It's time to tip the scales
 
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 Cantor's Lichtung

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Xantja
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BeitragThema: Cantor's Lichtung   26.10.12 22:39

Tief hinter der Tundra Nordhains liegt ein tiefer Nadelwald, möchte man Geograph spielen so könnte man meinen das er Baum für Baum abgemessen wurde.
In der Mitte dieses Waldes gab es eine offene Lichtung. Einst gab es dort einen großen Baum der alle anderen überragte und sogar noch von der Stadt aus zu sehen war.
Jetzt hingegen scheint der Winter dieses Gebiet verschlungen zu haben. Selbst die Zeit wirkt wie eingefroren.
Der Schnee der sich hier befindet schneit nicht aus den Wolken, es wirkt als erscheine er einfach oder schwebt von unten langsam nach oben.
Der große Baum, einst Lichtblick aller, ist heute nur noch Asche die in der Mitte der Lichtung die Pupille des Waldes bildet.

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BeaniXs
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BeitragThema: Re: Cantor's Lichtung   26.10.12 22:52

BeaniXs schaute sich verwirrt um. War sie nciht eben noh im Labor gewesen und hatte an nichts Böses als Xantja gedacht? Wo war sie denn nun hingeraten? alles war noch kälter als in dem lumpigen alten Keller und der Schnee, Gott bewahre!, er kroch ihr buchstäblich unter die Kutte.
"Xantja? Hallo? Irgendjemand?", fragte sie unsicher in die ihr unbekannte Weite und wollte eigentlich gar nichts weiter wissen als dem Weg nach Hause. Während ihr Atem durch die Luft schwebte und der Schnee sie an Stellen berührte, die nur ein feuriger Liebhaber jemals berühren dürfte, kam es ihr vor wie gestrandet zu sein, allerdings in einer Eispampa. Darüber hinaus war es schlichtweg seltsam überhaupt hier zu sein. Bestimmt hatte Xantja sie irgendwie her teleportiert. Das würde ihr zumindest sehr ähnlich sehen, sie war es so kaltes Biest.

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Xantja
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BeitragThema: Re: Cantor's Lichtung   26.10.12 23:19

Die Eisprinzessin tauchte mit, schon fast theatralisch, in die Hüfte gestützten Armen hinter dem Unruhestifter auf. Sie erschien nicht, sie war auf einmal da. "Ich kann es nicht fassen das du so extrem dämlich bist in meinen Schild zu sehen. Wie oft habe ich euch alle gewarnt !?" An dieser stelle möchte die Autorin gerne auf die zahlreichen Momente hinweisen die sie noch gut in Erinnerung hatte als Xanja den Leuten sagte das sie um HIMMELS WILLEN nicht in den Schild sehen sollten, es sei denn sie wollen eines extrem gewaltsamen als auch brutalen Tod sterben. In der Retrospektive sähe man die anwesenden Mitglieder wahrscheinlich sogar in einem schlechten siebziger jahre Afrooutfit und eine nervende Sängerin würde im HIntergrund "Good Tiiiiimes" singen.
Xantja war außer sich. Sie schob beim gehen den Schnee halb zur Seite der ihr wohl aus dem Weg zu gehen schien. Zerrte BeaniXs an ihrer Kapuze und wollte gerade mit ihr abzischen, da passierte es wieder. "Tan...jaa...hhhh..." Die Stimme war über den Platz sehr gut zu hören. Doch wirkte sie als wäre sie von der aufkommenden Brise getragen wurden. Wieder Fluchte Xantja wie drei Zimmermänner zusammen. Besah man ihre äußere Erscheinung traute man ihr derart heftige Fluchworte garnicht zu, die an dieser Stelle besser nicht erwähnt werden.

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BeaniXs
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BeitragThema: Re: Cantor's Lichtung   26.10.12 23:49

Beanixs quietschte einen Schrei, als sich Xantja anmaßte, sie an der Kapuze zu verschleppen. Immer musste diese Frau so brutal vorgehen, als sei BeaniXs doof oder so, was sie überhaupt nicht war, ganz bestimmt. Der Schnee bekam Furchen von ihren Schuhen und plötzlich war da dieses Geräusch wie ein Säuseln, dass vom Wind hernüber getrieben wurde. Aber die Verwunderung darüber wich einem Entsetzen über die Ausdrucksweise der Wissenschaftlerin.
"Aber Xantja!", sagte Bea mit offnherziger Empörung, "Sowas sagt man doch nicht, wenn das Kinder gehört hätten - und, und wer oder was ist das gewesen? Und was will er, sie oder es mit einer Tanne?"
BeaniXs griff sich grübelnd ans Kinn und hoffte auf eine Epiphanie, eine Sache, die ihr nur sehr selten zuteil wurde, denn eigentlich waren offensichtliche Dinge ihr um einiges lieber. Da musste man nicht so viel unnötig nachdenken und alles war im Grunde fein und fruchtig. Ihr Blick glitt zu dem grauen, grauen Himmel, der wohl noch niemals eine andere Farbe angenommen hatte als grau. Wirklich sehr trist. Kein Wunder, dass selbst der Schnee, der sich schon reichlich penetrant in seinem Fallverhalten benahm, sich nicht dazu herabließ von dort oben runter zu fallen.

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BeitragThema: Re: Cantor's Lichtung   27.10.12 0:05

Xantja lies die Last an ihren Händen los und rümpfte die Nase. Der Wind brachte schlechte Nachrichten und in ihrer Magengegend spielte sich auch nichts gutes ab. Dieses Gefühl, als würde man gerade von einer Achterbahnkurve in den freien Fall geschleudert werden. Ihre Stimme ruhte und sie blieb stehen. Der knarzende Schnee zu ihren Füßen, der altbekannte Wind, der leicht verbrante Duft von Nadelwäldern, und dann noch...ER. Wenn sie den Begriff Heimweh noch nie benutzt hatte so war es diesmal wohl an der zeit. Aber gleichzeitig schrie alles in ihr das sie hier weg wollte.
"Nordhain..." sie wisperte das Wort in solch einer bekannten Art das sie sich fast wieder daran erinnerte wie es hier war. "BeaniXs wir müssen hier weg. Dunkle Portale funktionieren in dieser Welt nicht mehr, sie ist zerbrochen."
Sie kehrte um, und machte sich auf, durch den Wald zu gehen. "Der Herzlose müsste hier auch noch irgendwo herumlungern also pass auf unregelmäßigkeiten auf."

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BeitragThema: Re: Cantor's Lichtung   27.10.12 0:20

"Stop mal. Was soll das heißen 'zerbrochen'? Wieso ist eine zerbrochene Welt in deinem Schild?", verlangte sie zu erfahren. Es war ihr sowieso schleierhaft, wieso sie so einfach in diese Welt hatten kommen sollen. Ein Schild, wie der von Xantja, hatte doch um Gottes willen eine Sicherung für solche Fälle zu besitzen, sonst war es grobe Fahrlässigkeit, wenn es zu Unfällen führte, wie dem, der sie hierher gebracht hatte. Das knirschende Geräusch des Schnees unter ihren Schuhen war unangenehm. Die eher südlichere Temperaturen gewöhnte BeaniXs fühlte sich in dieser Klimazone sehr unwohl. Es musste wohl keine Seltenheit sein, hier zu erfrieren.
"Warte doch mal! Ich kann im Schnee nicht so gut laufen wie du!", rief sie hinter Xantja her, die wohl scheinbar wiedermal einen Alleingang im Kopf hatte und jeglichen Ballast aus ihren Gedanken negitierte. Wohin sie eigentlich gehen wollte, war dabei auch noch eine gute Frage. Dahinten war ein Wald, schön und gut. Aber von der Pampa in den Wald war nicht gerade eine Pfadfinderlösung.

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BeitragThema: Re: Cantor's Lichtung   27.10.12 13:51

Xantja zügelte ihre Schritte ein wenig. Nicht das sie unbedingt Rücksicht auf die Trantüte hinter sich nehmen wollte, aber sie wusste das es gerade jetzt im Moment fahrlässig wäre BeaniXs zurück zu lassen. Glitzernd schwebten die Flocken vor und neben ihr die, wie im Zeitraffer, nach oben und zur Seite tanzten. In Xantjas Haar verfingen sich diverse Flocken ohne zu schmelzen und begrüßten sie wie eine Art Königin, wenn Schnee denn überhaupt jemanden begrüßen konnte. Ihre Augenlider setzten sich etwas herab und vermittelten einen betroffenen Blick als sie den Kopf zu BeaniXs wendete. "Stell dir diese Welt wie einen fallen gelassenen Spiegel vor, die Splitter reflektieren zwar noch was da ist, aber die eigentliche Welt ist verloren. Einige Stellen sind...um es vorsichtig aus zu drücken, kaputt. Und wenn du dich fragst warum diese Welt in meinem Schild ist dann lautet die Antwort wohl weil ich sie dort verwahre." Der letzte Satz klang ziemlich geheuchelt und falsch. "Mach dir lieber um dich sorgen, ich schlage nicht aus das hier noch genug Experimente herum laufen."

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BeitragThema: Re: Cantor's Lichtung   27.10.12 21:09

Bea atmete durch. Sie ließ sich die Worte der anderen durch den Kopf gehen und es gab an sich nur eine sonderlich logische Verknüpfung der ganzen von Xantja erwähnten Dinge.
"Da bedeutet also, wir sind in deinem Mülleimer verschollen. Ich wusste nicht, dass ich noch einmal so tief sinken müsste.", jammerte sie und hievte recht klotzig ihre Füße durch den Schnee. Es war so unangenehm hier, wie in einer Wüste. Extremtemperaturen waren eben nicht ihr Ding und würden es wahrscheinlich auch niemals sein, es sei denn, das Extrem würde netter werden und damit angenehmer. Aber solange das nicht amtlich in der wöchentlichen Zeitung stand oder in Mog-Blog erwähnt wurde, blieb sie bei ihrer Meinung.
"Wohin gehst du überhaupt? Können wir mit dem Schild denn nicht wieder zurück gelangen?", wollte sie wissen. Es war doch eigentlich nur logisch durch den Eingang wieder rauszugelangen. Oder war in Xantjas verkehrter Welt etwa auch dieses Lämpchen der gesunden Logik im Sumpfe des beinahe kompletten Wahnsinns ersoffen?

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BeitragThema: Re: Cantor's Lichtung   28.10.12 14:44

"Mirage ist kein Mülleimer, mein Herzchen. NUr weil meine Waffe derart komplex ist das es nicht in dein Spatzenhirn geht musst du sie nicht beleidigen." Der kalte Glanz streckte den linken Arm aus und um ihn herum bildeten sich Eiskristalle die sich langsam und knackend, zu einem Schild vereinten dessen oberfläche alles um ihn herum reflektierte. "Zu deiner anderen Frage, du kannst es gern ausprobieren, du wirst immer wieder an dem selben Punkt landen."
Xantja winkelte den Arm an und drängte das Schild direkt vor BeaniXs. Die Reflektion eingefangen und ein Grinser der Schneeköngin später befand sich BeaniXs wieder ein Stückchen weiter hinten an der Lichtung wo sie beide erschienen sind. Den linken Arm wieder zur Seite werfend zerbrach der Schild erneut und verschwand in einem kleinen Hagelsturm aus Eis.
"Taaahhh...nnnjaa...hhhhh...." Langsam aber sicher war die Stimme wirklich penetrant und nervend. Vermutungen wussten bereits wer dahinter stecken könnte aber es gab dafür noch keine Beweise. Sie seufzte entschieden. "Beeil dich der Wald ist nicht ganz ungefährlich !"

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BeitragThema: Re: Cantor's Lichtung   28.10.12 19:04

BeaniXs war erbost, dass sie nun die ganze Klatstrecke erneut laufen musste und dann stellte diese dumme Nuss auch noch Ansprüche. Widerstrebend rieb sie sich die Oberarme und ging unter knirschendem Schnee wieder zu Xantja zurück. Ihre Beine kamen kaum klar mit dem Widerstand und darüber hinaus war die Kälte nichts auszuhalten. Sie hatte das Gefühl, als würden ihre Füße zu Eis erstarren.
"Mach das nie wieder!", drohte sie Xantja mit böser Miene, als sie sie wieder erreicht hatte. "Und wohin gehen wir nun? Mir ist kalt."
Jetzt Ansprüche derselbst zu stellen, war nicht gerade die feine Art, aber bei einem Eisstück wie Xantja war es gerade der rechte Umgang. Sie war immerhin nicht gerade umgänglich und machte dem Titel alle Ehre. BeaniXs musste sich sogar ein wenig zusammenreißen, um nicht den ersten Stein zu werfen und wirklich, wenn sie wollte, würde sie sogar in doppelt so hohem Schnee einen Stein auftreiben können.

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BeitragThema: Re: Cantor's Lichtung   30.10.12 20:00

Als wäre es eine Selbstverständlichkeit dem nachzukommen, was andere Leute Kälteschutzmittel nannten, griff Xantja in eine ihrer Manteltaschen und holte eine silberne thermoabgedichtete, kleine Flasche heraus. Sie drückte BeaniXs den Flachmann direkt in ihre großen unförmigen Nebraska Pranken, auf das sie sich mit dem Gebräu aufwärme. Leider aber wusste man in der Organisation, das Xantja einen Drang dazu hatte, Süßigkeiten und Alkohol selbst herzustellen. Demnach musste BeaniXs, wenn sie denn nicht gänzlich erfrieren wöllte, darauf vertrauen das sich in dem Behältnis nicht doch noch die Formaldehydsäure vom letzten Dienstag befand. "Trink das dann wird dir gleich wärmer sein. Selbstgebraut, also pass auf das es dich nicht aus den Latschen haut."
Xantja konnte noch so kalt, noch so herzlos erscheinen, aber sie wusste in welchen Situationen es auf Teamplay ankommt. Und ganz besonders wenn es darauf ankam einem der seelenloseste Orte des ganzen Multiversums zu entkommen. Ein grummeliges Gefühl sammelte sich in der Magengegend des kalte Glanzes. Sie wollte nicht hier sein, wirklich nicht. Sie wollte diese Stimme nicht hören. Sie wollte einfach nur nach Hause in ihr Labor und der Kaffeemaschine bei ihrem lieblichen Säuseln zuhören, wenn der starke Mocha durch ihre Venen fließt und pulsierend aus dem Rohr in die Tasse spritzt. Bei dem Gedanken leckte sie sich dezent über die Lippen.
Ein weiterer Griff in die Manteltasche und die Schneeprinzessin zog einen orangefarbenen Beutel voller Gummitiere hervor. Gummitiere derer die Essenz von Cappuccino eingeprägt wurde. Sie schmeckten herrlich nach Kaffee und Milch und zergingen quasi auf der Zunge. Eine ihrer besten Arbeiten. Langsam aber sicher erreichten sie den Wald. Und auf diesen sollte man besser gut vorbereitet sein.

[Beide -> Der Ulric Wald]

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