It's time to tip the scales
 
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 Der Ulric Wald

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Xantja
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BeitragThema: Der Ulric Wald   30.10.12 19:42

Ein Tiefer Wald aus Nadelbäumen. Dunkel und herzlos pfeift der Wind durch das Geäst und bringt mit sich einen unendlichen Winter.
Aufgrund der unwirklichen Physik dieses Ortes kann man selbst durch den Schnee diverse eingetretene Pfade erkennen die eine etwaige Zivilisation am Ende des Weges wohl nicht aussschließen.
Das Heulen der Herzlosen und die Lieder der Eisvögel, kann man in dieser seelenlosen Stille schon fast als Kriegserklärung auffassen.

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BeaniXs
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BeitragThema: Re: Der Ulric Wald   30.10.12 22:41

BeaniXs ging hinter Xantja her in den dunklen, düstren, verflixt kalten Wald hinein. Den Flachmann hatte sie aufgeschraubt und einen kräftigen Schluck daraus genommen, um nicht zu sagen, dass ihr die Macht zuteil war, den halben Inhalt ihre Kehle hinunter zu schütten. Dies war eine der Fähigkeiten, die sie aus der Zeit am Hafen von Urang Lia erworben hatte, um genau zu sein bei einigen Wetttrinken, wonach ihre Gegner zumeist ärztlicher Hilfe bedurften wegen der etlichen Alkoholvergiftungen. Als sie die Flasche absetzte und schluckte, bereute sie sogleich ihre wunderlichen Fähigkeiten auf einen Schlag, denn das Zeug war so süß, dass sie meinte, ihren Zahnschmelz wegkochen zu hören. Es stieg ihr so schnell in den Blutkreislauf, dass es gar nicht so abwegig erschien, alles wieder rauszuwürgen, wenn nicht ihr Schluckreflex schneller gewesen wäre. Ihr Kopf drehte sich und ein Pulsieren ging durch ihre Adern. Es war nicht wirklich wärmer, ihre Haut erschien ihr immer noch so kalt wie zuvor, aber von ihrem Bauch aus breitete sich doch so etwas wie eine scharfe Hitze aus.
Sie starrte auf die Bäume, die sich mittlerweile im Umkreis befanden und auf den darauf haftenden Schnee, der wohl niemals geschmolzen war. Beanixs schluckte. Der Alkohol machte ihre Sicht ein wenig konfus - aber nein, der Alkohol konnte es gar nicht sein, es war der ZUCKER!
"Xantja ... der Schnee ... er ... erwacht zum LEBEN!", rief sie aus und schwankte vor einem Baum hin und her.

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BeitragThema: Re: Der Ulric Wald   31.10.12 13:37

Nicht verwundert über die Reaktion des pinkhaarigen Weibes, aufgrund von früheren Alkoholproblemen oder gar Exzessen dieser Person, missachtete die Nummer Vier der Organisation ihren Ausbruch gekonnt. Sie schaute sich um und musste feststellen das der Schnee kurioserweise tatsächlich zum Leben erwachte, zumindest im übertragenen Sinne. Herzlose. Kristallserenaden um ihre Art direkter zu spezifizieren. "BeaniXs das ist kein Schnee das sind Herzlose." sagte Xantja und hielt sich generft die Hand an die Stirn. Es waren drei dieser schneeweißen Rabauken. Diese Art der Zipfler war um einiges größer und erreichte Ausmaße von bis zu einen Meter fünfzig. Sie waren langsamer aber ihre Magie war um einiges stärker als die ihrer Winzlingpendandts. Zudem efanden sie sich in Xantjas Spiegelwelt und man wusste nicht was die Wissenschaftlerin denen injiziert hat um sie vielleicht noch gefährlicher zu machen.
"Jetzt reiß dich zusammen und mach sie platt. Ich brauche keine Experimente die gegen mich rebellieren."
Sie verschränkte die Arme und beobachtete mit scharfen und kritischen Blicken die Bewegungen der Serenaden. Sie waren eindeutig aggressiver Natur, wie aufgescheuchte Wespen. Xantja und BeaniXs mussten schnell etwas unternehmen ehe diese Anzahl an Herzlosen noch weiter steigt, oder ein schlimmeres Monster auftaucht. Man wusste ja nie was hier alles herumlungert.

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BeitragThema: Re: Der Ulric Wald   31.10.12 17:11

BeaniXs blickte die eisheilige Scheinheilige an und spürte das Aufkeimen eines bösen Vorahnungen, die sich nicht auf Naturphänomene der Herzlosenpopulation der allgemeinen hiesigen Welt bezog. Oder doch eigentlich schon.
"Du hast die gemacht? Bist du von allen guten Geistern verlassen?!!", brüllte Beanixs, "Die Herzlosen, sie erwachen zum LEBEN!"
Mit aller Nachdrücklichkeit ließ sie Sylphim in ihrer Hand erscheinen und wandte sich, noch immer leicht in Schwankungen versetzt, den Herzlosen zu. Der Zucker in ihren Adern war wie ein seltsamer Koffeinersatz, der sich erbarmungslos ihrer Muskelimpulse bediente und sie ein wenig unbeholfen werden ließ. Mit einem Satz, der von leichtem Zittern begleitet war, sprang Beanixs auf einen der riesigen Zipfler zu und schlug auf ihn ein. Sie hasst diese Art von Biestern wirklcih abgrundtief, da mochte man mit der Theori vom unvorhandenen Herzen nerven, wie man wollte.

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BeitragThema: Re: Der Ulric Wald   01.11.12 1:01

BeaniXs Treffer in dem jetzigen Status war verblüffend präzise. Nun ehrlicherweise eigentlich doch nicht, es war nämlich eher so das die kristallenen Dinger sich keinen Zentimeter bewegten als der pinke Berserker auf sie zusprang. Die Kristallserenade die von Sylphims scharfer als auch globiger Klinge getroffen wurde zerbarst unter der Kraft der Nummer fünf sofort in abertausende von kalten Splittern, die wild die ganze Umgebung reflektierten. Das Herz des Herzlosen, welche er wohl vor langer Zeit einmal verschlungen hatte entwich und schwebte nach oben, es vermischte sich mit dem unbewegten fast stillen Schnee und verlies schon bald die Sicht der beiden Niemandsdamen.
Xantja wunderte sich über die geringe Gegenwehr ihrer sonst ach so verhassten Gegenspieler. Ihr Saphirblick glitt schnell uns suchend hin und her, der Kopf bewegte sich dabei nicht. Zwei waren übrig, die eine Zersplittert. Zersplittert...? Die Pupillen suchten den Weg zu dem eben besiegten Gegner. Spiegelscherben. Das blau ihrer Augen erkaltete wie ein Tropfen Wasser den man in Stickstoff fallen lies.
Ihr schien ein gewisser Gedanke durch den schönen kleinen Kopf zu schießen. "So ist das also..." schlussfolgerte sie, präzise klingend. Sie löste die Verschränkung ihrer Arme auf woraufhin in jeder hand ein gewisses sinister-blaues Leuchten entfachte. Einen Magieimpuls später und die beiden anderen herzlosen wurden von, aus der Erde heraufstechenden, Eisstacheln aufgespießt. Wieder zernichtet zu Spiegelscherben, die sich sacht auf den Schnee des Bodens legten. Xantja schwieg. Was beunruhigenderweise kein angenehmes Schweigen war. Denn jeder wusste das sie süffisant genug immer ihren Senf dazu gab. Ob nun einfach so oder um anderen ihre Fehler auf zu drücken. Und wem könnte sie besser ihre Tollpatschigkeit aufdrücken als der Geröllfee ? "Lass uns weitergehen..."

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BeitragThema: Re: Der Ulric Wald   01.11.12 11:12

Die Leichtigkeit beim Besiegen der Gegner beunruhigte sie nicht im Geringsten, dafür war der Zuckerschock zu stark in ihr. Sie hatte sich kaum im Griff, sodass sie immer wieder in eine kurze, aber etwas auffällige Zitterphase verfiel. Sie ließ Sylphim entschwinden und wandte sich mit einem irritierten Blick zu Xantja. Was war wohl in sie gefahren? Irgendetwas fehlte, aber so ganz war sich sich nicht im KLaren, was genau das sein konnte, aber es musste wohl etwas sein, dass sich öfters ereignete, wohl jedoch bereits so alltäglich geworden war, dass man es nciht mehr genau beachten wollte.
"Ist mit dir alles in Ordnung? Du erscheinst fast schon .... nun ja ... NORMAL.", wandte Beanixs ein und betonte das letzte Wort so, dass es selbst eine Minderbemittelte verstanden hätte und auch jemand, der sich extrem gruselte, unter den Tisch gekrochen wäre. Von daher rührten auch ihre zusammengezogenen Augenbrauen, die ihren Blick skeptisch verfinsterten.
Irgendetwas stimmte doch nun wirklich nicht mit Fräulein Kälter als Eis. Geistesgegenwärtig ließ Beanixs ihre Hand durch den Schnee gleiten, der auf dem Boden rumlag und formte daraus, und dabei fielen ihr wirklich fast die Finger ab vor Kälte, einen Ball, den sie erfolgreich auf Xantjas Kopf warf. Reflexe waren immer sehr aufschlussreich, galt es, den Geisteszustand von Wahnsinnigen zu bestimmen.

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BeitragThema: Re: Der Ulric Wald   01.11.12 19:39

Der Scheeball traf Xantja tatsächlich und sie knickte ein wenig weg, man wusste ja allgemein das BeaniXs ihrer eigenen Stärke öfters nicht gewiss war. Haar waren verstrubbelt und der Schnee kleckerte von ihrem bleichen Gesicht auf den Mantel und von dort hinab wieder zu dem Boden von dem er ursprünglich war. Xantjas Blick war immer noch ziemlich unklar zu deuten. Als ihre Augen dann BeaniXs fixierten, stand man eigentlich eines Ausbruchs von Seiten des kalten Glanzes schon fast erwartungsvoll entgegen. Doch dieser blieb größtenteils aus. "Es fehlt die Dunkelheit falls es deinem Spatzenhirn entgangen ist." Das war das einzige was die Gelehrte ihrer Mitstreiterin zu sagen hatte. An ihrem Mantel zerrend und zurecht rückend, setzte sie sich wieder in Bewegung.
Diese Herzlosen waren zwar von Xantja verbessert wurden aber es fehlte ihnen das gewisse etwas. Und dieses Etwas hat nicht die Wissenschaftlerin ihnen geraubt. Merkwürdige Dinge passierten hier, das schmeckte Xantja überhaupt nicht. Ihre Gedanken liefen quasi Amok und überlegten wer für die Stimme und diese seltsamen Herzlosen wohl verantwortlich sein konnte. Ihre stärkste Vermutung konnte und durfte nicht wahr sein. Sie biss sich auf die Lippen und verengte verärgert die Augen. Ihre Hand lehnte sich kurz an einen Baum und geistesabwesend stützte sie sich von ihm ab als sie einen kleinen Hügel erklomm. Der Baum wirkte plötzlich ziemlich wackelig und der ganze Schnee der sich darauf gesammelt hatte schwappte wie eine kleine Miniaturlawine auf BeaniXs herab. Xantja sah verblüfft nach hinten. "Hoppla...wie ungeschickt von dir."

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BeitragThema: Re: Der Ulric Wald   01.11.12 19:51

Begraben unter Massen von kaltem Schnee, wo man eigentlich erwarten würde, von einem Bernhardiner mit einem Schnapsfass gerettet zu werden, erkannte BeaniXs, dass Xantja genau das war, was sie erwartet hatte: eine fiese Ziege! Ihre Nerven brodelten und hätten die Schnee schmelzen können, wenn dieser nicht so furchtbar kalt gewesen wäre. So musste sich die Stille Heldin aus dem schneernen Grab selbst ausgraben und als sie wieder Tageslicht sah, rief sie aus voller Lunge:
"XAANTJAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!"
Es echote wie ein Gebirgsgewitter und wütend stampfte BeaniXs zu Xantja, mit geballten Fäusten und einem Ausdruck maßlosester Enttäuschung. Normalerweise würde sie sich auf solche Personen werfen und ihren Kopf mehrmals auf den Boden schlagen, damit sie verstanden, dass sie etwas sehr Böses getan hatten, aber irgendwie war ihr gerade nicht danach und Xantja war soviel liebevolle Zuwendung auch gar nicht wert.

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BeitragThema: Re: Der Ulric Wald   02.11.12 15:07

Die Augen des kalten Glanzes weiteten sich. als sie Ausblick auf das Dorf bekam welches hinter dem Wald lag. Von jetzt an ging es etwas Bergab und die Tannen verdichteten sich ein wenig. Xantja war von dem Gebrüll des pinken Berserkers nicht beeindruckt und lies sie wieder neben sich treten. "BeaniXs...schau !" Sie nickte mit dem Kopf zu dem Dorf welches noch weiter weg zu sein schien. Dort unten versammelten sich Herzlose. Herzlose die hier gar nicht hingehörten. Es wimmelte von weißblauen Neoschatten und Kristallserenaden. Unter ihnen, viel mehr in der Mitte stand etwas. Eine Frau. Sie hatte türkisfarbenes Haar und einen Mantel an dem eleganter Plüsch befestigt war. "Dieses kleine Mistvieh..." Xantja schlug gegen den Baum welcher sofort mit einer ungesund aussehenden flachen Eisschicht überzogen wurde.
Die Frau die sie sah, hatte gelbe Augen und ein breites wolkenweißes Grinsen. Es war der Herzlose den SuXi und sie in Traverse gefangen hatten. Aber wieso um alles in der Welt versammelte dieser die Herzlosen. Noch bessere Frage: Wie kamen Herzlose, die definitiv nicht hier hinein gesaugt wurden, in diese Welt ? Xantja knirschte mit den Zähnen als sie nachdachte. Ihre blauen Augen schienen einen gewissen Ausdruck der Ärgernis zu beinhalten. Innerlich zerriss sie dieses kleine Monster wohl schon in der Luft, welches sich anmaßte sie selbst zu imitieren, und das auch noch schlecht !

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BeitragThema: Re: Der Ulric Wald   02.11.12 19:45

Beanixs war noch immer ein wenig stinkig und nur widerwillig wollte sie der Aufforderung nachkommen. Sie warf einen Blick zu den Herzlosen und betrachtete sie mit einem lustlosen Blick, und registrierte erst nach einer Weile, dass da unten so etwas wie eine zweite Xantja wohl die Befehlsgewalt hatte. Verwirrt blickte sie zu der fremden Xantja zu der neben sich, und wieder zur anderen und wieder zu der neben sich und das ganze noch einige Male, bis ihr die Sache nicht mehr mekrwürdig vorkam oder sie zumindest in ihrem Hirn eine plausible Lösung gefunden hatte.
"Du hast doch geschworen, dich niemals zu klonen. Was ist nur aus dir geworden, Xantja? Ich bin so wahnsinnig enttäuscht von dir!", sagte die Stille Heldin betroffen und drehte Xantja hurz den Rücken zu, um ihrer Fassungslosigkeit genügend Ausdruck zu verleihen. Das Ganze sollte doch eine annehmbare Darbietung geben, ohne Umschweife. Und um die Betroffenheit noch eindeutiger zu machen, lehnte sich Bea gegen einen Baum und wollte noch einen ergreifenden Seifenopersatz von sich geben, aber der Baum kippte unter ihrer Hand weg und klatschte mit vollem Karacho gen Boden.
Beanixs stand leicht paralysiert da und sagte von leichter Schamesröte ergriffen:
"Das hat jetzt bestimmt niemand gehört."

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BeitragThema: Re: Der Ulric Wald   02.11.12 23:25

"Als ob ich so bescheuert wäre und mich klonen würde. Ich kenne mich, das ginge so lange bis sich die Klone untereinander meucheln würde und jede behauptete die echte zu sein." Das hörte sich an wie das optimale Drehbuch für eine Reihe asiatischer pseudo Horror Movies. Aber das ist eine andere Geschichte und soll an dieser Stelle nicht weiter vertieft werden. "Das da unten ist der Herzlose den Ich und die Rookie-Blitzbändigerin wiederbeschaft haben. Er kann Eigenschaften und Aussehen beliebig verändern. Seine einzige Schwäche ist wohl sein Spieltrie..." Dann knallte es hinter Xantja und der Baum krachte um. Nicht nur einer. Bea löste quasi einen ganzen Rutsch an Baummorden aus die lauthals bis in das Dorf hinunter krachten. Xantja klatschte die Hand gegen die Stirn und atmete tief durch. "....Bleib ruhig..." sie knirschte wieder mit den Zähnen bis die Lawine an Geräuschen vorbei war.
Nicht lange und die ersten Neoschatten wuselten hinauf und tauchten wirklich ziemlich schnell vor Xantja auf. Eine sprang auf sie zu und hob die Kralle. Unter Xantjas Hand offenbarte eine freie Stelle zwischen den Fingern das Auge der Winterschmiedin welches plötzlich wie die Aurora Borealis leuchtete. Daraufhin wurde der Herzlose blitzschnell von einem sehr spitzen Eiszapfen aufgespießt der aus dem Baum Rechts von Xantja schoss. "Ich..." Ein weiterer Kristallspeer hetzte durch die Neolurche und zerriss sie zu Spiegelscherben. "...habe..." Zwei Kristallserenaden, ausgelöscht. "...echt...die..." Xantja sprang über ihren zapfen und hob den rechten Arm zur Faust. "...DIE SCHNAUZE GESTRICHEN VOLL !!!" Ihre Faust presste sich in das Gesicht eines weiteren Lurches, drängte ihn zu Boden und endete in einer Explosion aus lauter Kristallen um die Schneekönigin herum.
Zwischen den eisigen Edelsteinen erhob sie sich. Splitter rieselten von ihrer Hand. "...langsam versteh ich PiaatricX...mir gehts gleich viel besser..."

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BeitragThema: Re: Der Ulric Wald   02.11.12 23:35

Beanixs hatte nur dagestanden und an sich nichts machen müssen. Was sie gesehen hatte, würde ihr niemand glauben, nicht einmal die Trottel von Twitter, die ihr folgten, was immer das heißen mochte, wahrscheinlich nur ein Erenntlichmachen von Stalkern der Umgebung oder so. Vielleicht hatte Xantja ihr ein Anzynolytikum verabreicht, denn es war einfach unmöglich, dass sie, die sonst nie das Haus verließ, auf eine solch brachiale Art und Weise Herzlose auszulöschen vermochte.
"Xantja? Du? kannst ... dich bewegen?", fragte sie ungläubiger, als irgendwer sonst auf der Welt, "Wahrscheinlich bist du ein Klon und da bin ich leider gezwungen dich zu vernichten, denn die echte Xantja kann nicht so kämpfen, das hätte sie sonst allen längst auf die Nase gebunden. Es liegt nicht an dir, es liegt an dem, was du bist, also halt still, während ich dich exekutiere.", so sprach die stille Heldin, ließ Sylphim ihrer Hand erscheinen und war gewillt, was man deutlich an ihrem Ausholen erkennen konnte, Xantja den Kopf abzuhacken.

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BeitragThema: Re: Der Ulric Wald   03.11.12 14:34

Xantja starrte BeaniXs mit stechend kalten Augen entgegen. Die Erklärung war genauso weit hergeholt wie sie in der Pampa gelandet sind. "Adrenalin, auch Epinephrin genannt, ist ein im Nebennierenmark gebildetes und in Stresssituationen ins Blut ausgeschüttetes Hormon. Als Stresshormon vermittelt Adrenalin eine Steigerung der Herzfrequenz, einen Anstieg des Blutdrucks, eine Erweiterung der Bronchiolen, eine schnelle Bereitstellung von Energiereserven durch Fettabbau sowie die Freisetzung und Biosynthese von Glucose. Es reguliert ebenso die Durchblutung und die Magen-Darm-Tätigkeit. Im Zentralnervensystem kommt Adrenalin als Neurotransmitter in adrenergen Neuronen vor. Seine Effekte vermittelt Adrenalin über eine Aktivierung von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren, den Adrenozeptoren."
Sie schaute erneut zu der Xantja Kopie und schwafelte weiter. "Je mehr Zucker du zu dir nimmst desto mehr Wunder kann dein Körper bewirken. Zudem; Nur weil ich lieber Wissenschaften nachgehe heißt das nicht das ich mich nicht bewegen kann." Das Xantjas Magie in den Bewegungen eine große Rolle spielt sollte noch früh genug herauskommen, aber erst später. "Dieses impertinente Viech da unten hat mich kopiert und meine eigenen Herzlosen auf mich gehetzt, Unverzeihlich." Sie hielt es anfangs im Zirkus noch für niedlich und dachte das man daraus ein nettes Spielzeug machen konnte. Aber das es so weit gehen würde hier alles auf zu hetzen. Xantja erinnerte sich. Es war ihr selbst gar nicht so unähnlich, aber diese Zeiten hatte sie hinter sich. "Lass uns weitergehen, oder brauchst du eine schriftliche Einladung ?"
Sie ignorierte die Schwertaxt schwingende BeaniXs und lief den Hang hinab Richtung Tal.

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BeitragThema: Re: Der Ulric Wald   03.11.12 17:38

Beanixs hörte den Großteil von Xantjas Vortrag über Adrenalin und seine hübsche Verwendung gegen Langeweile nicht zu. Diese ganze Gedöns von Wikipedia hatte sie noch nie besonders gemocht und nun rezitierte die eisige Zicke auch noch, als seie es eine Sonntagspredikt und wenn sie diese hätte hören wollen, wäre sie in die Jazzphälische Kirche gegangen, von der sie die genaue Lage zwar nicht kannte, aber ziemlich sicher um deren Existenz war. Während sie so zuhörte und gelegentlich gähnte und eigentlich nur zu Tode gelangweilt wurde, stellte sie sich erstens die Frage nach dem Warum des ganzen Vortrags und zweitens wie sie nur hatte daran zweifeln können, dass Xantja ausgetauscht geworden wäre. Kein Schausteller der Welt konnte seinen Schädel mit soviel unnützen Wissen füllen und noch einen Bezug zur beinahe echten Realität haben.
"Kann man dir beim Reden eigentlich den Stecker ziehen?", fragte Beanixs, als die Eisheilige sich endlich ausgelabert hatte und wieder mal der Welt bewiesen hatte, wie wiederlich Stoffwechselprozesse des Körpers sein können, wenn sie so etwas Schreckliches wie Xantja am Leben erhielten. Von daher verdrehte Bea einfach die Augäpfel und ging ohne ein weiteres Wort - und dafür musste die Stimmung schon sehr angespannt sein - hinter der ihr nicht grad geliebten Kollegin her, Sylphim ließ sie aber gegenwärtig.

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BeitragThema: Re: Der Ulric Wald   05.11.12 13:42

Auf dem Weg in das Dorf schwieg Xantja größtenteils. Sie konnte nicht ganz zusammenfassen wieso dieser Tanuki-Herzlose gerade sie imitieren sollte. Die meisten Herzlosen hier hörten nicht einmal auf Xantja, ganz besonders nicht die großen Invictoren oder Schattenborn. In der Retrospektive war es ziemlich erstaunlich das auch keiner Starken hier war. Schwarz sah man immer auf weißem Grund. Und gerade die massigen Schattenriesen hätte man doch schon von weitem zumindest erspähen können. Äußerst beunruhigend.
Kurz vor dem Dorfeingang legte sich auch das knurren und zischen der Herzlosen und es wurde unangenehm Still. Nur das knarrzen der Stiefel im Schnee war zu vernehmen. Nur der Atem der wie kleine Rauchwolchen aus den Mündern der Niemande kam war wirklich wahr zu nehmen. Man wusste ja das hier eine Ruine vor herschte, aber das es auf einmal wie das Zuhause des Todes wirkte, war wirklich nicht besonders angenehm.
Der kalte Glanz wollte es vermeiden hierhin zu müssen. Sie hasste dieses Dorf, ihr Einwohner, die Ärzte, die künstlich aufgespielte Liebe für Kunst. Es war schon immer alles unecht hier.

[-> Das Dorf Fen Ri:r]

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