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 PiaatricX the savage nymph

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PiaatricX
The Savage Nymph
The Savage Nymph
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BeitragThema: PiaatricX the savage nymph   25.12.11 0:14




Persönliches


Name: PiaatricX the savage nymph

Alter: 20

Herkunft [Welt]: St. Violenth



Charaktereigenschaften



Persönlichkeit/Auftreten: PiaatricX legt stets ein äußerst ungestümes, aufsässiges Verhalten an den Tag.

Vorlieben: im Rampenlich stehen, Foltern und zu gewaltsames zu Tode Spielen von Mogrys, Trainieren, Waffen sammeln, Ahcxsas zu Weißglut bringen indem sie die Lampen in seinem Zimmer flimmern lässt, Welten in die Luft jagen, AhcXsas zum Duell herausfordern, "Maleficent's House of Hell" trinken

Abneigungen: Mogrys, nervige Personen, Personen, Spinnen, lebende Tiere, tote Tiere (im Grunde alles, was sich in ihrem Wirkungsbereich aufhält)


Kämpferische Daten


Klassifizierung: Niemand/ Regent

Rang: XII

Element: Elektrizität

Ausrüstung: Kunais, in der Regel im Kampf jedoch alles, was sie zu fassen bekommt

Besonderheiten: -steht nach wie vor im ständigen Zwiegespräch mit ihrer verstorbenen Zwillingsschwester
-AhcXsas: 1 PiaatricX: 0


Statuspunkte


HP: 4 HP

MP: 4 MP

Angriff: 9 Punkte

Verteidigung: 2 Punkte

Magie: 6 Punkte

Geschwindigkeit: 9 Punkte

Kritisch %: 1


_________________________________________________________________



Story:


Der 1. Pfad (P-chan hört dazu Samsas Traum „Dein schönster Augenblick“)


Dieses Haus,
diese Familie,
die angenehm limonengrüne Wand
unser Zimmer im Erdgeschoss.
„Patricia!
Komm Essen!“
„Ja Mrs. Hale!“
„Und hör auf mich mit Mrs. anzureden!“
Die zwei Wochen, die ich bereits in meiner neuen Pflegefamilie verbracht hatte,
waren für mich wie ein schöner, beruhigender Traum. Ich spürte ihre Wärme und
Herzlichkeit. Meine Adoptivschwester Chloé, die zierliche Puppe, sah mir zum verwechseln ähnlich. Wir glichen uns generell in allem. Als ob es nie eine alleine gegeben hätte. Eine perfekte Einheit. Kaum hatte ich die Türschwelle betreten erfasste mich diese süße Aura. Und ließ mich niemals wieder los. Die erste Kälte des Winters malte Blumen an die gläserne Scheibe unseres Fensters. Doch der Tag, des ersten Schnees sollte auch das Ende des Traumes bedeuten. Chloé und ich wanderten in unseren langen Wintermänteln, Hand in Hand von der Schule, zurück nach Hause. Keine Kälte zerrte an mir, wenn sie bei mir war und meine Hand hielt. „Wie schön die Schneeflocken doch sind.“, flüsterte Chloe mir zu.
Ich mochte diese kleinen vollkommenen Dinger nicht, aber wenn sie es sagte konnte ich nur zustimmen. Sie tanzte durch den Schnee, mit den Händen in der Luft. Sie versuchte die Schneeflocken mit ihren kleinen Händen zu fangen. Meine
Erinnerung reißt genau wie das wohlige Gefühl hier ab. Die Kälte fraß sich
durch meine Knochen, Muskeln Organe, bis in mein Herz.

Schreie von draußen,
Schreie von vor der Tür wecken mich nach ungeklärt langer Zeit auf. Sofort
beginnt ein an mich angeschlossenes Gerät fürchterlich schrill zu fiepen.
Ich will meine Hand gerade nach dem aufblinkenden Schalter ausstrecken, als ich
merke dass ich mit drei dicken Gurten an das weiße Krankenhausbett gefesselt
bin. Ungläubig starre ich an mir herunter. Der Arzt, der die Zimmertür aufreißt
schaut mich entgeistert und mit scheinbar grenzenloser Furcht in den Augen an.
In einer Hand hält er ein Skalpell. Er tritt schnell an mein Bett heran und
beginnt mich mit dem Skalpell von den Gurten zu befreien. „Chloe, mein Schatz.
Ich wusste immer das du irgendwann aufwachst.“ Jetzt endlich erkenne ich auch den Jungen, seine hellbraunen Haare sind schon fast so lang das sie ihm in die Augen hängen. Es ist Finn, der Freund meiner geliebten
Schwester, Chloe. „Komm schon Chloe! Wir müssen schnell weg von hier!“ „Was…?“ „Ich werd dir alles später erklären, jetzt komm endlich!“ Er nimmt mich auf seinen Rücken und rennt aus dem Raum, einen völlig weißen Flur entlang. Die Bilder fliegen an mir vorbei. Die Schreie, die ich vorhin gehört hatte, kommen hinter einer zerbeulten Metalltür hervor. Jemand schreit als berste seine Seele.

Nun sitze ich auf der zerknautschten Bepolsterung eines nahezu 100 Jahre alten Sofas, in dem wohl herunter gekommendsten Pup, den ich je gesehen habe.
Ich denke an sie, an meine perfekte Chloé, schließe die Augen um mich zu konzentrieren. Da falle ich plötzlich in weiche, kalte Masse. Die Reinheit dieses Schnees scheint mir noch weit aus größer als die des Schnees, den ich sah, bis meine Erinnerung abbrach. Immer wieder verschwimmt die Wirklichkeit vor meinen Augen. Ich sehe zwei Mädchen, sie lachen, sie springen und tanzen durch die vom Himmel wirbelnden Flocken. Die eine der beiden dreht graziös und gekonnt ein paar vollkommene Pirouetten. Dann ist das Bild wieder weg … Nebel …. ein Schrei … auf den weißen Schnee tropft rotes Blut. Jemand rüttelt an mir. Ich bin wieder in dem alten stinkenden Lokal. „Chloe! Ist alles Okay? Was war denn los?“ Die braunen Rehaugen schauen besorgt auf mein erstarrtes Gesicht. „Mh … was war das, wieso das ganze Blut in dem Schnee und wieso konnte ich das Ende nicht sehen?“ „Du erinnerst dich? An jenen Tag?“ „Was meinst du? Was für ein Tag? Und wieso nennst du mich die ganze Zeit Chloe? Ich bin nicht Chloe, du weißt doch ganz genau dass mein Name Patricia ist.“ „ Du bist nur ein wenig verwirrt meine kleine Chloe. Soll ich dir von jenem Tag erzählen?“ „Ich heiße nicht …“ Aber dann gebe ich auf. Soll er doch denken was er will. Mum und Dad würden schon wissen wer ich bin. „Ja ich bitte darum.“ Die Gedächtnislücke in meinem Gehirn sollte also nun endlich gefüllt werden. „Erinnerst du dich noch, dass du mit deiner Schwester auf dem Nachhauseweg warst?“ Ich nicke. „Gut. Dann erzähl ich weiter. Man hat ermittelt, dass euch wohl jemand die ganze Zeit beobachtet hat. Ein junger Mann namens David O’donnle. Er war verrückt nach dir und weil er wusste, dass du mich liebst und wir glücklich zusammen sind, brannte er vor Eifersucht. Er stellte sich euch in den Weg um dir seine Gefühle zu gestehen. Doch als du ihn abblitzen ließt ist er abgedreht. Er zog ein Messer, wollte gerade auf dich einstechen, da sprang deine Schwester Kathrin schützend vor dich. Das Messer bohrte sich tief in ihr linkes Auge. Dann rannte er weg nur um sich in seiner Wohnung, nachdem er in einem Brief alles gestanden, die Kehle durchzuschneiden. Deine Schwester starb, du brachst völlig zusammen. Das ist jetzt 2 Wochen her.“ Fassungslos starre ich ihn an. „Du Lügner! Wie kannst du solche schlimmen Geschichten erfinden? Ich hasse solche Leute, wie dich!“. Ich stampfe aus dem Pup und renne fast die menschenleere Straße entlang.

Nun fallen wieder die dicken Flocken von Himmel, doch diesmal tragen sie keinerlei
Beruhigung in sich, nur Verzweiflung und Angst. Die Straße scheint fast unendlich zu sein. Ich versuche mich irgendwie abzulenken. Doch meine Gedanken flattern unentwegt um sein dummes Gerede. Nach langer Zeit erreiche ich endlich unser Haus. Die Dunkelheit umfängt mich, es ist als ob sich etwas meines Körpers bemächtigt und mir die Sicht versperrt. Als ich wieder aufwache, liege ich in einem Schneeengel. „Ah endlich bist du aufgewacht, meine Tochter.“ Meine Schwester, rein und unschuldig wie ein Engel blickt auf mich herab.
„Chloe!“, freudig springe ich auf meine Beine und falle ihr überschwinglich an den Hals. „Ich wusste es. Ich wusste, dass er gelogen hat. Ich meine du kannst doch unmöglich an diesem Tag im Schnee gestorben sein, wenn du jetzt hier vor mir stehst.“ Sie drückt mich plötzlich von sich weg. Da bemerke ich erst die Naht, die ihr linkes Auge zuhält, wie grausig, dass ihr wunderbares Antlitz durch so etwas
verunreinigt wird denke ich. „Nicht doch! Du ruinierst mein Kleid.“ Und tatsächlich, an dem eben noch so weißen Kleid klebt nun schwarzer Ruß und Blut. „Was zum?“ Ich blicke an mir herab. Meine Sachen…. Ich bin tatsächlich voller Blut. „Wieso? Was soll das?“ „Tja …“, jetzt grinst Chloe mich engelsgleich an.“, du bist eben durch unser Elternhaus getanzt. Ja wahrhaftig geschwebt und hast unsere Eltern in fürchterlich niedergestochen. Ein sehr inspirierendes Schauspiel muss ich sagen. Ich denke meine kleine Hilfestellung hat dich zu Höchstleistungen angespornt. Denn im Anschluss daran zündetest du auch noch das Haus an. Hier,
deine Belohnung!“ Sie legt mir eine kleine Tasche in meine Hände. Aphatisch öffne ich diese. Vier, noch warme Augäpfel kullern mir in die Hände. Schreckensbleich
werfe ich sie in den Schnee und weiche zwei Meter zurück. „Nein Dummerchen, du sollst sie doch nicht wegwerfen, die brauchen wir noch!“, tadelt Chloe mich,
während sie, sie aufließt und in eine Folie wickelt. Ich starre sie fassungslos
an. „Weißt du meine Kleine, ich habe dir eine Menge zu verdanken. Aber alles zu
seiner Zeit! Du wirst diese Augen für mich aufbewahren!“ Nach ihrer berauschend realistischen Aussage verschwindet der Geist meine Schwester, schallend lachend dringt er in mein linkes Auge und nistet sich dort ein. Ich sinke wieder in den Schneeengel und hoffe innigst auf die sofortige Beendigung dieses Alptraumes. Doch absolut nichts regt sich. Stunden später liege ich immer noch geisteswach in dem reinen Schnee, den allein meine Anwesenheit zu verunreinigen scheint. Ich warte verliere Hoffnung um Hoffnung. Letztlich begreife ich in müder Erahnung die Realität. Sie trifft mich mit solcher Wucht, das ich die nun Traurigkeit nicht länger zurückstehen lassen kann. Warme, salzige Tränen fließen tropfenweise und schließlich in feinen Strömen mein Gesicht hinunter. Wie kann ein Dämon das Antlitz eines Engels zerstören?
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Der 2. Pfad:
"Vielleicht bin ich einfach zu gut darin ..."
Bevor über die Lippen ihrer menschlichen Schwester der Hauch des, "Worin?", kommen konnte, sinnierte Chloé schon weiter. "Im Sterben, denn weißt du Liebste. Ich selbst sterbe jeden Tag da meine Rache nicht erfüllt der Zahl an Stunden desselbigen Tode." Der Schneeengel war nun erweitert. Seinem linken Flügel heftete eine unregelmäßige Verformung, aber nicht soviel Blut und Asche, wie in seinem Zentrum an. Wie ihre Schwester lag auch Chloé auf der Seite und beide sahen einander tief in die Augen. Während sie die blonden Strähnen aus Catrins Gesicht strich und dabei immer wieder mit ihren scharfen Fingernägeln auf der rosigen Wangenhaut rote Striemen hinterließ, setzte sie ihren Monolog bedächtig mit langsamer Erfurcht voller Stimme fort. "Ich verlange wahrlich viel von dir, du allein trägst schließlich die Bürde mein Racheengel zu sein und süße P-chan deine Seele wird genauso verdammt sein wie es meine schon längst ist." Da plötzlich fiel er Patricia wieder ein, der Schwur das Band das nur ihnen beiden gehört hatte. Nicht die Seele, das Herz. Sie fühlte es in sich pochen, solange dieses Herz sie zusammenhielt konnte die Dunkelheit nicht zu ihr durchdringen und sie würde Chloé beschützen, denn was war ihr Leben schon wert ohne sie? Patricia starrte nicht länger ins Leere. "Wir beide, „ flüsterte sie, "erst die Eltern, fehlen noch der Rest der verdorbenen Sippe, ihre Brut und ER, der sich zwischen uns drängte. Die Zwillinge rückten näher zusammen, neigten ihre Köpfe der jeweils anderen zu schwiegen für die Dauer dieser besonderen Zeitspanne. "Wir lassen sie brennen, noch bevor wir für immer aus dieser Welt verschwinden!" Nun war etwas von dem engelsgleichen Lächeln von früher auf Chloés Gesicht zu erkennen. "Ich habe das Herz meiner liebreizenden Marionette erobert? Wer hätte das gedacht..." Mhis senkte sich schwer auf Patricias Augen, der undurchdringliche Nebel ließ sie die Herrschaft über Sinn und Verstand verlieren.
Besorgte Rehaugen beugten sich über den schneeweißen Körper: Glückselig seine Geliebte wiedergefunden zu haben, aber gleichzeitig besorgt um ihre Gesundheit hob er sie in den schützenden Käfig seiner Arme, trug sie fort.
Durch ihre geschlossenen Lider gestaltete es sich als schwierig für den Rachegeist auszumachen, wohin die Puppe getragen wurde, deswegen holte er sich ebenfalls eine Mütze Schlaf.
Der Raum wirkte allein ohne ihn zu betrachten rein von seiner Atmosphäre her hohl, weitläufig und kalt. Mit nun offenen Augen erblickte Patricia eine cremefarbene Decke, verzog bei dem penetranten Seifengeruch der champanger farbenen Bettdecke die Nase und fiel nun da sie es eben für den Moment geschafft hatte sich aufzurichten wieder in die Schwärze des Marionettenspiel ihrer Schwester zurück.
Es flimmerte ein paar Mal, Türen schwangen auf und sie schwebte eine Treppe hinab.
Ein Schritt, die große bunt geschmückte Tanne wurde rabiat umgerissen. Die tausend funkelnden Scherben der Christbaumkugeln spiegelten eine Höllenfratze wieder. Dann Bratenduft und schließlich Blut, Schreie, Feuer. Doch kurz zuvor noch etwas anderes. Die Hände um den Hals ihres Onkels gepresst. "WO IST FYNN?!" Doch der Mensch war bereits fort. Noch ein Blick mit höhnischem Lächeln auf die 8 Leichen unter dem brennenden Weihnachtsbaum mit leeren blutigen Augenhöhlen. Dann verschluckten die Flammen alles.
Diesmal war Chloé umsichtiger zu Werke gegangen, so trug ihre Schwester immer noch das blütenreine weiße Kleid und darüber einen gefütterten Wintermantel zwar stanken die Sachen allesamt nach dem süßem Rauch verbrennenden Menschenfleisches, doch waren sonst nicht weiter besudelt.
Hand in Hand hüpften die Zwillinge die verschneite Straße entlang.

Der 3. Pfad

Fynn schüttelte über seinem Becher heißer Schokolade den Kopf. Immer und immer wieder. Wieso genau hatte er Chloé sofort zu ihrer Familie zurückgebracht?
Aus dem Café hinaus, auf die Straße schlug er absichtlich einen Bogen um sein eigentliches Ziel. Lange stand er an eben jener Straßenecke, an der Chloé's Lächeln ein Ende gefunden hatte. Zuerst sah er nur auf, weil er glaubte ein Kichern zu hören, dann sah er Chloé munter die Straße entlang auf sich zu springen.
In der Manteltasche trug sein kleiner Sonnenschein ein 25cm langes Küchenmesser, eines dieser Marke Papier in der Luft zersäbelt.
Sie flog auf Fynn zu, breitete die Arme nach ihm aus und riss ihn von den Füßen, als sie in seine Umarmung sprang. "Du bist frei Liebes um alles zu Ende zu führen, doch bedenke ich kann den Tölpel nur für kurze Zeit bannen. Sie trat aus dem Auge heraus und hielt Fynn mit unsichtbaren Fäden hernieder.
Patricia zog indess das Glas mit den 10 Augenpaaren aus der Tasche. Sie platzierte die Augäpfel um den Körper des Jungen herum. Dessen Pupillen rotierten wild in den Höhlen, konnte es sich auch nicht rühren, zeigte er so seine Angst. Nun enthob sie das Messer ihrem Mantel, hielt es zunächst kurz über dem oberen Teil des Rippenbogens, wo Fynns vom Adrenalin angetriebenes immer schneller und stärker pochendes Herz drohte dem Stress zu erliegen. Doch dann besann sie sich eines anderen. "Zuerst die Augen.", kicherte sie und führte das Messer zu seinem Kopf und schnitt beide Rehaugen aus ihren Höhlen. Wieder brachte sie die Messerspitze vor seinem Herz in Position und diesmal stoppte Patricia nicht, sondern rammte es mit voller Wucht in seine Brust. Der Bann löste sich doch Fynn schrie nicht.
"Liebe kann blind machen, Liebste."
Fynn starb.
Noch bevor sie wusste, was sie weiterhin tat übergoss die Marionette die Leiche mit Benzin, warf ein Streichholz darauf und sog den süßen Duft, von verbrennendem Menschenfleisch in ihre Nase, während die ganze Familie mit glasigen Blicken so traurig, so hoffnungslos zu ihr hinaufstarrte.

Der 4. Pfad

Wohin die Marionette weiter tanzte.
Hätte man dem Baby Piaatricx, als es noch im Fruchtwasser seiner Mutter schwamm, erzählt wohin sie ihr eleganter Schritt einmal tragen würde, sie hätte wohl schon damals vor zitternder Hysterie und halb schreiend vor Angst zu ertrinken, bevor sie sich bewusst wurde das alles, was sie benötigte durch die fleischige Schnur durch die Verbindung zwischen ihr und ihrer Mutter übertragen wurde.
Mit Fynns Ableben eröffnet sich eine neue Welt, die sich ihr entgegentanzend um den Hals schlingt und in ihre Tiefe zieht.



Strahlender Sonnenschein,
ein Baum, voller weißer Blüten
ein engelsgleiches Mutter Tochter Gespann zu seinen Wurzeln.
Tochter und Mutter fröhlich im Spiel vereint
ersuchen einander zu erhaschen.
Doch dann die Wende
Im eleganten Sprunge erhebt sich die Mutter
Des Töchterleins Hand reißt am Saume ihres Rockes
und noch als diese stürzt verfärbt der Schrecken ihr rosiges Gesicht
kalkweiß

Ein Sturz
ein Stein an eben der gerade falschen Stelle
Ein Mensch stirbt so leicht



Das bleiche Kindlein folgt des Dramas Handlung mit wachsendem Interesse, ist es sich doch sicher das alles rein dem Spiele zuträglich. Doch als die Mutter ins Gras hinabsinkt und keinen Mucks mehr von sich gibt kann es seine Besorgnis nicht länger zurückhalten.
Von oben herab blickt es in die toten Augen ihrer Mutter.
Mitten zwischen zwei Halswirbeln steckt der tückische kleine Fels und Blut quillt aus dem frischen Stich.
Mutter ist gegangen.

„Und dabei war es ihre eigene Schuld!“, zischt Patricia im zwischenräumlichen Kontinuum, welches sie gerade durchquert vor sich hin. „Wieso hat sie sich nicht einfach wie eine normale Mutter verhalten und ruhig mir beim Spielen zuschauen können? Ihr Tot zeugt gewiss nur von geistlicher Naivität und kindlichen Übermutes, welche ich einfach nie besaß. Was für ein Jammer. Wenigstes vererbte sie mir alles Äußerliche.“
Jetzt schweigt sie.
Und viel später murmelt sie noch in sich hinein:
„Vater, wo bist du nur?“


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