It's time to tip the scales
 
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 Der Lindenring

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AhcXsas
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BeitragThema: Re: Der Lindenring   26.07.13 3:11

ist der Trainings Kampf beendet oder kommt da noch was Wieder ein Sprung und ein kurzes Rauschen. Pseudotarxon lächelte Xeinalem gemein an und redete irgendwas mit, er hätte keine Angst im Dunkeln und das dass alles nur Gerüchte wären mit den Nachtlichtern.
Und wenn es mit der Illusion nicht klappt bleibt mir noch mein Schwert ganz einfach. "Sophie...?" AhcXsas schien verwundert zu sein das er diesen Namen sofort aus dem Anagramm bilden konnte und schaute in die Runde. Marc streifte ihn und fragte ob es ihm gut ginge, doch der Junge mit den schwarzen Haaren nahm dessen Hand zur Seite und schüttelte den Kopf.
Ach wie lustig...
Außer den vermeindlichen Freunden schien die Stadt mehr Besuch zu haben als sonst, denn immer mehr und mehr Menschen fluteten den Platz und die Gassen in denen sich die Jugendlichen befanden. "vergiss es, auf den Illusionsmüll fall ich nicht zwei mal rein!" Noch mehr Menschen. Und zwischen all diesen Menschen ein mann der aus der Masse hervor stach. Er ging wesentlich langsamer als alle anderen, doch keiner bemerkte ihn. Er trug schwarze Jeans, ein weißes Hemd und passend dazu schneeblonde Haare. Er streifte an den Kids vorbei und grinste Xeinalem verspielt an, nickte ihr zu und grüßte mit einem Handzeichen. Keine Sorge ich beherrsche noch miesere Tricks als dir abertausende an Doppelgängern auf den hals zu hetzen oder deine Waffen wieder und wieder zu zerstören. Der Schwarzhaarige drehte sich in dem Moment zu dem anderen AhcXsas um als jener an den beiden vorbei ging, doch verlor ihn zwischen der Masse an Menschen die sich wie Fliegen umeinander reihten und sich aneinander vorbeischlängelten. "Bist du aufm Tripp ?" fragte Pseudo-Xantja und wollte den Blauäugigen AhcXsas gerade berühren als jener die Stimme senkte und ebenfalls ihre Hand weg schlug.
Das schönste kommt doch noch.
"Das bezweifle ich..." murmelte er zu sich selbst. Dann im nächsten Augenblick erschütterte den Boulevard ein Beben und die Menschenmasse blickte sich um. Schweigen umfasste alle und dann sahen und zeigten sie zum Himmel. Erst Stecknadelkopf groß und dann explosionsartig breitete sich dort eine schwarze Kugel aus. Schreie, sie kamen von dort wo der schneeblonde AhcXsas hingelaufen war. Als die ersten begannen weg zu rennen bekam er eine klare Sicht auf das Geschehen. Der Mann mit dem fehlenden Melanin in den Haaren stand dort auf dem Marktplatz mit ausgebreiteten Armen und sah lächelnd nach oben zu der immer größer werdenden schwarzen Sonne. "Boa Fuck was'n das ?" fragte Tanja kleinlaut. P-chan und Marc schlugen vor zu verschwinden, doch AhcXsas schüttelte langsam und ungewollt den Kopf. Etwas faszinierte ihn an dieser Erscheinung. War mein Körper doch gezeichnet vom Undank dieser Welt, mein Geist durch die Schrecken des Lebens verdorben. Ein verstörtes Grinsen zog sich auf die Lippen des Schwarzhaarigen und er fing an alles um sich herum zu ignorieren. Die Warnungen der Freunde, die Schreie der Menschen, das dort ein Mann mit weißen Haaren war. Seine Augen reflektierten den Mond aus Dunkelheit und er schien sich darin zu verlieren.
So leicht hinters Licht zu führen...ahaha
Seine Beine bewegten sich langsam vorwärts und er ging durch die Menge auf den Platz zu. Wiein Trance konnte er den Blick nicht von der Dunkelheit lassen. Noch mehr von diesen Sphären tauchten überall im Himmel auf, doch er hatte nur Augen für diese dort. Ein paar mal wurde er angerempelt, ein paar mal erinerte er sich kurz an die Warnungen, die Freunde, das da ein Mädchen in schwarzem Mantel und ein Mann mit weißen Haaren waren, doch zu spät. Er war vollkommen von der Schönheit der Finsternis eingenommen, die immer größer wurde und die Ränder des Himmels, als auch der Stadt zu verschlucken drohte. "Das Nichts in meiner Hand. Das Nichts in meiner Brust. Das Nichts aus dem ich Alles schaffen musste. Erinnerst du dich ?" Der Schwarzhaarige wurde erst wachgerüttelt als er einen tiefen Schmerz in der Brust spürte. An der Stelle wo sein Herz saß, quoll eine schwarze Flüssigkeit heraus. Seine zitternden Hände fühlten danach, er merkte wie kalter Schweiß ihm über die Stirn lief, er merkte wie seine Augen unruhig den Mann suchten der vor ihm stand. "Benutz den Schlüssel, habe ich dir damals gesagt."
Unmöglich !
Weiß packte Schwarz am Kragen und schob sein Gesicht nah an das andere heran. "Wer...?" Antwort: "AhcXsas." "Was...?" Antwort: "Ein Niemand." Wieso...?" Antwort: "Wegen deinem Herz. Das Herz das sich nach Freiheit sehnt wird diese wohl oder übel erlangen. Sieh dich um, das hier ist ncht das was du wolltest. Ein Leben in Tristesse und Einsamkeit in der verlorenen Masse. Pah! Wer würde sich so etwas wünschen ?" "Ich." Der Blick des Schwarzhaarigen wurde zunehmend undeutlicher und trauriger. Weiß lies los und lachte verspottend. "Ja früher einmal schon. Da hab "Ich" mir soetwas gewünscht. Doch was war das Ich von damals schon ? Eine Maske unter Masken, Ein Versteck hinter einem tückischen Verstand." Er schüttelte den Kopf und richtete den Arm nach oben, die Flache Hand direkt auf die Dunkelheit zeigend. Es stoppte. die Ausbreitung und Zerstörung der Welt stoppte. Seine Muskeln spannten sich an und er drückte zu. Die schwarze Sonne verengte sich und machte schließlich wieder dem blauen Himmel platz. Knisternd brodelte in der Hand die Energie der Dunkelheit, aus welcher sich letztendlich ein Schlüssel formte, Rabenschwarz mit silbernen Ornamenten. Kurzerhand rammte er es dem Schwarzhaarigen in die Brust was ein Leuchtfeuer an Energieexplosionen verursachte.
Sekunden später stand dort nur noch ein AhcXsas. Er knöpfte sein Hemd auf und die silberne Kette glühte als hätte man sie just erst aus den Schmiedefeuern des Schicksalsberges geholt. "Und diese Maske, wird dem wahren Herz nicht noch einmal Unterliegen." Sein Blick war der einer keldonischen Kriegsfürstin die soeben den ersten Blutstropfen der Schlacht gekostet hatte. Mit dem Schlüssel in der Hand ging er auf Xeinalem zu die Augen in goldenes Feuer getaucht. "Scheint so als hätten wir doch alle irgendwie ein Herz, nur wesentlich versteckter. Wie die Maskenmetapher von eben." Er drehte den Schlüssel in der Hand und machte einen Vorpalstoß in die entgegengesetzte Richtung. Das Schwert schnitt zwischen die Welten und man hörte nur noch ein gurgelndes Stöhnen als Antwort. Mit einem einzigen Wimpernschlag waren sie wieder in der zerbrochenen Welt von eben und der herzlose AhcXsas hatte das schwarze Keyblade mis zur Mitte im Bauch stecken. Schnell wurde es ihm heraus gezerrt und der ganze Wanst des Gegners weg getreten. "Wie hast du das gemacht ?" AhcXsas grinste und zeigte in die Hand Ahcsas, wo immer noch der weiße Schlüssel ruhte und unheilvoll schimmerte, angereichert von der Macht des Herzlosen. "Glaubst du ernsthaft ich bin so leichtsinnig und lasse mir mit meinem eigenen Schwert eine Gehirnwäsche verpassen ?" Er öffnete das Hemd wo die Wunde mit der schwarzen Flüssigkeit allerdings immer noch war. "Ich wusste das man dich nur ablenken könnte wenn du gute Unterhaltung genießt und was gab es besseres dich in dem Glauben zu lassen ich wäre in einer Wunsch oder Scheinwelt gefangen. Xeinalem mit zu schicken diente nur zu ihrem Schutz, wobei sie mir gut zugespielt hat um wieder aus der eigenen Illusion zu kommen, wer weiß was deine kleine Freundin dahinten so alles in Petto hat." Ahcsas warf das weiße Schwert vor die Füße seines Pendands. "Verfluchter Mistkerl und wie das mit den zwei Schwertern ?" "Müsstest du doch am besten wissen, immerhin hast du denjenigen beseitigt bei dem ich mir diese Fähigkeit abgeschaut hab." Der Herzlose spuckte grimmig zu Boden und verschwand langsam in dunklen Strängen, mit einem Blick den man so schnell nicht wieder vergessen würde. "Ich verstehe...Ailerim...spiel mit ihnen." Die Puppe knackte mit dem Halsgelenk und ein wahnsinniges Grinsen legte sich auf ihr Gesicht als sie den Befehl hörte.

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Xeinalem
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BeitragThema: Re: Der Lindenring   26.07.13 12:48

Bei dem ganzen Kuddelmuddel stadn Xeinalem still wie Lods Frau, nachdem sie eine Salzsäule geworden war. Die Ereignisse berührten sie nicht wirklich, sie kam sich ohnehin Fehl am Platze vor und betrachtete auf deise Art das Schauspiel mit dem Bewusstsein eines Gespenstes. Lediglich das Wenden hin zu Ahcxsas war die Tat, die sie frigid ausführte und sich damit bewusst gegen den Fluchtwunsch der falschen Bevölkerung stellte.
Sie kam durcheinander während der Transformation des Meisters. Ihrer Ansicht nach waren es zu viele AhcXsas' für einen Ort. Da konnte man leicht durcheinander kommen, wie bei einem wilden Kettenkarussel. Aber als der Chef wieder sein gewöhntes Aussehen hatte und die andere Welt wieder zur eigentlichen Ruine wurde, da kam sie wieder mit und platzierte sich wie ein vorbildliches Mitglied neben dem Meister.
"Ich hab zwar keine Ahnung, was eine Metapher ist", meinte sie, "Aber wenn du das sagst, wird es scon richtig sein. Erklär mir das mit Herz aber, wenn wir wieder zuhause sind."
Kurz darauf verschwand der Ahcsas und ließ Ailerim zurück. Xeinalem meinte für sich, dass diese ein ganz entzückend kawaii-iges Outfit trug, aber ihr Charakter war an sich wirklich sehr mies. Und das passte nun wirklich nicht zusammen, wenn man nicht gerade Terrorist war. Die behandschuhten Händen der Spielerin waren mit einem Mal voll von Karten und sie grinste.
"Spielen? Spielen ist mein zweiter Vorname und meine Berufung. Loser!", meinte sie belustigt.

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AhcXsas
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BeitragThema: Re: Der Lindenring   29.10.13 3:32

AhcXsas schnaubte und hatte für diesen Tag zu viel Erinnerung gespürt als das er jetzt noch Laune hatte sich mit einem Herzlosenpüppchen ab zu geben. Ganz besonders der term "Spielen" gefiehl ihm dabei ganz und gar nicht. "Ailerim eh ? Hör zu ich war grad ganz schön auf nem Tripp und ich habe wirklich keine Lust mich hier mit dir jetzt auch noch rum zu schlagen. Da ich für kurze Zeit noch gute Laune habe mache ich dir ein Angebo..." Doch zu spät. Die Krallenartigen Auswüchse an ihren Fingern richteten sich auf den Meister und die dort angebrachten Stacheln schossen auf ihn zu. Er neigte den Kopf dezent zur Seite und wich den Dornen aus. Ein Warnschuss ? Die Herzlose meinte es ernst, so viel war klar.
Kurz schloss der Meister die Augen und öffnete sie mit einem tiefen Ausdruck der Wut. "Ihr Herzlosen begreift scheinbar noch viel zu wenig. Ihr lauft rum, die meisten von euch ohne verstand, und bildet euch ein ihr könntet tun und lassen was ihr wollt. Zerstört Welten, verwandelt starke Herzen in Abschaum wie dich oder deinen Meister. Mir persönlich langts jetzt aber richtig." "Laberst du immer so viel Schneeweißchen !?" Von rechts sauste der Arm des Butlers, des weißen Königs auf AhcXsas zu, doch wurde der schnell von der behandschuhten Rechten des Überlegenen abgefangen. Ein lautes, irres Knacken verriet, dass der Arm dieses Spiegelgesichtes den Griff des Meisters nicht stand hielt. Diese spontane Aktion war untypisch für AhcXsas, denn er war eine Person die mit zunehmenden Vergnügen, auch gern mit seinen Opfern spielt. Der König jedoch zeigte keine Emotionen, sank jedoch spürbar geschwächt zu Boden. Ailerim bereute just ihre Worte und starrte aus ihren wahnsinnigen Gelben Augen die Szene an. Und ein ebenso tödlicher Blick wurde ihr entgegnet. "Verschwinde jetzt oder stirb. Reize meine Laune nicht zu lange aus Püppchen."
Beide Seiten hatten eine unheimliche Anspannung zu vernehmen, die jedoch einer Person hier nicht golt und das war Xeinalem. Die arme war wohl oder übel nur zufällig in das Schlamassel geraten und musste jetzt zusehen wie eine wahnsinnige Puppe und ein erzürnter Organisationschef, gegenseitig Du-bist-für-mich-gestorben-Blicke austauschten. Und dieser Umstand war AhcXsas wohl oder übel auch noch bewusst.
Der König wollte gerade zu einem zweiten Schlag ansetzen da wurde er auch schon von einem immens starken Tritt zu seiner Meisterin befördert. "Xeinalem, verschwinde... Der Weltenübergang dürfte jetzt wieder intakt sein seit mein herzloser verschwunden ist." Er schnippte zur Seite wo sich zögernd, flackernd ein Weltenriss auftat und Xeinalem schon fast energisch zu verschlucken drohte. "Ich beende das hier, später erklär ich dir alles..." Seiner Stimme entsprang ein Ton ernster Wahrheit und Bedauern. Aber was sein musste musste sein. Niemande, seien sie noch so gefühlskarg, blieben keine Niemande. Jedenfalls nicht wirklich.
Er versicherte sich das Xeinalem mit vielen Beschwerden, Beleidigungen und Protest die Bühne verlies und widmete sich dann seiner Spielgefährtin. "Wie gesagt habe ich wirklich schlechte Laune im Moment. Ich empfehle dir also auch ab zu hauen." Doch es nützte nichts. Sie sah herab zu ihrem Diener, kniete sich zu ihm und knackte den Arm wieder in die richtige Richtung. Als er aufstand floss etwas dickflüssiges Rotes auf die eleganten weißen handschuhe und verfärbte sie dunkel. "Nutzloses Stück, mach diesen verlotterten Drecksspast fertig !!!" Der König verbeugte sich vor seiner Königin und drehte sich zurück zu dem Niemand um. Doch die Wortwahl der kleinen Irren schien ganz ganz falsch gewählt wurden zu sein. AhcXsas streckte ihm den Arm entgegen. Lösch sie aus ! Die Flache Hand nach oben emminierte glühende Funken. Dann hörte für einen einzigen Moment in dieser Welt alles auf zu atmen, zu fühlen oder schon fast zu existieren. "Clavis Salus" hallte es es flüsternd durch den Raum. Dann töste ein impuls an unbändiger Energie aus der Hand des Niemands und generierte sich zu einem wahrhaft göttlichem Schlüsselschwert. Die Halskette an seinem Hals löste sich auf und die daraus entstandenen Lichtfetzen setzten sich an um die Klinge herum.
Der Schlüssel der daraus entstand umfasste AhcXsas komplettes Wesen. Die Klinge wahr dem eines extravaganten weißem Schwert ähnlicher als dem eines Schlüssels, das Heft war gefertigt aus schwarzem Licht welches sich an verschiedenen Stellen zuspitzte und in unendlich feinen Farben endete. Die Schlüsselkette bestand aus einzelnen Lichtpartikeln an deren Ende das Medaillon hing welches kurz vorher noch AhcXsas Nacken zierte.
Der König, in dessen Maske sich dieses gefährliche Kriegswerkzeug spigelte, tat zwei Schritte zurück. Selbst bei seinem Meister hatte er eine solche Macht noch nie gespürt. Es war schon fast als würde diese Puppe einer Puppe die pure Angst verspüren. Die schiere Angst zu sterben, zu vergehen und aus seiner gesamten Existenz gelöscht zu werden. Da ergriff AhcXsas erneut das Wort. "Wenn dein Meister die Macht besitzt etwas in eine eigene Existenz zu holen, was glaubst du besitzt dieses Schwert nun für eine Kraft ? Sicher spürst du es schon. Doch zu spät." "Fass meine Puppe nicht an du dreckiger Hund !" AhcXsas atmete kurz aus und verschwand von der Stelle, flackerte vor dem Mädchen wieder auf und machte weitere Schritte auf sie zu. Der König drehte sich abrupt um und versuchte durch die Spiegelmaske zu sehen. Es schien als würde er eingreifen, sogar schreien wollen aber sein helm lies nichts dergleichen zu. Die Spitze Clavis-Salus richtete sich auf die Puppe und selbst die konnte nichts anderes tun ausser vor dieser Übermacht zu stehen und dem meister einen Fluch nach dem anderen gegen den Kopf zu werfen. "Verpiss dich du Hurensohn ! Fass mich nicht an ! Verschwinde !" Ein Schnitt und der rechte Arm der kleinen Puppe krachte hölzern zu Boden, und mit dem selbigen Berühren löste sich der Arm in schattenpartikel auf und entschwand aus all seiner Existenz, als wäre er niemals oder jemals gewesen. Selbst die gänzliche Erinnerung Ailerim, jemals einen rechten Arm besessen zu haben verschwand. Sie starrte den Meister an. Ihre weiten offenen Augen flehten. Ihr Körper versuchte sich zu erinnern das an ihrer Rechten Schulter doch gerade noch etwas war, aber was war es ? Endlich wich sie zurück.
Der König streckte die Hände aus doch konnte sich immernoch nicht rühren, was hielt ihn zurück ? Was brachte ihn dazu sich nicht für seine Königin zu opfern ? "Lähmend nicht wahr ? Nicht mal dein Ahcsas weiß das ich bereits diese Stufe meiner Macht erreicht habe. Leider kann ich sie nicht lange beibehalten. Und leider wird dein Herz dadurch auf ewig verschwinden." "Ich will nicht! Nein! NEIN! Bitte ich..."" Ein ungeduldiges Zischen wurde ihr entgegen geworfen, dann durchtrennte der Schlüssel die Schädeldecke der Puppe und zerrte sich langsam durch den gesamten Körper der kleinen Herzlosen. Sie wollte noch Schreien, sie wollte noch Gegenwehr leisten. Doch sobald die weiße Klinge sie berührte begann sie bereits zu vergessen. Was war es da was sie umbrachte ? Wer war das der ihr das an tat ? Wieso war sie hier ? Wieso konnte sie nichts tun ? Wer war Ailerim ? Wieso ?
Die beiden Seiten kippten und zerschlugen auch in ewiger Vergessenheit. Dann drehte sich der Meister zu dem König um. Und im Spiegel sah man AhcXsas Schweiß über seine Stirn laufen. man sah die Anstrengung die in jeder einzelnen Millisekunde dieses Schlüsselschwertzustandes lag. Er atmete schwer. Seine Brust schmerzte. Jeder Herzschlag, jeder Impuls der von dem Schlüssel ausging bereitete ihm Schmerzen. Wieder trat der König zurück. "Doch das hier grad, war nicht mal der Herzlose...hab ich recht ?" Über wen sprach dieser Mann dort ? Wer sollte jemals hier gewesen sein ausser der König und er ? Der Kopf des Maskenmannes schmerzte, stumm schrie er auf, er wand sich und schleuderte seinen Körper urplötzlich umher. Der Spiegel bekam Risse. Der Spiegel zerbrach. Die Maske zerfiel. Und nun merkte man, das die Königin die ganze Zeit selbst blos die Puppe war und der wahre Herzlose, der der alles an den Fäden führte, war dieser Mann. Oder besser gesagt, diese Frau dir dort erschien. Die blonden Haare glitten schweißnass von dem Kopf des weißen Königs. Die goldgelben Augen starrten Panikerfüllt den Mann mit dem Schwert an. Die Lippen formten ungehört Fragen. "Wer bin ich ? Wer bin ich ? Wer bin ich ?" "Deine eigene Gedankenwelt hat dir ein Königreich geschaffen in dem du selbst der größte Narr warst. Du willst ein Obscuridad sein ? Das ich nicht lache..." AhcXsas zitterte, der Energieaufwand war einfach viel zu groß. Seine Augen schmerzten, seine nase begann zu bluten und man spürte das die Energie des Schwertes zurück ging. Der Herzlose war nicht länger gelähmt, stürzte nach Hinten, schüttelte den Kopf, raufte sich die Haare und versuchte immer wieder stumm zu schreien. Der meister wischte sich das Blut von der Nase mit dem Ärmel ab und zerrte sich mit letzten Kräften zu der echten Ailerim hin. Er stolperte halb und landete vor ihr, packte sie am Anzugskragen und zerrte sie zu ihm hin. Diese Frau die just ihre eigene Wirklichkeit wieder fand schaute ihn angsterfüllt an. Sie flüsterte hauchend ""Ich...will...nicht...sterb..." Doch der Schlüssel durchstieß mit einem surrenden zischen bereits die Brust der Herzlosen. AhcXsas kicherte dumpf "Lachhaft...du bist der schwächste Obscuridad dem ich je begegnet bin...wenigstens wird sich keiner mehr an dich erinnern...Tsk..." Er spuckte zu Boden und zischte sie überheblich an. Ihre Augen aber verrieten das sie nicht verstand was er meinte. Sie stürzte nach hinten und starrte in den roten bizarren Himmel über ihr. Immer wieder formten die Lippen die Frage "Wer bin ich ?" bis sie verschwand. Für immer von überall. Aus den Gedanken aller anderen, aus den Erinnerungen eines jeden. Ihre Existenz wurde beendet. Nur AhcXsas würde sich an diesen Herzlosen erinnern. Und nur er würde wissen Wer Ailerim eigentlich war.
Das Schwert in seiner Hand verschwand und er schlug sich die Hand vor die Augen. Ihm wurde extrem Schwummerich und alles um ihn herum flackerte. "Ich...hätte nie gedacht...das das klappt..." Er lächelte müde. Ihm wurde bange über seine eigene Kraft. Er begann so etwas ähnliches wir Furcht vor seinem Schlüssel zu entwickeln. Erinnerungen...Existenzen einfach auslöschen ? Sollte dies wirklich jemand beherrschen ? Wenn...wieso er ? Was hatte dieses verdammte Schwert mit ihm nur vor ? Als würde es...leben... Er spürte da etwas, noch war es zu weit von ihm weg. Noch war es nur ein schlichter Gedanke. Doch etwas war da, neben ihm. Doch was ? Lösch sie aus...?
Der Niemand kippte zur Seite. Erst jetzt wurde ihm Bewusst was er gerade getan hatte. Seine zitternden Augen weiteten sich. Er erschrak förmlich vor dem Gedanken. Hatte er diese Übermacht gerade wirklich freiwillig entfesselt ? So unendlich viele Fragen die ihn nun quälten. Doch er war müde und erschöpft. Die Augen schließend, versank er in einer Woge Dunkelheit, die ihn in seinem Bett im Schloss herab sinken lies. Er sah die Dunkelheit über sich verschwinden und musste abermals feststellen; Er selbst hatte diese just gar nicht gerufen...

[Mission Beendet]
-> AhcXsas ab
-> Xeinalem ab

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