It's time to tip the scales
 
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 Das Dorf Fen-Ri:r

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BeaniXs
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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   25.01.13 16:53

Beanixs war es nun zimlich leid zu stehen. Nette Geschichten hin oder her, sie wäre sehr dankbar gewesen hätte ihr einer mal einen Stuhl angeboten. Aber zum Sitzen schien es auch viel zu kalt zu sein. Sie hatte Jazzphalen, oh ja, das tat sie.
In Gedanken folgte sie den Ausführungen, wobei sie langsam nicht mehr wusste, warum diese beiden sich liebenden Kaltekel ihre Kinderalterego zum Erzählen nutzen mussten. Sie hätten es doch auch mit eigenem Atem aussprechen können. So was Faules, dachte Beanixs.
"Ich versteh das Probelm zwischen euch irgendwie nicht.", sagte Bea nachdenklich, "Warum habt ihr euch nicht mehr verstanden? Ich begreif das nicht. Ist mir zu hoch."
Noch weniger verstand Beanixs aber, warum Pjotr den Waffenstillstand nciht für einen Überraschungsangriff ausnutzte. Mit dem Fuß schob sie etwas Schnee vor sich her. Immer nur die Zuhörerin zu sein, war wirklich öde.

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Xantja
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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   28.01.13 20:01

Die beiden Geschwister waren vertieft in ihrer Vergangenheit und schienen sich vorerst nicht bekämpfen zu wollen. Pjotr aber bemerkte die Langeweile der Steinmetzin und grinste sie düster an. Dann hallte seine Stimme in ihre Kopf wieder. Fatal, bisher hatte er sie größtenteils ignoriert, doch er schien sie nun etwas mehr fürwahr zu nehmen. Also trat neben die pinkhaarige Kriegerin eine ähnliche Gestalt. Eine Frau, gleiche Haarfarbe, gleicher Körperbau, aber goldgelbe pupillenlose Augen und ein breites Grinsen von rasiermesserscharfen, dreieckigen Zähnen, zierte ihr Gesicht. Das war der Herzlose, der vorher schon Xantja imitierte. Er packte die Kriegerin am Hals und warf sie aus dem Illusionswirbel. "GHIHIHIHI !"
Währenddessen lief der Hauptfilm weiter.
"Als ich mein Bewusstsein wieder fand hockte ich im Versammlungszimmer des Heimes. Um mich herum war alles rot und orange. Ich roch etwas. Es war holzig und beißend in der Nase. Ich sah schlaftrunken auf meine Hände herab in der sich zwei Feuersteine befanden. Beide glühten noch und ich ließ sie geschockt fallen. Dann öffnete ich meine Augen noch einmal um zu begreifen was um mich herum geschah. Das Haus brannte. Das Heim stand in Flammen und saß mitten drin. Von draußen hörte ich Schreie. Ich sah an mir herab und stellte fest das mein Nachthemd an einigen Stellen zerrissen war, ich überall Ruß hatte und offensichtlich auch Kratzer die von Fingernägeln zu stammen schienen. Ich wollte ebenfalls anfangen zu schreien, ich wollte hier raus, ich wollte nicht verbrennend sterben. Dann merkte ich das zwischen den Türen die Flammen nicht sehr dicht waren und sprang hindurch. Ich war nicht weit vom Ausgang entfernt. Die Tür stand offen und ich bahnte mir den Weg hinaus. Meine Knie waren zittrig und ich bekam kaum Luft. Ich stolperte nach draußen und landete in dem kalten Schnee, der orange leuchtete als er die Flammen widerspiegelte. Hinter mir waren noch letzte gurgelnde Schreie zu vernehmen bis die Flammen sich wohl ihr nächstes Opfer holten. Als ich mich aufrichten wollte wurde ich von der Schaufel der Mutter getroffen und wieder seitlich zu Boden geworfen. Es tat höllisch weh. Und als ich auf sah war sie es selbst die damit auf mich eingeschlagen hatte. Ihr Gesicht von Zorn und Verachtung zerfressen und hinter ihr die überlebenden weinenden Kinder. Die Säuglinge sind in den Flammen alle gestorben habe ich erfahren. Sie schrie mich aus heiserer Kehle an, das ich ein missratenes und undankbares Miststück wäre und sie dafür sorgen wird das man mich wegsperre. Mein Blick zur Antwort war eine Mischung aus Ungläubigkeit und Verwirrung. Was um Himmels Willen geschieht da gerade ? Ehe ich etwas sagen konnte prügelte sie ein weiteres mal mit ihrer Lieblingswaffe auf mich ein. Offensichtlich war ich nun auch eines dieser verlorenen Kätzchen welche sie so gerne erlöst hatte. Ich verstand nicht was hier vor sich ging. Ich verstand nicht warum es brannte. Noch warum alle so wütend auf mich waren. Ich verstand nicht einmal wieso ich in diesem Zimmer mit den Feuersteinen saß. Ich konnte doch unmöglich selbst das Haus angezündet haben. Pjotr !? Wo war er ? Ich sah mich um so gut ich konnte doch er war nicht bei den anderen Kindern. Habe ich etwa meinen eigenen Bruder ermordet ? Was habe ich da getan ? Und vor allem wieso kann ich mich nicht daran erinnern ?"

"Ich wehrte mich nicht gegen ihre Anschuldigungen. Ich wehrte mich nicht gegen ihre Handschellen oder die angebliche Gerichtsverhandlung. Ich wehrte mich nicht einmal als sie sagten ich wäre schon immer ein sozial-gestörtes kleines Mädchen gewesen. Ich verstand ja selbst nicht ob ich den Brand gelegt hatte oder nicht. Trotz dessen konnte ich mir während den gesamten Anschuldigungen und Beleidigungen nicht verkneifen zu weinen und zu schniefen. Ich wollte nicht weggesperrt werden. Ich wollte das mein Bruder und ich eine glückliche Zukunft hatten. Doch scheinbar hatte ich ihn umgebracht aus Gründen die für keinen Anwesenden, inklusive mir selbst, logisch waren.
Das Urteil hieß: Anstalt. Aufgrund der Tatsache das ich mich nicht erinnerte was ich tat und die angeblichen Psychiater beteuerten das dem wirklich so war, wurde ich für verrückt erklärt. Ich glaubte ja stellenweise sogar selber das ich es war. Doch was dort in dieser Anstalt auf mich zu kam konnte ich mir nicht einmal im Traum ausmalen. Es war die schlimmste Zeit in meinem gesamten Leben. Und auf erschreckende Weise auch...die kürzeste.
Als ich dort ankam und die sterilen und kalten Räume sah musste ich mir ein Grinsen verkneifen. Ich sah keinen Unterschied zum Heim oder dem ganzen Schnee der hier überall herum lag. Klamm legte sich auch das Klima in diesem Sanatorium nieder. Es war weder Warm noch wirklich kalt. Man fühlte sich wie eine lebende Leiche. Füße und Hände waren immer eiskalt, doch der Rest des Körpers an sich angenehm warm. Ich hasste dieses Sumpf-gleiche Klima. Ich hasste wie mich die Schwestern ansahen. Ich hasste die wirklich verrückten die herum schrien und sich benahmen als seien sie Affen ohne Gehirn. Ich hasste die Fragen die mir die Ärzte stellten. Ich hasste es das ich sie immer wieder beantwortete und dies zu keinem Ergebnis führte. Ich hasste die Hypnose die ihnen auch nichts half. Ich hasste einfach alles in diesen Räumen. Anfangs hielt ich es noch für interessant und verhielt mich ruhig. Doch die Unruhe und das Nichtwissen wuchsen mit den Wochen in mir. Bis ich dann bei einer Sitzung sagte das dies ohnehin nichts bringen wird und ich hier wieder heraus will. Ich konnte mich nicht halten. Ich weinte und schrie. Ich vermisste mein Leben, ich vermisste meinen Bruder und die Freiheit die ich hatte.
Dann kamen die Pillen."

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   28.01.13 22:37

Gerade hatte isch Beanixs an die Lage des Zuhörers wider Willen gewöhnt, wurde sie schon grob gepackt und landete kaum einen Wimpernschlag später im saukalten Schnee mit dem Gesicht voraus. Und das war nun wirklich unsagbar inaktzeptabel. Sie richtete sich schnell wieder auf und starrte den Angreifer an, der sie so schändlich geschändet hatte. Ihre roten Äuglein weiteten sich zusehends.
"Heilige Makaroni! Ein Klon! Bestimmt Nummer 85, oder so.", murmelte Beanixs und hievte sich auf die Beine. Sie ließ die Fingerknöchel knacken und witterte ihre Chance, diesen dummen Perversling der Natur zu erlegen. Zugleich fluchte sie aber auf, als Xantja ihre Story fortsetzte. Sie hätte wenigstens Rücksicht nehmen können, dass alle ihrer Geschichte lauschen konnten. So war die still Heldin nunn auch noch gezwungen, sich still zu fügen und mit einem Seufzen, holte sie aus, machten ein, zwei Sätze nach vorn, griff das Dublikat an der Schulter, damit es nicht entwischen konnte und schlug grob dreimal in dessen Magen ein.
"Ich hasse es, beim Fernsehen gestört zu werden, du dreiste Witzfigur!", und unter einer Salve weiterer Schläge an genau dieselbe Stelle fügte sie hinzu, "Dabei dachte ich doch glatt, dass alle von euch besiegt worden .....", sie unterbrach sich, lauschte wieder der Geschichte, die nun weiter fortschritt, aber wie jedes Mädchen so besaß auch Beanixs einen eingebauten Sensor für gutes Drama und würde niemals so einen Aspaekt einer Lebensgeschichte überhören, so rief sie zu Xantja hinüber, wobei sie nebenbei noch immer schlug, ohne es wteilweise wirklich zu merken, "Ich wusste gar nicht, dass du weinen kannst, Xanti! Ich spendiere dir eine Umaaaaaarmung, wenn ich wieder die Hände frei habe!"
Es konnte einen wirklich äußerst betroffen machen, stellte man sich die arme kleine Xantja allein im Asylum und vor Gericht vor. Es erinnerte Beanixs ein wenig an ihre Zeit in der Atlantis; zumindest konnte man die Isolation relativ ähnlich nennen; nur gab es für sie statt Hypnose Fischabfälle.
Mit einem Griff gegen die Gurgel ihres bösen Gegners zerrte Beanixs das Flittchen, das wohl ein Klon mit schlechten Reflexen war, in den Schnee und zwar mit dem Schädel voran, auf welchen die pinkhaarige Schönheit sodann den Fuß platzierte und das ründeste Knochenetwas des Körpers von der Zicke auf den Boden presste.
"Hat man rausgefunden, was den Brand verursacht hat?", fragte sie dann, als sie sich der Übermacht über den Gegner bewusst war. Die Frage stellte sie wieder aus reinem Interesse, damit niemand sagen konnte, dass sie nicht zuhörte.

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   10.02.13 20:38

Der Herzlose zu Beas Füßen kicherte wild bei jedem Schlag und schien die Prügelei sichtlich zu genießen. Dann, als sie sich auf ihn stellte, wand er sich wie klebriger Kaugummi an ihrem bein hoch und verformte sich zu einer dunklen Masse, in der nurnoch zwei gelbe Punkte die Augen ausmachten. Es kroch an ihrem bein entlang, die Kutte hoch und sprang dann über die Schulter zurück in den Schnee. Nun besaß es erneut seine original Gestalt. Einem Schattenschalk garnicht mal so unähnlich.
"Wie herzzerreißend..." spottete Pjotr arogant und gluckste kurz lachend auf. Xantjas hand fuhr über den Schneesturm und er legte sich, alle Fenser zur Vergangenheit wurden geschlossen und sie trat von ihrem Bruder weg. "Ich weiß das du den Brand verursacht hast, ich weiß das du mich in dieser Anstalt hast verrotten lassen." "No shit Sherlo...""UND ich weiß aus welchen Gründen du es getan hast !" Xanjas Stimme lies die kleinen Schneeflocken um Pjotr herum erzittern. Er riss die Augen auf und drete sich zu ihr. Die Frau die seinen Blick erwiderte war nicht seine kleine große Schwester. Etwas sonderbares trug diese Person in den Augen. Er schluckte und fragte dann nach. "Ach ? Was denn ?" Die Schneeprinzessin legte die Hand an den Mantel und zog den Reißverschluss etwas auf, zerrte an ihrem Hals und riss eine Kette ab, ihm vor die Füße werfend. Eine silberne Schneeflocke, mit einem winzigen Stück Feuerstein in der Mitte. "Skadi, die Schlüsselschwertkriegerin... du hast sie für mich gehalten. Du warst verstört von der Vorstellung das ich in andere Welten konnte. Das ich Wärme gefunden hatte und sie nicht mit dir teilte. War es Eifersucht ?" Sie legte die Hand süffisant an die Lippen und lächelte grausam. "Dann wolltest du Beweise für deine Theorie, branntest das Heim nieder. Wenn ich eingesperrt würde, würde ich sicher meine wahre Gestalt zeigen, nicht wahr ?" Pjotr grinste, dch dieser Akt verging ihm schneller als ihm lieb war. "Dann sag ich dir mal etwas..." Der herzlose fing plötzlich an zu zischen und zu fauchen und blickte mit verengten Augen zu der Eismagierin, die die Hand von der Lippe, mit einem Kuss, nach vorn streckte.
Dann war es als ob eine unendliche Kälte für einen Bruchteil der Zeit die gesamte Welt erstarren lies. In ihrer Hand sammelten sich die Schneeflocken die in einem eisigen Wirbel ein kristallenes Schlüsselschwert erscheinen ließen, das exakt so aussah wie das von Pjotrs Retterin. Es manifestierte sich, wurde echt. Doch etwas fehlte der Waffe. Jeder Glanz ist aus ihm gewichen, das Herz welches es einst kontrollierte, fehlte. Pjotr starrte ungäubig drein, dann wurde sein Audruck von einer Welle der Rage erfasst. "Was hast du getan !?" Die Stimmung kippte. Die, gerade noch sehr melancholische Xantja lachte schrill und herausfordernd durch den Schnee. "BEANIXS ! DAS war meine erste Mission ! DAS war meine persönliche Rache an diesem Ungeheuer !"
Sie rammte das Schwert in den Boden und um die Personen bildete sich wieder ein weißer Schleier in dem bald unverkenntlich drei Figuren erschienen.
Auf der einen Seite ein weißhaariger junger Mann mit gähnenden gelben Augen und einer schlichten schwarzen Jacke, die Kapuze ins Gesicht gezogen und eine Zigarette im Mundwinkel. Es war ein junger AhcXsas, vielleicht gerade mal siebzehn. Und neben ihm stand eine kleinere Person, sie wirkte durcheinander, doch die Haarfarbe und der irre Blick verrieten das es Xantja war, gerade mal fünfzehn oder jünger. Vor ihnen...Skadi.
Es rauchte, das Bild rach ab und dann flogen Funken. Skadi und die junge Xantja kämpften. Die damals noch recht wahnsinnig wirkende junge Kriegerin lies eisige Klingen umhersausen, Eis aus dem Boden schießen und feuerte einen zauber nach dem nächsten der Schlüsselschwertkriegerin entgegen. Eine Szene wo das Keyblade die Nummer Vier streifte, ihr eine tiefe Wunde zufügte, vom Meister geblockt wurde. Dann wie Xantjas Schild auf ihr Schwert prallte. Blut flog in den Schnee. Das Bild flackerte, die kalten, bleuglühenden Augen starrten die Meisterin des Schlüssels an. Sie standen sich gegenüber. Das Schwert tief im Spiegel versunken, der Eisprinzessin, direkt auf Brusthöhe des Spiegelbildes der Frau. Blut trat aus der selben Stelle wie im Spiegel, dann sank Skadi zu Boden. Ihr Schlüssel brach an der Spitze ab. Ein gezielter Tritt der kleinen Psychopathin in das Gesicht der Frau schleuderte sie nach hinten. Wieder ein Bild flackern. Xantjas Hände an der Kehle der Frau, ein Ausdruck des schieren Wahnsinns in ihrem Gesicht. Und wie in einem Stummfilm, hörte man nicht was Teen-Xantja sagte, doch immer wieder wurde das Wort "Verrecke !" in den diffusen Schneesturm gekratzt. Sie Schlug das Weib immer wieder gen Boden. Dann begann der Hals zu gefrieren, und beim offensichtlichst lautesten Ausruf, zersprang der gesamte Körper der Kriegerin zu blutigen roten Kristallsplittern.
Das, löste die Rückblende. Dann zerbrach das Schwert in Xantjas Hand und man sah den Jungen dermit weit offenen geschockten Augen dastand und nicht wusste was er dazu sagen sollte. "Vielleicht verstehst du jetzt...was du getan hast..."



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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   12.02.13 22:18

Wenn Beanix eines verachtete, oh ja verachtete, dann waren es Replikationen, die aussahen wie sie selbst, die trotz der gehörigen Gewaltanwendungen ihrerseits auch noch nicht die Freundlichkeit besaßen, einfach mal eben zu verrecken. So ein ungestümes Biest. Sie hasste es so abgrundtief!
"Jetzt reicht es aber!", rief BeaniXs und ihr Haar ward leicht rötlich. Mit einem hechtartigen Sprung warf sie sich wütend auf das dumme Getier und packte es mit ihren starken Nebraskapranken an der Kehle. "Ich werde dir zeigen, wie man, da wo ich herkomme, mit Dingern wie dir umgeht!", meinte die stille Heldin und wirbelte herum, schleuderte sodann die böse Kopie in Richtung des ungezogenen Jungen, der der armen, wahnsinnigen Xantja so übel zugesetzt hatte.
Beanixs hatte dadurch wieder genau den richtigen Anteil an Aufmerksamkeit, dass sie der Geschichte der Eisprinzessin lauschen konnte, auch wenn sie den Anfang nicht ganz gehört hatte. Aber das schien ja sowieso allen egal zu sein. Mit der erneuten Rückblende, die mal nicht von der kleinen Xantja erzählt wurde, begann BeaniXs sich schon zu wundern.
"Ich wusste gar nicht, dass du schon solange in der Organisation bist.", wandte die Steinmetzin ein, bei dem Bild der jugendlichen Schatten früherer Zeiten, von deren Dargebot sie keinesfalls stark entsetzt war. Sie konnte die Handlungen nachvollziehen, hatte sie doch auch mal dabei zugesehen, wie ein Unglücklicher solange mit Fischabfällen vollgestopft wurde, bis er an denselben und dem eigenen Erbrochenen elendig erstickte.
"Armes Xantilein, ich wusste ja schon immer, dass du ein Rad ab hast, aber dass unser Irrsinn auf einem so ähnlichen Level ist - hach, ich könnt heulen vor Freude.", sagte Bea und trat wieder näher zu den beiden sich nicht mehr mögenden Geschwistern heran.

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   19.02.13 21:40

Pjotr streckte die Hand zur Seite und der Herzlose der von dem weiblichen Wüterich geworfen wurde landete mit der Kehle genau in dessen Pranke. Der daraufhin gurgelnde Herzlose wurde solange von der einen hand am Hals gedrückt bis man dachte sein genick würde brechen. Die Augen des jungen Schlüsselschwertmeisters waren von einer derarten Wut entflammt wie man sie unter den reihen der Niemande wirklich niemals hat erblicken können. Das Schwert kreiste in seiner anderen hand und fand schnell seinen Weg in die Brust des Herzlosen der daraufhin kreischend von einer flammenden Energie gespeißt wurde, sie floss in ihn hinein, sprengte wie die Korona der Sonne aus seinen Adern und verzerrte dessen BeaniXs-Gestalt zu unkenntlichkeit. Dann wurde er zurück in den Schnee geworfen der sofort um die Flammengestalt schmolz. Es ächzte und wimmerte doch schien dann von einer noch größeren Dunkelheit in beschlag genommen zu werden als der Herzlose selbst beherbergte. Weißglühend wurde der freche Herzlose zu der Gestalt seiner geliebetn Skadi, deren Haare brennend flackerten und deren Augen zwei kleine Sonnen selbst hätten sein können. Mit dem aus purem Feuer bestehenden Schlüssel schritt sie auf BeaniXs zu und riss den brennenden Mund beim Kampfschrei weit auf.
Xantja die BeaniXs Sätze sehr wohl verstand strich die Haare zurück und nickte zustimmend. "Wahnsinn ist so eine Sache...offenbar ist er hoch ansteckend, nicht wahr Bruderherz ?" Pjotr biss sich auf die Lippen und dann richtete er das Schwert gegen Xantja. Fast militant klang sein nachfolgender satz. "Für die Verbrechen an den Herzen der Menschheit und das Auslöschen eines Schlüsselschwertträgers...verurteile ich dich zum Tode." Xantja hob die Braue und seufzte. Ihr kleiner Bruder schien die vorlaute Stime verloren zu haben die ihn gerade noch leitete. Wütende Menschen machten viele Fehler, jedoch musste man aufpassen, sie waren unheimlich stark und zäh. Offenbar gab es Zeiten zu reden und Zeiten um zu kämpfen. Dies war offenbar zweitere Zeit.
Danach wird sie sich immernoch anhören können was Pjotr zu sagen hatte, ganz besonders warum er all diese Dinge tat. Sie zog den Reißverschluss ihres Mantels komplett auf und lies den Schild an ihrem linken Arm kristallisierend erscheinen. "Was aber wenn ich auf Notwehr plädiere ?"

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   21.02.13 20:38

"Schrei hier nicht so rum, du dumme Nuss!", schrie BeaniXs dem herzlosen Ungetüm entgegen und tat das einzig vernünftige, wengnleich ihre Haare schon röteten. Sie drehte sich um und lief girlielike kreischend durch den Schnee. Ihre Füße bohrte sie dabei tief in den Schnee, sodass bei jedem Schritt, den sie tat, ein Strahl Schnee aufgewirbelt wurde und dieser traf das böse Dublikat, mit etwas Glück sogar von Kopf bis Fuß. Beanixs hatte an sich nur den Gedanken für richtig befunden, dass man einen solch glühenden Anblick ja gut und gern mit etwas Schnee abkühlen konnte, wofür man nicht einmal Schnee bändigen können musste. Ein wirklich hübscher Moment.
"Vielleicht sollten wwir zur Feier unserer neuen Gemeinamkeit einen Mädchenabend veranstalten!", schlug Beanixs dann vor, während sie klumpfußwieselgleich einen leichten Bogen rannte, schnell kam sie nun wirklich nicht voran, merkte sogar, dass sie immer tiefer einsank. Was si eallerdings nicht bemerkt hatte, war die Kamofstimmung, die sich zwischen Eisblume und deren Bruder aufgestaut hatte. An sich war es ihr auch gleich, denn immerhin schien es sich nur um ein kaputtes Spielzeug zu handeln, oder so etwas in der Art.

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   23.02.13 16:38

Dem Flammenbiest machte der viele Schnee rein gar nichts aus, es wurde zu Wasser, plätscherte auf die brennenden Stellen des Viehs und löschte kurz das Feuer, welches sich dann in schwarze Kohle oder lederne schwarze Haut verwandelte, jedoch gleich wieder begann zu brennen. Jedes Mal wenn dies geschah fauchte es wild und fuchtelte mit den langen Klauen umher, stürzte sich auf die Stelle wo BeaniXs den Schnee aufwirbelte und lies einen Ring aus Feuer entstehen der es tief in den Schnee sinken lies. Offenbar sah es die Steinmetzin nicht sondern verlies sich auf sein Gespür. Ein Umstand dem es sicherlich dem brennenden Wanst zu verdanken hatte.
Xantja atmete tief aus als ihr Bruder auf sie stürzte und das Schwert glühend auf sie richtete. Sofort prallte ihr Schild dagegen, wehrte es zur Seite ab. Dann vollführte sie einen Sprung, stützte sich auf den unbewaffneten Arm und verpasste ihm von hinten einen Tritt in den Rücken, landete in einer hockenden Position und warf sich wieder nach oben in dem sie sich, durch Erschaffung einer Eissäule, unter ihren Füßen, vom Boden stieß. Noch in der Luft, lies sie genügend messerscharfe Eissplitter auf Pjotr herab schneien um ihn filetieren zu können. Doch der als Schlüsselschwertratte hatte natürlich Tricks drauf die man sich nicht mal ausmale konnte. Er grinste kamplüstern und schwang das Schwert in einem langen Hieb zurück zu Xantja, nachdem er sich in den Schnee abgerollt hatte.
"Flare !" brüllte er, woraufhin sich magisches Potential in die Luft entlud und lauter kleine, irrsinnig heiße Explosionen vor und über ihm entstehen lies, die Eissplitter weg schmolz und seine Schwester gegen den nächsten Baum schleuderte. Als die Eisprinzessin in Kontakt mit dem Baum kam ächzte sie laut auf, stürzte zu Boden aber konnte sich noch halten. Sah man genau hin, bröckelten just Eissplitter von ihrem Rücken mit denen sie sich wohl etwas schützen konnte.

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   25.02.13 18:38

BeaniXs war maximal zehn Meter von dem Herzlosenbiest entfernt, als ihr rechter Fuß knietief einsank. Sie schluckte erschocken hart und wollte einfach weiterlaufen, aber als sie den linken Fuß aufsetzte und mit diesem den anderen rausziehen wollte, versank auch dieser. Sie steckte im Schnee fest und kam nicht raus. Jegliche Versuche, sich selbst rauszuziehen, machten die Lage nur noch schlimmer. Und bei ihrer enormen Kraft reichte es, zweimal kräftig zu rucken und schon erklung ein erschrickter Schrei und die pinkhaarige Nummer Fünf war von der Bildfläache verschwunden und in zuckerwatteweich aussehendes, kaltes Gelumpe eingesunken. Und verflucht, es war wirklich erschreckend kalt!.
Alles um Bea herum war weiß und kalt und das einzige Licht drang von oben her, von sehr weit oben. Da Licht war nur ein grobrundes Leuchten. Sie kam sich vor, als wäre sie in einen Brunnen eingesperrt.
"So eine schöne Bescherung ...", murmelte sie. Wenigstens würde der Herzlose ihr so schnell nicht nachfolgen, dachte sie und eine Idee keimte in ihr auf.

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   25.02.13 18:56

Die Gestalt aus Flammen trat auf der Stelle und roch in die Luft wie eine witternde Katze. Nichts.BeaniXs war verschwunden, es spürte nur eine sachte Vibration im Schnee, irgendetwas war unter diesem Zeug aus kristallisiertem Wasser. Es grollte und schnaubte wild obschon es immer noch die etwaige Gestalt einer jungen Frau hatte. Schnee schmolz weiterhin um es herum und auch das Biest sank tiefer ein, unbewusst seiner momentanen Lage, da es versuchte seinen Gegner zu finden.
"Feuer und Eis...wie Ironisch..." Pjotr lachte wahnsinnig und gab ihr eine verachtende Gebärde. "Mit diesem billigen Tricks wirst du mich nie besiegen Schwesterchen !" Xantja überlegte während der Kampfpause angestrengt. Noch war das nicht das Maximum ihres magischen Potentials. Und sollte sie brennen wird er mit ihr gehen, so viel war sicher. Sie könnte Zeit gewinnen und mit BeaniXs zuerst den Herzlosen ausschalten der ihre Kämpfe seperatierte, indem sie Pjotr mit dem Schild wieder an den Anfang dieser Welt schickte. Aber sie schätzte das er schneller wieder hier wäre als BeaniXs CroXoldefyque buchstabieren könnte. Dann aber hatte sie keine Zeit mehr weiter zu denken, denn ihr BRuder kam erneut auf sie gestürmt, warf ihr erneut einen Flare Zauber entgegen und sprang durch die Explosionen, nach ihr hiebend. Sie versuchte alles mit ihrem Schild abzuwehren aber einige der kleineren Feuersalven trafen ihren Mantel und verbrannten etwas ihre Haarspitzen. Die Hiebe lies sie geschickt an sich vorbeigleiten oder wendete sie mit dem Eis an ihren Armen ab. Im Nahkampf würde sie nie gewinnen... Sie brauchte eine offene Gelegenheit. Jeden Schlag und Schritt beobachtend machte sie schnell einen Schwachpunkt aus. Das nächste mal als er den Schild traf und strauchelte, nutze sie die Gelegenheit um ihm kurzerhand mitten in den Schritt zu treten und einen Flick Flack nach hinten zu machen. Mies aber wirklich wirksam. Pjotr verfluchte sie lautstark als er in die Knie ging. Währenddessen ammelte sich in der Eiskönigin schon Mana in unmengen an.

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   25.02.13 19:22

Beanixs erinnerte sich daran, etwas von riesigen Maulwürfen gehört zu haben, die in Berggestein lebten und wirklich eklig aussahen. Das Prinzip ihrer Tunnelbauweise war so simpel wie genial. Die Tunnel durften lediglich nicht so eng gebaut werden, damit ein dadurch entstandener Schacht nicht einstürzte. Das durfte jedem einleuchten und kleine Kinder verstanden es. Und Beanixs hätte dabei gewettet, dass selbst ein kleines Kind ihren Plan hier als sehr schlau eingeschätzt hätte.
Sie atmete tief durch, denn es kostete schon Überwindung, den kalten Schnee mit bloßen Händen zu berühren. Es galt Disziplin zu beweisen, schnell zu sein und vor allem keinen Fehler zu machen, wenn sie sicht nicht selbst begraben wollte.
Dann begann sie ihre Faust in die Schneewand zu schlagen. Das ging ganz leicht, der Schnee war weich, eigentlich perfekt, um darauf Iglos oder Skulpturen zu formen, aber dennoch war er stechend kalt. Beanixs beschloss schnell zu machen. Dem einen Schlag folgten dutzende andere und immer, wenn die Hand zurück zum Körper schoss, nahm sie eine Handvoll Schnee mit sich. So schuf die Steinmetzin binnen kurzer Zeit ein Loch in der Schneewand, das sehr bald zu einem Tunnel wurde, der sich spiralrung um das Loch, durch das sie gestürzt war, herum nach oben schlängelte. Bea hatte darauf geachtet, dass der Radius möglichst groß war, damit sicher war, dass der Herzlose auch noch wirklich über ihr war.
Etwa einen Meter vor der Oberfläche, und das merkte sie an dem heller werdenden Licht, war sie sich sicher, dass ihr herzloses Double sie wohl bemerken könnte. Das war ihr aber ganz recht, denn das war ein guter Köder, wenn es denn klappte. Sie rannte die letzte Spirale wieder nach unten und trat dabei so fest mit den Füßen auf, dass der Schnee es nicht mehr aushalten konnte und nach unten brach. Eine Dominokettenreaktion wurde dabei ausgelöst und um das doch recht kleine Loch, durch das die Stille Heldin im Schneeboden versunken war, sackte der Boden im Radius von Metern nach unten, wie bei einem schlimmen Erdbeben.
Beanixs hastete zu dem Mittelpunkt, der sie in diese Lage gebracht hatte, rannte durch die bereits stürzende Wand aus Schnee, fiel erneut das Loch nach unten, während um sie herum die Wänden einstürzten. Ein bisschen Schnee fiel auf ihren Kopf, aber nicht allzu viel, dass es ihr hätte schaden können.

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   25.02.13 20:51

Der zusammenfallende Schnee irritierte den Herzlosen erst und überraschte ihn ungewollt. Er fauchte als er nach unten stürzte und man hörte ein lautes Zischen und Dampfen welches aus den Massen von Schnee hervor ging. Man hätte meinen können das ein Flammen-herzloser nun relativ schlechte Chancen gehabt hat. Doch sollte man den Einfluss eines Schlüsselschwertes niemals unterschätzen. In der tauenden Schneemasse zuckte die schwarzhäutige Gestalt unruhig umher, dampfend und ächzend. Man sah hechelnd die weißen Zähne hervor blitzen und den Geifer die Fänge benetzen. Es hatte nun nur noch wenig von BeaniXs oder dem Flammenvieh welches es eben war. Auf eine Art schien es beruhigt zu sein das es diesem Flammenbann entkommen war, aber dann hörte man das krächzen und schreien des herzlosen. Rot glühten seine Augen und der Geifer verwandelte sich zu Lava-artigem Schleim. Überall an seinem Körper platzten Wunden auf aus denen Feuer schoss und weitere flüssige Flammen den Herzlosen überströhmten. Das Unwesen schoss mit einem lauten Knall nach oben, riss die Pranken auseinander und schoss einen gigantischen Feuerball auf den Boden der bei der leichtesten Berührung selbst den Schnee zu Asche werden lies.
Nummer Vier beobachtete es im Augenwinkel, konnte BeaniXs just aber nicht helfen. Bei ihrem Steinharten Schädel wird sie sich sicher nichts tun. Ihre Konzentration musste nun perfekt werden um Pjotr Dingfest zu machen. Sie war mehrere Meter von ihm entfernt und um ihre Hände begannen kalte Schwaden herum zu wirbeln. Als er sich torkelnd erhob und das Schwert zur Seite rasen lies. "Du Schlampe !" Doch lange konnte er nicht über Beleidigungen nachdenken, denn ihm klatschte soeben eine magische Kugel Eismagie ins Gesicht welche Eis um seine untere Gesichtshälfte schlang. Xantja grinste. Schnell aber schmolz das Eis durch eine Berührung des jungen Schlüsselschwertkriegers. Das reichte. Jetzt war er vollkommen wütend geworden und entflammte regelrecht. Sein Schwert gleißte in einer irren Hitze auf seine Augen glühten wie entzündete Kohle. Er schleuderte den Schlüssel nach oben und in dem Himmel erschien ein gigantischer Feuerball, schwebte dort, und lies lauter kleinere Flammenkugeln herab stürzen die auf die Eisprinzessin, wie ein Schrapnellregen, herab stürzten. Zu allem Überfluss rannte auch noch er selbst auf sie zu. Noch sammelte sie ihre Energie, noch war es nicht so weit. Aber sie saß in der Klemme. Sie musste dem allen hier entkommen ohne ihre Konzentration aufzugeben. Schweiß ran ihre Stirn herab, die Hitze packte sie. Dann schlugen die kleinen Funkenbälle schmetternd ein. Als die Flammen sich auflösen und Pjotr an der Stelle auftauchte und mit dem Keyblade sein Schwung nutzte um einen Schlitzer anzusetzen, hiebte er ins leere. Das Einzige was man von Xantja noch erblickte, war der Schild der leuchtend, langsam dahin schmolz. "Dieses irre Biest..."

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   25.02.13 21:18

"VERDAMMT NOCHMAL!", kreischte Beanixs lautstark. Dafür hatte sie nun Erfrierungen riskiert. Dieses vermaledeite Schlüsselschwert muste ausgeschaltet werden! Aber leider war der Führer des klobigen Schwerts nicht in Reichweite, Xantja auch nicht - das einzige, was da war, war der Feuerball, der sie womöglich zur Matsch zerschmelzen würde. Sie trat fest auf den Boden auf, aber unter ihr war nur Schnee und der Boden darunter war weit entfernt. Ein Großteil der Landfläche wird der Schneeschicht zu verdanken gewesen sein. Ein toller Trip, wirklich.
Sie konnte wohlkaum darauf hoffen, dass sie sich noch einmal in den Schnee wühlen konnte, um schnell genug wegzukommen, sodass ihr wenig bis nichts passierte und Sylphim war nicht in der Lage so ein Teil zu zersäbeln, das war viel zu gefährlich. Einzig, dass der Herzlose so hoch gesprungen war, verschaffte ihr Zeit, wenn man den Feuerball im Flug zerstören könnte. Man bräuchte nur Hilfe von freundlichen kleinen Häschen.
So ließ Beanixs, die trotz allem zur Seite zu graben begann, um einen Schutz im Schnee zu haben, ihre Dämmerlinge kommen, die freundlich wie hilfsbereite Gnome eingetänzelt kamen, sich gegenseitig als Sprunghilfen nutzten und tickend zum brennenden Ball sprangen.
"FREUDE!", rief Beanixs und auf dieses Kommando, das sie in einer eigens geschaffenen Schneehöhle ausrief, explodierten die Häschen. Sie waren nicht direkt zu Feuerball geflogen, eher ein ganzes Stück daneben. Sie zerrissen den Ball auch nicht. Die Schockwelle, die sie auslösten, brachte ihn weit genug vom Kurs ab, dass ein Waldstück weiter weg den Aufschlag abbekam.
Der Boden bei BeaniXs bebte ein wenig. Aber sonst, sah man davon ab, dass ihre Glieder eisig waren, ging es gut, als sie aus der Schneehöhle herauskroch.
"Das war knapp.", meinte sie.

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   26.02.13 20:38

Als BeaniXs den Kopf aus dem Schnee streckte war am Himmel von dem Lavamonster keine Spur mehr zu sehen. Nein eine gewisse Hitze entbrannte in dem Moment wohl genau vor BeaniXs Nasenspitze und die entflammte Vogelscheuche grinste sie aus sabbrigen Munde an. "DaSsSs WaArR KnaP KNAPP KNAPP KNAPP KNAPP !!!" Es eiferte die Steinmetzin nach und schien trotz der neuen, weitaus gefährlicheren, Gestalt immer noch seinen eigenartigen Sinn für Humor gehabt zu haben. Die glühenden weißen Zähne von denen Lava oder Geifer tropften bewegten sich komisch. Nur die Augen flackerten langsam, als ob die Pupillen zurückkehren wollten. Das ganze Ding schien sich noch in einer Übergangsphase zu befinden und war alles in allem wohl so hypnotisierend wie eine Lavalampe, wenn es sich bewegte. Es lachte BeaniXs an und lie sich dann nach hinten in den Schnee fallen wo es dann hinab sank. "Heisss...so...HEIß !!!"
Xantja stürzte aus dem Spiegelschleier in den Schnee und musste sich sofort wieder aufrappeln. Sie war zurück auf der Lichtung, aber Pjotr konnte sie jederzeit einholen. Sie hörte die Explosion des Feuerballs und sah den Qualm des brennenden Tannenwaldes. Sie musste weiter. Noch ein Stück. Zu den Überresten des Baumes. Der Geruch der Flammen haftete ihr an, sie hasste diesen Geruch.Immer wenn man beim Grillen war oder ein Lagerfeuer gemacht hatte stank man danach auch so erbärmlich. Keine Zeit für Gedankliche Ausflüge.
Sie sprintete, machte sich nicht einmal die Mühe ihr Schild wieder zu beschwören. Ihr Blick raste umher, nach Pjotr suchend. Er war noch nicht da. Gut. Scheinbar brauchte er genauso lange wie beim letzten Mal ehe er wieder bei ihr auftauchte. Dann betrat sie die Asche des gefallenen Baumes. Die Schritte wurden schwerer, denn hier trieben sich vereinzelt lauter Herzlose herum. Doch waren die ziemlich bescheuert wenn sie die Eiskönigin angreifen würden. Sie spürten die Macht die in ihr inne wohnte. So war es jedes Mal wenn ein Lurch sie erspähte das er, erst aufmerksam, dann geduckt an ihr vorbei lief, kurz fauchte und dann in den Schatten verschwand.
Alsbald befand sie sich in dem Zentrum des Brandes. Dem Punkt der Asche der einmal der höchste wahr. Jetzt war hier nichts mehr, nur noch die verkohlten wurzeln und Dreck. Sie zerrte den Mantel von sich weg, da ihr das Atmen hier wesentlich schwieriger vor kam. Zum Vorschein kam das wohl unchristlichste Outfit für diese Temperaturen wo nur ging. Hotpants und ein kurzes Top, beides schwarz, an der Hüfte ein Nietengürtel mit einer kleinen Itemtasche. Sie von allen Niemanden aber, fror nicht. Die Kälte war ihr in den Adern. Und so wartete sie auf einer der verbrannten Kohlewurzeln sitzend, auf ihren Bruder.

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   26.02.13 21:00

Beanixs kam auf die Füße. Ihr steckte der Schreck in den Knochen. Sie hatte mit diesem zukünftigen Brandopfer niemals gerechnet. Aber dummerweise war es da und langsam hatte sie es über.
"Du verdammte Nervensäge.", raunte sie und ihre Haare wechselten schnell von pink zu rot und dann zu schwarz. An ihren Unterarmen traten die Sylphimklingen in Erscheinung. Sie zögerte nicht und hiebte auf das Biest ein. "Verrecke endlich!! Verflucht nochmal, verrecke!!"

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   26.02.13 22:07

Als Bea das Wesen angreifte erschrak es auf und zischte Plötzlich durch den Schnee davon wie ein Hase der sch seine Tunnel baute. Im Zigzak sah man den Dampf des schmelzenden Schnee bis es wieder auftauchte und glimmend an einem Baum hockte. "So HEIß..." Die Pupillen kullerten unfixiert zurück in die Augen, dann neigte es den Kopf halsbrecherisch über die Schultern und die zwei Pupillen erlangten ihre erneute Synchronität. Die Stimme war tief, der Ausdruck im Gesicht verzerrt. "Das WAr kNnnnaPP KNAPP !!!" Dann schwang es sich nach wirbellos nach hinten. Man merkte aber deutlich das es aushärtete und einige Stellen wie kleine feste Inseln wirkten an denen sich Lavaadern entlang zogen. Aus dem Kopf ragten die Schattenschalkfühler wie kleine schwarze Hörner heraus. Nun griff es wieder an. Es schien vollkommen verwirrt darüber zu sein ob es in BeaniXs einen feind oder einen Spielkameraden sehen sollte. Es riss das Maul auf und prustete Bea einen immensen Flammendunst entgegen.
"WARUM !?" Pjoter erschien aus dem Wald in einem unheiligen roten Dunst. Seine Miene war entstellt von dem Hass der ihm, aufgrund der von Xantja gezeigten letzten Szene, fast die Gurgel zudrückte. "Warum hast du sie umgebracht !?" Geradewegs ging er auf das Weib zu das stumm auf der Wurzel saß und die Augen geschlossen hielt. "Warum hast du nicht..." "...dich gesucht ?" spottete sie. Sie öffnete die Augen und langsam machte sich ihre Konzentration auf das Mana bemerkbar. Ihre Iris glänzte wie das Nordlicht, trotz dessen waren ihre zarten stechenden Augen kalt und erbarmungslos. Er hatte eine Intention Halt zu machen und setzte seinen weg langsam aber vorsichtig auf sie zu. "Weil es viel mehr Spaß macht dich jetzt leiden zu sehen. Zu hören wie du um deine kleine Hure trauerst. Oooh sie hat dich gerettet, sicher. Sie sah aus wie ich, das war ihr einziger Fehler." Ihre Miene lockerte sich zu einem wahnsinnigen Lächeln. "Und als du herausgefunden hattest, dass Ich nicht sie bin. Da hast du mich in diesem Irrenhaus verrotten lassen." Er blieb stehen. Etwas fühlte sich nicht richtig an. "Ich kann dich nicht so martern wie sie es bei mir getan haben, aber wenigstens kann ich dir all deine klitzekleinen Freuden, all deine Hoffnungen rauben. Du willst mich zum Tode verurteilen ? Das hast du schon einmal und ich sage dir, ich BIN gestorben." Pjotr sah sich um und da fiehl es ihm auf. Das ungewöhnlichste Phänomen dieser Welt hatte aufgehört zu sein. Der Schnee, er fiel wieder.

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   26.02.13 22:25

Beanixs legte den Kopf in den Nacken und atmete entnervt zwischen den Zähnen hindurch. Es fehlte wirklich nihct megr viel und sie mochte explodieren. Der Schnee machte es nicht nicht besser, eher schlimmer und die Figuckchen des Biests gingen ihr allmählich so dermaßen auf den Zeiger, dass sich diese Welt unter der bloßen berührung mit ihren Füßen in zwei Teile hätte zerteilen können. Ihre Haare bekamen ihre weiße Strähnen und als ihr Fuß fest auf den Boden schlug und eine Plattform, die man aufgrund der Schneedecke auch gut für einen Iglowürfel hätte halten können, bewegte sich empor und brachte Beanixs nach oben, die nun wirklich, wirklich sauer war.
"Ich weiß ja nicht, ob du es wusstest, aber ich habe nicht übel Lust, dich brutal in Stücke zu hacken. Du nerviger Abfall, solltest dich lieber verpissen, bevor ich dich erwische.", meinte sie grollend und schwang die beiden Axtteile aus ihren Armen und verband sie zu einem Schwert, während ihre Haare vollends das Melanin verloren und ihre Augen zu herrlichem Gold aufleuchteten.

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   26.02.13 23:10

Nicht lange und das Monster aus Materie und Lava merkte das der Atem nichts brachte, dann die Wand aus Stein und Eis. Es krallte seine Heißen Pranken darein und hämmerte dagegen um sich hoch zu zerren und zu klettern. Es kreischte und fauchte, daneben immer wieder die Sätze von BeaniXs die es imitierte. "In STÜCKE haCKen...NErvIGER ABFALL !!!" El leckte sich mit einer langen Zunge über die umher wackelnden Zähne und riss das Maul wieder weit auf bevor es oben die enragierte Nummer Fünf fast erreichte. Dann stieß es sich von der Plattform die sie zum bröckeln, wackeln und schließlich stürzen brachte und spuckte der Steinmetzin im Flug nach unten zwei Feuerschrapnell entgegen, die es ausspieh wie Melonenkerne.

Pjotrs Füße wurden trotz des feurigen Schauers um ihn herum eiskalt. Seinen Blick durchfuhr ein Schock von Angst als er die Worte dieser Schwester hörte und ihre Augen sah. Sie sagte sie sei gestorben. Er wusste das sie ein Niemand geworden war, aber der Ausdruck zu sagen das sie gestorben sei... Dann erblickte er das Gesicht der Frau die vor ihm stand. Sie wirkte nicht eingeschüchtert, nicht ängstlich. Nein hinter dem Vorhang aus Schneeflocken erblickte er eine Majestät. Irgendein royales Wesen. Dies war nicht mehr seine Schwester die er einst kannte. Der Mord an Skadi, diese furchtbar kalten Augen, die Gesichtszüge, die Bewegungen und die Sprache. Jegliche Güte ist aus ihr gewichen. Einen kurzen Moment traf ihn seine volle Vergangenheit, sie spielte sich wie ein flackernder Film ab. Der Verrat, der Glaube sie sei die Schlüsselkriegerin. Alles wirkte just so falsch. War das Schuld ? Er schüttelte sich dieses Gefühl ganz schnell aus dem Gesicht. Dann sah er sie wieder an. Eine Melodie schien im Wind mit dem Schnee zu wehen, dann erschuf sich die Schneekönigin selbst.
Um Xantja herum legte sich ein Cape aus Schneeflocken die wie aus Pelz geformt weiter schneiten, immer weiter ihren Rücken hinab. Auf ihrem Kopf erschien eine Krone aus Eis die sich auf ihre Haare setzte und hörnergleich die noble Seite darstellte. Sie hob ein wenig vom Boden ab und breitete die Arme aus. Man sah die Adern des kalten Glanzes von den Händen nach Oben eisblau leuchten und ihre Haut noch etwas blasser werden. Die Pupillen verengten sich um die schockierende Regenbogenhaut noch gespenstischer wirken zu lassen. "Man erzählt sich von einer Göttin die in diesem Baum gelebt hat, uns bewacht und beschützt hat. Sie brachte den Schnee und das Eis, als auch das Feuer das uns wärmte." Ihre Finger tauchten in frostiges Eis das sie wie dünne Klauen wirken lies, elegant und kristallklar. "Lieber Pjotr...leider hast du ihren Zorn erweckt als du diesen Baum verbrannt hast. Und willst du wissen wer sie war ?" Der junge Mann schluckte fassungslos. "Sie war der Herzlose, der mich zu dem gemacht hat, was nun vor dir steht..." Dann leuchtete das kalte Blut in ihrem Körper erneut und sie war bereit für den Kampf.

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   26.02.13 23:50

Wenn Beanixs noch dazu imstande gewesen wäre, hätte sie sich vor dem Miststück geekelt und sich die Galle aus dem Leib gekotzt. Aber so etwas dreistes konnte man nicht beekeln. BeaniXs grollte auf und sprang kurzerhand von der Plattform, um den Feuerbällen zu entgehen, achtete aber peinlichst darauf, nicht wieder im Loch zu landen. Sie schaffte es ein kleinen Stück daneben im Schnee aufzukommen, wobei ihr Schwung so groß gewesen war, dass ihre Füße im Schnee etwas tief verschwanden. Aber hier war der Boden fester als einen Meter daneben. Er hielt das aus, ohne nachzugeben. Beanixs, die in der Hocke aufgekommen war, stand auf und blickte sich um.
"Komm her, Mistvieh, Mistvieh, Mistvieh.", lockte Beanixs mit einem unheilschwangeren Tonfall, "Komm raus, Drecksvieh!"
Während sie sie Umschau hielt, fiel ihr auf, dass Xantja und Pjotr sie allein gelassen hatten. Ganz allein. Das war nun wirklich nicht gerade nett, dachte sie und bei ihrem momentanen Gemütszustand konnte man mit allem aus Rache rechnen.

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   01.03.13 21:35

Es stürzte aus dem Schnee auf und wirkte etwas verdreht, landete auf den Beinen und starrte schmerzbesessen zum Himmel herauf. "KOMM RAUS !!! DRECKSVIEH !!!" Der Körper des Biests verkramfte sich, die Lava wurde Hart und starr. Dann glühten die Risse auf und aus der Statue heraus explodierte eine neue Gestalt. Sie zischte direkt auf BeaniXs zu und ihr Schwert, welches die Form eines Schlüssels auf wies klirrte funkenerfüllt gegen Sylphim. Just starrten ihr zwei Eisblaue Augen entgegen die unter wildem roten Haar hervor traten welches an den Enden in flammen stand. Die Gestalt war die selbe wie die des kalten Glanzes, nur erwachsener und mit einem feurigerem Outfit. Endlich verging der Kreatur das Lächeln, denn sie war die letzte Erinnerung an einen Traum, den ein kleiner Junge vor langer Zeit träumte. Sie war eine Herzlose Schlüsselkriegerin. Ein Wesen der Dunkelheit das mit Erinnerungen gefüttert wurde. Vermaledeites Schlüsselschwert. Freilich war sie alles andere als Echt, aber dennoch musste Bea nun wirklich aufpassen was sie tat.

Xantja verschwand in einem kalten Dunst und tauchte vor ihrem Gegner wieder auf, stürzte die Faust in seinen Bauch. Der Schlag reichte um durch den Glühenden Panzer zu brechen und seine Kleidung halb steif zu frieren. Nach einem grinsen verschwand sie um weit über ihm wieder auf zu tauchen. Sie breitete die Arme aus und die Adern in ihr pulsierten glühend. "Siistra Eisza !!!" As sie die Hände ineinander schlug durch fuhr die gesamte Welt ein unheimlicher Impuls furchteinflösenster Magie. Ihr Körper strömte über vor Mana welches sich leuchtend ausbreitete und überall wo es einschlug gigantische Speere aus Eis erschuf. Sie jagten Pjotr der nur schwer entkommen konnte, zischten in den Himmel und verwandelten die gesamte Lichtung bald in einen Irrgarten aus Kristallreinem Eis. Dieses neue Kunstwerk sollte sgar von BeaniXs Position gut sichtbar sein. Eins war klar, Xantja stand auf eine protzige Show.
Der Schlüsselkrieger wurde ein paar mal fast gänzlich eingefroren oder aufgespießt, konnte dank seiner Gewandtheit allerdings oft ziemlich geschickt ausweichen. Dann irgendwann erschien aber die Verursacherin dieses gigantischen Zaubers erneut vor ihm, die Hand an seine Kehle gedrückt und ihn gegen einen der Eistürme werfend. Durch das neue Gebirge huschte kichernd ihre Stimme. Und als der Junge fluchend gegen das Eis gedrückt wurde, reflektierte der ganze Wald Xantjas Gestalt. "Hattest du einen einfacheren Gegner erwartet ? Ich bin nicht mehr das kleine schüchterne Mädchen von damals ! Du bist nicht ganz unschuldig daran..." Ihre Augen trafen sich wutentbrannt. Dann hiebte er nach Xantjas Arm die ihn daraufhin los lassen musste und von einem flammenden Tritt in einen Kristallturm geschleudert wurde der daraufhin zerbrach. Pjotr spuckte zu Boden und knirschte mit den Zähnen. "Glaub nicht das ich schon am Ende bin !"

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   01.03.13 22:02

"Da schau an. Sie zeigt ihr neues Gesicht.", meinte Beanixs, "Und dennoch nichts mehr als ein schlechtes Replikat. Kommst du dir nicht selbst ein bisschen bescheuert vor, immer nur anderer Leute Aussehen zu kopieren? Du Abschaum."
Sie wog ihr Schwert in der Hand und musterte ihr Gegenüber. Das Schlüsselschwert beunruhigte sie. Ihre Erfahrungen mit diesen Dingern waren nicht gerade die besten. Immerhin hatte ihr so ein Teil mal ziemlich wehgetan, wenngleich Ahcxsas es war, der es geführt hatte. Sie hätte zu gern gewusst, ob dieses Schwert dasselbe konnte und ob es überhaupt echt war.
Plötzlich blinkte etwas im Hintergrund.
"Was ist das? Kristall? Wusste nicht, dass hier der Feenbeinturm rumsteht.", murmelte sie und achtete ihrer Gegnerin nicht.

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   01.03.13 22:26

Die Unaufmerksamkeit ihrer Gegnerin genutzt schlug ihr die brennende Kopie erneut gegen die Schwerter, sie auf den Boden treibend, dann versetzte sie BeaniXs einen brennenden Tritt in den Magen und zog sich mit sanfter Eleganz ein paar Meter zurück, lies das Schwert kreisen woraufhin sich ziemlich viel Mana in der Spitze dieses Werkzeugs sammelte. Schnell fand es wieder die Richtung der stillen Heldin und ward von konzentrierter Macht umgeben. "Ragnarök !" brüllte die Herzlosenkopie woraufhin unzählige kleine Feuerkugeln auf BeaniXs hin flogen, alle in einem unterschiedlichen Tempo, wirr und ohne Richtungskonzentration, klar war allerdings das alle ihren Weg zu der Steinmetzin finden würden, früher oder später.

In der Tat war mit einem Schlüsselkrieger nicht gut Kirschen essen. Der Junge ward wieder umhüllt von seinem flammendem glühen, er stürzte sich auf seine Schwester und wollte sie, da er sie neben dem Schutt des Eises sah, sogleich aufschlitzen, sprang über sie und hiebte nach unten, doch diese rollte sich zur Seite, machte einen Flickflack vom Boden in die Luft und knurrte wild. Sofort setzte der Junge nach und schoss ihr einen Feura Zauber entgegen den sie mit einer Handbewegung in Eis verwandelte und zur Seite gleiten lies. Schon wieder Nahkampf, aber sie hatte es darauf angelegt. Im Hintergrund sprossen immer noch einige Eiszähne aus dem Boden, der Zauber würde wohl so schnell auch nicht aufhören. Je näher er kam desto mehr Messer aus Eis warf sie ihm entgegen, doch das brachte nichts. Als Schwertkämpfer war er zu stark. sie musste ihm wieder aus dem Hinterhalt entgegnen. "Flammenfessel !" Sie erschrak als sie aus den Gedanken gerissen wurde. Diesen zauber den er ausrief kannte sie nicht. Doch schnell spürte sie welche Wirkung er hatte. Das Schlüsselschwert auf sie gerichtet entglitt dem Ding schnell ein glühender Strahl der sich in ein Siegel warf und auf sie ein kosmisches gleißen. Dann spürte sie den Schmerz an Handgelenken, Fesseln und Hals. Ringe aus glühendem Licht umgaben diese Stellen, zerrten sie auseinander und hielten sie in die Luft. Nun zögerte der Junge nicht länger, stürzte auf sie zu und jagte ihr Das Schwert tief in die Schulter. Sie schrie auf, behielt aber ihre Konzentration auf die magische Kraft in ihr selbst. Pjotrs Gesicht kam nah an sie heran, die Fesseln zogen sich enger und würgten sie, verbrannten das Fleisch unter sich leicht. "Und wie willst du jetzt noch entkommen Schwesterherz." schon kassierte er einen grimmigen Blick gefolgt von einem zuckersüßen, süffisanten lächeln, welches nur durch das würgen etwas an Kraft verlor.

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   01.03.13 22:50

Beanixs stöhnte auf, als sie ihrer Unachtsamkeit gewahr wurde und bald schon einen Fuß im Bauch hatte. Das war nun wirklich nicht ladylike. Ein lautes Uff entrann ihr, als sie auf dem kalten Grund aufkam. Gequält blickte sie auf ihrer Gegnerin und auf die böse ihr bekannte Attacke, die sich anbahnte.
"Fuck", sagte sie, denn es war ihr nicht unbedingt möglich dieser Attacke auszuweichen. Sie konnte sich nur auf ihre altbwährte Methode verlassen, um ihr zumindest unbeschadet zu entkommen.
Sie wirkte ihre Kräfte gen Boden und ein Kokon aus Stein hüllte sie in sich ein, der die Feuerkugeln ziemlich gut abwehren konnte. Es war ein großer Glücksfall, dass sie in ihrer letzten Stufe war, sonst hätte sie es niemals geschafft eine schneefreie Kuppel zu schaffen und sie aus einer solch tiefen Schneeschicht hochzubefördern.
In ihrem Kokon atmete sie auf. Sie konnte das Aufprallen der Feuerbälle hören, wie bei einer Bombernacht.
"Scheiße, ob die das auch kann, wenn sie kein Schwert hat?", fragte sie sich.
Beanixs wartete ab, bis der Sturm sich gelegt hatte, dann erst ließ sie den Kokon aufbrechen. Es war so kurz nach der Attacke, dass sie nicht damit rechnete, dass ihre Gegnerin sich vom Fleck gerührt hatte. Sie visierte sie und kickte mit dem Fuß die Reste ihres Kokons, was ein ziemlicher Fels war auf die Feindin.
"Friss das!"

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   01.03.13 23:50

Das Wesen wich keinen zentimeter als die dicke Gesteinsschicht auf es zu kam, dann kurz bevor die Einschlug schnitt es mit dem Schwert gen Himmel und ein Lichtblitz umhüllte die Kreatur. Die Steine schlugen ein zerrten das gebilde weit mit sich doch bröckelten dann wie Wachs einfach ab. Zum Vorschein kam eine Facettenreiche Wand aus rotem, blitzenden Licht die an einigen Stellen angesplittert war. Ein feuriger Reflekzauber. Die Steine die noch daran klebten entzündeten sich und kehrten in einem brutzelnden, zischenden Ton zum Absender zurück. gefolgt von der gegnerin die das Schwert kriegrisch in Position hielt, jederzeit bereit ihrem Gegner den gar aus zu machen. Offensichtlich erbte sie einige Kräfte aus der Erinnerung des Jungen die denen des Meisters der Niemande ähnlich waren, Standart für Schlüsselkrieger eben. Drecks Lichtzauber musste sich BeaniXs wohl in dem Moment denken.

Xantja atmete tief aus und eine Wolke kristallenen Staubes huschte Pjotr ins Gesicht. Abermals veränderte sich ihre Gestalt ein wenig. Die Krone wurde durch weiße, klare Stacheln ergänzt, ihre Lippen nahmen ein helles blau an und ihre Augen strahlten gefährlicher denn je. Alle Wärme schien aus ihrem Körper zu weichen. Der Junge musste einen Schritt zurück gehen, sonst wäre er wohl mit der Umgebung um sie herum eingefroren. Die Bäume in der Lichtung gefroren nun gänzlich. Eine dichte weiße Frostschicht überzog sie. Nicht lange und die Ringe um Xantjas Hals ging die Hitze aus und sie riss sie sich vom Leib. sie landete auf den Knien. Etwas sehr unheilvolles ging von der Eiskönigin aus. Leise säuselte sie eine Melodie, dann drehte sie die Augen nach oben zum Gesicht ihres Bruders. sie hiefte sich auf die Beine, da wollte ihr der Junge gerade einen Hieb mit dem Schwert verpassen doch seine Bewegungen gefroren geradezu kurz bevor er sie erreichte. Das weiß in den Augen der Schneegöttin wich einem tiefen schwarz, was ihre Regenbogenhaut die nun strahlte wie das gefrorene Nordlicht persönlich, noch grausiger machte. an ihrem Arm zerrte sich erneut ihr Schild hin. Doch dieser Umstand dauerte nicht lang. Sie stürzte die andere Faust in die glatte Spiegeloberfläche, die daraufhin in viele Scherben zerbrach. Blut rann die Faust hinab. dann nahm sie sich eine der Scherben. Pjotr staute eine immense feurige Kraft an um gegen die Wolke aus Kristall zu bestehen doch nutzte dies nichts. Die Schneekönigin stürzte zu ihm, wich den Flammenschwert aus und rammte ihn einen Splitter des Spiegls ins linke Auge. Er stürzte zurück und schrie wie vom Teufel besessen. Doch als er sicher gehen wollte das sein Auge ausser Funktion war, spürte er nichts. Kein Blut, kein Sehfehler. Nur eine immense Kälte in dem Auge.
Xantja thronte währenddessen schon auf einem der höchsten Eiszähne und sah entzückt zu ihm herab. Ihre Erscheinung glich einer Sagengestalt, nunmehr war sie die Schneekönigin.
"Oh Pjotr...ich hoffe du kennst das Märchen." Sie legte die Hand spottend an die Wange und grinste teuflisch. die Brandmale an ihren Gelenken und dem Hals waren allerdings schlimmer als sie befürchtet hatte. Am liebsten würde sie sofort kratzen oder einen Vitaspruch wirken, aber in dieser Gestalt wusste sie das sie nicht heilen konnte.

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BeitragThema: Re: Das Dorf Fen-Ri:r   02.03.13 0:08

"Oh bitte, Steine tun mir nicht weh", meinte sie trocken, als die steine auf sie zuschossen. Freilich war sie nicht bescheuert. Einmal dumm getroffen und der Kampf war gelaufen, also war es nötig, etwas zur Verteidigung zu unternehmen, und noch besser etwas, das auch ein guter Angriff war. So streckte sie die freie Hand gen Himmel.
"Diamantenregen, Bitch!", rief sie aus und ließ die spitzen Edelsteine wie tödliche Nadeln niedergehen. Die Felsen wurden vom Kurs abgebracht und fielen zerschnitten zu Boden, unschädlich für alle Beteiligten. Hernach machte stille Heldin daran, der freundlichen Feindin entgegen zu kommen und schwang ihr Schwert hart gegen das falsche Schlüsselschwert, was an sich zu Funken führte, als sie aufeinanderprallten.
Noch immer regnete es Diamanten und schnitten in alles, was sie berührten. So auch in Beas Mantel, aber das war nicht weiter schlimm. Denn der Kampf hielt sie so auf Trap, dass sie an Frieren nicht denken konnte.

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Das Dorf Fen-Ri:r
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