10.14 11:32

Xovriels Augen blitzen Grün auf, als der Name seiner Schwester durchdrang. Es war nicht lange, vielleicht eine Sekunde, welche er das Bewusstsein erlangte und Pjotr am liebsten in tausend Stücke gerissen hätte. "Wage...es...ja nicht..." Seine Augen waren hasserfüllt, so sehr, dass sein Blick, könnte er töten, sogar AhcXsas ohne weiteres ausschalten könnte. Doch so kurz dieser Zustand auch andauerte, so schnell verlor er wieder das Bewusstsein an die Dunkelheit und verfiel wieder in diese kalte Leichenstarre, mehr war er auch im Moment nicht. Eine Puppe, ohne Bewusstsein ohne Emotionen, die Dunkelheit hatte sein Herz komplett umhüllt und das Armband verhinderte jegliches einmischen von Licht oder anderer derartigen Elemente. Immer wieder keimten die Erinnerungen auf, als würden sie ertrinken und um Hilfe schreien, verschwanden aber dann wieder in der endlosen Dunkelheit. "Tu.Was.Du.Nicht.Lassen.Kannst." Hallte es durch den Raum. Robotisch. Gefühlslos, besser konnte man diese Ausdrucksweise und Stimmlage nicht beschreiben.

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BeitragThema: Re: Nervenheilanstalt Asgard   24.10.14 12:17

"Oh das ist ein wundervoller Vorschlag von dir, mein Täubchen. Jetzt wo ich ein paar deiner Gedankenbilder habe, kann ich mir dein Schwesterchen ja suchen gehen. Und wenn ich wiederkomme, können wir uns zu Dritt vergnügen. Oooh wie herrlich, ich bin ja so aufgeregt." Freiilich merkte er was da vor sich ging. Freilich würde es noch größere psychische Schäden benötigen, ehe Xovriel ganz kaputt ging. Freilich konnte es aber auch sein, das der Grad an Dunkelheit in ihm jetzt schon reichte. Er hatte ihn angefixt, süchtig gemacht, mental und körperlich vergewaltigt und durch den ersten Ring der Hölle gehen lassen. Mal sehen was rauskam. Er ließ die Fingerspitzen immer wieder aufeinander tippen und sah den Jungen schon fast sinnlich an. "Ich hoffe du freust dich genau so wie ich es tue. Toodaloo" Daraufhin tänzelte Pjotr aus dem Raum und machte sich wohl auf den Weg, die Schwester des Jungen in eine ähnliche Falle zu locken.

Als sie das Wort gleichzeitig laß und aussprach rannte ihr ein kalter Schauer über den Rücken. Man wollte zwar glauben, dass sowas bei Xantja nicht möglich war, aber da irrten sich die Leute und ganz besonders BeaniXs. Dann donnerte es gegen die Wand und einen Moment des Schocks genügte, damit dieses Urvieh, den kalten Glanz entdecken konnte. Die Herzlosen in ihrer Kapuze fauchten und zischten und zerrten die junge Frau von dem Ort an dem sie stand. Und schon knallte eine fette Keule an diesen Ort. Schnell reagieren war hier angesagt. Sie steckte Die Akte weg, welche sie glücklicherweise nicht fallen gelassen hatte und machte einen Satz zurück. Es war offensichtlich, dass dieses Ding nicht besonders gut, aber dennoch im Dunkeln sehen konnte. "Da bist du ja Schweinchen !" Mist, verdammter. Was nun ? Ehe das schnufende Ding auf sie zustürmte schaute sie sich um. Es gab keine große Fluchtmöglichkeit. Die Fenster waren verriegelt und die Wände zu dick um durchzubrechen. Dann rannte das Monster auf sie zu doch dann zerrten die Herzlosen an ihr und gaben ihr einen guten Hinweis. Hach sie liebte diese hohen Decken. Dort sah sie für einen Sekundenbruchteil, den rettenden Lüftungsschacht. Sie wich nach links aus, und nicht nur irgendwie, sie wich schön nach links aus, wie eine ausweichende Eiskunstläuferin, wenn Eiskunstläuferinnen überhaupt irgendwas ausweichen mussten oder wie Xovriel in seinen besten Tagen.
Das Ding war langsam und durch Xantjas elegante Bewegungen schnell verwirrt. Und dann war sie auch noch weg. Getragen von den Herzlosen, öffnete sie still die Luke und schaffte es gerade so zu entkommen. Ha war dieses Ungetüm dämlich. Es konnte nicht mal Lüftungsschächte sehen.

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Xovriel
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BeitragThema: Re: Nervenheilanstalt Asgard   24.10.14 12:34

Xovriel nahm die Worte Pjotrs wie durch einen dicken Schleier aus Watte wahr. Die Ekstase, welche er hatte, verflog noch in diesem Moment vollkommen und die Dunkelheit brach in dem Moment aus seinem Körper, als Pjotr den Raum verließ. Sie legte sich über die Haut des Jungen, wie eine Art Anzug. Danach begann es laut zu Zischen und zu Krachen, als würde die Dunkelheit Eins mit dem Körper des Jungen werden, an das Armband traute sie sich jedoch nicht heran, als würde sie angst haben, von dem freigesetzen Licht ausgelöscht zu werden, bevor sie 100% mit dem Wirt verschmolzen war. Völlig ein gesponnen von dieser Masse hing Xovriel leblos da, immer mehr entglitt ihm die Realität und er tauchte in die Dunkelheit, die Tiefe Dunkelheit, welche sein Herz verschloss. Sein Verstand suchte Schutz um nicht an dem zu zerbrechen, was Pjotr ihm da antat. Die Masse machte vor dem Gesicht halt und Endete wie in kleinen Fäden am Kinn, würde man sein Aussehen beschreiben müssen, würde man um das Wort Ganzkörperanzug nicht drumherum kommen. Es wirkte wie eine zweite Haut, welche sich auch um die Wunden legte und gebrochene Knochen so stabilisierte.
Als er in diese Erinnerungen eintauchte, fühlte er sich geborgen, was hatte Pjotr gesehen? Wieder stand er in K-Town. Wieder? Dieser Ort kam ihn so bekannt vor, so viele vertraute Gesichter. Plötzlich sah er sich selbst. Er war weitaus Jünger, vielleicht 3 oder 4 Jahre. Seine Gesichtszüge waren noch nicht so ausgeprägt und seine Stimme bedeutend heller als damals. Er und Arken rannten gerade in die Schmiede, als es Xovriel auf die Knie zwang. Er bekam Nasenbluten, von dem was er da sah, als sich sein Gehirn komplett umstrukturierte und diese fehlenden Erinnerungen einbaute.

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BeitragThema: Re: Nervenheilanstalt Asgard   24.10.14 12:52

Der kalte Glanz musste erstmal verschnaufen, ehe sie sich auf den Weg machen konnte. Schließlich musste noch ein Schrei verfolgt werden. Xovriel musste wohl oder übel noch ein wenig durchhalten. Sie sinnierte. Dr. Schmied hatte sie also behandelt und war offensichtlich einer der Gründe für ihre, schon früh entwickelten, Kräfte. Psychokinetisch, magisch, alles das selbe. Hin oder her, die Frage nach dem Grund brannte Xantja allerdings stark unter den Nägeln. Wenn sie eine Droge benutzt hatten, muss sich hier irgendwo noch eine Probe befinden oder, wenn es gut lief, vielleicht ein ganzes Lager. Sie musste es einfach finden. Nach einigen Gedankenschüben begab sie sich auf die Reise durch den staubigen Matalltunnel.
Nicht lange und sie stieß auf ein Hindernis. Vor ihr war ein Gitter, festgeschraubt, unbeweglich. "Kinder, helft Mutti hier mal bitte..." Zwei der kleinen Zipfler krochen aus der Kapuze und begannen kleine Schneeflöckchen gegen die Schrauben des Gitters zu zaubern, doch die Kraft reichte nicht mal um Trockenobst einzufrieren, geschweigedenn Metall. Seufzend orderte sie ihre kleine Kavallerie zurück und benutzte die brachiale Methode. Sie drehte sich etwas umständlich um und trat zu. Mehrere male und es klappte. Dann aber knarzte das ganze Gebilde wild, als würde die Gigantic noch einmal untergehen. Der Gang verbog sich und sie erkannte er st jetzt, das nach ihrem Gitter ein Tunnel nach schräg unten führte. Wollte sie nicht hier herausbrechen, hatte sie keine Wahl. Die Rutschfahrt begann.

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BeitragThema: Re: Nervenheilanstalt Asgard   24.10.14 13:03

Xovriel hing immernoch genau so leblos da wie vorher, was hätte er denn auch anderes machen sollen? Ohne Magie und ohne Fremde Hilfe?



Er rannte den beiden Anderen hinterher, einmal sich selbst und einen jünger wirkenden Arken, welcher wohl noch nicht von der Dunkelheit vergnießgnädelt wurde. "Wie konnte ich nur so dumm sein und das nicht bemerken!" Fluchte er über sich selbst, als Sein jüngeres Pendant auch schon mit einem Eisenschwert nach ihm Schlug. Er erinnerte sich, es war das letzte woran er sich erinnerte. Xovriel passierte den Schlag mit seinem Schlüssel, welchen er plötzlich und ohne es zu wollen in seiner Hand hielt. Die Bewegung folgte fast schon von ganz allein, ein Reflex, eben so, wie es sich für einen guten Schwertkämpfer gehörte. Der Junge schrie, dass Arken fliehen sollte und noch ehe sich Xovriel versah, war der Oliver, nur noch ein bemitleidenswerter Schattenlurch. Es zwang ihn auf die Knie und die Erinnerungen schlossen sich zusammen wie ein Mosaik. Arken hatte sein Schlüsselschwert und verschwand in einer Wolke aus Dunkelheit, unerreichbar für Xovriel. Doch der kleine Herzlose war noch immer da, als würde er ihm etwas zeigen wollen.

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BeitragThema: Re: Nervenheilanstalt Asgard   24.10.14 13:22

Die Schlitterfahrt war furchtbar und es drehte Xantja fast den Magen um. Gottseidank war sie so schlank und ungewichtig, sonst wäre sie sicherlich schon lange durch das Metallding gefallen, wie ein Kaddlfant einen Wasserfall heruntergefallen wäre. Dann aber bretterte sie gegen das andere Ende und knallte mit Wuchtigkeit durch den Schacht, landete in irgendwelchen klebrigen, ekligen Rotem Geschleime und ächzte laut auf. "Auwauwua mein Rücken." Erst jetzt sah sie sich um. Grotesk, aber Xantja nicht unbekannt, das war ein Haufen Leichenteile und blutige Matsche. Nicht das sie sowas stören würde, aber es war schon sehr unangenehm, dieses Zeug auf seiner Haut zu haben. Sie stand auf und knickte gleich wieder weg. Sie fühlte ihren Knöchel pulsieren. "Verdammt..." Offenbar hatte sie sich das Ding angestaucht, doch es war nötig, dass sie hier erstmal rauskam.
Ihre Herzlosenkavallerie war auch nicht begeistert von dem aktuellen Umstand, doch witterte keine Gefahr. Sie flatterten umher und der kalte Glanz begab sich indes aus dem Haufen Fleischreste. Einer der Herzlosen fauchte plötzlich wie wild, schnüffelte und kuschelte sich dann an ein bekanntes Gefühl. Dann sah die Wissenschaftlerin es. Xovriel hing dort. Aber was um alles in der Welt hatte er da für einen schwulen Dreck an ? Naja Pjotr und seine Fetische, das ist ja widerlich. Wer weiß was er ihm alles angetan hatte. Alles was die junge Frau sah, dass ihrem Partner auf dieser Mission ein Finger fehlte. Sie begann schnell damit ihn los zu machen, da sie sich mit den hiesigen Instrumenten auskannte. Doch wieso waren die Cyaniten von ihm so angezogen, sehr seltsam. "Xovriel, hey wach auf !"

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BeitragThema: Re: Nervenheilanstalt Asgard   24.10.14 14:25

Seine Augen öffneten sich, doch ein blass blauer Schleier verdeckte die Pupillen, als würde die Dunkelheit nicht wollen, dass er jetzt Partei ergreift, egal im welchen Sinne. Mit einem apathischen Blick sah er Xantja an, aber doch irgendwie durch sie hindurch, ohne auch nur einen Muks zu sagen.


Indessen war Xovriels Bewusstsein dabei, die verlorenenen Erinnerungen seiner Vergangenheit aufzudecken, welches ihm nur Pjotr ermöglichte. Irgendwie schon komisch, was ein wenig folter alles auslösen kann. Er folgte dem Herzlosen bis zum Schlüsselturm. Da sah er wieder diese markanten, aus der Masse stechenden, roten Haare. Das musste diese Leia sein, welche immer weiter durch die tiefen seines Unterbewusstseins drang. Er streckte seine Hand aus als sie die Tür öffnete, irgendetwas schlimmes würde passieren, wenn er ihr jetzt nicht folgen würde. Er sprintete los und sah dabei an sich herunter. Erst jetzt bemerkte er sein neues, hautenges Outfit. "Was hab ich denn da für nen schwulen Dreck an?!" Doch das war gerade unwichtig, er erreichte den Turm und hastete dem Herzlosen nach, so schnell er nur konnte. Als er dann endlich oben war zögerte bevor er die letzte Tür öffnete.

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BeitragThema: Re: Nervenheilanstalt Asgard   31.10.14 0:15

Wo die Menschen nicht reagierten, da waren strengere Maßnahmen gefragt. Also scheuerte sie Xovrielerstmal leicht eine und sah tief in seine Augen. "Seniora hören sie mich !?" doch es gab keine ausschlaggebende Reaktion. Was hatte ihr dämlicher Bruder nur mit ihrem Hexenritter angestellt ? Doch als sie sich so umsah, konnte sie schon so in etwa sehen was hier passiert sein musste. Besonders, als sie Xovriels besudelte Klamotten sah, die überall herumlagen. Sie hiefte den Jungen in den Sessel, der hier wie aus dem Feng Shui gezerrt herumstand und sah ihn sich noch einmal eingehend an. Dieses Outfit verriet ihr etwas, als es auch die Zuneigung der Cyaniten tat. Etwas überaus dunkles musste in Xovriels Herz Fuß gefasst haben, doch reichten simple Foltermethoden aus um so etwas zu erreichen ? Sie selbst wurde auch oft misshandelt und gefoltert, fühlte sich aber nie als würde etwas tief finsteres ihr Herz ergreifen. Nunja, doch ihr Element war auch nicht das Licht... Erstickt man eine Kerze, wird es im Raum schnell dunkel, soviel war klar. Sie blätterte in ihrem wirren verstand, jede Seite um bis sie das Outfit wiedererkannte. "L'oscura armadura...huh ? Dein Körper geht einher mit der Finsternis in deinem Herzen..." Ihr Blick verengte sich und sie lief auf und ab um nachzudenken. In erster Linie mussten sie hier heraus, doch es half nichts, sie musste diesen Jungen mit irgendwas von diesem Fluch befreien. Immerhin lagen die Taten ihres Bruders auch irgendwie in ihrer verantwortung.
Nach ausgiebigen sinnieren, kam sie auf eine Lösung die zwar gefährlich war, aber funktionieren konnte. Wenn Xovriels Kräfte Lichtbezogen waren, müsste sie diese nur wieder entzünden und wachsen lassen, so wie sie es bei ihr getan hatten. Also würden sie wohl oder übel die Drogen finden müssen, welche dies möglich machen würden. Sie hockte sich vor Xovriel und sah ihm noch einmal tief in die Augen, doch sie schienen wie Nebel leer und undurchdringlich zu sein. "Xovriel halt durch, ich krieg das schon wieder hin...deinen Finger vielleicht auch." Ihre Hand legte sich auf seine ehe sie im begriff war zu gehen.

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BeitragThema: Re: Nervenheilanstalt Asgard   31.10.14 0:43

Xovriels Kopf neigte sich, als die Schelle sein Gesicht traf, doch eine Regung oder gar Reaktion gab es nicht. Seine Augen hatten keinen fixen Punkt, welchen sie anstarren könnte, was seinen Blick noch einmal einen ganzen Ticken unheimlicher machte. Als Xantja sich von ihm entfernen wollte, stand der Junge wie von Geisterhand auf und folgte ihr. Sein Blick wandelte sich in keinster weise, auch seine Gesichtsmuskulatur wirkte wie gelähmt. Die Dunkelrüstung sollte aber seinen Körper im Anwesen vor Menschen wie Dickbutt oder Buttdick schützen, denn so merkwürdig uneingeschränkt er in seinen Bewegungen war, umso härter fühlte sich der restliche Panzer an. Als er hinter Xantja stand, rann eine Träne unmerklich sein Gesicht herunter, welche aber von Arkens scharfen Augen hätten beobachtet werden können.

Während dessen

Die Welt bebte kurz, als Xantjas Schlag auf Xovriels Gesicht traf. Zumindest innerlich. Er riss die Tür auf und sah ein Mädchen, welches sich langsam aber sicher auf den Abgrund zubewegte, um die Situation auszumachen, in welcher sie steckte. "Hey..." Er zögerte kurz, ihr Name lag ihm auf der Zunge, aber er wollte ihm perdu nicht einfallen. "...geh da weg, da gehts ziemlich tief runter!" Doch im gleichen Moment, wie er seine Worte verlautbaren lies, erschrak das Mädchen und rutschte aus. "...TROTTEL!" Rief er ihr nach als er los stürmte und ohne zu zögern ihr nach sprang. Wieso tat er das? Er kannte sie ja gar nicht und wenn er sie kannte, hatte er Ihren Namen vergessen. So wichtig konnte sie ja gar nicht sein oder? Wie in Ekstase versetzt flog er dem Mädchen hinterher und versuchte die Hand des Tollpatschs zu erreichen, doch just dem Moment, in welchem er sie berührte, verschwand alles in einem extrem hellen Lichtblitz. Als er die Augen wieder öffnete befand er sich in völliger Dunkelheit und trieb schwerelos umher, darauf wartend das irgendetwas passiert. "Leia..." flüsterte er als merklich eine Träne sein Gesicht entlang brannte. Seine Erinnerungen, zumindest ein Teil schoss wie in einem schlechten Klischeefilm vor seinem inneren Auge vorbei. "Schwester..."

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BeitragThema: Re: Nervenheilanstalt Asgard   31.10.14 12:53

Der kalte Glanz erschreckte förmlich, als sich der Junge in seinem Zustand bewegte und wie ein Zombie hinter ihr stand. Sie drehte sich zu ihm, winkte vor seinem gesicht hin und her, aber es geschah nichts. Er war noch da, aber auch nicht. Er war wie eine herzlose Puppe und er kämpfte. Kämpfte innerlich um seinen eigenen verstand, dem war sich Xantja sicher. "Na schön, verfolg mich ruhig, aber den Sabber wisch ich dir nicht vom Gesicht. Und wenn du mich hörst, versuch leise zu sein, es gibt hier irgendwelche Wesen, die verändert worden und das nicht zum Guten." Die Zipfler zuckten zusammen und zitterten alsgleich Xantja Schweinebärmann indirekt erwähnte. Daraufhin überdachte sie noch einmal ihre Lage und zog plötzlich das Keyblade des Jungen hervor. Wo sie das hatte, würde wohl auf Ewig ein Geheimnis bleiben, ähnlich wie bei diesen Charakteren aus Endlich Phantasie, welche auch immer Waffen irgendwo hatten. wo es das Outfit gar nicht zuließ. Sie versuchte es dem Jungen in die Hand zu drücken, doch als sie ihm näher kam vibrierte es merkwürdig und schien das ganz und gar nicht zu wollen. Also steckte doch noch ein wenig mehr Magie in dem Ding als sie dachte. Nunja, interressant, aber unnütz. Daraufhin beschloss sie dem Jungen eines der Messer, die hier rumlagen in die Hand zu drücken und daraufhin den Raum leise und schleichend zu verlassen.
Xantja erinnerte sich an die Akte, an die Photos, an die Beschreibungen. Morphokinetische Kräfte hin oder her. Gab es einen Lageplan ? Nein, nur eine Raum Nummer. '#B-67'. Sie sah sich hektisch aber präzise um. Die Beiden befanden sich an dem allerletzten Ort dieses Gebäudes und wohl auch ziemlich weit unten. Die Wandverkleidung wurde schon recht sparsam benutzt. Eigentlich bestand alles nur aus Kalk und billiger Tapete, aber sie kannte Krankenhäuser. Sie waren verwirrend, meistens auch für das Personal, also musste es wohl oder übel immer, irgendwo einen Plan geben, der an den Wänden war. Doch ausser roter Schrift, wo stand 'Durch den Abfluss' konnte sie nichts ausmachen. Sie mussten weiter, einfach nur weiter und den Plan finden, damit Xantja ihrem verstand sagen konnte, dass sie hier entkommen könnten. "Xovriel bleib am besten nah bei mir und halt endlich mal die Klappe, du quatschst so viel, das stört mich beim Denken..." Xantja mochte zwar Stille, aber diese hier war äußerst beunruhigend. besonders gemischt mit den Geräuschen die nur flüchtig durch die Schwärze klangen. Ein Rasseln, ein Wimmern, ein Knurren.

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BeitragThema: Re: Nervenheilanstalt Asgard   01.11.14 3:13

Tomaten-Xovriel trottete langsam hinter Xantja nach, immer wieder umkreise ein kleines Herzloses Wesen seinen Fuß, nicht viel größer als eine Maus, auch die Geräusche, welches es von sich gab, ähnelten dem einer Maus stark. Doch die schwarze Haut und die intensiven gelben Augen waren eindeutige Anzeichen eines Herzlosen. Unbemerkt bückte er sich und nahm es in seine Hand. Kurz streichelte er es noch, bis er es in beide Hände nahm und dem Wesen tief in die Augen sah. Mit einem kleinen Quiecksen und einem kurzen röcheln verabschiedete es sich dann für immer aus dieser Welt. Xovriel drückte beide Hände zusammen und nur noch schwarzer Dampf quoll daraus hervor. Seine Augen zeigten keine Reue, kein Schmerz, oder Trauer. Es war einfach nur kaltes Starren, welches von seinem Gesicht ausging.

WährendFUCKINGDessen

Riesige Augen taten sich vor dem Jungen auf, ein Mund, unproportional von den fetten Glubschern abstehend. "NAA kleiner Keyblader, ziemlich dunkel hier. Dein Herz hat wirklich schon bessere Tage gesehen." Immer wieder verschoben sich die Augen und der Mund schien förmlich um jene zu kreisen, das ständige Über-Die-Lippen-Gelecke machte es auch nicht gerade besser und löste in den Knaben ziemliches Unbehagen aus. "Ich glaub das ist jetzt der Moment, in dem Ich dich von meinen Idealen überzeugen will, damit du mich eines besseren belehren kannst und ich aufwachen kann?" Plötzlich verschwand das Gesicht und da wo man gerade noch seine Augen ausmachen konnte, war jetzt ein schwarzes Loch, viel dunkler, als der Raum ohnehin schon war. Wie in einem Sog, schien die Dunkelheit zu Weichen und nahm die Form eines Menschen an. Er war komplett weiß, nur umgeben von einen schimmrigen schwarzen Rand, welcher seine Konturen ausmachte. Falsch, Falsch Falsch, Xovriel... Oliver, denk doch mal nach, wo du hier sein könntest und was ich bin. Du bist doch sonst nicht so auf den KOPF GEFALLEN! Die letzten beiden Worte schrie er den Jungen direkt ins Gesicht, worauf er kurz zusammenzuckte und das Mannequin anstarrte. Er grübelte kurz, ging dann auf das Männchen zu, an diesem vorbei und berührte es sogar dabei ein wenig. "Wenn ich aus dem Bauch heraus sagen müsste was du bist. Und dich danach beurteile, wie du dich verhältst und wie du aussiehst..." Kurz zögerte er und lief erneut wieder um den kleinen Mann herum, sodass er ihn nun direkt in die Augen schauen konnte. "Pjotr hat mich mit der Dunkelheit infiziert, hat mir divierse Bewusstseins erweiterte Mittel gespritzt. Dein Kern ist weiß, wie das Spektrum des Lichtes, doch deine Konturen sind tief schwarz, dunkler als jeder Abgrund." Er verschränkte die Arme hinter seinem Kopf und sah in das weiße Nichts des Raumen, in welchen er sich befand. "Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen du bist ein Abbild meines Herzens." Er hielt kurz inne, war das die richtige Antwort? Wieso erwiderte sein Gegenüber nix, er stand nur da, regungslos, als würde ihm den Antrieb fehlen sich zu bewegen; doch dann Plötzlich: "Guuut, guut. Sehr schön, und was glaubst du passiert gerade um dich? Denkst du, du hängst immer noch an dieser Kette, darauf wartend dass du ABKRATZT? FALSCH! Sieh her; Ich zeige dir, was wirklich passiert!" Wie auf einen großen Bildschirm, wurde nun das wieder gegeben, was Xovriels Körper durch seine Augen sah. Erst Xantja, dann ein kleiner Cyanitzipfler. Xovriel erschauderte, als hätte er den Wahrhaften in Person gesehen, seine Haare fielen über seine Augen und sein Blick wanderte langsam gen Boden, als er plötzlich anfing zu grinsen. "Natürlich lebt sie, Immerhin hat AhcXsas sie ausgebildet-" "AACH AHCXSAS HIER, AHCXSAS DA, hast du dir nur einen Narren an AhcXsas gefressen? Wach auf Junge! Sieh der Tatsache ins Gesicht. Das einzige was dich im Moment am Leben hält ist dieses Armband an deiner Hand! Du wachst nicht mehr auf, du siehst AhcXsas NIE wieder, du kannst dir deine dumme kleine Schwester ABSCHMINKEN! Wenn das Armband getrennt wird knallt es in deinem Herz! Und willst du auch wissen WAS KNALLT?! Erneut bekam er Gänsehaut, als er das Armband ansah, welches über seiner schwulen Kluft lag, dann sprach er leise in der Erkenntnis, seiner dummen aussichtslosen Lage: "Licht und Dunkelheit werden auf einander treffen und mein Herz, nein, meinen ganzen Körper einfach nur zerfetzten... zumindest-" "Wenn man die Dunkelheit nicht sofort extrahiert, sobald sie aufeinander treffen. Und jetzt denk mal weiter als bis zum Mittagessen. WAS würde man damit erschaffen?" Xovriels Hände ballten sich zu Fäusten, so stark, dass seine Fingergelenke anfingen zu Knacken, er wusste worauf dieses Wesen hinaus wollte und er wusste, dass es nur einen Weg gibt Pjotrs Ziel zu verhindert. Xovriel musste sterben.

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BeitragThema: Re: Nervenheilanstalt Asgard   02.11.14 22:06

Sicher bekam Xantja mit was hinter ihr geschah und doch fühlte sie sich im Moment nicht in der Lage darüber zu urteilen. So wie sie das sah gab es hier viele Verrückte und wenn Pjotr etwas mit ihrem Hexenritter anstellte, dann konnte das alles mögliche an Auswirkungen haben, da war eine Schattenmaus zerquetschen wohl das geringste Übel, obschon sie ihm nichts getan hatte. Und auch wenn, Xantja selbst experimentierte selber mit wehrlosen Herzlosen und das aus reiner Neugier. Da machte ihr die Neugier eines verschlossenen Herzens, welches wohl rein instinktabhängig handelte, ähnlich wie ein Kind, basierend auf Ersteinflüssen. Das Einzige, was sie störte, war das gequiekse, welches sie verraten könnte. Dann aber, nach nicht all zu langem entlangtasten, an den Gemäuern des Gebäudes, fand sie, was sie suchte. Ein Lageplan. Und dann auch ein recht ausführlicher auf einer Linoliumtafel. Ihre Augen zuckten über den Plan und schnell machte sie sich klar, dass sie schon auf der richtigen Spur waren. Beachtete sie die Tiefe, welche sie hier hinab rutschte und die verwaschenen Nummern, an den Türen, welche hier überall verrammelt waren, musste das Lager für die Medikamente hier irgendwo auf dem Flur sein. Sie tippte an ihrer Brille herum und versuchte eine Kompassfunktion zum laufen zu bringen, doch all ihre Bemühungen waren vergebens. Ihr Sturz musste wirklich etwas wichtiges in dem Gerät beschädigt haben.Nicht mal auf technick konnte man sich verlassen. Wenn sie hier heraus kamen würde sie ihre Brille wirklich überarbeiten müssen.
Sie musste wirklich ihren Verstand anstrengen um sich hier zurecht zu finden und zum Glück war eine Krezung nicht weit. Sie nahm Xovriel an die Hand und ging langsam mit ihm weiter, so schleichend wie sie nur konnte. Doch auch ihr assassinenartiges Talent im Schleichen beugte nicht dem vor was nun kommen sollte. Sie tastete sich an den Wänden entlang und als sie an einer Tür vorbei schlich, schnaubte ihr etwas direkt ins Ohr. Ihre Augen rissen weit auf und ihr rutschte förmlich das Herz in die Hise, als sie den heißen Atem ihres Verfolges auf der Haut spürte. Dann flüsterte es brummend. "Da bist du ja...Schweinchen..." Es war wie in einem schrecklichen Horrorfilm. Sie sah das Wesen nicht an, drückte Xovriels Hand nur noch fester und rannte instinktiv los. Es bebte hinter ihr und krachte. Scheinbar ging eine wand zu bruch. das Wesen brüllte auf und schnaubte laut und verfolgte sie nun. "Fuck !"

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