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 AhcXsas - The Superior

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AhcXsas
The Superior
The Superior
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Anzahl der Beiträge : 802
Anmeldedatum : 24.12.11
Alter : 27

Status
★: 100

BeitragThema: AhcXsas - The Superior   24.12.11 23:10

Aussehen:



Halloween Town:
Spoiler:
 



Persönliches

Name: AhcXsas
Geschlecht: Männlich
Alter: 25
Größe: 1,81 m
Gewicht: 80 Kg
Augenfarbe: Golden
Haarfarbe: Schneeweiß
Geburtstag: 19.04.
Herkunft [Welt]: Aumburg
Titel: The Superior

Charaktereigenschaften

Persönlichkeit/Auftreten: Meist sehr überzeugend und königlich, wirkt dennoch oft verwirrt und wissbegierig. Seine Charakterzüge sind stets vorausplanend und oft aufgesetzt. Seine Erinnerungen sind sein kostbarster Schatz und dennoch verliert er sich oft in der Kaltblütigkeit seines jetzigen Daseins. Gefühle sind für ihn diesbezüglich eine bittere Erinnerung und gehörten am besten ausgelöscht. Er respektiert allerdings auch Stärke und Weisheit und würde alles für treue Untergebene opfern. Verräter allerdings haben sehr schlechte Karten und müssen sich früher oder später seinem eliminierendem Urteil stellen.

Vorlieben: Mogrys, Morbolro 666 (Zigaretten), Das Untergrundlabor, Seine Lieblingscouch im grauen Ort, Nudeln mit Käse überbacken, Schleim
Abneigungen: Spinnen, Schlechte Gerüche, Ignoranz und Dummheit, Verrat

Accessoires:
- Eine silberne Halskette mit einem pulsierenden Anhänger
- Keychains
- 'Yang-VI' - Anhänger in Form eines Tomoe

Stärken: Durch die Kraft des Nichts ist er nahezu unschlagbar kreativ geworden, was Angriffe und Verteidigungen, als auch Strategien angeht. Man kann sich darauf verlassen, dass man neben seinem Standartstil, mit den Lasern immer neue Zauber abbekommt, die er sich zurechtlegt. Er hat einen Starken Willen und ein immenses Durchhaltevermögen, was seine Strategien angeht. Manchmal ist sein Blick angsteinflößender, als der einer hypercholerischen Sekretärin mit Laufmaschen. Dafür muss man ihn allerdings bis zur Weißglut treiben.
Treue und Loyalität gehören zu seinen Standartansprüchen an die Mitglieder der Organisation. Spürt er diese, so ist er ein starker Verbündeter und kann schnell mal zum Held werden der andere beschützt und bis aufs Blut verteidigt.

Schwächen: Durch seine ironische Ader, oder gar eine Prise Überheblichkeit, zieht er gerne die Blicke der Feinde auf sich. Missfällt ihm etwas oder spricht gegen seine Idealvorstellungen, neigt er dazu extreme Maßnahmen zu nutzen, was ihm oft viel Energie kostet. Großmäulern zeigt er gern, wie niedrig sie in der Nahrungskette doch stehen, obschon Grausamkeit eher weniger zu seinen Schwächen zählt. Man sollte ihn Mit Respekt behandeln, wenn er schlecht gelaunt wirkt, denn ihn dann auf falschem Fuß zu erwischen ist sehr ungesund.


Kämpferische Daten

Klassifizierung: Niemand - Superior

Unterstellte Niemande: Walküren
Spoiler:
 


Ausrüstung:
'Nihilist' - Doppel-Ätherklinge
- Nachdem AhcXsas die Kräfte über das Schlüsselschwert verloren hatte, bereitete er eine Alternative vor. Neben seinen Standardklingen führt er nun seine wahre Niemandswaffe den 'Nihilist'. Eine Doppel-Ätherklinge, welche er als Schwert und Speer nutzen kann. Die Kräfte des Nichts werden dadurch noch besser gekoppelt und er kann Techniken wie Ars Elysium und Nihil präzise wirken.

 

Element:

- Viel weiß man noch nicht über die Kräfte die im Nichts verborgen sind, doch AhcXsas erhaschte einen kurzen Blick darauf, was diese Macht bedeuten kann. Mit dem Void können mächtige Zauber gewirkt werden, wie in etwa Ruin, die schwere Ex/Implosionen verursachen und alles dematerialisieren, was sie mit sich reißen. Je nach Stärke dieser Angriffe, kann der angerichtete Schaden verheerend sein, denn was einmal mit der extremen Kraft des Nichts zum erlöschen gebracht wurde, verschwindet aus seiner Existenz auf ewig.
Der Einsatz der Fähigkeit X-Zone ist daher nicht zu empfehlen. Des weiteren beherrscht der Träger dieses Elements die Kräfte durch den Raum des Nichts zu schneiden und sich so hindurch zu bewegen. Dies kann als eine Art Dimensionsriss angesehen werden, unterliegt aber noch unbekannten weiteren Bedingungen. Bekannt ist zudem, dass dieses Element den Nutzer dazu in die Lage versetzt Technicken und Fähigkeiten, der Niemande zu kopieren und umzusetzen. In wie weit dies möglich ist obliegt der Genialität des Benutzers. Fest steht jedoch, dass personalisierte, limitierte oder auf Dimensionslink basierende Fähigkeiten nicht kopierbar sind. Beispiele für bekannte Angriffe sind in etwa:

Aktuelle Angriffe:



- Eine verheerende Nahkampf-Kombination aus Äthergeschossen und Angriffen mit 'Nihilist'. Während die Hauptangriffe auf die Abwehr des gegners zielen, welche mit den Klingen ausgeführt werden, zielen die Äthergeschosse auf Glieder und kritische Stellen. Werden die Angriffe mit dem Schwert abgewehrt können so immer noch leichte, kritische Schäden erzielt werden.


- Geschützt von Äthergeschossen sammelt AhcXsas bei diesem Angriff eine massive Energie im 'Nihilist'. Er koordiniert diese Energie dann so, dass nach drei starken Laserstrahlen die Waffe auf den Gegner geworfen wird und somit eine gigantische Ätherexplosion auslöst. Destruktiver Angriff der auch gut gegen Gruppen von Gegnern eingesetzt werden kann, wenn man die drei Zwischenangriffe weg lässt.


- Das Schneiden durch die Sphäre des Nichts. AhcXsas öffnet hierbei einen Spalt mit seiner Klinge, der sich an anderer Stelle wieder öffnet und einen Durchgang erschafft. Diese Technik erlaubt es ihm durch den entstandenen Schnitt hindurch zu gleiten oder eventuelle Attacken, seinerseits hindurch zu lenken. Kombiniert mit seinem restlichen Arsenal an Angriffen, kann das durchaus gefährlich werden. Die Risse sind allerdings in der Größe begrenzt und können auch nur benutzt werden um Angriffe des Eigentümers zu transportieren.


- Ruin, Ruinra und Ruinga sind Void-elementare Zauber, die schwere Ex/Implosionen verursachen und alles dematerialisieren, was sie mit sich reißen. Je nach Stärke dieser Angriffe, kann der angerichtete Schaden verheerend sein, denn was einmal mit der extremen Kraft des Nichts zum erlöschen gebracht wurde, verschwindet aus seiner Existenz auf ewig. Der MP-Aufwand ist allerdings extrem hoch, was den Einsatz dieser zauber durchaus limitiert.


- Diese Technik verbannt den Kontrahenten aus seiner eigenen Existenz und lässt alle Wesen diese auch vergessen. Dieser magische Angriff sollte am besten niemals eingesetzt werden, da die Konsequenzen erheblich sind. Bislang ist es AhcXsas nur ein paar Mal in extrem schwierigen Situationen gelungen diese Kraft des Nichts herauf zu beschwören. Einmal eingesetzt verschlingt sie nahezu die Gesamtheit des Manas ihres Anwenders.


- Diese Variation des Reflek Zaubers wurde zu einer offensiven Magie umgewandelt und mit der Kraft des Nichts verstärkt. Es kann die Äthergeschosse zum Beispiel kurz absorbieren und dann zersplittern lassen, sodass es einer Nagelbombe an kleinen Ätherklingen gleicht, welche in Richtung des Feindes abgefeuert wird. Des weiteren kann dieser Angriff auch zum Kontern oder Angriff genutzt werden, wenn man ihn direkt gegen seinen Gegner feuert.


- Diese Technik ist kein Angriff im eigentlichen Sinne. Durch Lux Ferra werden die Kräfte des Nichts mit anderen Elementen kombiniert und somit zu neuen Arten von Zaubern verwoben. Ein Beispiel dafür ist in etwa die Kombination von Blitz & Void, in welcher der Zauber Blitzga-Ferra entstehen kann, bei dem die Elektrizität mit Ätherenergie ersetzt wird und auf die Feinde hernieder geht. Die Kreationen obliegen hier wieder der Vernunft des Anwenders, allerdings kann das die MP-Kosten oder Vorbereitungszeit durchaus in die Höhe treiben.

LIMIT Breaks:


-Ein Angriff welcher Hunderttausende kleine, verheerende Ätherklingen beschwört, die von jeder Seite auf den Feind hernieder prasseln. Nicht nur ist dieser Angriff eine Omage an den alten Führer der Organisation XIII. AhcXsas koordiniert viele der Klingen selbst und überlässt nichts dem Zufall, bei diesem tödlichen Feuerwerk an Energie.



- Auch wenn das Schlüsselschwert nun Geschichte ist behält AhcXsas die Form eines dunklen Ritters in seiner ersten Limit-Form bei. Der leuchtende Umhang ist jetzt zwar nicht mehr vorhanden, doch das ist ein Accessoire, welches dieser Form nicht an macht verlieren lässt. In erster Linie steigert diese Gestalt die Verteidigung und den Angriff und wird meistens eingesetzt um in den Nahkampf zu wechseln. Die Rüstung bietet besonderen Schutz vor Licht und Dunkelangriffen, ist aber wenig empfehlenswert bei Hitze. Des weiteren ist AhcXsas in dieser Form in der Lage den Äther in eine feste Form zu bringen, um ihn als extrem starkes Schwert oder andere Waffen zu benutzen. 'Nihilist' bleibt dennoch in seiner originalen Form, erlangt aber einen immensen Power-Boost.
Spoiler:
 


- Diese Form ruft AhcXsas gesamtes Potential zum Vorschein. Sein Geschick im Umgang mit magischen Attacken und Kombinationen, als auch seine Geschwindigkeit wird exorbitant gesteigert, dafür aber legt er in dieser Gestalt keinen großen Wert mehr auf Verteidigung. Die Kontrolle über sein eigenes Element wird auf das Maximum erhöht, welches ihn dazu befähigt seine Techniken noch weiter zu steigern und zum Beispiel mehrere Risse im Raum zu öffnen oder multiple Ruin Zauber zu wirken. Der Einsatz der 'X-Zone' verbraucht nur noch wenig MP, da seine Existenz sich hier der Essenz des Nichts bedient. Die Ätherklingen und Geschosse in dieser Gestalt wechseln die Farbe von Rot auf Schwarz und hinterlassen eine Nachwirkung, welche neben der eigentlichen Wunde einen kritischen Zustand verursacht, der die getroffene Stelle versucht weiter aufzulösen und ins Nichts zu verbannen. Empfehlenswert ist es also sich gar nicht erst treffe zu lassen oder die Wunden schnellstmöglich mit Heilmagie der Stufen Drei und Aufwärts zu behandeln. Die Stärke dieser Form allerdings, macht sie ungeeignet für Teamkämpfe oder um seine Kameraden zu beschützen. Was sie zu einem 'Alles oder Nichts' Ereignis werden lässt.
Spoiler:
 

Beweis der Existenz:

- Durch das Versprechen alle seine Niemande zu beschützen und die Aufopferung eine Heimat für die Nichtigen zu gestalten, hat AhcXsas diesen Beweis seiner Existenz gebracht. Es dauerte eine Zeit bis er erkannte, dass seine Mühen ihm ein neues Herz beschert hatten, doch dadurch wurde diese tiefe Kraft in ihm geweckt. Er kombiniert hier die Kräfte des 'Void' mit seien eigenen Erinnerungen des Herzens um Kopien der Niemandswaffen zu führen und damit die Elementaren Kräfte eines jeden seiner Organisationsmitglieder herauf zu beschwören. Das Geschick im Umgang mit dem jeweiligen Element wird moderat gesteigert und lässt es ihn auch für einen kurzen Zeitraum in seiner Urform kontrollieren. Verheerend bei dieser Ability ist der Angriff mit dem selbigen Namen 'Nyx Ragnarök' in dem er kurz nacheinander mit vier unterschiedlichen Waffen und Elementen angreift und sie geschickt zu kombinieren weiß.


Besonderheiten:
- Durch Erweckung der Kräfte des Nichts ist sein Kampfstil relativ undurchsichtig.
- Die Forschung an der Essenz des Herzens, ist eine große Obsession seinerseits.

Dimensions Links

Xantja
-> Das erste Mitglied, welches AhcXsas rekrutierte und mittlerweile ein wertvolles Mitglied der Organisation und Freundin. Beide vertrauen sich blind und sind gemeinsam nahezu ein unschlagbares Team.

Waffe: Mateus - Etherische Klingen aus Eis-Energie, die alles gefrieren, was sie berühren.
Attributsboost: Verteidigung
Element: Eis


BeaniXs
-> Das zweite rekrutierte Mitglied der neuen Organisation XIII. AhcXsas rettete BeaniXs aus dem untergehenden Atlantis und seit diesem Ereignis ist ihr Bündnis stärker und stärker geworden.

Waffe: Gaia - Zwei Gauntlets, welche Erdenergie in unbändige Kraft verwandeln. Je mehr Energie aus dem Mineral oder der Erde gezogen wird, desto stärker steigt die Zerstörungskraft, die diese Waffe dem Träger verleiht.
Attributsboost: Angriff
Element: Erde


CraXm
-> AhcXsas kannte CraXm schon als Jemand, doch verlor er diese Erinnerungen, als er selbst zum Niemand wurde. Erst als CraXms Schemen den Meister der Niemande herausforderten, erlangte er diese Erinnerung zurück.

Waffe: Baalberith - Das Grimoire, welches die Schatten der Illusion zur Realität werden lässt.
Attributsboost: Magie
Element: Illusion


PiaatricXs
-> Seit dem ersten Treffen sieht sie AhcXsas als einen starken Rivalen und eifert ihm nach. Oftmals will sie sich zu den ungeeignetsten Momenten mit ihrem Freund messen.

Waffe: Raizan - Ätherische Wurfsterne, die bei Aufprall einen schwere Elektroexplosion verursachen. Selbstzerstörerischer Nebeneffekt, Vorsicht ist geboten!
Attributsboost: Geschwindigkeit
Element: Blitz


Xeinalem
-> Seit AhcXsas sie in Vegas gefunden hat und sie beide wegen Betrug aus dem Casino geschmissen wurden, haben sie sich angefreundet. Sie spielen sehr gerne Karten miteinander. Und da AhcXsas unbeeindruckt von ihrer Zeitmanipulation ist, steht es mittlerweile schon 7570 zu 7571. Für wen bleibt ein Geheimnis.

Waffe: Joker - Die Joker Karte passt auf Alles. Setzt man sie richtig ein, kann man damit für ein paar Minuten seitlich durch zeit sehen.
Attributsboost: Magie
Element: Zeit


TarXon
-> Und da war er. Im Grauen Ort. TarXon. Er war da und damit hat sich's. Seither sind Schleimprinz und der Herr der Niemande immer Mal aneinander geraten und haben sich in der ein oder anderen Mission näher und näher kennengelernt. Das Bündnis aber wurde in Silbriggoldbach vervollständigt, als sie sich gemeinsam gegen die vermeintlichen Patrone zur Wehr setzten.

Waffe: Gore-Magala - Ein riesiger Morgenstern mit Laserstacheln, welcher an einer Kette aus Alca geschwungen wird. Aufgeladen mit verschiedenen Elementaren löst er verschiedene wuchtige Angriffe aus, wenn er in seinem Ziel einschlägt.
Attributsboost: Stärke
Element: Alca



Statuspunkte

Rang: Superior

HP: 8
MP: 5
Angriff: 10
Verteidigung: 5
Magie: 10
Geschwindigkeit: 10
Kritisch %: 2


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Geschichte/Story/Lebenslauf

//Das Herz

Ich empfand es als grausam diese Welt sterben zu lassen. Grausam in dem Sinne das keinerlei Erinnerungen an ihre Schönheit, ihren Glanz und ihr Potenzial in den Sternen eingraviert bleiben würde. Jedes Mal als ich den Sonnenuntergang von meinem Zimmer aus sah wusste ich dass es noch mehr geben würde außer diesem kleinen Ort. Doch es lag nicht in meiner Macht mich der Normen dieser Wirklichkeit zu entreißen so wie ich es jetzt vermag.
Meine Welt war klein, eine Stadt und ihre Umgebung. Dörfer, Weiden und Felder. Bauern betrieben die meiste Arbeit außerhalb. Und von meiner Heimat bis zur Stadt waren es schon immer mehrere Minuten mit einem Fahrzeug doch schien die Sache an jenem Tag anders zu sein. Das Panorama wirkte steif als sich die lange Landstraße entlang fuhr. Vögel wirkten verstört und die saftigen Grashalme schwiegen anstatt ihr sonst so farbenprächtiges Lied zu singen. Die Maschinen der Arbeiter lagen brach auf den Feldern die ausgedorrt und aufgelockert schienen. Ich dachte mir nichts dabei und lies mir die Brise durch das halb offene Fenster um die Nase wehen. Meine schwarzen Haare wurden teilweise verwuschelt doch als Abkühlung nahm ich das in Kauf. Es war zu allem Überfluss auch noch einer dieser Tage wo man am liebsten die meiste Zeit in einem kühlen Swimmingpool verbrachte anstatt irgendetwas außerhalb zu tun.
Die Straße Flackerte ein paar Meter vor mir und wirkte wie eine Illusion die sich erst dann zum manifest bildete wenn man ihr zu nahe kam. Die Stadt, Aumburg, dürfte um diese Zeit nur so vor Menschen wimmeln. Touristen die geistlos den Dom angafften und sich Eis kauften um den Tag zu überleben. In meinen Augen waren sie alle wie kleine Zirkusaffen die viel zu schnell zu begeistern waren. Doch trotz einer leichten Menschenverachtenden Natur sah ich stets das Gute in ihnen. Natürlich waren die meisten Schwach, es fehlte ihnen an Mut und Verstand um ihre großspurigen Pläne durchzuführen aber dennoch waren es schließlich Wesen die nach dem Grundgerüst ihrer Existenz suchten. Ihr Herz.
Ich verstand diese Suche nur zu gut. War mein Körper doch gezeichnet vom Undank dieser Welt, mein Geist durch die Schrecken des Lebens verdorben. Doch leider wächst in jeder Dunkelheit stets die Hoffnung auf Licht und schon bald schloss ich mich einer neutralen Lebensweise an. Ich half den Leuten, beobachtete sie in ihrem Handeln, interpretierte die Lyrik ihrer Taten. Einige zogen mich in ihren Bann, andere waren derart angepasst dass es einem Wunder glich sie von der Umgebung zu unterscheiden. Seltsam. Was dachte ich mir damals nur ?
Plötzlich aber spürte ich ein vibrieren auf der Straße. Ein seltsames Gleißen am Firmament verriet mir das etwas ganz und gar nicht stimmte. Es war kein normales Wetterleuchten oder Aurora Borealis, was für unser Gebiet der Welt auch ziemlich untypisch schien. Als das vibrieren stärker wurde und ein Tosen aus der Ferne erklang hielt ich am Straßenrand an, mir gleich taten es noch diverse andere Menschen und starrten dem Horizont entgegen. Es gleiste wieder. Ich schloss die Augen reflexartig. Wie durch Zauberhand verschwamm der sonnige Tag und wechselte zu einer graubraunen Dunkelheit. Dann sahen wir es. Es wirkte als würde ein Mond auf uns herabstürzen. Das Schwarze Auge am Himmel. Es fraß unsere Welt auf. Unter ihm verschwand alles in Schwärze, getaucht in einen sich stetig weiterverbreitenden Schatten. Eine Träne tropfte von diesem Gebilde. Ameisenartig schwappte diese auseinander und entfaltete sich zu kleinen Wesen mit schrecklich gelben, stechenden Augen. Es war bereits zu spät als mir auffiel das sogar hinter und solch ein Schreckensding die Erde auffraß. Warum dies geschah, warum unsere Welt die eigentlich so viel mehr zu bieten hatte auf eine derart schreckliche Weise ausgelöscht wurde weiß ich bis heute nicht. Mir ist nur klar dass diese Wesen, Herzlose, die Ursache für das untergehen viel zu vieler Welten sind, und sie sind nicht aufzuhalten solange man ihre Quelle nicht ausmerzt.
Die Menschen um mich herum wurden attackiert von kleinen Zuckenden Monstern, einer nach dem anderen erstarrte vor ihnen. Man konnte in ihren Augen etwas Merkwürdiges sehen, als würden sie mit all ihren Ängsten konfrontiert werden die sie bis hin zu diesem Zeitpunkt durchlebt hatten.
Selbst ich war gelähmt vor ihnen. Nicht das ich direkt Angst hatte, es war ihre Erscheinung, sie wirkten unbeholfen, wie kleine Kinder, dennoch kalt und seelenlos wie Monster. Eines stürzte auf mich zu und warf mich um, starrte mir in die stählernen Augen. Menschen um mich herum verloren das Bewusstsein, etwas wurde aus ihnen herausgezogen, es leuchtete, rot, ein Purpurnes flackern. Nein ! So wollte ich nicht enden. Ich stieß das Wesen mit aller Kraft weg und rannte. Ich rannte zurück, die Straße. Monster sprangen mir hinterher und streckten ihre Krallen nach mir aus, doch sie erwischten mich nicht. Plötzlich eine Stimme. Lauf zum Licht. Der Schlüssel. Benutz den Schlüssel. Diese Welt ist verbunden worden. Sie wird sich bald gänzlich verfinstern. Das Schwert. Benutz das Schwert. Ich wusste nicht wo diese Stimmen herkamen. Nun aber hatte ich wirklich Angst. Und aus dieser Angst wuchs ein Schatten hervor. Die kleinen Wesen häuften sich und schon bald war ich vollkommen umzingelt. Aus meinem Schatten gebar sich eine neue Furcht. Er erhob sich wie ein Löwe der sicher seiner Beute war. Ein Schattenborn, wie wir ihn heute nennen. Ich stolperte. Meine Knie zitterten und meine Augen waren weit aufgerissen als ich diesen Kollos bestaunte. Schwarz wie Ebenholz. Leuchtende goldene Augen ohne wahre Pupille. Sie wird sich bald gänzlich verfinstern. Rufe den Schlüssel. Ich stotterte den Worten nach. In Panik kroch ich zurück. Als der Scherge der Finsternis seine Hand ausstreckte um nach mir zu packen kreuzte ich instinktiv die Hände vors Gesicht. Dunkelheit umfang mich. Dieses Wesen kroch in meine Brust. Es war ein gar grausiges Gefühl. Es war kalt. Es war erschaudernd. Es war dennoch erregend und fühlte sich nicht fremd an. Ich war wirr durch dieses Gefühl. Ob ich diese Dunkelheit begrüßen sollte oder nicht war mir schleierhaft. Es pochte. Mein Herz pochte. Es schlug. Es flatterte. Es wollte den Dämon loswerden und kämpfte. Ich spürte es genau. Die Welt um mich herum wurde von Schwärze überflutet. Und ich wurde mit ihr in die Tiefe gerissen. Meine Pupillen zu stecknadelspitzen verzogen. Nein ! Ich wollte nicht aufgeben. Ich habe im Leben nie aufgegeben. Ich durfte nicht aufgeben. Ich musste kämpfen ! Dunkelheit umfing meinen Blick doch mit jedem Herzschlag spürte ich nur wie fester ich an mein Leben griff. Wie ich förmlich danach schrie zu Leben. Als dann alles schwarz war. Als selbst die Gelben Augenlichter aus waren. Selbst dann hörte dieses wahnsinnige Gefühl nicht auf. Und dann geschah etwas. Es flackerte vor mir. Stille umgarnte mich und wollte mich einlullen mich niederzulegen. Nein. Es flackerte stärker. Wie eine Kerze. Es glimmte, wurde größer, wurde weiß. Es war die Sonne in dieser omnipräsenten Finsternis. Ich spürte meinen Körper nicht mehr. Ich erinnerte mich aber wie man nach etwas griff. Ich formte imaginär Finger. Ich streckte meine Hand aus. Ich packte dieses Licht. Mein Herz wummerte mit einem rasenden Getöse. Und als meine eingebildeten Finger dieses Licht umfassten krachte es wie mit einem Donnerschlag gegen meine Brust. Risse taten sich in dieser nun sinisteren Welt auf. Das Licht formte sich auseinander. Es lief die Umrisse meines Körpers entlang. Es verformte sich. Glühte. Glänzte. Golden und silbern. Purpur und kosmisch Blau. Es war als würde das gesamte Universum meinen Wanst bedecken. Und in meiner Hand gebündelt werden. Das Schlüsselschwert. Es ist zu spät. Benutz den Schlüssel. Ich verstand die Stimmen nun. Ich fiel der Dunkelheit anheim. Doch mein Herz weigerte sich weiter zu schlagen. Und in allem Überfluss begriff ich die Entität des Lichtes und der Dunkelheit. Im letzten Moment meines Herzschlages entdeckte ich die Kraft dieser Klinge. Sah den Kosmos an Energie den sie umfasste. Erfuhr in Dunkelheit getaucht und durch Licht gesegnet wonach ich immer gesucht hatte. Mein Herz. Es pochte nicht mehr. Mein Geist war dennoch da. Ich musste diese Klinge behalten. Ich konnte sie nicht aufgeben. Ich ließ sie nicht los. Ich krallte mich in sie hinein. Mein Herz verschwand jedoch. War Futter für die Wesen die sich unserer Welt bemächtigten.
Als ich meine Augen wieder aufschlug fand sah ich zu allererst meine verzweifelt nach dem Schwert greifende Hand. Es war immer noch da. Es gehörte mir. Doch etwas war anders. Ich versuchte aufzustehen. Immer noch zitterten meine Knie. Ich stützte mich auf die Oberschenkel. Als ich das jedoch tat wurde mir klar dass selbst ich mich verändert hatte. Um mich herum lagen Ruinen. Schwarze Gebäude. Zischende Leuchtreklamen. Pfützen um mich herum. Meine Kleidung bestand aus einem schwarzen Hemd und einer zerrissenen ebenso pechfarbenen Jeans. Ich starrte geschockt in eines der reflektierenden Fenster der zerstörten Gebäude. Das war nicht ich. Der Mann dort hatte weißes Haar als wäre es von den Sternen selbst gefärbt wurden. Der Mann dort besaß goldene Augen die vollkommen überrascht in einen Spiegel aus Fensterglas starrten. Ich tastete meinen Körper ab. Ich war schlank. Ich atmete. Das Gesicht dieses Mannes war meines. Stumm wollte ich lachen, wollte mich über den Zustand erfreuen das ich endlich einen Körper besaß den ich als perfekt erachten könnte. Jedoch fühlte ich nicht. Ich konnte die Emotion der Freude nicht wahrnehmen. Ich erinnerte mich dass ich es fühlen müsste. Ich grinste sogar. Aber dort war nichts. Es glich einem Loch von schwarzer alles auffressender Materie. Und dieses Loch befand sich tief in meiner Brust.
Meine Augen fanden ihren Weg über das goldene und silberweiße Schwert in meiner Hand. Und an dieser Stelle wusste ich was der Preis dafür war von den irdischen Fesseln befreit zu sein. Ein Herz gegen kosmische Kräfte. Ein Herz gegen einen perfekten Körper. Ein Herz und eine zerbrochene Welt. Nur Asche war was bleibt. Das Nichts in meiner Hand. Das Nichts in meiner Brust. Das Nichts aus dem ich Alles schaffen musste.

// -Das Herz- Ende

/////to be continued/////

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